treffend geschrieben Ludwig, man merkt Du bist mir der Materie vertraut ![]()
Ich bin jetzt seit 25 Jahren aktiv und ich habe lange in einem Bereich von 370 bis knapp 380 Ringen geschossen. Ich dachte immer ich könne auch nicht viel mehr schießen. Erst die Erkenntnis, das ein besseres Material und eine andere Einstellung notwendig ist, brachte mich auf das Leistungsniveau auf dem ich jetzt bin.
Dazu verhalf mir auch der Umstand, dass ich in die Jugendarbeit eingestiegen bin und ich mich viel mehr mit der ganzen Thematik beschäftigt habe.
Ich habe Spitzenschützen genauer beobachtet, wenn ich die Gelegenheit dazu hatte. In Büchern gelesen und auch vieles probiert.
Heute ist es mein Ziel im Training an die 390 Ringe heran zu kommen oder den ein oder anderen Ring darüber zu erzielen. Auch die Zehntelwertung des Gesamtergebnis ist für mich wichtig.
Aber dazu ist es wichtig eine gutes Körpergefühl zum Sportgerät zu haben, Spannungen zu vermeiden und jeden Schuß gleichmäßig vorzubereiten. Das gleichmäßige vorbereiten eines Schußes und das entsprechende gleichmäßige Gefühl zu haben, im gleichen Winkel in den Diopter zu schauen ist inzwischen viel wichtiger, als das eigentliche zielen und abdrücken.
Manchmal hat man schon beim ersten Blick durch den Diopter einen komisches Gefühl und dann geht der Schuß auch daneben, obwohl das Gefühl nicht so schlecht war. Andererseits gibt es Schüsse bei denen hat man vom Anschlag ein gutes Gefühl und beim Schußabgang merkt man, das es nicht optimal war, aber er sitzt trotzdem. Wobei die Tendenz in welche richtig der Schuß wegging erkennbar ist.
In der Schußvorbereitung liegt der Hund begraben, da kann man viel gut machen, aber natürlich nur, wenn das Sportgerät so gut wie möglich an en Schützen angepasst ist.