Beiträge von konm-LGKK

    Naja wieso so negativ Konrad?

    ich fand das den besten Bericht, den ich je über schießen im tv gesehen habe.

    Hallo Dingo,

    grundsätzlich stimme ich mit Deiner Einschätzung voll überein. Aber aufgrund der Erfahrungen, wie hier manchmal mit Aussagen umgegangen wird, habe ich etwas vorsichtiger argumentiert. Also nicht "negativ", sondern "allgemeinverträglich und nicht so angreifbar" :)
    Gruß
    Konrad

    Hallo,

    vorgestern, am 08.09. lief im Dritten in Bayern in der Reihe "Jetzt mal ehrlich" ein Bericht über Schießen, Waffenge- und missbrauch, der aus meiner Sicht mal einigermaßen neutral gemacht war. In diesem Bericht wurden die Waffennutzer (Jäger, Gebirgsschützen, Sportschützen) nicht, wie so häufig, alle als verkappte Amokläufer dargestellt, sondern es wurde realistisch berichtet.

    Zwar wurden 4 Amokläufe in 12 Jahren relativ ausführlich dargestellt, während praktisch nur in einem Satz erwähnt wurde, dass in einem Jahr (2013) 1500 Straftaten mit Schusswaffen, davon 1 % Legalwaffen, verübt wurden. Aber das muss heutzutage wohl so sein. Andernfalls darf es wohl nicht gesendet werden ;)

    Hier noch der Link, für Alle, die es verpasst haben: http://www.br.de/mediathek/video/jetzt-mal-ehrlich-108.html#tab=bcastInfo&jump=tab

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Im Gegensatz zu Gromar möchte ich Dir nicht raten, den Oberkörper weiter nach vorne zu legen. Diesbezüglich sieht Dein Anschlag schon richtig gut aus.

    Allerdings ist die Aussage meiner Vorredner, ober besser -schreiber, auch meiner Ansicht nach richtig, dass Du Deinen Ellenbogen weiter in Richtung Knie schiebst. Dadurch kommt dann auch auch die Visierlinie etwas höher und Du kannst den Kopf hochnehmen. Die Folge wird aber sein, dass Du die Schaftkappe zum Einen nach unten schieben musst und die Verlängerung nach hinten auch weiter ausreizen musst. Was wiederum den Zug des Riemens am Handstop entlasten sollte und somit auch das Rutschen am Oberschenkel.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Anschlagsbasteln!
    Konrad

    Auch bei mir ist es schon eine Zeit lang her, dass ich intensiver ZiSt geschossen habe. Aber ich meine mich zu erinnern, dass ich beim ZiSt ein minimal kleineres Ringkorn als beim LG verwendet habe.

    Habe gerade nochmal in meiner Dimensionstabelle für die Gewehre und Disziplinen nachgeschaut. Ich benutze ein Adlerauge mit 0,5 Dioptrien. Also nicht erschrecken über die großen Werte. Es geht für Dich nur um das Verhältnis. Bei LG liege ich je nach Licht zwischen 5,3 und 5,5. Beim ZiSt habe ich mir 5,0 notiert.

    Ich hoffe, es gibt Dir einen gewissen Anhalt.

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Nach Rückkehr aus dem Urlaub habe ich mich gleich ohne weitere Vorbereitung in 3x20 für den August gestürzt. Und es lief, wie so häufig nach einer Schießpause wenn man unbelastet vom letzten Ergebnis ist, recht gut.
    Kniend: 91 + 98 = 189
    Die erste Serie machte ich mir durch vier 8er kaputt, von denen ich bei dreien unsauber abgezogen habe. Anscheinend bin ich im Verlauf des Haltens etwas vom Druckpunkt weggegangen. Die zweite Serie lief über die Maßen gut, so dass ich am Ende mit nur drei 9ern aus Kniend ging, wo ich sonst bei > zehn 9er liege :D
    Liegend: 99 + 97 = 196
    Grundsätzlich nichts Aufregendes passiert, da ich auf Liegend das Ergebnis derzeit draufhabe. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich mit dem Gewehr etwas höher kommen muss, da ich doch häufig ganz schön tief ausatmen musste, um auf die Scheibe zu kommen => Im nächsten Training Handstop nach hinten, evtl. Riemen verkürzen, etc.
    Was noch anzumerken war: Am Nachmittag hatte ich einen Rosenbogen mit dem schweren Gummihammer 60 cm in den Boden getrieben. Das wirkte sich dahingehend aus, dass ich bei etlichen Schüssen im Ringfinger der Abzugshand einen ziemlichen Puls hatte. Und zwar so, dass man meint, der Pistolengriff bewegt sich! Eine interessante Erfahrung ...
    Stehend: 82 + 93 = 175
    Ich merkte schon beim Einrichten und auf Probe, dass der gesamte Anschlag heute "schwimmt". Allerdings war die Zeit schon ziemlich fortgeschritten (normalerweise haben wir nur bis 21 Uhr Training und es war schon vor dem Einrichten 20:35) und zum Anderen waren in der Muni-Box gerade noch 27 Schuss (ich hatte aber noch 50 dabei :S ), so dass ich nur 7 Probeschüsse machte. Deshalb waren dann bei der ersten Serie mit je einem 6er und 7er und vielen 8ern alles dabei, was man sich nicht wünscht. Irgendwie bekam ich es aber doch in Griff und habe in der zweiten Serie nur noch zwei 8er, aber fünf 10er geschossen.
    Gesamt: Endlich mal wieder die 560 geknackt! :thumbup: Und es ist - theoretisch - noch Potenzial, wenn man die beiden ersten Serien bei Kniend und Liegend sieht.

