Beiträge von P.O.Ackley

    In Bremen muss man natürlich trotz der "geringen" Waffenzahlen nachlegen:

    Da muss ich mich einerseits fragen, wovor haben diese Personen Angst? Und, was haben die bitte für eine Fachkompetenz. "Man möchte Jägern und Sportschützen nicht ihr Hobby einschränken". Schön, aber im Grunde ist mal jede von Jägern geführte Büchse über .22 eine solche "böse durchschlagsstarke Großkaliberwaffe". Selbst Vorderladerwaffen sind hier nicht zu unterschätzen. Was meint der Mann bitte? Alle Handfeuerwaffen über .22, oder wie? Aber er hat ja gemeint, wenn bestimmte dann noch Waffen haben müssen, müsste hier die Verwahrung nochmals "geprüft" werden. Also doch zentrale Lagerung, auch für Jäger? Man wird sehen, vorallem wenn die die Machtverhältnisse zu Gunsten der Rot/Grünen Verbotswichtes verschiebt.

    Martin

    Zitat

    Was machen die dann eigentlich wenn die Verbrechensrate mit Schusswaffen wie in GB steigt?

    Was sollen die machen? Nichts. Wie in GB auch. Oder macht die IANSA da explizit was gegen die illegalen Schußwaffen? Also ich weiß nix.
    Für die Politik, die Medien und solche Organisationen geht es nur darum, den legalen Waffenbesitz so weit wie möglich zu verbieten. Alles andere lässt sich in keinster Weise politisch und auch "finanziell" ausschlachten. Es ist sogar so, wenn man sich beispielsweise die Ehrenmorde der letzten Jahre ansieht, speziell die Grünen hier überhaupt nicht "anbeissen". Woran das wohl liegen mag?

    Martin

    Die "niedrigeren" Zahlen sind im Grunde schon seit zwei Jahren bekannt. Schon damals haben die Landeskriminalämter und das BKA bei den einzelnen Behörden angefragt um genauere Zahlen zu erfassen. Schon damals waren es 6,4 Mio. Nicht die immer und immer wieder gebetsmühlenartig wiederholten 10 Mio. Oder gar die letztens wieder vom BW-Innenminister genannten 17 Mio. registrierten Waffen. Das klingt populistisch einfach besser, als "nur" 5,5 Mio und 1,4 Mio. Besitzer. Und wenn man die Wahlberechtigten als Grundlage nimmt, hat plötzlich nurnoch jeder 11. Deutsche eine legale Schußwaffe. So erschließen sich mir "Vergleiche" mit US-Verhältnissen nicht mal annähernd. Da man schon 1971 von 17 Mio. illegalen ausging, die Zahl in den letzten 40 Jahren bestimmt nicht geringer wurde, kann man hier von sicherlich 20 Mio. Plus ausgehen. Das nun nebenbei. Anfang des Jahres korregierte man die 6,4 auf 5,7 Mio und man glaubt es kaum, es sind nun nurnoch 5,5 Mio. Die sinkenden Zahlen in letzter Zeit liegen klar an den vielen Altbesitzern, denen man ihre Waffen madig machte, genauso wie unzähliche Altschützen. Wo hier ein signifikanter Sicherheitsgewinn ist, erschließt sich mir eh nicht. Diese Waffen tauchen in keinerlei Statistiken auf.
    Aber die Zahl wird sicher in den nächsten Jahren noch sinken, genauso auch die Zahl der Besitzer. Und Dank den Grünen und IANSA werden wir dann in zwei, drei Jahren in der "heilen" Welt angekommen sein.
    Ich frage mich aber noch etwas, ob die "geringere" Zahl der Besitzer nicht eher schlecht ist, da so eine "Sinnhaftigkeit" des Waffenbesitzes für die "Allgemeinheit" immer mehr in Frage gestellt werden kann. Wenn´s nurnoch etwa 2,5% der Wahlberechtigten ausüben, kann man gut auf die paar "Spinner" verzichten......
    Auch frage ich mich so, wo hier die so hochverhasste "Waffenlobby" ist.


    Martin

    Woinabua,

    wie du vielleicht gemerkt hast, war das "paranoid", wie auch hier, in Gänsefüßchen gesetzt.
    Alles was Du geschrieben hast, will ich nun nicht kommentieren, muss ja auch mal ins Bett. :D Aber vieles was ich geschrieben habe, ist die Meinung einiger meiner Schützenkameraden und BüMakollegen in den USA. Auch gibt es hierzu hitzige Diskussionen in US-Foren.
    Ich bin der allerallerallerletzte der irgendwas verbieten will, bzw. Verbote beführwortet. Egal ob jenseits oder diesseits des Atlantik. Vorallem drüben werden Angesichts der vielen "unbekannten" Waffenzahlen Verbote nichts bringen.
    Warum ich die NRA kritisiere, bei diesem Vorstoß? Das muss man anders bringen. Oder erstmal andere Vorschläge. Aber nicht eben solche Hammervorschläge noch bevor die Opfer beerdigt sind. Sowas hat wenig mit "Feingefühl" zu tun. Im Grunde hat ja das rel. scharfe Waffengesetz in Connecticut ganz gut funktioniert. Dem Täter hat man keine Waffe im Laden verkauft, da er ja etwa gaga war. Somit dürfte ja schon mal das Gerücht, "Sturmgewehre kaufen ist einfacher wie Kaugummis kaufen", widerlegt sein. Blöd nur, wenn die Mama ihre Kanonen nicht so verwahrt, dass ihr durchgeknallter, unter Medikamenten stehender Sohn nicht da ran kommt.
    Und nur mal nebenbei, für die, die glauben in USA ist ja fast nix reguliert. Wenn man alle Gesetze, Verordnungen und Richtlinien aller Bundestaaten und der USA selbst zusammen nimmt, gibt es zu diesem Thema etwa 20.000 solche. Vieles umfasst nicht mal Schußwaffen sondern da ist geregelt, welche Messer man besitzen/führen darf, Versand von Munition oder Munitionsteilen, oder Waffenteile. Das ist in manchen Bundesstaaten recht ekelhaft. Selbst einfachste Taschenmesser darf man nicht überall führen. Und so gibt´s eben auch bei Schußwaffen nicht überall, für jeden alles.
    Und kurz zu diesem hier:

