Beiträge von Tom_123

    Kann man jetzt so pauschal und ohne genaue Angaben schwer was zu sagen.

    Neu gibts die noch bei Frankonia (und anderswo).
    Die C kostet um die tausend die Cowboy ist gerade im Angebot,
    hat aber früher so um 1250 gekostet.

    Wenn es eine Cowboy (mit 20 zoll Achtkantlauf) ist, ist die in .357 ziemlich rar.
    Wenn jemand so etwas unbedingt haben will, wird er sicher einiges dafür bezahlen.

    Hinzu kommt daß nach Übernahme Marlins durch Remington die Fertigungsqualität
    eher (noch) bescheiden(er) geworden ist.
    Daher könnte für gut erhaltene, alte Modelle, die zumindest noch halbweg vernünftig
    gefertigt wurden erhöhte Nachfrage bestehen.

    Ob sowas hierzulande gesammelt wird und somit für Dein Sondermodel (welches?)
    eine spezielle Nachfrage besteht kann ich nicht sagen.

    Preisabschläge könnten es andererseits für den allgemeinen Zustand geben,
    über den ich ja auch keine Angaben habe.

    Hoffe das hilft trotzdem irgendwie

    Falls die vor dem EUGH Erfolg haben hieße das doch, daß europaweit
    die Waffengesetze verschärft werden müssten?

    Also sehe ich das eher gelassen.

    Trotzdem ergeben sich Fragen.

    Wie verbohrt und voller Haß muß man sein, damit man mit solch aussichtslosen
    Prozessen sein Geld verbrät?
    Ich nehme mal an daß dafür keine Rechtsschutzversicherung aufkommt.

    Heißt das Urteil im Umkehrschluß nicht, daß jede weitere Verschärfung des Waffenrechts
    verfassungswidrig wäre?

    Und was meint Karl mit seinem letzen Satz?

    Mich macht zur Zeit sowohl die Lethargie der Verbände wie auch die Aufbruchstimmung der Verbotsforderer betroffen. Was kann ich als Betroffener in der noch verbleibenden Zeit selber dagegen tun?

    Zitat

    Die "richtige Partei" wählen, nur weil sie gegen die Verschärfung des Waffenrechts eintritt?

    Wird dann schwierig wenn es eine Partei wäre, die den sonstigen
    Interessen des entsprechenden Wählers entgegensteht.
    In meinem Fall paßt es zufälligerweise.

    Zitat

    Zu öffentlichen Demonstrationen aufrufen?

    Habe ich mir auch schon überlegt und halte das für eine hervorragende Idee.
    Denn auch in unserer modernen Welt ist Öffentlichkeitsarbeit im Netz
    zwar sehr wichtig, aber eben auch nicht Alles.
    Nur wer soll es machen?

    Zitat

    Leserbriefe schreiben?

    Ok, alles hilft ja irgendwie, noch besser wäre es ev. seinen Abgeordneten mal zu schreiben.

    Zitat

    Die Waffenlobby finanziell noch stärker unterstützen?

    War mein Plan, ist mir allerdings zwei Tage nach meinem Anmeldeantrag
    schon wieder um die Ohren geflogen. Schade!

    Vielleicht wäre es sinnvoll mal alle Möglichkeiten in einem Thread zu sammeln,
    sodaß sich auch die 'weniger Aktiven' etwas Anregung bekommen, was man denn so tun könnte.

    Wenn ich meinen Senf noch zu ein paar anderen Punkten dazu geben darf:

    Bewegungsschießen:
    Hier haben m.M.n. beide recht.
    In unserem 'Verbotenland' ist eben auch Bewegungsschießen verboten.
    Deshalb sollte man in einem öffentlichen Forum, wo jeder mitlesen kann, mit der
    Begriffswahl hier etwas vorsichtiger sein und nicht den Eindruck erwecken,
    als ob hier irgendjemand verbotene Schießdiziplinen betreibt.
    In Rahmen der Diskussion ist's aber auch Wortglauberei, da ja jeder wußte was Gero meint.

    Lichtdingens:
    Ich sehe die vehemente Ablehnung auch so, daß dies für Viele (für mich auf jeden Fall)
    der letzte Tropfen war, der das Faß zum überlaufen gebracht hat.
    Jahrelang wird im DSB der Sport mit Feuerwaffen immer mehr zurückgedrängt und verhindert.
    Dann das -gelinde gesagt(!)- unglückliche Interview von Schumann und einige Zeit später
    wird freudestrahlend ein Prospekt herausgegeben, der im Tenor aussagt, daß diese
    Geräte Schießsport für Jung und Alt ersetzen können und sollen.

