Beiträge von 006Chris

    Hallo an alle,
    ich würde da auch gern noch was dazu schreiben.

    Ich schiesse mit ca. 460 g vordruch und 540 g auslösekraft


    Wie schon gesagt wurde, ist das schon eine echt "schwierige" Einstellung.
    Ich würde fast behaupten, dass auch nicht viele Profies mit solch einer Einstellung schießen.
    Der Druckpunkt ist eine Orientierung. Damit weis der Schütze, wieviel kommt noch bis der Schuss bricht. Wenn man im Halteraum angekommen ist muss der Rest aktiv verringert werden, bis der Schuss sauber ausgelöst wird.
    Die Verteilung 2/3 Vorzug zu 1/3 Druckpunkt hat sich bewehrt. Kann natürlich bei besseren Schützen etwas angepasst werden. Aber wie bei vielen Sachen sind das nur Richtwerte und Abweichungen sind normal. Und es auch richtig dass manche gute Schützen weniger auf dem dem Druckpunkt haben.
    Weiterhin ist die "Sicherheit" von 40 Gramm etwas zu vorsichtig. Also genau 500 Gramm sollte nicht sein aber 40 Gramm als Toleranz ist schon etwas viel und muss einfach nicht sein.

    Die Scatt-Datei habe ich mir auch angesehen. Das dein Auslösen unterschiedlich ist weist du ja schon und an was es liegen kann wurde ja auch schon gesagt.
    Auf was ich an deiner Stelle auch mal überprüfen würde, dass die Position deines Abzuges richtig ist. Das du wirklich immer mit der selben Stelle am Abzug arbeitest und das du gerade den Abzug betätigst. Klar kannst du auch durch die Hand oder die anderen Finger am Griff Bewegung reinbringen, aber es reicht schon aus, wenn du ungleichmäßig mit deinem Abzugsfinger am Abzug bist und deswegen ungleichmäßig arbeitest.
    Was mit noch weiterhin aufgefallen ist...
    Deine Bewegung in der Scheibe ist sehr ungleichmäßig.
    Manchmal bist du noch garnicht richtig in der Scheibe angekommen, da bricht der Schuss schon und manchmal stehst du ewig lang und es passiert nichts. Klar geht es auch bisschen einher, wie weit du mit dem Abzug schon vorbereitet bist, aber du solltest darauf achten, dass das auch gleichmäßig wird.
    Doppeltatmung und dann sauber und langsam durch die Scheibe zu deinem Halteraum. Auslösephase....Druck weiter verstärken bis der Schuss bricht. Wenn es zu lange dauert, musst du halt absetzen. Wenn du das konsequent machst, entwickelst du auch mit der Zeit mehr Gefühl beim abziehen.
    Weiße Scheibe ist ein gutes Trainingsmittel und natürlich auf die normale Scheibe, weil schlussendlich ist das Zielbild entscheidend.

    Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo an alle,
    jetzt muss ich mal was nachfragen. Möchte gerne Missverständnisse vermeiden.
    Was meinst du mit....


    Zitat von messari

    Bei ner LP wird sich die Trefferlage auch bei unterschiedlicher Munition nie aus der 10 rausbewegen..

    Meinst du es so wie dododogge es berichtet hat? Eingespannte Waffe auf die Zehn eingestellt, Munition gewechselt und dann verlagertes Trefferbild in der acht?
    Klar kann dir das mit der LP auch passieren. Warum auch nicht? Auch bei den Diabolos gibt es größere Unterschiede zwischen den einzelnen Herrstellern also können die Unterschiede bei der Trefferlage auch größer sein. Deswegen rate ich auch davon ab, verschiedene Munitionen "zusammen zuwürfeln". Klar kann es funktionieren aber sowas muss doch nicht sein. Mann kann verschiedene Sorten auch nacheinander verwenden und muss doch nicht "gemischt" schießen.
    Wenn du meinst, dass die LP immer die Zehn hält gebe ich dir nur bedingt recht. Also es gibt schon wirklich "schlechte" Munition. Aber eher durch schlechte Lagerung oder ruppiger Transport. Aber normalerweise sollte jede Munition die Zehn halten. Ich habe es aber selbst auch schon gehabt, das Diabolos solche Ausreißer beim Munitionstest hatten, dass die nicht mehr die Zehn halten würden.

    Bei Luftpistolen mit Absorber, kann es sogar sein, dass du diesen nachstellen musst, wenn du andere Diabolos verwendest. Passiert gerade wenn du einen anderen Durchmesser und ein anderes Gewicht nimmst.

    Das ein Anfänger eine 9,6 nicht von einer 10,1 unterscheiden kann mag wohl sein, aber genau dass sollte er trainieren. Und wenn am Anfang es nicht bei jedem Schuss stimmt wird es immer öfters stimmen. Und da kann die Munition auch seinen teil dazu beitragen, einen Anfänger bei seiner Entwicklung zu unterstützen.
    Und wie bereits gesagt wurde, ist so ein Munitionstest auch immer ein guter Test für die Waffe, ob diese noch so funktioniert wie sie soll. Klar gehen bei Luftpistolen doch eher selten die Läufe kaputt wie zum Beispiel bei Schnellfeuerpistole oder Sportpistole, aber trotzdem können sich Einstellungen wie Absorber oder Geschwindigkeit verstellen, die sich negativ auf die Genauigkeit auswirken.