    Ich war vor etwa 15 Jahren kurz mal Waffenträger. Ich muss sagen brauche sowas "privat" nicht. Alleine der Gedanke, in die eine oder andere "dumme" Situation kommen zu können, ließ und lässt mir dass Blut gefrieren. Dazu kommt heute, selbst wenn ich mein trautes Heim mit Familie "beschützen" wollen würde, ist die Schußwaffe so verwahrt, das ich im Falle eines Falles nicht mal schnell heran komme. Zumindest wenn man sich gesetzeskonform verhält. Was ich aber jetzt mal annehme. :| Auch ist ja die Munition nicht im selben Schrank und bei mir kommt´s schon öfters vor, dass ich nicht mal die entsprechende Munition "vorrätig" hätte. Und. Wir Deutschen haben keine Feinde. Weder "innen", noch "außen".
    Und um mal tacheles zu reden. Wir besitzen unsere Schußwaffen für Jagd, Sammen und Sport. Punkt. Diskussionen zu Selbstverteidigung oder was auch immer. Bürgerwehren oder Milizen gehören nicht in ein Schützenforum. Sowas diskutiert man untereinander, wenn überhaupt, oder behält sowas für sich.


    Martin

    Hmmmmmm.....
    Was soll man zu solch einen Beitrag nun sagen. Eigentlich nix, aber...
    Bei gut 300 Mio. US Bürgern, denke ich, "stechen" so paranoide Persönlichkeiten eher hervor, als bei einem 80 Mio. Volk. Wobei..., ach lassen wir das. In den USA gehen die "Schätzungen" von 270 bis 300 Mio. Schußwaffen, die im Umlauf sein sollen. Also, alleine die Differenz hiervon ist gut fünf mal höher, als wir in DE legale Schußwaffen haben. Der geringste Teil dieser US-Waffen ist wohl irgendwie registriert. So müssten die Behörden, wenn es den div. Verbote gäbe, von Haus zu Haus gehen und "prüfen", wer denn was hat. Hierzu kann man sich ja nun an deutsche Behörden wenden, so im "Erfahrungsaustausch", den die haben ja nun da Erfahrung, was das Missachten vom Recht auf Unversehrtheit der Wohnung betrifft. Aber gut. Dazu kommt, ich kenne ein paar Jäger, Schützen und BüMas in Übersee und nicht alle sind eben von den US-Waffenbesitzern mit Paranoia gestraft. Sprich, viele besitzen zur Jagd oder dem Sport ein paar Repetierer oder auch Revolver und Pistolen. Aber keinen SLB´s ala M16. So würden hier ja auch welche getroffen, die nix "Verbotenes" besitzen würden. Und überhaupt hat Obama erstmal nur gesagt, man müsse prüfen, was für Schritte eingeleitet werden sollen. Nicht wie hier, wo ein paar Dumpfbacken ein generelles GK-Verbot fordern. Zu den Verbotswünschen zählen Verbote von "assault rilfes" und bestimmten Pistolen, bzw. man möchte deren Magazinkapazität begrenzen. Was natürlich irre gut funktionieren wird, bei den "paar" im Umlauf befindlichen. Sind ja auch alle nummeriert und registriert. :thumbup:
    Das ganze in Übersee gerät momentan, von allen Seiten her außer Kontrolle. Die einen, die "Paranoiden" kaufen alles zusammen, was nach Glock oder Sturmgewehr aussieht. (Dazu muss man natürlich das nötige "Taschengeld" haben. "Geschenkt" gibts sowas auch in USA nicht.) Dann gibts die NRA, die auch, sagen wir mal nicht mit intelligentesten Beiträgen glänzt. Bewaffnete an Schulen, ich bitte euch. ?( Die Medien, die ja im üblichen Stiel austicken, wie auch in unserem Lande üblich. Dort geht´s sogar noch etwas weiter. Vorgestern oder gestern hat eine Zeitung im Raum New York eine Liste mit allen Besitzern einer "handgun permit", also einer Erlaubnis für Kurzwaffen, veröffentlicht. Da brodelt es also auch. "Normale" Jäger und Schützen diskutieren nun schon, wie sie von solchen Verboten überhaupt betroffen wären. Genauso, wie es aus diesen Gruppen auch die ersten Stimmen gibt, die sagen, wir brauchen für unsere Hobbys, die Jagd, den Schießsport, ja selbst für die häusliche "Verteidigung" keine solchen Waffen. Kann man ruhig verbieten. Ja, ja, ist wie in unseren Breiten.

    Also man kann gespannt sein, was da noch abgeht.

    Martin

    Heute Abend hatte ich die Gelegenheit in unserem Vereinsarchiv (immerhin 567 Jahre) etwas zu blättern und bin dabei über einen Streitfall aus dem Jahr ca. 1900 gestolpert. Damals wurde bei uns in der Stadt nur Feuerstutzen geschossen. Da die Disziplin auf 130 ins Freie geschossen wurde, fand das Training nur in den Sommermonaten statt. Einige Mitglieder wollten auch im Winter schießen und stellten den Antrag in der Generalversammlung, dass man künftig auch Zimmerstutzen anbieten solle. Der Antrag wurde abgelehnt, weil es sich dabei nicht um richtige Waffen handelt und weil Zimmerstutzen etwas für arme Leute sei. Die Betroffenen haben kurzerhand einen eigenen Verein gegründet und haben sich ausgegliedert. Über 100 Jahre späöter ist festzustellen, dass Zimmerstutzen in Oettingen immer noch geschossen wird, Feuerstutzen aber nicht mehr.

    Was ich damit sagen will: Der Schießsport hat sich schon immer gewandelt und wird das auch künftig tun. Großkaliber wird aus meiner Sicht in den nächsten Jahren von alleine weniger werden, weil die Preise weiter steigen. Habe letzten Monat bei einem gewerblichen Wiederlader angefragt wie viel Euro er will, wenn er meine 100 Feuerstutzenhülsen lädt. Seine Antwort: 200 EUR. Ganz ehrlich, da überleg ich nicht mal, ob ich die Munition will. Um das Geld kauf ich mir lieber KK- der LG-Munition. Von daher wird sich der Sport weiter verändern und auch Lichtgewehr wird seinen Einzug in das Regelwerk finden, ist ja von der DSJ bereits angedacht.