    Gruß aus Franken
    Konrad

    P.S. @ wegi: Ich habe die Formel für den Schnitt bei mir angepasst.

    Nochmal zur ursprünglichen Frage hier im Thema: Ausgleichssportarten.

    Bei mir sind das:
    1. Ausdauer - mit dem Fahrrad je 11 km zur Arbeit und wieder heim = zwei Mal / Arbeitstag ca. eine halbe Stunde
    2. Kraft - ein Mal in der Woche Rückentraining (dabei auch Bauchmuskeln wie oben beschrieben) in einer speziellen Muckibude
    3. Gleichgewicht - beim Zähneputzen morgens und abends Balancieren auf einem Bein, mit dem ich auf einem Luftkissen stehe (stärkt auch noch die tiefe Muskulatur)

    Gruß
    Konrad

    Habe den großen Vorteil, dass ich 1. schon Altersklasse bin (und damit nicht mehr zur Bekleidungskontrolle muss) und dass 2. bei uns in Deutschland (ja wegi, die Deutschen halten sich nicht so sehr an die ISSF-Regeln) es zumindest noch eine Übergangsfrist gibt und dass ich 3. für internationale Wettkämpfe viel zu schlecht bin und damit nicht sofort gezwungen bin umzustellen. Also ich kann Dir hier nicht raten.

    Aber vielleicht kann einer der international tätigen Forumsteilnehmer sich äußern???

    @ Felix: Erstmal Glückwunsch zum starken Ergebnis!

    Zum Anderen sieht man bei Dir wieder einmal, dass gerade bei kniend Kleinigkeiten oft große Auswirkungen haben. Ich wünsche Dir, dass Deine Ergebnisse auf diesem Level bleiben.

    Konrad

    Jetzt geht es mir wie Scherge und ich verstehe endlich, was die LG-Ergebnisse von ca 3500 bedeuten sollen, die man bei der Meyton bei den verschiedenen Darstellungen (ganze Ringe, Teiler, Zehntel) angeboten bekommt. Konnte damit bisher nichts anfangen. Aber die Beschreibung von TuNeO scheint darauf zu passen.

    Juni-Ergebnis:

    Seit dem letzten Wettkampf im April zwei Rundenwettkämpfe 3 x20, die Bezirksmeisterschaften geschossen und einige Male trainiert. Darunter auch die Gaujugend ein Mal kniend und liegend trainiert.
    Die äußeren Bedingungen: Etwas zu spät aus dem Büro raus, eine halbe Stunde nach Hause geradelt, ein kleines, schnelles Abendessen und gleich ins Schießhaus. Draußen 33°C, drinnen angenehme 16°C.

    Kniend: 93 + 95 = 188
    Für meine Verhältnisse schon nahe am Optimum. Lediglich der einzige 8er beim zweiten Schuss stört noch.

    Liegend: 98 + 97 = 195
    Da hat sich mein Spezialtraining letzte Woche ausgewirkt. Nachdem ich nicht mehr so ganz zufrieden war, da ich nur noch 96er geschossen habe, habe ich mal etwas an der Visierung gespielt. Letztendlich habe ich das beste Ergebnis mit einem kleineren Korn (von 4,7 nach 4,5 bei Adlerauge 0,5) und einer reduzierten Iris (von 1,4 nach 1,2) erreicht. Allerdings habe ich auch hier wieder festgestellt, dass sich mein Anschlag über die ~ 30 Schuss (inkl. Probe) verändert. Mal schauen, ob ich evtl. nach ~ 20 Schuss etwas am Riemen machen sollte. Ansonsten in ich mit den 195 recht zufrieden.

    Stehend: 85 + 91 = 176
    Schon bei Probe habe ich die schwindende Konzentration gemerkt. Lag vielleicht auch daran, dass ich vergessen hatte, etwas zum Trinken mitzunehmen (oben beschriebener Hektik geschuldet). So kamen eben einige Ausreißer (6, 7, 7) zustande. Bemerkenswert auch noch, dass ich meinen ersten Zehner erst mit dem 18 Schuss (inkl. Probe) schoss, aber auf die ersten sechs Wertungsschuss auch schon 3 x 9,9 + 1 x 8,9 stehen hatte. Hier wären eventuell noch einige Ringe drin, aber grundsätzlich bin ich schon zufrieden.

    Insgesamt: 559
    Ist für mich absolut am oberen Rand des Möglichen. Eventuell noch 5 Ringe Luft nach oben. Aber dann muss wirklich alles klappen.

    Hallo Reinhold,

    habe bei mir im Verein einen Schützen, der bei LG Auflage konstant seine 300 (mit Ausnahme der DM leztes Jahr) schießt. Er regt sich auf, wenn es abends am Stand im Schießhaus bei der dritten Serie nur 314,x wurden, wo er doch tagsüber zuhause auf der Scatt 6 mal und auch bei den zwei Serien davor über 316 geschossen hat. Das nur mal zum Trainigsumfang. Da Du ja hier in Erlangen arbeitest, kann ich ihn Dir gerne mal vorstellen.
    Aber zurück zum Thema: Letzte Woche hat er sich über den letzten Schuss besonders aufgeregt, da er ja sehr gut drin war und nur eine 10,0 rauskam. Ich habe ihn und unseren Auflagereferenten daraufhin mal gefragt, ob sie die Diabolos ausrollen. Beide waren sehr erstaunt. Was mir an unserem "Spitzenaufleger" aber unheimlich gefällt, gestern abend beim Training berichtete er mir, dass er eine 500er-Dose ausgerollt hat und erstmal die Ausreißer (nach oben und nach unten gemischt) geschossen hat. Dabei hat er innerhalb einer 30er-Serie im Schnitt 3 unerklärliche Ausreißer gehabt, also die gleiche Situation wie früher. Entweder morgen oder nächste Woche wird er die Diabolos mit ähnlichem Rollradius schießen. Ich bin gespannt, was er sagt und werde das Forum informieren.

    Zusammengefasst: Für mich mit einem LG-Schnitt von 375 ist der Einfluß des Ausrollens nicht nachvollziehbar. Für einen Schützen, der konstant die 10 schießt, egal ob Auflage oder Freihand, macht es meines Erachtens Sinn.

    Konrad

    Hat schon mal jemand die Matten in Hochbrück auf den KK-Ständen auf 10 mm Dicke zusammengedrückt? Entsprechen die den Normen?

    Sind natürlich etwas ironische Fragen, aber eine Kollegin wurde letztes Jahr auf der DM darauf hingewiesen, dass deren Matte mit 2 m Länge nicht mehr akzeptiert werden wird. Allerdings wird der Vorderteil (50 cm x 80 cm) weiterhin akzeptiert. Also einfach ausprobieren, was die Aufsicht zulässt. Natürlich vor Beginn des Schießens absprechen ;)

    Die Antwort auf die Frage von Wegi ist schon mal wichtig. Wenn, wie bei uns, die Monitore über dem Stand hängen, kann man durch einen Visor verhindern, dass man am Rand des Sichtfeldes den Monitor wahrnimmt.

    Außerdem kann man sich im Training vornehmen, dass man nach Auslösen des Schusses ohne Auflösen des Anschlags noch einen Zielvorgang macht und nochmal trocken auslöst. Damit bekommt man etwas zeitlichen Abstand zwischen Auslösen und Sehen des Ergebnisses. Das sollte dann auch im Wettkampf dahingehend nachwirken, dass man nicht mehr "zwanghaft", und damit zu früh, auf den Monitor schaut. Als kleinen Nebeneffekt sieht man es mit dieser Methode, wenn die Nullstellung nicht stimmt.

    Auch Gruß aus dem sonnigen Mittelfranken
    Konrad

    Joachim,

    zu Deinem letzten Satz möchte ich Dir noch einen Denkanstoß geben: Wie willst Du mit den Vorsatzbrillen sicherstellen, dass Du immer den gleichen Abstand Auge-Brillenglas einhältst? Das ist für mich eigentlich relativ schnell der Aussteiger von dieser Technik gewesen.

