Also wenn man es schon Arbeit nennt ... da kann man nur Mitleid haben. Wie wäre es mit einem anderen Hobby?
Ich habe mir schon ein anderes (zusätzliches) Hobby gesucht: KK liegend . . .
Habe ich gesagt, daß Arbeit keinen Spaß macht?
Also wenn man es schon Arbeit nennt ... da kann man nur Mitleid haben. Wie wäre es mit einem anderen Hobby?
Ich habe mir schon ein anderes (zusätzliches) Hobby gesucht: KK liegend . . .
Habe ich gesagt, daß Arbeit keinen Spaß macht?
Danke für die ausführliche Antwort. Mir ist inzwischen auch klar, dass es nicht nur die Waffe ist. Allerdings hat es mir extrem geholfen, da ich durch den Wechsel einfach wieder richtig Spaß hatte.
Trockentraining sowie Haltekraft sind inzwischen feste Bestandteile und wirken sich natürlich ebenfalls absolut positiv aus.
Das "Mehr" an Freude ist wichtig und das habe ich gerade auch; allerdings rettet uns das höchstens über 2 Monate - dann ist es wieder "die Alte" und die Arbeit ist wie immer . . .
. . . . . Das ist viel die psychologische Komponente, wie man mit der Waffe harmoniert, . . . . .
Wichtig ist jetzt aber, dass wenn du an eine Mauer kommst, wo es nicht mehr weiter geht (der wird zweifelslos irgendwann kommen) trotzdem nicht gleich die Waffe wechselst. Viele Sachen kann man nur durch eine saubere Technik lösen und nicht durch Geld. . . . . .
Die Schützen in den Oststaaten haben bis vor einigen Jahren immernoch mit Standardgewehren trainiert, da war die Maxime, desto weniger Du basteln kannst, desto mehr versuchst Du alles mit der Technik rauszuholen. Also lasse auch das Trockentraining, Haltekraft-Training nicht zu kurz kommen.
Gruß Ritter
Dem kann ich nur zustimmen.
Ein Paradebeispiel ist die Freie Pistole. Da ist ein Waffenwechsel wie eine andere Welt; ob diese Welt "besser" ist, zeigt sich erst dann, wenn der Wechsel längst vollzogen ist.
Das A&O ist, sich innigst mit der Pistole, der Schießtechnik und dem Trocken- und Haltetraining zu beschäftigen.
Je mehr man den Griff selbst anpaßt, die Balance auswiegt und das "richtige" Abzugsgewicht sucht, desto mehr wird es "Deine" Pistole. Ähnlich läuft es bei der LP, nur nicht so kompliziert. Also ist es eben so, wie Ritter schreibt; eine neue Waffe hilft bedingt, aber das große Umfeld hilft mehr.
Gruß
WOlfgang
Freut mich, daß Du den richtigen Wechsel gewagt hast.
Ich hatte nach dem Kauf auf den ersten Scheiben kurzzeitig einige Fehlschüsse mit der P8x, was mich irritiert hat, denn über die war ich schon mit der Walther weg.
Nach einigen Trockenanschlägen zu mehreren Zeiten, die Stunden voneinander getrennt waren, habe ich den Griff und das Abzugszüngel nachgestellt.
Das hat sehr positiv gewirkt und jetzt paßt mir die FWB besser; ich gehe aber davon aus, daß noch fein nachjustiert werden kann.
Da ich generell die Waffen sehr lange habe, ist mir ein Wechsel kaum geläufig und ich habe nicht vermutet, daß eine neue, aber doch "gut sitzende" Pistole erstmal etwas bocken kann.
Was gefällt Dir an der Neuen eigentlich besser?
Ich kann mir höchstens vorstellen, daß es einen Unterschied macht, wie sicher der Griff in der Hand fixiert ist, ohne zu fest greifen zu müssen; dann macht sich zum großen Teil das Gewicht der Waffe bemerkbar, aber weniger das Kippmoment.
Und wo findest du den Grat?
Hallo uboot,
schöner Bericht!
Ich finde es immer wieder Interessant, wie unterschiedlich Schützen die Balance wahrnehmen
. Ich bin genau der gegenteiligen Meinung
. Die Evo halte ich für kaum kopflastig, mittlerweile habe ich sogar Gewichte dran (hatte ich bisher noch nie an irgendeiner Pistole).
Dafür habe ich keine plausible Erklärung. Ich reklamiere für mich sicher keine absolute Berichterstattung, aber ich schreibe so gut und objektiv wie möglich, was ich vorfinde. Die Konsequenz gilt natürlich auch nur für mich.