    Eine Weiterentwicklung im Schießsport hat es immer gegeben. Sicher. Auch sind eben andere Schußwaffen/Disziplinen dazu gekommen, bzw. andere sind wieder verschwunden. Das hatte damals wie heute vielleicht auch verschiedene Gründe. Veränderung der Gesellschaft, Weiterentwicklung von Schußwaffen, die Kosten, "weniger" Platz für Schießstände, "Ärger" mit Anwohnern. Und sicher gibt es für die Lichtgewehre auch irgendwann die entsprechenden Disziplinen, wobei ja hier auch der Gesetzgeber "vorbehalte" hat. Meine Bedenken für die "Werbung" dafür habe ich angebracht. Nicht weil ich die Nutzer und Beführworter kränken will, nein, weil ich unsere Politiker kenne. Mehr nicht. Hier wird aber über eine evolutionäre Entwicklung gesprochen, die nur auf politischen Verbotswünschen beruht.

    Ich hätte aber einfach mal noch eine generelle Frage, auch auf die Gefahr hin, dass dies OT ist!
    Mir gingen einfach bestimmte Zeilen hier nicht aus dem Kopf heute Nacht. Leider. Ich bin einfach so. Denke ein ganz "netter" Mensch zu sein, zumindest behaupteten dies einige meiner Kollegen vor Weihnachten, als ich mitteilte, dass ich das Unternehmen nach Weihnachten verlassen muss.
    Warum diese Abneigung gegenüber GK? Warum die Forderungen, GK doch "sterben" zu lassen und das Hobby anderer Schützen zu opfern. Was sind hier die Beweggründe. Meint man, dann selbst wieder "Ruhe" zu haben? Oder ist man wirklich der Meinung, etwas für den Sicherheitsgewinn zu tun? Ich möchte das gerne verstehen, damit ich da vielleicht, ich weiß nicht, "Ängste" nehmen kann.
    Ich meine, in fast ganz Europa gibt es den legalen Waffenbesitz für zivile Zwecke. In manchen Ländern strenger, in anderen lockerer. In Österreich kann man noch heute seine LW frei ab 18 kaufen, muss diese nur seit neuesten gemäß der EU-Richtlinien anmelden. Wiederladen ist überhaupt keine große Sache, Treibladungsmittel unterliegen keinerlei "Bedürftnisbescheinigungen", sind ebenfalls frei. Und so geht es in anderen EU-Ländern auch zu. Seltsamerweise gibt es aber gerade nur bei uns nun diese extremen Diskussionen, bestimmte Schußwaffen generell zu verbieten. Auch eben in den eigenen Reihen. Warum. Ich weiß schon, dass es auch in der Schweiz oder Österreich dazu Diskussionen gab. Aber diese flammten nun nicht auf, nur weil es in USA diese böse Tat gab. Dazu muss ich sagen, hätte solch eine Tat vor 10 Jahren noch, auch bei uns keinen auf den Plan gerufen.
    Ich muss sagen, ich bin auch nicht mit allen Entwicklungen im BDS "zufrieden". Versteift man sich doch zu sehr auf dynamische Disziplinen. Ich werde aber den Teufel tun und anderen Schützen ihr Hobby vermiesen wollen.
    Auch kann ich mir die Aufregungen zu IPSC nicht wirklich erklären. Keiner der Täter, ob hier oder in USA betrieb diese Schießsportart. Ich behaupte auch mal ganz frech, dass waren eh keine wirklichen Sportschützen. Auch kann ich mich bei uns an keinerlei solcher Taten in letzten Jahren mit diesen neuen SLB´s ala AR15 erinnern. (Der Täter in Bad Reichenhall Ende der 90er schoss meines Wissens mit einem .30 Carbine M1, ist aber nicht relevant). Irgendwelche Taten mit anderen GK-Büchsen, seis Mehrlader oder Einzellader sind mir persönlich überhaupt nicht bekannt. Diese Waffen tauchen nicht in straftatsrelevanten Statistiken auf, weder in DE, noch beispielsweise in Kanada (die hatten das eben erst rel. aktuelle abgeklärt, aus gegebenen Anlass), oder wo auch immer. In den anderen EU-Ländern kommen leider eher mehr Menschen durch Jagdunfälle zu schaden, als durch sowas.
    So frage ich mich. Wo ist das Problem? Wo sehen Schützen im DSB, Vorstände im DSB hier die Probleme. Haben wir wirklich unseren "Seelenfrieden", wenn BDS und Co. aufgelöst sind und der DSB alle restlichen GK-Disziplinen geopfert haben.

    Schöne Weihnachten....... :|


    PS: @MichaelB: 200.-€ für 100 Schuß 8,15er sind schon der Hammer! Die Materialkosten dürften hier VK bei 25.-€ ohne Hülsen liegen. Gibt es im Schützenkreis keinen Kameraden, der Dir die laden kann? Sowas ist ne Sache von zwei Stunden wenn´s gut geht. Hmmm... Schade, wenn solche Büchsen nicht mehr ausgeführt werden......

    An mir liegts eher nicht. Bin eigentlich ein ganz umgänglicher Mensch, komme mit fast all meinen Mitmenschen aus. Egal wo. Habe zwar sicher auch Ecken und Kanten, aber das hat doch jeder. Auch nehm ich das nicht "persönlich", kenne wir und doch auch "persönlich" nicht. Und bin eben auch Sportschütze, weil man da, zumindest bei vielen Diszis, nicht in "Hektik" verfällt. :D Aber gut, frag mich da nur, mit was für Schützen du da so "verkehrst". ?( Gut, es gibt viele Tierchen in Gottes Tiergarten. Zu uns auf den BDS-Stand kommen gut und gerne noch ein dutzend verschiedene Vereine, auch aus anderen Verbänden. Nicht das mir jeder sympatisch ist, aber ich kann mich auf Anhieb an keinen erinnern, der mich nun "abschrecken" würde. Dazu möchte ich sagen, waren es meißt keine jungen Schützen. Überwiegend Schützen in meinem Alter oder noch älter, die GK ablehnen. Sprich seit 30, 40 Jahren LG oder KK schießen. Und GK für "Teufelszeug" halten.
    Aber nun lassen wir´s gut sein. Ich bin ja auch kein Mesias, der andere "bekehren" will. Wer anderem nicht respektvoll und offen gegenüber steht, soll´s lassen. Für die Jahre, wo wir das noch ohne Einschränkungen machen können, reg ich mich da nicht mehr auf.
    Wir sind ja in einem rel. freien Land. Wenn ich keine GK-Schußwaffen mehr habe und meine KK´s im Verein lagern soll, steht es mir, wie anderen auch, frei, den jeweiligen Verein/Verband zu verlassen. Und dann Briefmarken zu sammeln oder was auch immer. Kracht halt nicht so schön.

    Zitat

    Hat schon jemand einmal gehört, dass mit einem Großkaliber
    Standardgewehr oder dem Freien Gewehr jemand zu Schaden gekommen wäre?

    Mit solchen Spitzfindigkeiten befasst sich die Politik nicht. Es geht um GK-Schußwaffen, die immer wieder verboten werden sollen. Das ist alle über .22lr. Somit fallen auch meine zig Einzellader darunter, wie auch Frei-Gewehre oder was auch immer. Darum geht es. Sicher, vielleicht kann man da auch was "retten", mit Verhandlungen in den Kremien. Aber das wissen wir doch heute noch nicht. Und wenn es dir nix ausmacht, dass GK beim DSB wegfällt ist das für dich schön, aber eben für andere, die teilweise auch schon zig Jahre beim DSB sind, nicht.
    Und wie gesagt, viel "gefährlicher" halte ich Ideen zur zentralen Aufbewahrung. Da liegt viel "finanzielles" Potential.

    Geronimo,
    weißt du, ich bin über einen Bekannten, der mit seinem Reservistenverein auf unserem BDS-Schießstand schießt zum BSSB gekommen. Ganz unbedarft. Ohne "Vorurteile". Zwar kannte ich solche "Vereine" von meinem Vater her, der ist seit Ende der 60er in "sowas" Mitgleid, aber nicht mehr.
    Ich bin da nun ein Jahr Mitglied. War gut und gerne 30x beim Schießen dort. Hab mich zur RWK gemeldet, bzw. "breitschlagen" lassen, da ich bei sowas meißt nicht gut bin.
    Finde die KK-Anlage dort super, mit ihren 50m und 100m Ständen. Bin aber bis heute leider noch nicht zum KK-Schießen dort gekommen. Man kann halt nicht alles machen. :|
    Aber was mir in dieser Zeit an "negativer" Stimmung, vorallem von Seitens der LG/KK Schützen und auch von Vorderladerschützen entgegen gekommen ist, gegen den GK-Schießsport, habe ich die, sagen wir mal gut 15 Jahre, wo ich nun WBK-Inhaber bin, noch nie erlebt. Daher auch meine "Resignation".
    Ich hab´s schon vorhin gesagt. Die Politik will keine chirurgischen Verbote. "Nur" das "böse" IPSC. Nur die "bösen" SLB´s oder KW. Nein, sie fordern ein generelles Verbot von GK-Schußwaffen im Schießsport. Und hier ist alles betroffen, auch eben alte, "klassische" Disziplinen. Die eben auch ich "liebe". Davon abgesehen, das IPSC international völlig anerkannt ist. Egal mit welchen Einschränkungen.

    Martin

    Nein, nein, ich will niemand den Spaß verderben. Ich hab noch genug Spaß an meinem Hobby. Hab erst letzte Woche eine alte Scheibenbüchse gekauft, Matrizen, Hülsen und Bleigeschosse. "Antikes" Tunnelkorn ist auch schon bestellt. Was soll´s ist nur Geld. Und ob ich nun in ein paar Jahren 18 Waffen verschrotte oder 19 spielt keine Rolle. Zumindest hatte ich meinen Spaß. Mein Vater hat div. Sammler WBK´s da gibts dann noch mehr zu vernichten. ;) Und hätte ich das Geld, würd eich mir noch eine Krieghoff K-20 kaufen. Die würde zu meiner K-32 gut passen.
    Ich bin aber wie gesagt, Realist. Nächstes Jahr Rot/Grün wird uns Ärger machen. Ich halte sogar Ideen zur zentralen Lagerung eher noch für den gesamten Schießsport schädlich, als wenn "nur" GK-KW dran glauben müssen. Meine Erwägungen hierzu dürften bekannt sein, bzw. kann man gerne auch per PM diskutieren.

    Hier weiß ich ehrlich nicht, welche Disziplinen du da genau meinst. Sind es doch ne ganze Menge dies da gibt, seis im DSB, BDS, DSU, BSB, oder was auch immer.

    Aber nur mal zu meinen verschiedenen Disziplinen, die ich in drei verschiedenen Verbänden schieße:
    KK-Pistole
    Präzi. Pistole 9mm/.45ACP
    Präzi. Revolver .44
    Ordonance/Dienstpistole
    KK-Büchse 50m/100m
    Kadettengewehr
    ZF-Gewehr unter/über 7mm
    Dioptergewehr über/unter 7mm
    Ordonanze/Dienstgewehr
    Frei Gewehr 100m (zu 300m fehlt mir die Übungsmöglichkeit)
    BR-Büchse
    UHR
    Flinte Parcour
    Feuerstutzen
    Desweiteren besitze ich ein paar originale US-Amerikanische Scheibenbüchsen mit Blockverschluss und ein paar Repliken davon. Das ist mein "Steckenpferd". Benutze die Büchsen für Frei Gewehr und Diopter Gewehr, je nach Ausstattung.
    Aber hauptsächlich macht es mir einfach "Spaß", mit so altem Zeugs zu schießen und zu treffen. Vorallem, wenn die Kugel noch selbst gegossen und die Patronen selbst geladen sind. Mein "Ding" wäre auch das hier. Wenn der "Platz" da wäre.
    Pic-Upload.de - whittington.jpg
    Das muss keiner "verstehen", aber zumindest respektieren. Somit. Welche "problematischen" Disziplinen meinst du?
    Und vorzugreifen, "ja" ich besitze keine einzige SLB/SLF. Nicht, weil ich die Dinger nicht mag, sondern weil sie mich schießsportlich nicht interessieren. Waffentechnisch, aus beruflicher Sicht aber schon. Man sollte wissen, mit was man es zu tun hat....


    Martin

    Zitat

    Noch schlimmer als ein Feind ist ein "Freund" der einem verrät.

    Ich kann eines mit Fug und Recht behaupten. Wenn´s hart auf hart kommt. Ein GK-Schießsort nurnoch unter allerschlimmsten Auflagen möglich wäre. Dann kann ich von meinem BDS Verein eines klar sagen. Wenn sich die Jäger, dies´s augenscheinlich nicht trifft, zurück gezogen haben, werde ich gaaaaanz alleine da stehen. Da bin ich mir sicher.
    Und was meine "reinen" LG/KK Mitschützen im BSSB Verein von meinem GK-Schießsport halten, haben die mir schon ins Gesicht gesagt....

    Zitat

    GK uns erst das ganze schlamassel eingebracht hat.

    Menschen haben uns dieses "Schlamassel" eingebracht. Keine Gegenstände. Nur Menschen können diese missbräuchlich verwenden. Hätten diese Menschen nur KK-Schußwaffen in ihrem Einzugsbereich gehabt, sähe es wahrscheinlich nicht anders aus. Den auch damit kann man töten. Glaubt man kaum. Wie in anderen Fällen ja leider schon bewiesen.
    Und klar, wenn der GK-Schießsport weg ist, "geopfert", sind nur alleine die ehemaligen GK-Liebhaber selber schuld. Hat man ja den "rechten" Weg verlassen und nicht auf die ganzen Schlauen gehört. :thumbup:

    Nein, nein, sooo falsch sehe ich solche Beiträge jetzt nicht mehr. Zeigt es mir doch in aller Deutlichkeit, dass wenn es dann soweit ist, wir uns weder auf den Verband, noch auf unsere Mitschützen verlassen können.

    Oh Mann, Oh Mann.... Und sowas vor Weihnachten. :cursing:
    "Killerwumme", "Sportgymnastik".......

    Ich kann immer nur den Kopf schütteln. Solche Beitrage wie hier, zeigen mir, dass ich mit meinen Befürchtungen ganz richtig liege.
    Und nur so am Rande, nicht das "Großkaliberschießen" hat uns alle in Misskredit gebracht, sondern die Taten mit entsprechenden Schußwaffen. Bleiben wir mal bitte bei den Tatsachen. Und es gab ja wohl auch zwei Taten mit KK-Pistolen, wo´s auch Tote gab.
    Das man beim Biathlon von GK auf KK wechselte, hatte ganz andere Gründe, als die Diskussionen heute. Man wollte einfachere Schießstande haben, eine einfachere Auswertung und "billiger" sollte alles werden. Die damaligen "Väter" des ganzen, hätten sich solche Diskussionen wie wir sie heute führen, nicht im entferntesten Träumen lasse. Heute geht es um ganz andere Dinge. Die Mehrheit im DSB lehnt GK ab. Punkt. Das ist so. Schon 1971, als man mit den Sportleitern diskutierte, was man den alles so "bräuchte", gab es Streitigkeiten mit den Oberen. Der DSB meinte damals auch, mehr wie ein Einzellader Gewehr brauchte´s nicht. Herauskam dann diese Gelbe WBK für Sportschützen. Ein super Wurf damals. Vater war damals auch bei solchen "Diskussionen" dabei, als Sportleiter. Über 20 Jahre haben wir gebraucht, diesen Blödsinn los zu werden. Und heute sind wir wieder so weit.
    Und dann solche Diskussionen hier in aller Öffentlichkeit. Da muss man sich für die gesamte Schützezunft schämen.
    Und sicher, Schießdisziplinen entwickeln sich weiter. Aber auch nicht jede Entwicklung muss positiv sein. Das ist so. Wir haben unsere EWB-pflichtigen Schußwaffen für drei Zwecke. Zur Jagd, dem Sammeln oder eben dem Schießsport. Mehr nicht.
    Und ja, den GK-Schießsport zu opfern ist ein hoher, aber eben für viele akzeptabler Preis. (Schön das dies mal einer gesagt hat). Nur sollten wir uns Fragen, was und dieses Opfer wirklich bringt. "Wertet" es den Schießsport auf? Oder erleiden wir einen Verlust? Sicherer werden wir nicht leben in Deutschland dadurch. Sicher, die restlichen Schützen werden dann wieder für Jaaahre Ruhe haben. Bis man wieder eine Diskussion vom Zaun bricht, beispielsweise, ob den überhaupt der gesamte Schießsport als "Hobby" notwendig ist. Und nicht Briefmarkensammeln auch genügen würde.
    Für mich wär´s ein hoher Verlust, eines großen Teils meines Lebens, meiner Identität. Für andere, ja viele, nicht. Wahrscheinlich würde ich dann schon noch KK-Schießen, aber der "Spaß" den mir mein Hobby im gesamten gab, wäre sicher weg. Aber ich vergaß. Um "Spaß" geht es ja nicht. Nur um genehmigte Disziplinen und "Leistung". Ja, ja...
    Aber wie gesagt. Wir zerraufen uns hier eh umsonst. Die Würfel zum GK-Waffenbesitz sind schon lange gefallen. Sowohl intern beim DSB, als auch politisch. Genauso wird es uns mit der zentralen Lagerung treffen. So, oder so.

    PS:

    Dem möchte ich mich anschließen.

    Zitat

    Zurück zum Thema und das Thema ist NICHT "Lichtpunkt" sondern die "auf Schritt Überwachung der Schützen im Verein"

    Im Grunde kann man das Thema zu machen.
    Denn, was soll man dazu noch sage. Das es Blödsinn ist? Das es einige in Vereinen geben wird, die sich in ihrem "Blockwartverhalten" bestätigt fühlen? Aber zur Entkräftung dieser Forderungen genügt eigentlich schon, dass man aufzeigt, dass man sowas in der Art schon hat. Kenne eigentlich keinen Verein, egal in welchem Verband tätig, die keine "Anwesenheitsliste" bei Vereinsschießen führen. Zusätzlich zu Listen an Übungstagen. Wie soll man den sonst wissen, wann man wieder "würdig" ist, ein Bedürftnis zu beantragen.
    Aber dies hier ist genauso hirnrissig, wie dieses zentrale Waffenregister, durch das alles so sicher wird. Momentan haben wir ja nicht das Problem, dass man uns einen oder zwei "Knochen" vor die Füße wirft. Nein, wir werden mit zig Forderungen bombardiert. Und auf irgendwas werden wir schon anspringen.....

    @ Moderatoren:
    Löscht, was ihr meint löschen zu müssen. Was ich sagen wollte, hab ich gesagt. Bis jetzt habe ich mit meinen Prophezeiungen zu den letzten Gesetzesänderungen leider immer recht gehabt. Wie Vater schon 1971/77. Wäre ich nur so "weissagend" bei den Lottozahlen.....
    Die Uhr tickt. 22. September 2013 Plus ein paar Wochen oder Monate. Dann können wir uns ja noch mal unterhalten.

    Zitat

    Hallo,


    ich frage mich was wohl der Nagel zu unserem Sarg ist, mit Lichtgymnastik ist vnoch keiner erschossen worden.


    Kogge

    :wacko: Sollte lustig sein, oder? Sind aber genau die Aussagen, die Wasser auf die Mühlen unserer Gegner sind. :|

    Zitat

    Diese Verbotsforderungen sind real, weitere Verbote sind politisch
    machbar, kein Hirngespinst und daher ist es auch zwingend notwendig,
    dass wir Schützen uns die Frage stellen, ob wir uns zum jetzigen
    Zeitpunkt die Förderung bestimmter Technologien mit eher fragwürdigem
    Nutzwert wirklich leisten können, wohl wissend, dass wir damit die Rufe
    nach weiteren Verboten massiv unterstützen.

    Und um mal Klartext zu reden. Eine Bundesregierung, egal ob nun Rot/Grün geführt oder wie auch immer, braucht uns überhaupt nicht in eine Gesetzesfindung einzubinden. Die müssen unsere Verbände nicht Fragen, so wie es bei den letzten zwei Gesetzesänderungen geschehen ist. Ich gehe sogar so weit, dass bestimmte Vorlagen schon lange in den Schubladen liegen, die einzelnen Fraktionen hier genaue Vorstellungen dazu haben. Sind sich somit Bundestag und Bundesrat einig, ist sowas dann eine Sache von ein paar Monaten. Also, nur zurücklehnen und meinen, "die werden uns dann schon einbinden", ist mehr oder weniger eine überhebliche Meinung.


    Und @ dingo,

    Du kannst mich gerne auch gleich mit sperren. Aber Lichtpunktgewehr ist und wird für mich niemals etwas mir Schießsport zu tun haben. Es zeigt nur den Weg auf, wie´s ohne geht. Man soll ja nicht über Tote schlecht reden. Aber ich habe damals die Rede des Herrn Ambacher auf der IWA gehört, als er "meinte", die Schützen sollen sich doch für die Zukunft auf das "schießen" mit Lichtgewehren einstellen. Das den damals keiner gelyncht hat, war eh ein Wunder.
    Und man wird es denn auch kaum glauben, ich habe vor 25 Jahren das Schießen angefangen ganz ohne sowas. Und in zig Ländern dieser Erde geht es auch. Es kann keiner was dafür, dass sich damals, als man Schützenverbände in die Gesetzesfindung noch "eingebunden" hatte, keiner auf die Hinterfüße stellte, um div. Altersbeschränkungen zu verhindern.
    Man kann in allem was "positives" sehen, sicher. Aber irgendwo sind doch Grenzen. In zwei Jahren, ich verspreche es euch, ist der GK-Schießsport tot. Da können wir uns dann gerne nochmals treffen, hier im Forum, und nochmals darüber nachsinnen, was gewesen und was wird. :thumbup:
    Und für die, die meinen, sie würde es nicht treffen. Hier geht es um das Verbot von GK-Schußwaffen im Schießsport. Hier sind nicht nur die "bösen" SLB´s und Kurzwaffen gemeint, sondern alles was größer ist, wie .22lfb. Also auch historische Schußwaffen und deren Repliken, genauso wie alte Feuerstutzen, mil. Karabiner oder was auch immer. Die Forderungen zur zentralen Lagerung lasse ich mal außer Acht, da ich schon zu oft aufzeigte, dass dies erstens nicht durchführbar ist und auch wieder das Ende für viele Disziplinen und Schießen bedeutet. Wie weitreichend solche Verbotsideen sind, kann man sich ausmalen, wenn man mal überlegt, was ist, wenn jemand Jäger und Sportschütze ist. Da man dann auch "schlecht" sagen kann, derjenige müsse nur die für den Schießsport angeschafften Waffen "entsorgen", wird es auch für die Jäger Einschnitte geben. Das nur mal so am Rande.
    Man kann ja gerne alles "schönreden" und jede Kritik ausblenden, dass geht besonders in Richtung DSB. Aber am Ende werden die einzelnen Schützen die Verlierer sein. Der DSB wird sicher weiter leben. Mit LG/LP und "Lichtgewehr". Am Ende wird man sich fragen, was unsere Gesellschaft verloren hat, um keinerlei Sicherheitsgewinn zu bekommen.

    Zitat

    Apropos, den P.O.Ackley hast Du wohl auch nicht so ganz richtig verstanden.


    Ja, die meisten Menschen verstehen mich nicht, wie´s aussieht. ;(
    Aber nur so viel. Alleine die letzten Beiträge zeigen, wie uneins man sich ist. Die Schießsportgegner reiben sich die Hände.
    Aber gut.
    Zu Lichtschießen. Mit "Schießen", was vom "Schuß" herkommt, wo durch Muskelkraft, Verbrennungsgase oder Luftdruck ein Projektil "verschossen" wird, hat dies nichts zu tun. Bleiben wir mal bitte auf dem Teppich. Auch wenn man damit sicherlich den Jugendeinstieg fördern kann, zeigt es doch eher auf, dass es auch "anders" gehen kann.
    Und wenn in zwei Jahren der GK-Schießsport verboten ist, wir unsere KK-Waffen nurnoch gegen Blockwartgebühr im Verein lagern dürfen, wird man irgendwann wieder an der Verbotsschraube drehen. Um uns irgendwann zu sagen, Lichtgewehre genügen auch. Wie gesagt, dann, ohne mich. Schießsport macht für mich mehr aus, als nur ein Loch in die Scheibe zu stanzen. Oder gar eine Scheibe nur anzuleuchten. Oder die "achsowichtigen" genehmigten Schießsportordnungen. Das beginnt für mich bei der Technik, bei historischen Schützen- und Jagdwaffen bis hin eben zum Wiederladen. Für mich eben ein Hobby im gesamten. Oder warum tun sich manche das Schießen mit Zimmerstutzen oder Feuerstutzen an.
    Unsere Verbände, allen voran der DSB, sollen nicht immer alles schönreden. Das (gewollte) Ende des Schießsports ist in greifbarer Nähe, was sind schon ein, zwei Jahre. Auch hat die Mehrheit der Schützen resigniert. Ich bin beispielsweise der einzige in meinem BDS-Verein, der sich zur Bezirksmeisterschaft angemeldet hat. Und das von grob 300 Mitgliedern. Und in meinem BSSB Verein sprechen LG oder KK Schützen ganz offen aus, dass man auf den GK-Mist gut verzichten könnte.
    Wir haben heute schon BSSB oder alte Reservistenvereine, die geschlossen ihre Waffen beim Amt abgeben und sich auflösen. Zig Schützen oder Sammler die ihr Zeugs abgeben oder bei uns auf die Theke knallen, samt WBK, ob wir das nicht entsorgen und gleich abmelden könnten. Ich habe Mitglieder im Verein, die ein, zwei mal am Stand auftauchen im Jahr. Denen ist´s schnurzegal, ob der Schießsport weiterlebt oder stirbt. Und wenn man all diese Faktoren zusammen nimmt, sind wir "reinen" GK-Schützen, was nicht ganz stimmt, weil ich auch gern KK schieße, eher in der Minderheit, wenn nicht nur ein Häufchen. Und, wir brauchen gar keine Verschärfung, weil in drei, vier Jahren eh keiner mehr über sein wird, außer ein paar "Irren" wie mir.
    Und so würde ich mir einfach wünschen, dass wir alle einfach den anderen ihr Hobby respektieren. Damit die gesamte Vielfalt erhalten bleibt. Und es nicht zu einem Einheitsbrei verkommt. Wollen wir uns wirklich die "Meinung" einer 15, 16%-Partei, die, bei einer Wahlbeteiligung von 50%, die Meinung von nur 8% der Gesamtbevölkerung wiederpiegelt, auf´s Aug drücken lassen?

    Damit schließe ich nun und wünsche allen schöne Weihnachten und geruhsame Feiertage,

    Martin

    Zitat

    Ich kenne den Herrn nicht der das verlangt, aber es ist ihm halt ein
    Bedürfnis so ein Blödsinn zu schreiben und er freut sich das einige von
    uns darauf anspringen er freut sich und hat sich wieder ins Gespräch
    gebracht.

    Das Problem ist, das eben auch die Politik auf diese Deppen anspricht. "Seht her, da ist einer aus deren Reihen, der sagt, wir sind alle gefährlich". X(
    Das ist eher das Problem. Nicht ein paar Hansel, die in irgenwelchen Foren über ihn "schimpfen".
    Ich weiß ich wiederhole mich. Und "ja" hinsichtlich unseres Sports bin ich ein Schwarzseher. Schon jetzt sind wir uns alle untereinander nicht immer grün. Und wenn Jäger, Sammler oder Sportschützen, und wenn sie nur LG Schießen, Rot oder/und Grün wählen, dann kann uns keiner helfen. Wenn die nächstes Jahr dran kommen, haben wir massive Probleme. Nicht nur eben Verbote, nein, selbst solche Verbandsbespitzelungen werden viele Schützen zur Aufgabe bringen. Und eines sollte uns klar sein. Egal was kommt, es wird uns Geld kosten. Davor habe ich persönlich als Handwerker die größte Angst, dass dies alles dann, zentrale Lagerung, Verbot etc, mich finanziell ruinieren wird. Denn hier geht es schon lange nicht um irgendwelche Sicherheitsgewinne, nein, nur eben unser Hobby soll in die Undurchfühbarkeit gezwungen werden.
    Was mir momentan fehlt, sind wirkliche Statements unserer Verbände, die sich gegen Özdemir und Co richten. Klarstellungen, wo den die Unterschiede liegen, zwischen dem "keep and bear arms" in den USA und unserem Waffengesetz. Und im Grunde hat selbst das Waffengesetz in Connecticut nicht wirklich versagt, denn legal konnte der Täter keine Waffe kaufen, dass wurde ihm verweigert. Dafür hat er die Waffen seiner Mutter gestohlen und diese damit getötet.
    Wir können nur beten, dass sowas bei uns nicht mehr passiert. In Memmingen haben wir Glück gehabt, wobei ich bis heute nicht weiß, was der da für "scharfe Schußwaffen" hatte. Gab so gut wie keinerlei Beschädigung an Fahrzeugen und Gebäuden. Bei gut 400 abgegebenen Schuß müsste man da doch was sehen. 8| Aber ich glaube denen eh nicht alles, was sie dem Wahlvolk verzapfen.


    Martin

    @ Geronimo,

    gut geschrieben und volle Zustimmung.
    Im Grunde ist ja ein zentrales Waffenregister nichts dramatisches. Wenn die richtigen Personen nur Zugriff haben. Und nicht, wie es schon Vorschläge gab, Sozialarbeiter, Schulämter oder solches Zeugs. Auch muss über die Sicherheit der Daten Klarheit bestehen und vorallem mit Augenmaß gehandelt werden. Nicht, weil der Betreffende Sportschütze ist, dies jedesmal einen SEK-Einsatz auslöst. :cursing:
    Nein, mir geht es um die Art und Weise, wie seit W. mit dem Waffenregister geworben wird. Auch, wie damals "behauptet" wurde, die "Waffenlobby" hätte jahrelang dieses blockiert. Es ist nicht die Schuld der Waffenbesitzer, wenn der Staatsapparat nicht "fähig" war und ist, bestimmte Daten ordentlich zu speichern und zu vernetzten. Auch geht es mir darum, dass wir anscheinend eine solch große Gefahr für die öffentliche Sicherheit wären, dass man uns nur mit solch einem Register in "Schach" halten kann. Auch, dass W. mit sowas verhindert worden wäre. Absoluter Blödsinn!
    Was mir fehlt, ist die Unvoreingenommenheit der Politik. Vorallem in den großen "Volksparteien". Das die Grünen hier total Ideologisch verblendet sind, ist klar. Eine Partie, die neben ihrer Meinung keine andere zulässt. Und alle anderen neben ihnen auf dem "Holzweg" sind, egal zu welchem politischen Thema, scheidet für mich als Diskussionspartner eh aus. Genauso wie die Kommunisten. Ich meine, die Grünen repräsentieren etwa 10%-15% der Wahlbeteiligten und die meinen, sie wären der Nabel der Welt. Nein. Politiker einer Regierungspartei müssen für alle Bundesbürger und deren Belange eine unvoreingenommene Politik mit Augenmaß betreibe. Seltsamerweise hatte der damalige Innenminister Schily, von dem ich eigentlich kein Fan bin, ein gewisses Augenmaß, beim Thema legaler Waffenbesitz. Heute sind wir alle nur noch der Feind. Bewaffnete Irre, die dem Schießsport verfallen sind und "geheilt" werden müssten. Gerade lief wieder irgendeine Doku zum US Waffenbesitz. Am Ende kommentierte der Reporter die Anwesenheit von Kindern bei Schießveranstaltungen damit: "...hier werden die Waffennarren der Zukunft herangezüchtet...". Dies sagt eigentlich alles aus. Jeder der sich auch nur annähernd für Schießsport oder Waffen interessiert, ist ein Waffennarr. Im Grunde wird ja schon der gesamte Stand der Büchsenmacher und alle die, die in diesem Handwerk arbeiten, in Frage gestellt.
    Ich persönlich habe leider etwas resigniert. Auch, wenn ich noch einiges an neuer Ausrüstung und auch Schußwaffen angeschafft habe. Gerade ist ne alte Block-Scheibenbüchse reingeschneit. Und beispielsweise habe ich immer noch keine KK-Sportpistole. Bin da aber drann. :D
    Aber ich schreibe seit einem Jahr keine Mails mehr und keine Briefe mehr, an Politiker oder Medien. Von allem was ich geschrieben habe, habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Das ist so. Nur wieder ein "narrischer" Waffenbesitzer, der einen nervt oder meint, er habe ein "Recht".
    Und ja, ich sehe auch einen "waffenlosen" Sport in naher Zukunft. Aber ohne mich dann. Und auch wenn es bestimmte nicht gerne hören. Ich bin stolz darauf, was ich kann und weiß. Denn auch wenn man mir meine Schußwaffen und somit auch mein aktives Hobby irgendwann nehmen wird, mein Wissen, mein Können zu all diesem Thema, werden mir auch diese Gutmenschen nicht nehmen können. Und ich werde mein Wissen auch an meinen Sohn weiter geben. Wenn es ihn denn interessiert.
    Die Tendenzen vorallem im DSB kenne ich. Habe genug im Verein, die auch denken, auf den GK-Schießport kann man gut verzichten. Auch sind natürlich solche neue "Machwerke" wie die neuen Schießstandvorschriften von diesem Jahr voll und ganz nach deren Geschmack. GK ist einfach zu teuer und viele alte Stände verschwinden dann einfach.
    Die Salamitaktik seit 1971 zahlt sich langsam aus. Da braucht es keine Rot/Grünen Verbotsfantasien. Geben schon heute viele auf, weil sie auf Verwahrkontrollen, Waffenregister, genehmigte Schießordnungen und was auch immer keinen Bock mehr haben. Man ging aus Spaß an der Freude zum Schießen, nicht wegen einem tieferen Sinn, den einem Gesetzgeber und Verbände aufsetzen wollen.
    Das beste was man noch machen kann, in Zukunft, ist diese Idee mit der zentralen Lagerung. Das kostet uns dann noch mal ne Stange Geld, viel Geld, viele, vorallem GK-Disziplinen und Veranstaltungen wären nicht mehr durchführbar. Und ich denke das auf einen Schlag 75% der "verhassten" GK-Fraktion aufhören würden. Der Rest wird dann irgendwann auch aus finanziellen Gründen die Segel streichen. Und sowas wie mit einen Waffensteuer ist auch clever, muss man schon sagen. Ein Verbot nur für Sportschützen würde ja die "Sammler" und vorallem Jäger nicht treffen . Sowas aber schon. Und wie friedlich es dann bei uns wäre......

    Martin

    Nur der Anfang......
    Schusswaffenkontrolle: Das Waffenregister ist nur ein Anfang - Politik | STERN.DE
    Na, da können wir ja gespannt sein, für die Zukunft. Wo sind eigentlich unsere Verbände, bei Verbreitung solchen Schwachsinns? Aber ich lass das lieber, ärgere mich sonst wieder. Eigentlich sollte man sich überhaupt nichts mehr antun, was das Thema betrifft. Ändern werden wir nix mehr.
    Dies hier schrieb ich in einem anderen Forum:

    Damit sollte eigentlich alles gesagt sein. Moment. Letztens hab ich auch einer, die gegen den Schießsport im gesamten wetterte und auch die häusliche Verwahrung hinterfragte, an den Kopf geworfen, was den nun wäre, wenn ich nicht nur so´n "böser" Sportschütze wäre, sondern auch noch Jäger, Sammler und BüMa. Was für Waffen müssten dann wie und wo verwahrt werden. Keine Reaktion. "Und, man wird es nicht glauben, Büma´s dürfen Waffen herstellen. Im Grunde aus dem "Nichts". Aus einem Stück Stahl." Da wär sie mir fast rot angelaufen.

    Martin

    Zitat

    ...dass die Registrierung nutzlos in der Verbrechensbekämpfung sei.

    Es geht doch nicht um Verbrechensbekämpfung. Nein, nur darum, gesetzestreue Bürger, ins eine Scheinillegalität abzudrängen. Ist wie mit den verdachtunabhängigen Kontrollen. Entweder man lässt die Kontroleure rein oder man verliert seine Zuverlässigleit. So kann man das aushebeln.


    Martin

    gewesen sein bei dem Erlös.

    Müssen ja tolle sachen gewesen sein bei dem Erlös. :thumbup:


    Nun ja, da waren schon die einen oder anderen interesanten Stücke dabei gewesen. Wobei natürlich "interessant" relativ ist. Das Sammelgebiet erstreckte sich halt von den Anfängen bis 1945. Europa, USA und Asien. Auch einige schöne UHR´s wären dabei gewesen. Man hätte da sicher mehr rausholen können, wenn man die Sachen einzeln von Zeit zu Zeit angeboten hätte. Aber er wollte so schnell wie möglich alles los haben. Egal was es bringt. So konnte er seine Sammler-WBK´s einfach im Ordnungsamt abgeben und gut wars. Bei uns lösen sich ja schon Schützenvereine geschlossen auf und geben geschlossen ihre Waffen beim KVR oder LRA ab.

    Und @ Kogge,
    ich sprach ja auch vom "Schießsport".
    Beispielsweise von sowas hier:
    2012 Camp Perry National Pistol and Rifle Matches - YouTube
    oder sowas:
    NRA's 2012 Drew Cup - YouTube
    oder sowas hier:
    NRAblog Smallbore Metallic Championship at Camp Perry - YouTube
    und sebst das hier ist interessant, auch wenn ich nicht "der" SLB-Fan bin:
    Camp Perry 2012 EIC Match - 10 Shots Rapid Fire Prone - YouTube
    Wobei "meins" eher das hier wäre:
    2012 Texas State BPCR Championship - YouTube

    Aber wie gesagt, dort drüben ist die USA und hier ist eben bei uns. Und glaubtmir, Vieles dort im Schützenwesen, stammt von deutschen und britischen Einwanderern und wird bis heute gepflegt. Nur wir schaffen es irgendwie nicht mehr, unser Schützewesen zu erhalten.
    Und glaubt mir, nur weils da welche gibt, die MG´s oder gar MK´s besitzern dürfen, legal, gibt es dort drüben nicht diese hohen Zahlen mit Toten durch Schußwaffen.

    Schönen Sonntag noch....

    Martin