    Ich sehe natürlich auch die Probleme der Gegenseite.
    Wer, vielleicht noch gegen den Widerstand des halben Vereins, so ein Ding angeschafft hat,
    wird sich hier kaum hinstellen und es jetzt schlechtreden.

    Was ich leider nicht sehe, ist ein Kompromiss.
    Zumal Duden und ich eine klare Definition haben was Schießen ist und was nicht.

    Olympia:
    Frage, ist es der richtige Weg in so einer Mamutveranstaltung, die
    Staaten in den Ruin treiben kann und nur noch am Rande mit Sport zu tun hat,
    den einzigen Weg zur Erhaltung des Schießsports mit Feuerwaffen zu sehen?

    Wäre es nicht zweckmäßiger sich seine eigenen Veranstaltungen zu schaffen und diese
    entsprechend ins öffentliche Interesse zu rücken?

    Beispiel Darts.
    Ist keine olympische Disziplin und wurde von mir lange nur als Beschäftigung
    in der Kneipe nach dem fünften Bier wahrgenommen.
    Frag heute mal auf der Straße nach Phil Taylor und Uwe Potteck, wer ist den Leuten wohl eher bekannt?

    Was spricht dagegen auch im Schießsport attraktive Disziplinen zu schaffen und
    hochwertige Turniere mit hoher Publikumsbeteiligung auszutragen?
    Was spricht dagegen auch mal Preise auszuloben statt der üblichen Urkunden aus dem Vereinsdrucker?
    In einem Artikel habe ich gelesen daß die früheren Bundesschießen den gleichen Stellenwert hatten
    wie die Fußballbundesliga heute.
    Weil eben Spaß und Sport verbunden wurde und weil attraktive Preise ausgelobt wurden.

    Was spricht dagegen, quasi als Türöffner für das allgemeine Interesse am Schießsport,
    publikumswirksame Disziplinen einzuführen?
    Ich liebe Lupischießen, aber ich würde wohl niemanden zumuten wollen,
    dabei über 75 Minuten zuzuschauen und dafür noch Eintritt zu bezahlen.

    Ich weiß nicht, aber ok, wer kennt schon die Geschichte des DSB.
    Somit ist der Name sicher nichts, was groß für öffentliche Unruhe sorgen wird.

    Andererseits macht der Namen auch so nicht wirklich Sinn.
    Fachverband klingt nach Unterabteilung einer größeren Organisation,
    von was sollte der DSB denn die Unterabteilung sein?

    Und da Bogenschützen ja auch Schießsport betreiben ist's doppelt gemoppelt.

    Außerdem fragt man sich was einen Verband, der sich ausdrücklich zu seiner
    Tradition bekennt, veranlaßt an seinem Namen herumzudoktern?

    Die Beitragserhöhung ist für mich nicht wirklich ein Problem.
    Ich sehe das digital.
    Wenn ich denke die Mittel werden in meinem Sinn eingesetzt,
    ist die Erhöhung wirklich kein Problem, wenn nicht ist jeder Cent Beitrag zuviel.

    Der Zeitpunkt ist allerdings schlecht gewählt, viele Vereine hatten gerade Mitgliederversammlung,
    bei vielen wurden die Beiträge erhöht und jetzt kommt der Kassenwart und will
    nochmal Geld.
    Ist jetzt auch nicht schlimm wegen der paar Cents, aber wegen dem Aufwand.
    Es müssen Daueraufträge nochmal geändert werden, Geld muß nachüberwiesen werden, usw.

    Wäre ev. sinnvoller sowas im Sommer vor den Mitgliederversammlungen der Vereine zu machen.

    Zitat

    Also, Katja, das würde ich jetzt echt gerne mal wissen, inwiefern der DSB - in deinen Augen - das Lichtpunktschießen als Ersatz für Schusswaffendisziplinen vorstellt bzw. vermarktet, ich kenne, obwohl Jugendleiter in einem direkt angrenzenden Disziplinbereich, jedenfalls keine entsprechende Publikation.

