Hallo,
einer der Gründe für die besch...eidenen Teilnehmerzahlen bei der OSP liegt u.a. im Rückzug der .22 kurz als offizielles Pistolenkaliber für die OSP. Ziel war gewesen, da fast jeder eine SpoPi hat, OSP als Breitensport attraktiver zu machen, außerdem sollte die angeblich "teuere" Munition durch die billigere, weil in hohen Stückzahlen hergestellte, .22lfB ersetzt werden! Allerding ging der Schuß nach hinten los, die meisten .22 kurz Besitzer haben die Disziplin komplett eingestellt, nur wenige haben den Umstieg auf die .22 lfB mitgemacht. Neue Schützen sind auf Grund des Trainingsaufwandes (grundlos) abgeschreckt, die "spezielle" Munition (mit weichem Ruckstoß, Zündsicherheit, etc. pp.) für die OSP kostet mittlerweile mehr als die .22 kurz jemals gekostet hat. Die Teilnehmerzahlen bei der OSP sind niedrig wie nie zuvor und wird wohl, wenn nicht mehr Interesse für die OSP aufgebracht wird, auch früher oder später auch bei der Olympiade gestrichen werden. Noch dazu gilt die OSP als Disziplin für "elitäre" Kaderschützen was diese auch nicht unbedingt attraktiver macht. Es liegt also auch ein Image-Problem vor. Um diesem zu begegnen wurde mittlerweile auch der Finalmodus geändert um das Finale spannender zu machen. Ob es was bringt oder nicht wird sich noch zeigen.
Einmal im Jahr führt der HSV eine Art "inoffizielle Hessenmeisterschaft" für die .22 kurz-OSP-Besitzer durch (übrigens der einzige Eintrag auf Hessens "Liste B"), an der Ich in diesem Jahr auch teilgenommen habe. Das ist eine wirklich tolle Veranstaltung, wenn auch im kleinen Kreis, was der Sache keinen Abbruch tut und mächtig Spaß macht.
Man hätte seinerzeit die .22 kurz parallel zur neuen .22 lfB behalten sollen, das hätte der Disziplin nicht geschadet und vermutlich wären die Teilnehmerzahlen höher als im Moment.
Nichtsdestotrotz schieße auch Ich die OSP gerne, nächstes Jahr schießen wir die Disziplin auch auf Meisterschaftsebene. Bin mal gespannt wie weit wir kommen....
Gruß
Turrican