Beiträge von konm-LGKK

    Hallo,

    Anfang des Jahres habe ich mich mit einigen Gleichgesinnten im Verein aufgemacht, die Öffetnlichkeitsarbeit zu verbessern. Und nach wenigen Widerständen (Pressereferentin: "ÖA mach ich doch alles") sind wir schon auf einem guten Weg mit Sammlung von Hintergrundinfo, Festlegen der Handlungsfelder, Entwurf eines Leitbildes, Internet, bauliche Maßnahmen, etc. Allerdings erst konzeptionell, noch wenig wirklich umgesetzt. Begründet ist dies auch dadurch, weil wir Anfang Oktober einen Tag der offenen Tür durchführen wollen und für die Vorbereitung desselben die Zeit in unseren Sitzungen vermehrt nutzen.

    Für diesen Tag der offenen Tür haben wir einen Flyer entworfen, den ich hier zur Diskussion stellen will.
    Noch eine kleine Anmerkung für die, die sich in Büchenbach und Erlangen nicht so auskennen: Büchenbach ist ein im Westen von Erlangen gelegener Vorort.

    Also nun her mit den Kommentaren. Im Voraus schon herzlichen Dank.

    Gruß
    Konrad

    @Geronimo, Du schreibst jetzt aber nur von Deinem Verein oder Gau? Denn bei uns, knapp 100 km nördlich, aber immer noch innerhalb des BSSB, ist das Auflageschießen für die Senioren ab 56 kräftig am boomen: Bezirksrundenwettkämpfe mit 15 Mannschaften LG und 5 Mannschaften LP, Preisschießen auf Gau- und Berzirksebene mit getrennter Wertung für LG Auflage, Schützen, die nach 6 Stunden Training daheim am Scatt abends noch 100 Schuß im Schützenhaus machen (Ergebnis auf Zehntel ~ 1050), etc.

    Ich habe aber die feine Ironie in Deinen Worten mit dem "freihändig" durchaus verstanden: Ich halte mich nämlich auch mit beiden Händen an meinem Gewehr fest beim Schießen :D

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Die Punkte im Februar zählen aber doch genauso wie die früher oder später in der Saison gewonnenen Spiele.

    Da ist es ja bei unseren Ligawettkämpfen nicht anders. Es geht Team gegen Team. Wir Schützen erzielen aber im "einsamen Kampf ohne Gegner" ein Qualifikationsergebnis für die DM. Und da kann man schon hinterfragen, ob nicht zumindest ein engerer Zeitraum vorgegeben werden sollte, in dem die LM stattfinden müssen.
    Die Leichtathleten wären als Einzelkämpfer mMn einigermaßen vergleichbar. Die können ihr Qualifikationsergebnis für die DM bei verschiedenen Wettkämpfen erbringen und müssen sich nicht so "hocharbeiten" wie die Schützen. Damit kann man dann schlechte äußere Bedingungen bei einem Wettkampf wieder wettmachen.

    Gruß
    Konrad

    Hallo,

    hier mein Juni-Ergebnis für KK Liegend:
    98 + 99 + 97 = 294
    102,7 + 103,8 + 102,5 = 309,0

    Die kleinen Unkonzentriertheiten (ein bißchen lange Halten oder akzeptieren, knapp daneben abzukommen) machen aus einem knappen 10er eben einen 9er X(
    MK-2015-06.pdf

    Gruß aus dem heißen Franken
    Konrad

    Hallo Frank,

    bin selbst nicht der Kniend-König und habe einen ziemlich schrägen Anschlag, aber ich würde Dir zum Versuch mal Folgendes vorschlagen (hilft bei mir einigermaßen):

    Dein linker Unterarm steht mMn ziemlich steil. Du solltest mal versuchen, den Ellenbogen nach hinten zu nehmen und auf den Oberschenkel zu setzen. Dadurch kommt Dein Oberkörper in eine aufrechtere Position und Dein Unterarm in eine flachere (Du must natürlich den Riemen längenmäßig anpassen). Das Eine hilft, den Puls aus dem Leistenbereich (siehe Vorschlag von scherge) zu reduzieren, das Andere verbessert die Kraftweiterleitung aus dem Vorderschaft.

    Mir hilft bei Schwankungen/Puls auch noch, wenn ich den Zug aus dem Riemen nehme, sprich ich "halte" das Gewehr mit der Stützhand. Das ist nur minimal und von außen nicht mal sichtbar, aber ich habe sofort eine deutliche Verringerung der Schwankungen.