    Du kennst sehr wohl eine Publikation:

    dsj_lichtschiessen_08_2012_1.pdf

    Nur vom kurzen durchblättern (ich will mich darin nicht vertiefen und mir
    mit dieser Lektüre die Sonntagslaune versauen)

    Guckst Du Titelseite: "[...] Einstieg in den Schießsport für GROß (!!) und Klein"
    Guckst Du Seite 12. (Keiner unter 12)
    Guckst Du Seite 19. (ich will nicht ungalant sein, aber die Dame ist wahrscheinlich nicht unter 12)
    Guckst Du Seite 21. (Lichtdingens ist also kein Erstatz für andere Disziplinen?)
    Guckst Du Seite 39. Tenor: Wettbewerbe für alle Altersklassen.
    Guckst Du Seite 42. Herausgeber ist der DSB.
    Nicht das es jetzt heißt die Industrie hätte euch falsch verstanden.

    Nun zeige mir mal eine Publikation aus der letzten Zeit in der mit der
    'Faszination Feuerwaffen' in gleicher Weise wie für Bogensport
    und Leuchten geworben wird.

    Hinzukommt meine Wahrnehmung, daß die Feuerwaffendisziplinen beim DSB
    scheichend, heimlich und mit kleinen Nadelstichen, aber kontinuierlich abgebaut werden.

    Das bekommst Du ev. nicht so mit wenn ihr ausschließlich Luftdruck schießt
    und ich möchte nicht ausschließen daß es bei anderen Landesverbänden nicht so
    deutlich wahrnehmbar ist wie bei uns.

    Was nützen mir in dieser politisch angespannten Situation die schönsten Lippenbekenntnisse
    über Solidarität in einem Forum, wenn ich fast täglich sehe daß gegen die Interessen
    der Feuerwaffenschützen gehandelt wird und man sich mit deren/meinen Mitgliedsbeiträgen
    schon auf die Zeit nach den Feuerwaffen vorbereitet?

    Zitat

    c) Vizepräsident Ethik, Toleranz und Wertevermittlung

    Auf die genaue Definition dieses Aufgabengebietes bin ich gespannt. ?(

    Zitat

    Nicht unwichtig ist auch der künftige Namenszusatz "Fachverband für Schieß- und Bogensport"

    Ohne jetzt politisch überkorrekt sein zu wollen, aber ist der Namenszusatz nicht etwas problematisch?
    Da der DSB ja früher schon einmal 'Fachgruppe' in einem 'Schützenverband' war?

    Zitat

    [...] zumal der Deutsche Schützenbund als kleinste aber effektivste „Fachgruppe“ im vom Reichssportkommissar (später Reichssportführer) Tschammer und Osten geschaffenen „Deutschen Schützenverband“ mit der Vorbereitung und Durchführung der Schießwettbewerbe bei den Deutschen Kampfspielen von 1934 in Nürnberg und bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin betraut wurde.

    Quelle:
    Vom Kaiserreich zum Dritten Reich - Deutscher Schützenbund e.V.

    Zitat

    Das öffentliche Bild vom Schützenwesen wird von der Nachwuchsorganisation der GRÜNEN noch weiter negativiert.

    Verstehe ich jetzt nicht ganz, der Artikel sah doch eher nach Annäherung aus?
    Was mich auch irgendwie verwundert.
    Zeigt die Initiative einiger LWBs, zur Bundestagswahl konkret bestimmte Parteien zu
    unterstützen etwas Wirkung?

    Großes Lob auch an die Geduld der Kameraden.
    Leute die permanent gegen mich hetzen und mich als potentiellen Mörder und
    haltlosen Säufer bezeichnen würde ich auf meinem Schützenfest wohl
    eigenhändig rauswerfen.

    Was noch auffällt ist, daß Schützen in der Öffentlichkeit fast ausschließlich
    als Traditionsschützen wahrgenommen werden.
    Daß es Sportschützen gibt, die einfach ihren Sport ausüben, wie auch Golfer oder Fußballer,
    scheint bei der breiten Masse noch nicht richtig angekommen zu sein.

    Zitat

    Dabei habe ich tatsächlich noch die Hoffnung, dass von jedem von uns an der Basis über unser Problem - was uns tatsächlich in der Abschaffung des Schießsports durch ideologisch gesteuerte Volksvertreter bevorsteht - gesprochen wird - nicht aus Mitleid, sondern aufrecht mit den vielen Argumenten, die es PRO SCHIESSSPORT gibt. Das setzt natürlich Betroffenheit und Wissen um die Situation, in der sich das chützenwesen insgesamt befindet voraus.

    Daß die Gefahr der Abschaffung des Schießsports bei den meisten Schützen Thema ist,
    steht zumindest in meinem Umfeld außer Frage.

