@Felix
Vielen Dank für die Einverständniserklärung. Vom Grundsatz her finde ich das Formular gut. Kontaktdaten abzufragen (und die eigenen durchzugeben) ist nie verkehrt, auch nach Allergien/Medikamenten/körperl. Einschränkungen zu fragen ist eine gute Idee (wir haben einen Jugendl. der zuckerkrank ist). Der Passus mit dem selbstständig nach Hause fahren/abgeholt werden ist sicher bei sehr jungen Schützen sinnvoll.
Was ich jetzt nicht so prall finde, ist der mittlere Teil zum Ankreuzen. Da muss ich @Karl recht geben - wer zu viele Fragen stellt, kann zu viele Antworten (Einschränkungen) bekommen ... Grundsätzlich möchte man ja, dass sein Nachwuchs alles mal ausprobiert und dann entscheidet was ihm gefällt oder halt auch nicht. Daher würde ich mir auch pauschal das Einverständnis für alles holen, zumal es z.B. bei einem 14jährigen unnötig ist, nach Lichtpunktwaffen zu fragen ... Dass man dann vor dem KK-Schießen die Eltern (mündlich) fragt/informiert schließt das ja nicht aus. Formulierungen wie "nach gesetzl. Vorschriften" würde ich vermeiden, da die Aussage nichtssagend ist (nicht umsonst hat hat @scherge danach gefragt). Stattdessen zumindest die Quelle anführen und nach Möglichkeit (wie auf dem DSJ-Formular), die für die Eltern/Kinder wichtigsten Punkte zusammenfassen (Service am "Kunden"). Ob man jetzt Schwimmen und Sportteilnahme pauschal abfragen muss, hängt sicher vom übrigen Freizeitprogramm des Vereins ab. Ob Dir der Abschnitt mit dem KFZ bei Personenschäden was hilft wage ich auch zu bezweifeln ... Wenn Du den Eltern die Möglichkeit geben willst noch was wichtiges zu Papier zu bringen würde ich ein Freitextfeld empfeheln ("Sonstige Anmerkungen") und dann Beispiele aufführen (Allergien, Einschränkungen, etc.)
Der Sinn mit den individuellen Wettkampfankündigungen (Kopfzeile) erschließt sich mir nicht so wirklich, das würde ja heißen, dass ich für jeden Wettkampf eine neue Einverständniserklärung brauche!? Wenn man hier auf Nummer sicher gehen will, würde ich eher vorschlagen, dass man den Eltern einfach eine Terminliste mit den Wettkampfterminen in die Hand drückt/per Email schickt o.ä. Dann hat der Jugendliche auch nochmal eine zusätzliche "Gedankenstütze" und die Eltern wissen wo es hingeht. Dann erübrigt sich ggf. auch der Passus mit den KFZ, entweder die Eltern fahren selbst oder lassen ihren Filius dann fahren.
Ich tendiere eher dazu, das Formular für die Einverständniserklärung so kurz wie möglich zu halten und nur das absolut notwendige abzufragen. Wenn es dann auf eine Freizeit/Zeltlager o.Ä. geht, wirst du sowieso die Eltern um Erlaubnis fragen (müssen) oder mit einer separaten Info die wichtigsten Punkte mitzugeben. Das hätte dann auch den Vorteil, dass Du eine solche separate Einverständniserklärung individuell zuschneiden kannst. Da kann man dann auch gezielt nach Schwimmteilnahme oder Sporteinschränkungen o.Ä. fragen (evtl. hat sich das Kind verletzt oder ist krank, dann gilt die Einschränkung auch nur temporär).
Auch wenn es so aussieht, wollte ich jetzt nicht das komplette Formular zerlegen, denn die Überlegungen, die dahinter stecken sind sicher sinnvoll. Ich werde mir auch mal überlegen ob wir unsere Einverständniserklärung modifizieren.