    Also ich selbst nutze RWS als Diabolos und mache auch keinen Unterschied zwischen Training und Wettkampf. Ich habe meine Diabolos eingeschossen.

    Hallo,
    also Matchgun hat schon einige Probleme gemacht.
    Auch international wird die Anzahl der Matchgunschützen immer geringer.
    Also ich hätte da schon meine Bedenken, wie es in Deutschland mit eventuellen Reperaturen läuft.

    Aber schlussendlich musst du es selbst wissen.

    MfG

    Hallo,
    also ich selbst habe vor Jahren die .22 kurz und die .22 lang getestet.
    Es waren verschiedene Produkte, aber so wirklich umgehauen hat es mich nicht. Qualitativ sind sie schon gut gewesen aber mehr auch nicht.
    Wie du selbst schon gesagt hast, ist der Preis und auch die ganze Firmenstruktur nicht so der Brüller.
    Transparenz sieht für mich anders aus. Ich habe auch das ein oder andere Mal mit Vertretern von Fiocchi gesprochen und auch da fühlt man sich nicht wirklich gut aufgehoben.

    MfG

    Hallo,
    dann solltest du dir die neuen Finalregeln mal genauer ansehen.
    Im Finale von Sportpistole und Schnellfeuerpistole ist dies erlaubt. Es gibt nach der Vorstellung ein Kommando "Load" und ab diesem Zeitpunkt dürfen immer bis zu zwei Magazine geladen werden.
    Wenn ein Schütze dann ausscheidet müssen geladene Magazine entladen werden und dies wird auch überprüft.

    MfG

    Hallo,
    die Dominanz von Pardini auf die Örtlichkeit Suhl zu schieben finde ich jetzt zwar sehr gewagt und sehe es anders aber ok...
    Der Preis ist eher dem geschuldet, dass es in Deutschland ein Monopol ist. Wenn die Nachfrage hoch ist, dann kann man natürlich auch den Preis heben.
    Klar ist ein guter Support von Vorteil aber die Kaderschützen bekommen glaub ich von jeder Firma einen guten Support.
    Du kannst ja gern mal International schauen, da wirst du feststellen, dass sich in ziemlich vielen Disziplinen gewisse Tendenzen abzeichnen.
    Und Pardini ist auch international stark vertreten, dann wundert es doch nicht wirklich, dass es in Deutschland im Kaderbereich nicht viel anders ist.

    Zurück zum Thema....
    Die Waffe muss zum Schützen passen und umgekehrt. Eine Waffe kann sogut sein wie sie will, wenn der Schütze damit nicht klar kommt ist es eben nicht die richtige.
    Auch mit einer GSP kann man gute Leistungen erbringen. Ich selbst habe sie auch schon geschossen. Es kann aber sein, dass mit einer anderen Sportwaffe es dem Schützen leichter fällt oder vielleicht sogar der ein oder andere Ring mehr rauskommen würde.

    Schlussendlich liegt die Wahl beim Käufer.
    Ausprobieren und testen. Aber es stimmt schon, dass in manchen Bereichen halt schon Gewisse Modelle bevorzugt genutzt werden, was oft damit zu tun hat, dass sie gut geeignet sind.

    MfG

    Hi,
    kann mehrere Gründe haben. Vielleicht ist dir deine Waffe auch zu Kopflastig.
    Also was du testen könntest, Gewicht reduzieren wenn möglich. Wenn du natürlich ohne Gewichte schießt geht das natürlich nicht.
    Zum Thema Griff:
    Beim Handballen in der Nähe des Handgelenkes müsstest du auffüllen und bei Bedarf unter der Kimme etwas entfernen (Wenn es zu eng wird). Musst aber schauen dass es dort nicht zu dünn wird(Bruchgefahr).
    Griffwinkel verstellen wäre natürlich einfacher aber wenn du sagst du hast da schon alles ausgeschöpft....
    Einfach mal ein Taschentuch (einfach oder auch gefaltet) beim Handballen unterlegen und schauen ob es dir dann leichter fällt.... (Unterlegen zum Handgelenk hin. Nicht gleichmäßig unter dem gesamten Handballen)
    Und was auch nicht schaden kann. Handgelenksstabilität trainieren.... :D
    Das mit dem Griff sind jetzt natürlich nur allgemeine Tipps...