    Die Frage ist halt wie der Einzelne und auch die Funktionäre damit umgehen.
    Ohne jetzt statistisch relevante Daten zu haben, habe ich doch den Eindruck,
    daß voreilender Gehorsam, Resignation und die Hoffnung, daß es nur 'die Anderen'
    trifft leider überwiegt.

    Ein anderes Problem ist vielleicht auch die Alterszusammensetzung.
    Es gibt sicher auch viele Kameraden, die einfach hoffen das der Status quo
    noch anhält, solange sie Schießsport betreiben.

    Ich will das auch für mich nicht so gaanz weit von mir weisen.
    Wenn ich mal wieder die üblichen Diskussionen über meine Wahl der Sportgeräte
    über mich ergehen lassen muß oder die eine oder andere Aussage von Verbandsfunktionären
    mitbekomme, liegt mir der Gedanke 'nach mir die Sintflut' auch nicht besonders fern.

    Die Einigkeit wie sie hier in der virtuellen Welt wahrgenomem und probagiert wird,
    besteht in der realen Welt, zumindest nach meinen Erfahrungen, nicht
    und hat nie existiert.
    Wenn Einigkeit unter Schießsportlern -wir reden hier immerhin von Bogenschützen bis Großkaliber
    plus Traditionalisten- Dein Plan für eine kurz- bis mittelfristige Lösung ist,
    dann sollten wir uns schnellstens etwas anderes einfallen lassen.

    An den Argumenten Pro Schießsport liegt es bestimmt nicht, da braucht man auch nicht
    viel zu erzählen.
    Nach meiner Erfahrung (natürlich statistisch nicht relevant) ist der Großteil derer
    die ihre Vorurteile überwinden und mal an einem Training teilnehmen begeistert
    bis nicht abgeneigt.
    Hier liegt das Problem wohl eher an der Schwellenangst, die natürlich auch durch ständige
    Hetzkampagnen in der Presse verstärkt wird.

    Bei Deiner Umfrage war nicht so wirklich etwas dabei was ich aus
    voller Überzeugung hätte ankreuzen können.

    Deshalb hier die kommentierte Version:

    "A 2 Ich werde mich zukünftig aktiv in die Lobbyarbeit für den Legalwaffenbesitz einbringen."

    Will ich im Prinzip, aber wie?
    Jeder Mensch hat andere Vorzüge und Menschen überzeugen, Reden halten und neue Freunde gewinnen
    gehört nun mal nicht unbedingt zu meinen Stärken.
    Oder anders ausgedrückt, ich bin für Lobbyarbeit und Politik der absolut ungeeignete Kandidat.

    Daß ich im privaten Umfeld den üblichen Vorurteilen entgegentrete
    und jeden Interessierten gerne einlade sich persönlich von meinem Sport ein Bild zu machen,
    versteht sich eigentlich von selbst aber ich würde das nicht als Lobbyarbeit bezeichnen.

    "B 2 Es reicht mir und der Sache, wenn ich die Lobbyarbeit dadurch unterstütze, indem ich die Arbeit von Forum Waffenrecht, Pro Legal u.a. finanziell unterstütze (1)"

    So wie ich es sehe, muß das erstmal für mich reichen. (siehe oben)
    Und damit das nicht nur Bekenntnisse im virtuellen Raum bleiben,
    habe ich gerade meinen Mitgliedsantrag bei ProLegal abgeschickt.

    Die Situation in unserem Landesverband und auch die letzte Diskussion hier im Forum
    zeigen mir wieder einmal deutlich, daß es nicht die Lösung sein kann meine Interessen
    als Sportschütze durch den DSB vertreten zu lassen.
    Ich denke an einer unabhängigen und starken Lobby, die die Interessen aller legalen Waffenbesitzer
    vertritt führt kein Weg vorbei, wenn wir den Schießsport -wie ich ihn verstehe-
    langfristig erhalten wollen.

    Zitat

    Es findet hier ein Krieg zwischen der Druckluft und der Feuerwaffenfraktion statt und spiegelt, aus meiner Sicht, genau das Problem wieder, das wir gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik haben.

    Kein Krieg, eher Schattenboxen da es die Fraktionen, die hier zum
    Argumentieren benutzt werden so eigentlich garnicht gibt.

    Zitat

    Warum kann nicht großflächig akzeptiert werden, dass das Schießen mit großkalibrigen Waffen genauso Sport ist, wie mit einer Druckluftwaffe zu schießen und umgekehrt?

    Hier kann ich nur für mich sprechen, ich akzepiere und respektiere jede Art von Schießsport.
    Meine Akzeptanz nimmt allerdings ein jähes Ende wenn mir billige Simulationen als Schießsport
    verkauft werden sollen.
    Aber selbst da hätte ich keine Einwände, wenn diese Geräte nicht dazu dienen würden
    den Gegnern des Schießsports -auch denen in unseren eigenen Reihen- als Argument
    zur Abschaffung des Schießsports zu dienen.

    Zitat

    Warum wollen bestimmte Lager, das klassische Schießen weg haben und gegen ein Zielleuchten austauschen?

    Das ist nicht schwer zu ergründen:

    Ein gewisser Sponsor, der schon früher durch Ideen aufgefallen ist, die dem
    Schießsport schaden, verspricht sich wieder mal ein Zusatzgeschäft zu Lasten
    des Schießsports.

    Leuchtgymnastik kann man auch im Hinterzimmer einer Kneipe abhalten.
    Man braucht keine teuren Schießstände zu unterhalten und wenn
    man das dann als Schießsport verkaufen kann, bleibt man trotzdem
    gemeinnützig und erhält weiter Sportförderung.

    Einige Spitzensportler kommen wohl im fortgeschrittene Alter nicht mehr
    mit Newton's Gesetzen zurecht und wünschen sich nur noch zielen zu müssen
    statt zu schießen.

    Zitat

    Aus welchem Grund müssen sich solche angeblichen Funktionäre immer soweit aus dem Fenster lehnen, anstatt schlicht und einfach den Medien gegenüber zu sagen, dass alles seine Berechtigung hat, in diese unseren Sport?

    Das sind Testläufe, man will eben mal sehen ob das Fußvolk schon dafür bereit ist sich mit
    billigen Simulationen zu begnügen.
    Wenn's Ärger gibt dementiert man eben einfach und rudert zurück.
    Siehe Schumann's Interview, siehe den hier weiter oben genannten Artikel.

    Ok, gehen wir diese Scheindiskussion -die natürlich auch nur von den Gefahren der Leuchtgymnastik ablenken soll-
    einmal unaufgeregt an:

    1. Biathlon ist Ausdauersport.
    Wenn ich die Sportwissenschaft richtig verstanden habe sind gerade Ausdauersportarten
    auch im fortgeschrittenen Alter durchaus noch erfolgreich zu betreiben.

    2. Biathlon setzt sich aus Langlauf und Schießen zusammen.
    Langlauf und Ausdauersport allgemein darf man ab 0 Jahren ausüben.

    Mit dem KK Gewehr darf ab 14, mit Einschränkungen, trainiert werden.
    Um sinnvoll an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen führt wohl kein
    Weg an WBK und eigener Waffe vorbei, das geht ab 18.

    Nun erzähle mir keiner daß ein durchtrainierter Jugendlicher mit etwas
    Talent und entsprechenden Trainingsmöglichkeiten nicht in der Lage ist,
    sich innerhalb von vier Jahren die nötigen Schießfertigkeiten anzueignen
    um eine ca. 5 cm große Scheibe auf 50m zu treffen.

    Wo brauche ich jetzt unbeding Leuchtgymnastik um hier etwas zu beschleunigen?

    Wenn man nun unbedingt Laufen und Schießen früh ausüben will, gibt es u.a.auch Bogenlaufen.
    Meines Wissens aber leider nicht im DSB, der kauft lieber teure Anlagen beim
    üblichen Sponsor statt mit ein paar Kinderbögen (ca. 30€/Stck.) und etwas Pantasie
    eine sinnvolle Beschäftigung für die Kids zu schaffen.

    Eine Beschäftigung die, zumindest in meinem Verein, gut angenommen wird, von jeden Verein
    finanzierbar ist, ab 0 Jaheren ausgeübt werden kann und der Öko-Taliban keine
    neuen Ideen zur Abschaffung des Schießsports liefert.

    Und Wegi, ich brauche keine Anti-Organisation.
    Natürlich schmerzt es zu sehen, das der Verband, dem ich seit zwanzig Jahren angehöre sich
    mehr und mehr zum Instrument der Verhinderung des Schießsports macht.
    Insbesondere wenn ich an die Anstrengungen und persönlichen Opfer denke, die die Kameraden
    nach dem Krieg auf sich genommen haben um uns den Schießsport wieder zu ermöglichen.

    Aber wir leben nicht mehr in den 60ern, es gibt Alternativen zum DSB.
    Und wenn es mir mit der Sportverhinderung und den künstlich aufgebauten Hürden bei der
    Ausübung meines Sports zu viel wird, bin ich eben einfach mal weg.

    Erste Konsequenz für mich:
    Ich stelle mir nächstes Jahr sicher nicht mehr die Beine in den Bauch und werbe Mitglieder
    für einen Verband, bei dem ich nicht mehr sicher sein kann, ob er langfristig überhaupt noch
    am Schießsports interessiert ist.

    In diesem Sinne fröhliches Leuchten weiterhin.

    Zitat

    es geht in dieser Auseinandersetzung gar nicht um Meinungen, es geht um
    Handlungen und die Absichten dahinter und es geht um die möglichen
    Konsequenzen, welche aus diesen Handlungen resultieren können.

    Die Sache ist, es geht nicht mehr um mögliche sondern um tatsächliche Konsequenzen,
    wie der zuvor genannte Artikel deutlich zeigt.
    Was will man tun, wenn man so deutlich vorgeführt bekommt daß man unrecht hat?
    Eine etwas schäbige aber durchaus menschliche Reaktion ist es eben,
    die Gegenseite zu diskreditieren und möglichst weit vom Thema abzulenken.

    Allerdings sollte man nicht auch noch ins Lächerliche abgleiten und
    Schießsportler dazu auffordern sich mit der Abschaffung ihres Sports
    zu solidarisieren.

    Und es geht auch nicht um Bumm vs. Zielen.
    Die Faszination besteht in dem archaischen Bedürfnis einen Gegenstand mittels
    Abschußvorrichtung möglichs genau ins Ziel zu befördern.
    Art des Gegenstandes, der Abschußvorrichtung und der dabei auftretenden Kräfte
    ist dabei nebensächlich und durch persönliche Vorlieben bedingt.

    Ich denke es ist in unserer gesellschaftlichen Entwicklung einiges falsch gelaufen
    wenn man einem Mann diese Faszination erst noch lang und breit erklären muß.

    Etwas anzuleuchten ist auch schön und bei Dunkelheit sehr nützlich
    hat aber mit Schießsport erst mal nichts, aber auch garnichts zu tun.

    Warum nun gerade ein Schießsportverband daran interessiert ist seinen Sport
    abzuschaffen und durch eine billige Simmulation zu ersetzen entzieht
    sich meiner Vorstellungskraft.

    Zitat

    Die Rhein-Neckar-Zeitung im Web - Eberbach - "Sportschützen reichen Laserpointerwaffen"

    Nun scheint einzutreffen was wir intoleranten Ballermänner und Leuchtgegner
    eigentlich schon befürchtet hatten.

    Und nun?
    Wo sind jetzt all die Leuchtartisten die mir erklären daß sie durch ihre Maßnahmen
    keine Politiker auf dumme Gedanken gebracht haben?

    Überlegt euch schon mal die nächste Mitgliederwerbung für einen Sport,
    den wir in ein paar Jahren wahrscheinlich garnicht mehr ausüben dürfen.
    "Simulation im Visier"?

    Verkleinern geht meist nur in sehr begrentzten Rahmen.
    Besser ist es den nächst kleineren oder halbwegs passenden Griff
    zu nehmen und Spachtel aufzutragen.

    Maßgriffe sind halt zeitaufwendig und teuer.

    Eine Zwischenlösung ist ein Griff 'von der Stange' nach Skizze.

    Ist halt Geschmackssache.
    Gespachtelte Griffe sehen nicht besonders toll aus und erfordern
    etwas handwerkliches Geschick.
    Ich persönlich will keine Preise für die schönste Waffe gewinnen,
    deshalb habe ich mich für die Spachtellösung entschieden.
    Einige Sportkameraden haben Maßgriffe oder Griffe nach Skizze und sind
    damit zufriedener.

    Maßgebliche Hersteller (zumindest die einzigen, die ich kenne) sind
    Rink und Nill.
    Maßgriffe mit persönlicher Anprobe und so macht meines
    wissens aber nur Rink.

    Hoffe das hilft irgendwie

    OK, ist jetzt vielleicht eine dumme Frage, aber wozu braucht man beim KK-Matchgewehr
    für's Auflageschießen diesen Auflagekeil unter dem Vorderschaft?

    Meine (naive) Überlegung:

    Der Vorderschaft der meisten Matchgewehre liegt doch gut auf und durch die Schräge habe ich
    noch die Möglichkeit die Höhenlage etwas auszugleichen.

    Seitliche Verkantungen kann man mit dem Keil (im Gegensatz zu den LP Auflagen)
    auch nicht ausgleichen und über den Vorderschaft darf er nach Sportordnung ja
    auch nicht herausstehen. (was ich als einzigen Vorteil ansehen würde)

    Warum verwenden denn nun alle diesen Keil?

    Und Zusatzfrage weil ich's schon angesprochen habe:
    Wie gleicht ihr seitliche Verkantungen durch 'schiefe' Auflagen aus?
    Einfach bei den Probeserien das Visier/Zielfernrohr entsprechend verstellen oder
    gibt es da einen Trick?

    Hintergrund der Frage:
    Ich will ab Sommer mit dem (Match)Gewehrschießen anfangen und bin dabei mich schon mal mit
    dem Thema näher zu beschäftigen.
    Schießen will ich die KK Auflagedisziplinen DSB, 50m und 100m mit Diopter und Zielfernrohr.
    Und GK mit Zielfernrohr 100m und 300m, hier allerdings hauptsächlich die BDS Disziplinen.

    Zitat

    Seht Ihr das auch so?

    Unbedingt.
    War für mich übrigens der Hauptgrund mit dem Sportschießen anzufangen.

    Mal eine Stunde keine Anrufe, sich mal auf eine Sache konzentrieren dürfen,
    niemand quatsch einen an, für mich war/ist das immer wie Kurzurlaub.
    Und zumindest Präzisionsschießen ist ja auch irgendwie eine Form der Meditation,
    nur eben interessanter als stundenlang auf eine weiße Wand zu schauen. ;)

    Neu ist das auch nicht, Kyudo-Bogenschützen z.B. verstehen ihr Tun ja auch eher als
    Meditation und weniger als Sport. (jedenfalls soweit ich es verstanden habe)

    Vorab, ich bin kein besonders guter Schütze, schieße auch nicht Pistole
    sondern Revolver und mühe mich auch gerade damit meinen beidhändigen
    Anschlag zu verbessern.
    Also meine Aussagen entsprechend bewerten.

    Ich glaube Karl bringt es recht gut auf den Punkt.
    Man macht etwas völlig anders, da braucht es eben Zeit und Übung
    bis sich das 'eingeschliffen' hat.

    Zusätzlich, und falls Du etwas älter bist, kann es auch sein, daß Du das Visier
    schlechter siehst da es näher am Auge ist.
    In dem Fall würde ich über eine Schießbrille oder Irisblende nachgenken.

    Was ich z.Z. Übe:

    Anschlag: Ungefähr Isosceles, jedoch linkes Bein leicht vor das Rechte gestellt
    und linke Hand etwas zurück und nach unten.

    Training: Halteübungen mit Gewichten, da hier andere Teile der Schultermuskulatur
    belastet werden als beim einhändigen Anschlag.

    Erkannte Fehler:
    Hält man die Waffe fest mit beiden Händen meint man den Abzug nicht verreißen zu können,
    aber man kann.
    Deshalb weiter auf sauberes Abziehen achten.

    Im Anschlag nicht verkrampfen, Schultern nach unten, entspannt stehen,
    Waffe nicht zu fest halten und weiter auf gute Atemtechnik achten.

    Zitat

    Aber ist nicht beim DSB der jeweilige Anschlag sogar fest vorgeschrieben?

    Jein.
    Bei den Großkaliberdiziplinen soweit ich weiß nicht.

    Bei den KK-Seniorendisziplinen SpoPi zweihand und Standardpistole zweihand
    steht es zwar nicht in der Sportordnung, auf Anfrage wurde uns vom SVBB jedoch mitgeteilt,
    daß hier zweihändiger Anschlag zwingend vorgeschrieben ist.
    Das kann möglicherweise aber bei anderen Landesverbänden und auf DSB-Ebene anders sein.

    Zitat

    Na, da würde ich doch mal wissen wollen was du in der Disziplin 2.53 so
    als Ergebnis zusammen bekommst. Mir fällt es schwer zu glauben, dass man
    im einhändig Anschlag konkurrenzfähig ist.

    Bei Pistole kann ich mir vorstellen daß man auf Freizeitschützenniveau
    -sagen wir mal bis zur Verbandsmeisterschaft- mithalten kann.