Auch ich habe an der FWB Gewichte am Lauf, was ich an der LP400 nicht mochte . . .
Gruß
Wolfgang
Nachtrag zum Abzugszüngel:
bei der ersten Einstellung im Geschäft war das arme Ding schon abenteuerlich verdreht, damit ich mit dem Finger ordentlich daran kam.
Das hat mir nicht gefallen und ich habe das Züngel daheim nochmal demontiert und neu justiert. Dabei habe ich gesehen, wie genial einfach es konstruiert ist. Mit 3 Schrauben und einer Kugel ist es nahezu universell einzustellen und ich habe eine Stellung gefunden, die nicht so abenteuerlich aussieht und ebenfalls perfekt paßt. Das hatte ich bei einer LP nie, bei der Spopi nur näherungsweise und nur bei den Freien Pistolen in ähnlich passender Art.
Bei wem dieser Abzug nicht gut paßt, der hat vermutlich keinen Zeigefinger.
Wollte das noch nachtragen, weil ich es schon erwähnenswert finde.
Und noch etwas: geschossen habe ich natürlich auch fleißig.
Von den ersten 10-er Serien war ich enttäuscht, weil ich mir eigentlich eine Verbesserung erwartet hatte.
Meine Vermutung ist, daß das (wenn auch wenig) höhere Gewicht den Schußablauf noch stört. Obwohl meine Freie Pistole viel schwerer ist und ich damit gute 90 Schüsse einwandfrei halten kann, spüre ich die 70 Gramm Mehrgewicht deutlich. Warum das so ist, weiß ich nicht. Am selben Abend war ich noch Blut spenden - vielleicht hatte das auch einen Einfluß . . .
Inzwischen hat sich das aber etwas gelegt und der Streukreis ist merklich kleiner geworden, was mich sehr gefreut hat. 50 Schuß halte ich aber noch nicht durch. Es wäre schade gewesen, wenn ich nur mit einer neuen Pistole die gleiche Leistung erreicht hätte. Allerding denke ich, daß ich das Armkraft-Training wieder aufnehmen muß.
Gruß
Wolfgang
Wie schon oben angekündigt, war ich in Erding und habe die Modelle Steyr LP10 Sport und FWB P8X begutachtet. Um die Unterschiede zu meiner derzeitigen LP besser feststellen zu können, hatte ich die dabei; die Walther 400 Carbon.
Was mich zu der Aktion brachte, war die umständliche und schwierige Einstellerei des Abzuges.
Vorbereitet habe ich mich mit einer Tabelle mit den wichtigsten Kennwerten der 3 Modelle, um auch während des Verkaufsgespräches den Überblick zu behalten und nichts zu vergessen.
Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Kombination Griff-Abzug. Beim Griff ist es die Verstellmöglichkeit und natürlich die Paßform und beim Abzug die Charakteristik und ebenfalls die Einstellmöglichkeiten und wie einfach oder schwierig die zu bewerkstelligen sind.
Weiter war mir der Schwerpunkt wichtig, um etwas über die Balance zu wissen und der Komplex "Visierung".
Ich habe mir einen Tag mit wenig Kunden ausgesucht und hatte alle 3 Pistolen am Stand liegen.
Geschossen habe ich mit jeder Pistole ca. 50 Schuß, mit der Walther weniger - die kenne ich ja.
Nachdem ich den Termin vorher ausgemacht hatte, waren auch die richtigen Griffgrößen montiert.
Zwischendurch habe ich ein paar Pausen gemacht und mich nach Pistolenschießschuhen umgesehen, aber ich bin nicht fündig geworden, und ich zögere auch noch immer, da ich unsicher bin, ob die wirklich einen Standvorteil bringen, aber das war ja nicht das Hauptthema.
Die Ergebnisse:
LP10 EVO:
eine technisch und vom finish her bestechende Waffe mit tadelloser Funktion.
Deutlich ( ca. 90 g) schwerer als die Walther und deutlich lauflastiger als diese, was mir weniger liegt.
Der Griff war mir nicht lieber, da liegt die Walther besser.
Visierung ist einwandfrei; da ich eine lange Visierlinie schätze, gehen die 365 mm noch.
Die Verstellbarkeit des Griffes halte ich für ausreichend; das Holz ist Standard, hätte für diese Klasse etwas schöner sein dürfen, ist aber nicht wichtig.
Der Schuß ist fein spürbar; kein Problem.