    Zu Deiner Frage hinsichtlich Riemenbefestigung: Ich habe mir auch ein Loch in den Riemen geschnitten, durch das ich die Aufhängung zwänge. Bei mir kommt der Zug von Außen, aber nicht zu übermäßig.

    Zur ursprünglichen Frage von wegi82: Ich gehe normalerweise im Rahmen des Ausatmens von leicht links unten in die Scheibe.

    Gruß
    Konrad

    Hallo, 

    es ist mir ja schon fast peinlich. Aber dieses Jahr habe ich bei den Meisterschützen 3x20 ein Standardergebnis – und das auch wieder im Mai.
    Gestern Abend habe ich nach einer kleinen Pause nach den Bezirksmeisterschaften das KK für die 3x20 wieder in die Hand genommen. Irgendwie war ich schießtechnisch ausgelaugt gewesen und die Motivation war im Keller. <X In deren Folge die Ergebnisse bei den Meisterschaften auch: 541 bei 3x20 und 1093 bei 3x40. Aber jetzt geht es wieder! 8)

    Hier nun die Infos: Geschossen auf dem Heimstand bei ca. 11 °C, alleine auf dem Stand. Eingeschossene Munition Rifle Match S. Zeitbedarf ca. 100 Min. inkl. 15 Min. Probe.

    Kniend: 93 + 95 = 188
    Hingekniet und absolut null Puls gehabt! Ist mir noch nie passiert. Habe mich dann aber so reingesteigert, dass ich ähnlich aufgeregt wurde wie in den offiziellen Wettkämpfen. Mit dem Unterschied, dass ich es diesmal in den Griff bekam. Mit fortschreitender Serie konnte ich mich sogar auf das saubere Abziehen konzentrieren, das am Anfang (Aufregung) auf der Strecke blieb.

    Liegend: 97 + 94 = 191
    Lief anfangs sehr ordentlich – die sechs Probeschuss waren allesamt 10er – aber in der zweiten Serie haben sich kleine Fehler eingeschlichen. Ich muss nochmal rausholen, was ich bei den Bezirksmeisterschaften 3x40 auf liegend mir als Änderung ausgedacht hatte. Das war nämlich für mich da der Schlüssel zur Verbesserung.

    Stehend: 87 + 96 = 183
    Mit dem Gesamtergebnis außerordentlich zufrieden. :thumbup: Die Ausreißer nach rechts in der ersten Serie liegen wohl daran, dass ich den Kontakt zum Druckpunkt beim längeren Zielen verliere. Ich weiß nicht, ob Ihr das auch gelegentlich wahrnehmt: Wenn ich einen Schuss vor dem Auslösen abbreche, dann stelle ich bei Stehend häufig fest, dass ich nicht mehr am Druckpunkt war, sondern den Abzug schon fast komplett entlastet habe. => Ich muss also aktiv darauf achten, dass ich am Druckpunkt bleibe.

    Gesamt: 562 (wie in den beiden Runden vorher auch schon, deshalb peinlich). Potenzial ist eigentlich nur bei Liegend – und beiden ersten zehn Schuss auf Stehend, wenn mit etwas Glück aus den X,9 plötzlich (X+1),0 werden. :D
    MK-2015-05-3x20.pdf
    Gruß aus Franken

    Konrad

    Noch eine kleine Ergänzung, die die Nordbayerischen Nachrichten gestern in Zusammenhang mit der oben zitierten Pressemitteilung gedruckt haben:

    "Über 96 Prozent der einschlägigen Straftaten würden mit illegalen Waffen verübt."

    Ich denke, dass es jedem hier im Forum bewusst ist, dass die Mehrzahl der Straftaten mit nicht registrierten Waffen ausgeführt wird. Aber ich dachte mir, dass es in Diskussionen nicht schlecht ist, wenn man mit einem Zahlenwert "protzen" kann und habe deshalb diese Gelegenheit genutzt, die 96 % nochmal ins Bewusstsein zu rufen. :)

    Gruß
    Konrad

    Hi wegi82,

    sind Deine Ellenbogen blutig? :P

    Wie ist es denn am WE bei den 60/40/40 gelaufen? Wir haben fast einen Fernwettkampf gemacht da ich Bezirksmeisterschaften 3x40 hatte am WE. Ist ähnlich zu den 3x20 bei mir nicht so gut gelaufen. Ich knie mich hin, schieße Probe mit ca. 9,4 im Schnitt, habe keinen Puls. Dann wird auf Wertung umgestellt und der Puls ist da. Wenn ich für jeden Schuss 2 Minuten Zeit hätte, dann bekomme ich mich ruhig. So werden es eben nur 352. Liegend war ich zufrieden mit den 387, obwohl ich in der dritten Serie plötzlich drei 9er hoch hatte (eine Raste gedreht), 9 rechts - 10, dann 9 tief. Allerdings erst nach 4 Schuss realisiert, dass sich bei mir etwas komplett verstellt hat => 3 Rasten gedreht => mit 98 ausgeschossen. Stehend war OK mit 354, so dass gesamt 1093 herauskamen.