    Revolver geht bis .38, so schieße ich ja auch Zentralfeuer und komme knapp an meine Ergebnisse
    bei Spopi (gleicher Ablauf aber KK) heran.

    Ab .357 macht's dann wirklich keinen Spaß mehr und bei den 20 sec. Serien muß man ständig aus dem
    Anschlag raus um den Hahn zu spannen, das kostet zu viel Zeit.

    Zitat

    Richtig, ich kenne die Vita von Herrn Obermeyer nicht. Muss ich sie kennen um das
    Gesagte besser/anders verstehen zu können?

    Ich denke schon.
    Kurzfassung: Obermeyer war wohl mal Präsident des BDS, führte dort
    IPSC ein und wurde dann irgendwann gegangen.
    Sein Versuch einen eigenen Schießsportverband zu gründen scheiterte.
    Seitdem ist er wohl auf einem Rachefeldzug gegen den Schießsport im
    Allgemeinen und gegen den BDS und IPSC im Besonderen.

    Hier ein Link, Tante Google hat sicher noch mehr:

    IPSC4EVER - Die Wahrheit über IPSC-Schießsport

    IPSC4EVER - Die Wahrheit über IPSC-Schießsport

    Meine Einschätzung:
    Der Typ will sich nur wichtig machen und provozieren.
    Ziel seiner abstrusen Vorschläge ist es zu provozieren und für Ärger zu sorgen,
    in Interentforen bezeichnet man Teilnehmer mit solchen Verhalten als Troll(e).

    Gegenmittel: Einfach ignorieren.

    Zitat

    Persönlich bin ich davon überzeugt, dass sie sogar zunehmen werden – auch in unserem Land.

    Solange sich Sensationspresse, Wissenschaft und Politik auf die Diskriminierung
    von Sportlern beschränken statt endlich anzufangen die Gründe für Amokläufe zu Untersuchen
    und dort mit Gegenmaßnahmen anzusetzten befürchte ich das auch.

    Na ja, die Frage ist halt, finden genügend Prozesse statt um
    die Kosten der Versicherungsbeiträge auszureizen oder würde
    man mit einer Rücklage die man anlegt und für die man
    Zinsen kassiert besser fahren.

    Irgendwie hat das Ganze für mich schon ein 'Geschmäckle'.

    Wäre mal Interessant zu erfahren wer der Versicherungsvertreter
    ist und in welchem Verhältnis er zum BDS-Vorstand steht.
    Die Mitglieder wurden offenbar mal wieder nicht gefragt,
    das scheint bei allen Verbänden wohl das gleiche Übel zu sein.

    Ok, in diesem speziellen Fall muß ich fairweise zugeben, ein Punkt für den DSB.
    Hier steht es den Mitgliedern frei selbst zu entscheiden ob
    sie solch eine Versicherung wollen oder nicht.

    Ich , bzw. meine Verkäufer haben es bisher so gehalten:

    Ich habe die Kopie meiner WBK, meines Ausweises und die Telefonnummer meiner Waffenbehörde geschickt,
    die haben dort nachgefragt ob alles OK ist und die Sachen dann per DHL mit
    persönlicher Übergabe (oder so ähnlich heißt das) verschickt.
    Lief alles reibungslos und schnell.

    Einschränkung: Das waren beide male Waffenhändler, ob die Waffenbehörde auch
    Auskunft an Privatpersonen gibt, erfragst Du besser vorher nochmal.

    Fast volle Zustimmung.
    Allerdings gibts da für mich nichts zu überlegen, wenn die auch bei den Feuerwaffen
    mit diesem Schwachsinn anfangen bin ich weg, definitiv.

    Ich mach das beim Bogensport nicht mit und werde es auch bei den Feuerwaffen so halten.
    Wenn ich mich verkleiden wollte würde ich in einen Faschingsverein eintreten.

    Zitat

    Verkaufe das mal als Veranstalter irgendwelchen Zuschauern (falls sich
    mal welche verirren) wenn alle in Jeans oder ähnlichen dastehen.

    Komischerweise laufen auf Schießsportveranstaltungen, in denen es Zuschauer und sogar Profis
    gibt fast alle Sportler in Jeans rum.

    Zitat

    ... und was spricht da dagegen wenn man wenigstens Ansatzweise so aussieht?

    Wie sehen den Sportler aus?

    Aber bevor man wieder über ungelegte Eier diskutiert, kann man den Entwurf der kommenden Sportordnung
    denn schon irgendwo einsehen?