Insgesamt eine tolle und sehr feine Pistole. Ich war mir anfangs sehr unsicher, welche für mich besser sei.
FWB P8X:
ich erwarte von FWB eine technisch und vom finish her ausgereifte und besonders wertige Waffe; ich wurde nicht enttäuscht.
Die mehrfach beschriebene Labilität des Ladehebels habe ich nicht festgestellt, wenngleich der Lademechanismus leichter läuft, als bei den Vergleichspistolen. Das Pellet in die Laderinne zu legen, ist für mich schöner, als es in den Lauf zu pfriemeln. Ob es eine Rolle spielt, daß es immer an die gleiche Stelle positioniert wird, weiß ich nicht, würde mich aber bei der LP10, wo das nicht immer der Fall ist, nicht stören.
Das Mehrgewicht zur LP400 beträgt nur 70 g; die Ballance ist aber in Ordnung.
Der Griff paßt so excellent, daß ich ihn nicht bearbeiten würde.
Einzig das Züngel mußte schon an seine Grenze verstellt werden, daß es optimal paßt. (Ich habe eher dicke und kurze Finger und bei den meisten Griffen mehr Probleme als andere mit normalen Händen)
Der schön gemaserte Nußbaumholzgriff ist über jede Anforderung an die Verstellung erhaben; ohne ihn zu demontieren, kann er in alle Richtungen verstellt werden, was mich an den Rinkgriff für meine TOZ35 von Allermann erinnert.
Diesen Komfort habe ich noch nicht erlebt - Klasse!
Die Visierung ist extrem verstellbar, sogar eine Verkantung kann kompensiert werden. Die maximale Visierlänge beträgt 400 mm.
Die Visierlinie ligt auffällig tief über der Hand - sehr schön ![]()
Der erste Schuß ohne jegliche Regung der Waffe und ich spüre auch keine Reaktion - abgehakt.
Im Lauf der session hat sich dann schon eine Meinung ergeben - die Feinwerkbau hat's mir angetan und ich habe mich auch für die entschieden.
Es gibt verschiedene Kornbreiten, wobei ich mich für 4,8 mm entschieden habe.
Der klasse Koffer mit 2 perfekten Schnellverschlüssen und einem Zahlenschloß hat mir auch gut gefallen.
Daheim habe ich erstmal den Griff demontiert und mich mit Handbuch, Griffverstellung und Abzugsverstellung vertraut geamcht und auch alles als Basiseinstellung inkl. Justierung auf die 500 + Gramm, da das Züngel verlängert wurde, montiert.
Ich freue mich und habe heute früh als Erstes die FWB in die Hand genommen und den Anschlag geprüft. Die Pistole ist wie mit Arm und Hand "verwachsen".
Ich hoffe, denjenigen, die auch mit dem Erwerb einer dieser schönen Pistolen liebäugeln, einige Anregungen und Informationen geben zu können.
An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem geduldigen und freundlichen Verkäufer bei der Fa. Holme, der mir sehr geholfen hat. Ein sehr empfehlenswerter Händler.
Gruß
WOlfgang
Ich würde gerne in diesem sehr interessanten thread mitmachen. Wie wo anders schon geschrieben, bilde ich mir zumindest ein, daß ich mit dem Abzug meiner LP400 nicht optimal zurecht komme; ich bilde mir ein ("objektiv" ist ja beim Schießen ein großes Wort), daß sich seine Charakteristik verändert hat. (Es fühlt sich so an, als ob am Druckpunkt nochmals ein "scharfer Zacken" wäre. Das ist eine schlechte Beschreibung, aber besser kann ich es nicht.
Nach vielem Lesen möchte ich die LP 10 evo und die P8X probieren, um zu sehen, wie andere Abzüge sich anfühlen.
Ich bevorzuge leichte, nicht deutlich kopflastige Pistolen, und einen deutlich flachen Griff.
Werde mich in Erding sehen lassen und hier gerne von meinen Erfahrungen berichten.
Gruß
Wolfgang
Walther ist im LuPi-Bereich hier für viele ein Ausbund des bösen. Insbesondere der Abzug der LP400 wird von vielen Seiten heftig kritisiert.
Was ich bisher bei dem Ganzen entnehmen konnte ist, das der Abzug der LP400 Wärmeabhängig ist, gerne mal seine definierten Einstellungen verändert und generell nicht "das" ist.
Aber wie mein Vorredner schon sagte, darüber wurde schon sehr viel geschrieben hier im Forum.
VG
Oliver
Ja, bin gerade schon am Lesen . . .