    Gruß
    Konrad

    Du wirst es kaum glauben aber ich komme morgen das erste mal zum KK schießen

    Das sind aber doch die besten Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis - richtig unbelastet schießen ;) Gut Schuss!

    Bei mir ist es derzeit eher andersrum. Rundenwettkämpfe, Bezirksmeisterschaften in 4 KK-Disziplinen, dazwischen nur trainieren, um Problemstellen zu sanieren. Deswegen kam ich im April nicht zum Stammschießen :S

    Gruß
    Konrad

    Falls jemand einen guten Tipp hat, nur raus damit

    Hi Felix,

    das Problem mit der Nervosität bei Wettkämpfen kenne ich auch, allerdings vorrangig beim LG. Insbesondere bei 3x20 bzw. 3x40 hilft mir immer die Ansicht, dass dieser Wettbewerb sowieso aus 3 "Einzelwettkämpfen" besteht und ich den absolut optimalen Wettkampf, sprich alle drei Anschläge laufen super, noch nicht hatte. Ich akzeptiere mit diesen Gedanken innerlich bereits vor dem Schießen, dass etwas nicht so klappen wird und mit dieser Einstellung bin ich beim Umschalten von Probe auf Wettkampf wesentlich entspannter.

    Ich weiß nicht, ob es Dir was bringt. Wenn doch, wäre es gut :thumbup:

    Gruß
    Konrad

    Hallo Meisterschützen,

    gestern Abend wieder einmal einen für mich guten Abend zum Liegendschießen erwischt:
    99 + 97 + 98 = 294
    104,2 + 102,2 + 101,7 = 308,1
    MK-2015-03.pdf
    Danach habe ich unter dem "Druck" meiner Tochter noch 10 Schuss drangehängt und, zwar mit viel Glück (2 x 10,0, 2 x 10,1), aber trotzdem bin ich stolz darauf, 100 geschossen :thumbup:

    @ Joachim: Herzlichen Dank für Deine Arbeit, die Du in das Stammschießen steckst und es damit am Leben erhältst.

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Also die Vorschriften zur VM interpretiert unser SpoLtr glücklicherweise so, dass diese im Zweifelsfall bei der GauM (= KM in anderen Bundesländern) erbracht wird, sprich er nimmt das GM-Ergebnis. Wir sind allerdings in der glücklichen Lage, dass wir für die GM keine Limits haben und die VM dafür nicht benötigt wird.

    Auf der anderen Seite hat die SpoLtg unseres Vereins im letzten Jahr versucht, die Attraktivität der VM dadurch zu steigern, dass sie eine große Tafel mit den Namen aller VMeister im Schützenhaus aufhängt und es für jeden VM einen 5€-Gutschein für Essen&Getränke bei unserem Wirt gibt :thumbup: . Dabei spielte das Thema "Meldung zur GM" überhaupt keine Rolle. Und der Erfolg stellte sich ein: + ~50 % Starter

    Hi Dreistellungskämpfer,

    habe gestern Abend wieder einen für mich ziemlich guten Stammschießwettkampf geschossen. Nachdem ich bei der GM (551) und beim RWK letzte Woche (552) am unteren Rand dessen geschossen habe, was ich mir so vornehme, hat es gestern mit 562 gut geklappt :D
    Bei den zwei schlechteren WK fühlte ich mich körperlich (leichtes Schwindelgefühl, etc.) irgendwie nicht so gut, gestern Abend hatte ich diesbezüglich keine Probleme. Muss ich in Zukunft weiter beobachten.