    Gruß
    Konrad

    Ich schiebe nach jedem Schießen mit den ersten Filzpfropfen erstmal den groben Dreck aus dem Lauf. Danach wird der Lauf von innen mit einem ölgetränkten Pfropfen eingeölt. Das Öl mit dem gelösten feinen Schmutz hole ich mit ca. 5 weiteren Filzpfropfen wieder raus. Abschließend werden noch Verschluss und alle sonstigen von außen zugänglichen Metallteile des KK mit einem Öllappen abgewischt.

    So nach ca. 1000 Schuss schiebe ich eine Kupferbürste durch. Aber hierzu gibt es - siehe Anmerkung von Kogge oben - zwiespältige Ansichten. Beim Einschießen auf dem Testschießstand der RWS wurde mir vor Jahren gesagt, dass man die Kupferbürste nach jedem Schießen (also so ca. spätestens nach 100 Schuss) nutzen sollte. Davon bin ich aber wieder abgekommen.
    Wobei es schon interessant ist zu spüren, dass in den Bereichen des Laufes, an denen es anfangs schwerer geht, die Bürste durchzuschieben, spätestens beim dritten Mal kein erhöhter Widerstand mehr zu fühlen ist.

    Anscheinend gibt es hinsichtlich "Metall"bürste unterschiedliche Ansätze aus Munitions- und aus Gewehr-/Laufsicht, oder?

    Möchte mich an dieser Stelle scherge anschließen. Ich kenne zwar auch zwei Schützen, die eine "billige" Munition haben, die "eigentlich" ein saugutes Schussbild hat - aber auch immer wieder Ausreißer, dann wie stamic schreibt, auch bis raus in die 8/7. Ich bezweifle aber, dass das nur von der Munition kommt.

    Wenn ich, vorzugsweise auf liegend, bei den anderen Anschlägen wackel ich zu sehr, einen Schuss weit raus setze, dann habe ich im Rückblick das Korn nicht sauber im Diopter / in der Iris zentriert. Stamic, vielleicht solltest Du mal darauf achten.

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Da ich nächste Woche im Wellness-Urlaub bin, habe ich gestern abend schon mal mein Ergebnis für den März geschossen (Eintrag folgt noch, Link funktioniert von diesem PC heute nicht). Es war wieder auf unserem Heimstand, also indoor, diesmal immerhin schon fast 7 °C.
    • Kniend: 90+93=183
    Habe vor Beginn den Anschlag etwas verändert: Handstop nach hinten, Riemen verkürzt, Oberkörper versucht, noch frontaler zur Scheibe zu bekommen. Der Puls wurde dadurch etwas geringer, allerdings habe ich mir mehr davon versprochen. In den 15 Min Probe habe ich 20 Schuss gemacht, bei denen Folgen mit 10-9-10 untersetzt waren mit 6ern und 7ern. Durch den höheren Anschlag muss ich aufpassen, dass ich den Ellenbogen nicht zu weit vorne aufsetze.
    Was dann bei der Wertung zu dem – für mich – guten Ergebnis führte, war die kurze Zeit, die ich für das scharfe Zielen verwandte. Je länger ich zielte, umso kräftiger fühlbar war der Puls. => 20 Schuss in 9 Minuten!
    • Liegend: 96+96=192
    Das beim letzten Mal vorgenommene Verschieben des Handstops nach hinten hat diesmal nichts gebracht. Aber nachdem ich das Programm schießen wollte, konnte ich auch nicht rumbasteln. Auch eine Baustelle, die ich noch beackern muss: die Nullstellung sauber aufbauen.
    • Stehend: 92+91=183
    Das für mich saustarke Ergebnis resultierte meiner Einschätzung nach aus dem „offensiven“ Abziehen, das ich derzeit hinbekomme. Derzeit ist, aus welchen Gründen auch immer, meine Reaktion sehr gut, was dazu führt, dass sich bis auf drei 8er alle Schüsse zwischen der 9 rechts und der 9 links versammelten. => Die Säule steht!
    • Gesamt: 558
    Ich bin sehr zufrieden!

    Ich bin bei KK Liegend für 60 Schuss, da die Zeit für Wertung mittlerweile sowieso schon so kurz ist, dass es keinen großen Unterschied mehr macht, ob ich nach
    15 Min. Probe
    + ~ 20 Min für 30 Schuss = 35 Min. oder
    + ~ 40 Min für 60 Schuss = 55 Min.
    von der Schiesspritsche aufstehe.