ALternativ denke ich an die LP10 evo oder die letzte Feinwerkbau . . .
Oh nein! Bin zwar noch nicht lange dabei, aber ich kann mir genau denken was aus diesem Faden nach Nennung von LP400 und "Probleme" mit Abzug wird...
Von Problemen mag ich nicht gerade reden, aber eine Kleinigkeit stört mich immer wieder; ich mag auch ein eingebildetes Problem nicht ausschließen, aber fragen, wie es anderen geht, wollte ich doch.
Wenn Du Dich klarer ausdrücken würdest, (Du scheinst ja schon "Wissen" zu haben) wäre mich wahrscheinlich auch ein wenig geholfen ![]()
Hallo Kameraden,
ich wage mal, mich hier einzuklinken; mal sehen, wie weit ich komme.
Seit ca. 2 Jahren habe ich die Walther LP400, deren Griff ich sehr mag.
Was ich langsam feststelle, ist eine (scheinbare?) harte Spitze im Druckpunkt; besser kann ich das nicht beschreiben. Ich kann so weich auslösen, wie ich will, aber es scheint etwas im Druckpunkt zu sein, was nicht weich, sondern glashart (nicht knochentrocken) kommt.
Die Schießtechnik ist bekannt; die Ergenisse liegen zwischen 365 und 370.
Ich meine, mich zu erinnern, daß die LP10 einen "weichen" Abzug hätte, woran ich immer wieder denken muß.
Gibt's hier Erfahrungswerte im Vergleich zur LP400? (Die hat zwischendurch schon mal abgeblasen, was Walther sich bezahlen lies)
Gruß
Wolfgang
Hallo Kameraden,
ich suche für meine Hämmerli 105 ein Korn mit 4 bis 4,5 mm Breite und eine Rechteckkimme. (Schmälere hätte ich im Tausch, falls gewünscht)
Kann mir wer helfen?
Danke und Gruß
Wolfgang
Die Argumentation von Karl und Carcano kann ich nachvollziehen.
Es ist aber bezeichnend für den herrschenden Zeitgeist, daß alles, was nicht "vermarktbar" ist, gestrichen wird.
Wird im Gesamtpaket so dünn verdient, daß man Randdisziplinen nicht mitlaufen lassen kann?
Man hätte einfach nur die Frauen zulassen können, dann wären es auch mehr Teilnehmer geworden.
Daß KK liegend gestrichen wurde, ist an mir vorbeigegangen. Habe gerade damit angefangen. Daß ich an Olympia nicht teilnehmen darf, ist für mich allerdings nicht ausschlaggebend ![]()
Das wird wahrscheinlich nicht besser, nachdem FP aus dem Olympiaprogramm genommen wurde.
Wie auch die Laufende Scheibe eine Nieschendisziplin ist.Die erfolgsorientierten Vereine lassen FP einfach fallen wie heiße Kartoffel.
Ich hab' mich gefreut, mal wieder einen thread über die Freie zu sehen, da es auch meine Lieblingsdisziplin ist.
Weiß jemand, mit welcher Begründung diese Disziplin, die schon im 19. Jahrhundert olympisch war, aus dem Olympiaprogramm gestrichen wurde?
Gruß
Wolfgang
Alles anzeigenHallo!
Ich hatte den Abzug meiner TOZ mit einem Fachmann schon komplett zerlegt.
Das richtige Einstechen (wie oben beschrieben) vorausgesetzt, schadet Trockentraining dem Stecher nicht mehr, als ein scharfer Schuss auch.
Um das richtige Einstechen "ungefährlicher" zu machen (um nicht in den Tisch zu ballern), habe ich mir angewöhnt, zuerst die Patrone ins Patronenlager zu stecken, dann einzustechen und erst danach den Verschluss zu schließen.
Hat den Vorteil, dass wenn der Stecher mal am Finger "ausrutschen" sollte und auslöst, der Schuss noch nicht ausgelöst werden kann, weil der Verschluss mit dem Schlagbolzen ja noch nicht geschlossen ist.
Gruß
netsurfer2002
Gute Idee, daran habe ich noch nicht gedacht; muß ich probieren.
Und das ganze mal auf den Schießsport übertragen...
[Blockierte Grafik: http://targettalk.org/viewtopic.php?f=4&t=51500&hilit=jin][Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/Uy2gCCz.jpg]
Geschossen von Jong Oh JIn.
Der schießt mit der FP ja auch 99-er Serien . . . was für eine andere Welt.