    Nun zu den einzelnen Anschlägen:
    Kniend: 92 + 94 = 186
    In Anschlag gegangen, kaum gewackelt und es lief - zumindest für meine Verhältnisse. Anzumerken ist nur, dass ich als 5. und 6. Wertungsschuss eine 9,0 und eine 7,9, beide links hoch, hatte. Ursache könnte sein, dass ich mit dem Ellenbogen des Stützarms auf dem Oberschenkel hoch in Richtung Knie gerutscht bin (Ich setze den Ellenbogen, vom Knie aus gesehen, auf dem Oberschenkel ab). Denn als ich das korrigierte und weiter darauf achtete, hatte ich keinen "Blauen" mehr.
    Liegend: 99 + 98 = 197
    Sehr zufrieden! Habe darauf geachtet, sauber abzuziehen. Wichtig!
    Stehend: siehe oben 85 + 94 = 179
    Nachdem ich schon zu meinem Standnachbarn sagte, dass, wenn 2 Teildisziplinen gut laufen, spätestens die dritte nicht funktioniert, kam es dann auf die erste Serie so. Den zweiten Schuss aus der Bewegung abgegeben => 6 :cursing: Zum Glück eine 10 darauf, aber danach noch einige 8er, was zu einem deutlichen Abstand zum 9er-Schnitt führt. Auch hier, wie schon häufig erlebt, bringt die neue Serie neues Gluck: mit 94 auf stehend ist die letzte Serie wieder saugut gelaufen. Aber grundsätzlich nichts verändert gegenüber der ersten ?(

    Gruß aus dem sonnenfinsterigen Franken
    Konrad

    Habe mir mal mit einer Skizze versucht, Dein Problem verständlich zu machen. Wie Tomislav schon schreibt, sollte bei identischen sonstigen Maßen durch den größeren Korntunneldurchmesser die Mitte des Ringkorns höher liegen. Das führt dann zu Tiefschüssen.

    Soweit die Theorie. Du hast ja, wie Du schreibst, Hochschüsse. Also hat sich neben dem Durchmesser des Korntunnels noch etwas anderes durch den Umbau verändert. Deshalb schlage ich Dir vor, nochmal den alten Zustand aufzubauen und den genauen Abstand zwischen Laufmitte und Ringkornmitte auszumessen. Dazu nimmst Du Dir eine Schieblehre und misst die Außendurchmesser von Korntunnel und Lauf (im Bereich der Korntunnelbefestigung) und ziehst jeweils die Hälfte davon vom Gesamtmaß "Unterkante Lauf - Oberkante Korntunnel" ab. Jetzt Deinen 22er Korntunnel wieder drauf und die gleiche Prozedur durchführen. Da Du ja Hochschüsse hast, sollte das errechnete Maß beim 22er Korntunnel kleiner sein. Und diesen Unterschied müsstest Du beim Korntunnel unterbauen.

    Solltest Du, aus welchen Gründen auch immer, den Abstand nicht komplett mit einer Erhöhung unter dem Korntunnel ausgleichen können, dann musst Du, sofern vorhanden, Erhöhungen unter dem Diopter rausnehmen.

    Ich hoffe, ich habe das jetzt richtig beschrieben, denn meine Skizze hat mittlerweile schon viele Striche ?(

    Nachdem es mir gestern wieder einmal passiert ist: Mich stört am Schießsport, in diesem Fall an der Ausführung desselbigen durch mich, dass ich Kleinigkeiten übersehe und mich wundere, warum das Schießen so schwer fällt. Z. Bsp. hatte ich gestern für die Gaumeisterschaft KK Liegend zwar den Nasensteg meiner Schießbrille auf liegend umgestellt, aber nicht die seitliche Verschiebung des Glases. Das führte dazu, dass der Anschlag nicht mehr so ganz gepasst hat und ich immer mit Kraft in die Mitte drücken musste. Ich bin zwei Mal aufgestanden, neu eingerichtet, danach ging es wieder einige Schüsse, dann wieder rausgedriftet. Dass die Ursache dafür das Glas war, habe ich erst nach dem Schießen gemerkt als ich die Brille wieder auf stehend zurückstellen wollte. :cursing:

    So, ausgekotzt. Jetzt geht es mir besser ;)

    Hier mein Februarergebnis für KK Liegend:
    98 + 99 + 96 = 293
    102,5 + 102,6 + 100,3 = 305,4
    Die letzten beiden Schüsse mit 9,3 und 9,8, jeweils rechts tief, hätten nicht sein müssen X(

    Gruß aus dem "grauen" Franken
    Konrad

    Die Verkürzung der Zeiten ist so richtig. Aber wie der aufmerksame Leser festgestellt haben mag, gelten diese nur für die Gewehr-, nicht aber für die Pistolendisziplinen. Das wurde, soweit ich mich erinnern kann, hier schon mal diskutiert. Auf die Nachfrage, warum nur Gewehr, wurde ein englischsprachiger Kommentar (ISSF) zitiert: ... because the rifle experts did not request longer time ... (nicht im Wortlaut, aber so ähnlich war es formuliert). Hierüber kann man natürlich trefflich streiten, warum und warum nicht ... :cursing: