Beiträge von Tomaso H.

    treffend geschrieben Ludwig, man merkt Du bist mir der Materie vertraut :)

    Ich bin jetzt seit 25 Jahren aktiv und ich habe lange in einem Bereich von 370 bis knapp 380 Ringen geschossen. Ich dachte immer ich könne auch nicht viel mehr schießen. Erst die Erkenntnis, das ein besseres Material und eine andere Einstellung notwendig ist, brachte mich auf das Leistungsniveau auf dem ich jetzt bin.
    Dazu verhalf mir auch der Umstand, dass ich in die Jugendarbeit eingestiegen bin und ich mich viel mehr mit der ganzen Thematik beschäftigt habe.
    Ich habe Spitzenschützen genauer beobachtet, wenn ich die Gelegenheit dazu hatte. In Büchern gelesen und auch vieles probiert.

    Heute ist es mein Ziel im Training an die 390 Ringe heran zu kommen oder den ein oder anderen Ring darüber zu erzielen. Auch die Zehntelwertung des Gesamtergebnis ist für mich wichtig.

    Aber dazu ist es wichtig eine gutes Körpergefühl zum Sportgerät zu haben, Spannungen zu vermeiden und jeden Schuß gleichmäßig vorzubereiten. Das gleichmäßige vorbereiten eines Schußes und das entsprechende gleichmäßige Gefühl zu haben, im gleichen Winkel in den Diopter zu schauen ist inzwischen viel wichtiger, als das eigentliche zielen und abdrücken.
    Manchmal hat man schon beim ersten Blick durch den Diopter einen komisches Gefühl und dann geht der Schuß auch daneben, obwohl das Gefühl nicht so schlecht war. Andererseits gibt es Schüsse bei denen hat man vom Anschlag ein gutes Gefühl und beim Schußabgang merkt man, das es nicht optimal war, aber er sitzt trotzdem. Wobei die Tendenz in welche richtig der Schuß wegging erkennbar ist.

    In der Schußvorbereitung liegt der Hund begraben, da kann man viel gut machen, aber natürlich nur, wenn das Sportgerät so gut wie möglich an en Schützen angepasst ist.

    Natürlich gibt es verschiedene Trainingsmethoden.

    Es kommt natürlich auch auf den Leistungsstand des einzelnen Schützen an.

    So wie Shooter sein Programm vorstellt, dürfte es ein Schütze sein, der mit dem LG über 380 bis 390 Ringe erreichen will (ich habe jetzt nicht in Profil von Shooter geschaut, ob da was entsprechendes zu seinen Leistungen drin steht)

    Sicher kann man auch mit anderen Methoden evtl. so weit kommen.

    Aber je höher die Ergebnisse werden, je mehr muß man an jeder Kleinigkeit arbeiten und verfeinern gleichzeitig muß aber wieder jede Kleinigkeit in den Anschlagskomplex zusammen gesetzt werden. So das man es auch umsetzen kann.

    Je höher die Ergenisse werden, je mehr gleichen sich doch die Anschläge, Vorbereitungen und Abläufe. Ausnahmen gibt es wohl immer, bloß sind die Ausnahmen dann meistens absolute Profis die viele Stunden am Tag für ihr Training Zeit haben. Dann kann man auch besondere Sachen erlernen die man sonst wo wohl nicht gezeigt bekommt.


    Möchte aber noch einen kleinen Aspekt von Shooter aufgreifen, welchen Zecke "nicht verstanden" hat.

    Bei dem Abzugstraining auf eine weiße Scheibe, habe ich die Möglichkeit mich nur auf den Abzugsfinger zu konzentrieren ("was passiert da, wie füllt sich das an, sollte ich was am Abzug verändern?") Sobald man mit dem Auge durch den Diopter schaut, ist man mit dem Auge auf der Scheibe und man nimmt den Abzug nur noch bedingt war.
    Hier erarbeitet sich Shooter schon gewisse Vorteile zu anderen Schützen. :thumbup:

    Hi Zecke

    Wie es schon Mario geschrieben hat, mit den Stiften kannst Du die Verkanntung des Gewehrs besser beobachten. Es fällt einem nicht immer auf, ob man das Gewehr etwas mehr verkanntet hat. Mit den Stiften geht das einfacher und ist laut der Sportordnung auch erlaubt (beim LG) und KK 100 m)
    Die große Frage ist jetzt, in welcher Form. Es gibt eine sogenannte Verkantschraube. Die wird einfach auf der anderen Seite vom Ringkorn in den Korntunnel geschraubt. Dann kann man den gewünschten Winkel einstellen.
    Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Ein verstellbares Irisringkorn, welches einen Querbalken hat. Der Querbalken kann auch verstellt werden.