    MfG ich hoffe ich konnte bisschen helfen

    Hallo,
    ich wollte da auch noch was dazu sagen.
    Es ist richtig, dass du monatliches Training nachweisen musst über den Zeitraum eines Jahres oder 18 Trainingseinheiten verteilt über ein Jahr.
    Klar hängt es immer bisschen davon ab wie die jeweilige Behörde da mitspielt aber "innerhalb von drei Wochen abreißen" wird dir bei den meisten Behörden niemand anerkennen.
    Beziehungsweise muss es dir der Verband bestätigen und ob der da mitmacht ist dann auch die Frage.

    Zitat aus der Verwaltungsvorschrift

    Ich möchte nur vermeiden dass der Eindruck entsteht, du könntest auch nach drei Wochen "Intensivtraining" den Antrag schon stellen. Dann fehlen trotzdem noch die 12 Monate Schießsport mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo,
    also ich habe auch überall einen Druckpunkt. Also LuPi und auch bei KK-Pistole. Ausnahme ist natürlich FP.

    Nur mal so am Rande. Kein "Nachweg" also der Triggerstop direkt nach dem Auslösen erhöht die Gefahr zum Verreißen. Kann natürlich sein dass du damit besser klarkommst als ohne Triggerstop aber die Regel ist eigentlich nicht. Wenn du mal verreißt und quasi etwas zu hart abziehst und nach dem Auslösen direkt gegen den Triggerstop "knallst" könnte es sein, dass du somit nochmal deiner Waffe eine Bewegung mitgibst.
    Aber wenn du mit deiner Einstellung klarkommst ist alles gut... :D

    Also für mein Verständnis. Pistole mit Druckpunkt und bei Gewehr kann man es nicht so einfach sagen. Da sind halt einfach andere Abzugsgewichte und vieles einfach Geschmacksache.
    MfG

    Hallo,
    also ich finde die Einfachatmung ist nicht der richtige Weg.
    Es hat schon einen Grund warum die Doppelatmung empfohlen wird. Weiterhin ist die Doppelatmung auch normalerweise "ruhiger" weil einfach der Körper besser versorgt wird.
    Stabilität in der Bewegung bekommst du nur durch Training hin.
    Du musst dich natürlich auch auf solche Sachen konzentrieren. Wenn du es im Training schon ungleichmäßig machst dann brauchst du dich auch nicht wundern wenn es im Wettkampf auch so ist.
    Vielleicht fällt es dir da auch nur eher auf.
    Das mit dem Kraftsport ist ein eher schlechtes Argument. Je nach dem was du für Kraftsport machst kann es sein dass es dir garnicht hilft fürs Pistole schießen.
    Beim Kraftsport nutzt du oft Muskeln die du beim schießen nur bedingt benötigst.
    Man kann seine Handruhe durch Kraftsport auch schlechter machen... dass ist nicht schwer und ist nicht selten schon passiert.

    Also ich würde weiterhin schön trainieren und dann werden sich deine Ergebnisse stabilisieren und dann auch verbessern.

    MfG

    Hallo,
    welches Gewicht meinst du denn mit "OSP"?
    Also Stahlgewicht ist halt Stahlgewicht.
    Klar ändert sich das Sprungverhalten. Sie springt halt weniger. Aber sie wird halt auch schwerer kontrollierbar. Ist jetzt natürlich auch die Frage was du damit schießen möchtest. Wenn du jetzt nur Sportpistole damit schießen willst, ist es relativ egal. Dann ist nur der Punkt, dass du bei Duell schnell genug hoch in die Scheibe kommst.
    Dann gibt es das Gewicht mit Dämpfung. Meinst du das? Sieht ähnlich aus wie das Stahl nur ticken schwerer und beweglich.
    Klar bringt auch was, ist halt nochmal bisschen schwerer glaub 140 Gramm aber hat natürlich mehr Wirkung als ein reines Gewicht. Das Sprungverhalten wird mehr gedämpft, wird aber noch schwerer zu kontrollieren vom Gewicht. Aber ohne Dämpfung bräuchte man vergleichbar mehr Gewicht um den gleichen Effekt zu erzielen...
    Dann Gäbe es noch ne Variante die du meinen könntest mit "OSP"... :D
    Meinst du die beweglichen Gewichte an der Seite vom Lauf?
    Da weis ich nicht was die Wiegen. Funktion ist ähnlich dem Gewicht mit Dämpfung. Gewicht beweglich gelagert was den Rückstoß dämpfen soll durch die Trägheit des Gewichtes. Ist leichter als die anderen wenn ich mich nicht irre bin mir aber nicht ganz sicher. Sehr weit vorn deswegen wirkt es sich trotzdem recht stark aus.
    Ich bin nicht so der Freund von dem Teil....

    MfG

    Hi,
    kann mich da nur anschließen. Das Zerlegen ist jetzt nicht wirklich schwer.
    Schwerer als die meisten anderen aber ist auch nur Gewohnheit.
    Dass eure mit "soviel" Schuss keine Störungen haben ist gut...
    Hängt natürlich auch immer von der Munition ab, aber ein Freund von mir der hat eine und der kann so aller 500 putzen da sie sonst anfängt zu spinnen...
    Aber vielleicht hat er auch ne Montagswaffe :D

    MfG