    Eine Verkantschraube oder auch ein verstellbares Ringkorn bekommst Du als M 18 oder M 22 er.

    Auch gibt es wohl Korntunnel, in welchen sowas eingebaut ist. Damit habe ich aber keine Erfahrung.

    glückwünsch Zecke

    Natürlich sind die Farbfilter eher was für den KK-Bereich. Aber ich habe mir einen zugelegt,mit verschiedenen Filtern für drinnen und draußen und benutze diesen auf dem LG sowie dem KK.

    Ich kann ja eh nur mit einem Gewehr trainieren.

    Nur muß ich halt immer daran denken, das Teilchen abzuschrauben. Aber das geht schon

    @ Highwayman


    Im Grunde wird es wohl wenig Unterschiede zwischen den genannten Marken geben. Der Preis wird wohl auch bei allen Produkten nicht extrem abweichen. Centra ist von den Farben etwas trendiger und man kann durch die Frabe, das Gesamtbild des Sportgeräts evtl. etwas aufwerten.

    Dann kommt es allerdings noch darauf an, ob Du ggf. auch mal den Centra Spiegel versuchen möchtest. Dann stellt sich halt z.B. die Frage. Möchte man diesen auf die Iris aufschrauben (dann brauche ich ein Centra Produkt, evtl. aber auch mit einem AHG Produkt mögich) oder aufstecken und fixieren (geht aber auch)

    Die Einstellungsmöglichkeit der Iris ist bei allen Produkten wohl auch gleich. Stellt sich dann aber die Frage, benutze ich die Iris nur für´s LG oder auch für den KK-Bereich. Brauche ich im LG-Bereich auch Farben bzw. Graufilter ?

    Falls die Iris im KK Bereich auch gebraucht werden soll, evtl. auch einem In- und Outdoorprodukt schauen. Für draußen brauchst Du andere Farbfilter. Und sollte das ganze noch eine Polarisationsfilter haben ?

    Je mehr dran ist, desto größer natürlich auch der Preis (bei einem Neuprodukt) Oder du schaust mal bei egun.de vorbei, da bekommst du evtl. auch was gebrauchtes für etwas weniger Geld.

    Gruß vom TOMASO

    So ist das mal mit dem Gewinnen und Verlieren Mario. Ihr seid als erster mit Euren Finalschützen ins Finale gegangen, hattet aber leider Pech gehabt, das die beiden nicht ihren besten Tag hatten. Hättet ihr gewonnen, wärst Du bestimmt im Dreieck gesprungen und würdest Dich nicht daran stören.
    Dafür habt ihr drei Tage später gezeigt, dass ihr zurecht Euren Landesverband auch im Shooty-Cup vertreten habt, da ihr mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Mannschafttitel bei den Schülern gewonnen habt. Hier lag es nur an Euch und ihr habt es gepackt. :thumbup:

    Es gibt nicht in jedem Verein Europameister oder Schützen welche solche Titel gesammelt haben. Es gibt auch Vereine für die eine solche Teilnahme der größe Erfolg der Vereinsgeschichte ist. Daran sollte man auch denken. Und für solche Schützen ist es durchaus eine tolle Erfahrung. 8)

    Der RWS Shooty Cup ist eine Rahmenveranstaltung auf der Deutschen Meisterschaft.

    Jeder Landesverband stellt ein Team, welches aus 2 LG und 2 LP Schützen besteht (nur Schülerklasse). Wie die Landesverbände ihre Teilnehmer ermitteln, ist glaube ich nicht vorgeschrieben.
    In München schießen dann die Teams der Landesverbände (LG u. LP) zusammen ihr Ergebnis und zusammen ein Mannschaftsergebnis. Die besten acht Teams kommen ins Finale und bekommen jeweils einen Spitzenschützen im Bereich Gewehr und Pistole zugelost. Die beiden Spitzenschützen schießen dann ein Finalergebnis welches addiert wird. Das Vorkampfergebnis wird durch einen Schlüssel geteilt oder umgerechnet. Somit sind die Vorkampfergebnisse sehr eng zusammen.
    Das Team welches am Ende vorne ist, hat natürlich gewonnen.

    Beim RWS Shooty Cup darf durch die Zuschauer in der Halle auch richtig angefeuert werden. Auch mit Hilfsmitteln. Und da kommt schon etwas Stimmung und Atmosphäre auf, bei drei bis vierhundert Zuschauern.

    Ziel ist es, durch diesen Wettbewerb nochmal junge Schützen auf die Deutsche Meisterschaft zu bringen und diesen eine Plattform zu bieten.
    Außerdem soll durch die Spitzenschützen bewirkt werden, dass diese nicht so weit weg sind von der Basis und auch mal zum "greifen" nah sind.

    Das ganze wird durch RWS gefördert :) und ist für die JUGEND ein interessantes Erlebnis.

    Normalberweise geht es auch wirklich nach den Geburtsjahrgängen. Meines Wissens nach dürfen ab diesem Sportjahr (beginnt im November) die Jahrgänge 1994 auch an den Ligakämpfen teilnehmen. Schülerklassen ist es eigentlich verboten 40 Wettkampfschuß zu machen. Das steht in der der Sportordnung.

    Vor ein oder zwei Jahren mußte man noch 15 Jahre alt sein um in den Ligakämpfen starten zu dürfen.

    Hm, das mit den Ohrstöpseln ist nicht ganz so einfach.

    Die welche ich meine sind schon wirklich sehr teuer, da zunächst ein Abdruck von Deinem Gehörgang gemacht wird und dann ein eigens angefertigtes Produkt entsteht. In diesem Stöpsel ist dann in der Mitte eine Öffnung in welchen ein Filter eingesetzt wird. Dies ermöglicht der Luft zum einen zu entweichen und Du kannst, je nach Lärmart verschiedene Filter einsetzen.
    Meine sind von der Firma Bauer (wenn ich mich richtig entsinne) und ich habe mir die auf der Deutschen anpassen lassen. Die halten aber auch nur ca. 10 Jahre, da der menschliche Gehörgang sich im Laufe der Jahre verändert und dann passt das Ding irgendwann einfach nicht mehr.

    Sonja Pfeilschiffter und Hubert Bichler haben diese Teile auch. Da diese Transperent sind, sie man sie auch nicht arg.

    So hab nochmal nachgeschaut nicht Firma Bauer sonder Bachmaier (Technik - Mensch) eine genaue Anschrift habe allerdings nicht.

    Ich kann eine Irsblende auch nur empfehlen.
    Wenn das Licht auf einer elk. Anlage sehr grell ist, kannst Du auch etwas Licht mit einem Graufilter raus nehmen.

    Die Centraprodunkte haben auch den Vorteil, das der Endring mit einem Gewinde aufgeschraubt ist und man deshalb ohne Probleme den Centra Spiegel aufschrauben kann. Mit diesem kannst Du feststellen, ob Du auch wirklich gerade, oder schräg in die Iris am Diopter schaust. Also kannst Du mit dem Spiegel die optimale Kopf / Augenposition herausfinden.
    Mit dem Spiegel kannst Du also ganz einfach Dein eigenes Auge überprüfen, aber keine Angst, wenn Deine Konzentration nach vorne auf die Scheibe gerichtet ist, verschwimmt der Spiegel hinten zu einem schwarz (wie sonst auch), da Deine Iris vom Auge ja auch schwarz ist.

    Als kleiner Tipp

    Ich würde immer mit Ohrstöpsel schießen. Warum ? Die Preßluftgewehre sind im Gegensatz zu den alten Gewehren viel lauter und man sollte auch davor das Gehör schützen, besonders bei jüngeren Leuten.

    Außerdem ist es relativ schwierig, sich auf die Teile im Ohr einzustellen, wenn man sie sonst nicht trägt. Des weiterem kommt es auch darauf an, ob es normale Stöpsel sind (die nur den Gehörgang abdichten, aber gleichzeitig den Innendruck im Ohr verändern => evtl. negativ für den Gleichgewichtssinn) oder ob es Stöpsel sind, welche einen Druckausgleich ermöglichen. Die sind natürlich auch um einiges teuerer, da sie meistens an den Gehörgang angepaßt werden.


    Nochwas zur Musik. CD ist gut und auch Radio ist gut, da hier ja auch ganz verschiedene Sachen kommen, wie Nachrichten, Kommentare unterschiedliche Musikrichtungen.
    Aber nicht vergessen, auf einer Meisterschaft läuft meistens keine Musik. Da ist es relativ ruhig. Meistens hört man nur die Schußabgänge und diese "Ruhe" bringt schon fast etwas Anspannung mit sich, die man mit Musik nicht kennt. Also könnte man evtl. sogar behaupten, man hat sich falsch vorbereitet. ;)

    Bei uns ist es mit dem Nachwuchs auch nich viel besser. Es kommt gerade mal eine Jungschützin ins Training und ansonsten nur die älteren Damen und Herrn. Das ist ziemlich traurig, vor allem, wenn man in diesem Verein aufgewachsen ist. ;( Bei uns ist das Problem, dass es viel zu viele Vereine gibt im Dorf und vor allem die Eltern spielen bei uns meistens auch nicht mit. Da sie nicht wissen, was schießen überhaupt ist. Vor allem ist es auch so, dass dieses Gesetzt man darf nur mit 12 Jahren alleine zum Schießen kommen sehr die Vereine mit nimmt.

    Weil welcher Elternteil hat denn schon Zeit mit ins Schützenheim zu gehen und vor allem die Lust?

    Da schicken sie lieber ihre Kinder zum Fußball oder was weiß ich wo hin, weil se da nicht dabei sein müssen.....

    Hi Conny

    Ich bin in dem Geschäft mit der Jugendarbeit seit ca. fünf Jahren.

    Ich mußte dabei auch feststellen, dass es neben dem sportlichen noch einen ganz wichtige Schiene geben muß.
    Das heißt, etwas unternehmen z.B. ins Kino gehn, mal einen Grillabend machen, eine Übernachtung mit zelten,
    gemeinsames Pizza- oder Burgeressen.
    Solche Aktionen machen das Vereinsleben interessant. Wir Erwachsenen sind da leider etwas einseitig. Wir
    schauen gerne nur auf die sportliche Seite. Die ist bei den Kid´s auch wichtig, da jedes Kind eigentlich gerne gut
    sein will, aber diese Aktionen bringt die Jugend zusammen und sie haben gemeinsame Erlebnisse.
    Auch wenn es sich seltsam anhört, macht unsere Jugend bei der Weihnachtsfeier des Vereins seit Jahren ein
    Programm. Sprich kleine Aufführungen. Das macht der Jugend und auch den Erwachsenen Spaß und jeder freut
    sich im Vorfeld schon, was es wohl dieses mal geben wird. Somit bekommt die Jugendarbeit damit auch eine etwas
    andere Ausrichtung.

    Was nutzt es unseren Vereinen, wenn wir nur gute Schützen in den Vereinen haben, aber keine Leute mehr
    nachkommen, welche sich auch in Ämter begeben, Arbeiten in unseren Vereinsheimen durchführen und das
    normale Vereinsleben bevölkern.

    P.S.
    Wichtig ist es auf alle Fälle auch die Eltern mit in den Sport einzubinden. Sie sollten ab und an mal beim Training dabei sein. Die Jugend auch zu Wettkämpfen fahren. Nur so bekommt man sie ebenfalls zu diesem Sport, welcher mit Sicherheit schwieriger und auch teuerer ist als z.B. Fußball

    Musik oder ähnliches über einen Empfänger ist nicht erlaubt. Somit unterbindet man Coaching. Da man heute mit der Technik sehr viel anfangen kann, erlaubt man einfach nichts.
    Entweder für alle Musik (und somit auch die gleiche) oder gar keine Musik. Somit haben alle die gleiche Voraussetzung.


    Training mit Musik macht allerdings Sinn.
    Zum einen macht es das Training etwas lockerer und spricht somit auch die Jugend etwas mehr an. Andererseits kann man das Training somit auch in verschiedene Richtungen lenken. Ist es Musik welche gewünscht und von der Jugend gehört wird ist das für sie in Ordnung. Spielt man aber mal was ganz anderes, kann das purer Streß sein. Also einfach ausprobieren. :thumbup: