Beiträge von Katja Triebel

    Jeder kann auf eigene Kosten die Poster ausdrucken.

    Zusätzliche versuchen wir gerade Prolegal zu überreden, größere 50-100cm breite PVC-Foliendrucke zu finanzieren, die dann von Schießständen/-Vereinen abgerufen werden können.

    Übrigens wurden gerade in WO von Schraubermanni eine Aufkleberaktion initiiert. Der Auftdruck heißt Jagen-Schießsport-Sammel JA GERNE!

    Die ersten 2000 Aufkleber (hinter Glas) wurden ausgeliefert. Der nächste Aufdruck (von Vorne) steht in Vorbereitung.

    Hallo Frank,

    danke für's Willkommen.

    Das Diana Foto ist zum Download käuflich. Ein LG300 oder anderes müsste man erst mal herrichten. Wenn Eure Community ein High-Tech-Foto schnell hinbekommt, nur her damit. Ansonsten bleiben wir erstmal bei diesem Motiv. (Die warmen Farben, die Komposition des Bildes passen einfach so gut zum Text) Und die jüngeren bekommen vielleicht ein Nostalgie-Gefühl: wie gut waren doch die Zeiten vor 2002....

    Wir holen uns gerade Kostenvoranschläge ein. Die Größe wird letztendlich aus Kosten- und auch Platzgründen auf den Schießständen bei 50-100 cm Breite liegen. Wenn PL sie hauptsächlich finanziert, kommt noch deren Schriftzug unten rein.

    Hallo Dingo,

    ich weiss, dass wir beide auf ziemlich weit entfernten Posten, jedoch letztendlich beide pro-Waffen eingestellt sind.

    Im Gegensatz zu Dir, glaube ich, dass die letzten 10 Jahre die Verbände, insbesondere das FWR ihre Aufgaben nicht gut ausgeführt haben. Wenn Du Dir die Homepage des FWR anschaust, steht dort unter Aufgaben "Politisches Lobbying", "Kampf gegen Vorurteile" und "Öffentlichkeitsarbeit".
    http://www.fwr.de/forum-waffenrecht/aufgaben/

    Von den drei selbst gestellten Aufgaben erfüllt das FWR leider nur eine: politisches Lobbying.

    Die anderen beiden Aufgaben werden dort mangels Geld, mangels Leute, mangels Interesse an Social Media etc. nicht bewältigt.

    Ich bin - das habe ich schon gepostet - der Meinung, dass die Herabsetzung der Altersgrenzen für LG/LP im Jahr 2008, die per politisches Lobbying mit BMI und Schäuble schon geplante Sache war, nur an PR und Vorurteilen in den Medien gescheitert ist. Hätte das FWR die Basis eingespannt, hätten FWR und DSB in den Medien die tolle Expertise des DSB bzgl. Kinder und Schießen veröffentlicht u.v.m., wäre der politische Deal nicht an den Medien gescheitert.

    Gaaaaaaaanz langsam fangen die überregionalen Medien an, unsere Fakten anzunehmen und zu veröffentlichen.

    Z.B. steht im aktuellen FOCUS (kaufen, damit sie merken, dass sie was Gutes getan haben) ein Artikel über Winnenden, der den Vater ein bisschen in Schutz nimmt und sehr kritisch mit dem Gerichtsprozess und den Ärzten umgeht. Auch ist dort ein 2-Seiter über Waffenbesitz im Verhältnis zu Verbrechen abgebildet. Dort wird hervorgehoben, dass legale Waffen nur minimal bei Verbrechen beteiligt sind.

    Ich bin - im Gegensatz zu Dir - der Meinung, dass die öffentliche Meinung, da die Verbände es nicht schaffen, von uns Individuen und kleinen IGs wie prolegal aufgeklärt werden muss.

    Wir müssen protestieren, wir müssen aufzeigen, dass wir medial diskriminiert werden, damit die Verbände im Gespräch mit den Politikern Argumente in die Hand bekommen, damit sie Wählerdruck ausüben können, damit die richtigen Fakten und nicht die England-Lüge Allgemeinwissen werden. Ich persönlich will gar nicht mit Politikern sprechen. Ich will nur die LWBs sensibilisieren, dass etwas getan werden muss und dass dieses von der Basis etwas lauter sein darf als von den Verbandsspitzen.

    Von daher meine Bitte an Dich: überlege Dir nochmal, ob das Aufhängen der Poster wirklich kontraproduktiv ist und ob das Engagement von Prolegal wirklich gegen die Verbandsinteressen verstößt, oder ob beides den Verbänden nicht in Wirklichkeit helfen könnte.

    Lg

    Katja

    Thomas Richter von der neuen Waffenrechts-Zeitung legalwaffenbesitzer.de hatte m.E. geniale Ideen zur Sensibilisierung aller Waffenbesitzer. Die Zeitung selber lässt keine Kommentare zu.

    Ich versuche gerade, Prolegal zu überreden, einen Teil der Herstellungskosten für ein 2-Meter breites PVC-Banner zu übernehmen. Den Rest (10-30 EUR) müssten die Vereinsmitglieder, die auf dem Schießstand trainieren dazu geben.

    Was haltet Ihr davon?

    Es gibt übrigens unter obigen Link unterschiedliche Motive. Ich habe nur mein persönlichen Favoriten hier angehängt.

    Mal ganz was anderes: Handelst du mit Lichtpunktgewehre? Wenn ja/nein warum?

    Nein, wir handeln damit nicht, weil die Händlermarge zu niedrig ist.

    Diese Marge hat einen einzigen Vorteil: wir bräuchten uns keinen moralischen Brainstorming unterziehen, ob wir dies unterstützen oder boykottieren wollen. Trotzdem haben wir zu Lichtgewehren eine Einstellung bezogen: sie sind für uns nur interessant bei Werbungsveranstaltungen, z.B. beim Arkaden-Shopping oder Sportfesten, sowie beim Motorrad-Biathlon, der immer im freien Feld stattfindet.

    Wir persönlich finden es falsch, wenn Kinder so tun, als hätten sie ein Gewehr und es nicht als Gefahrenquelle lernen zu behandeln. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Achtjährige können sehr wohl unter Anleitung verantwortungsvoll mit LG umgehen (in England&Wales sogar mit Schrotflinten). Wenn sie jedoch mit Lichtgewehren spielen, passiert vielleicht wieder sowas wie in Afghanistan mit dem jungen Soldaten.

    Trotzdem sollen nach internen Quellen Lichtpunktgewehre künftig der große Renner werden. Jedoch werden weder Röhm/Umarex noch Anschütz daran teilhaben, sondern eher Firmen wie Sony & Co. Die technische Entwicklung der Software-Firmen geht in diese Richtung. Auf der Schalke-Arena lief schon ein Biathlon-Match mit Lichtgewehren.

    BTW: Biathlon wurde bis 1977 mit Großkaliber geschossen. Auf KK ist man nicht wegen der Sicherheit umgestiegen, sondern wegen der Munitionskosten. Man wollte finanzschwachen Ländern dadurch die Teilnahme ermöglichen.

    Kurz genug? Ich könnte noch mehr ;)

    Wenn aber die Regelung oder das Gesetz nunmal sagt, bei Strafen größer 60 Tagessätzen wird die Zuverlässigkeit aberkannt und somit die waffenrechtlichen Erlaubnisse eingezogen, dann ist das so und da hilft auch kein wettern.

    So steht es nicht im Gesetz. Dort steht drin, dass bei Gefängisstrafe von einem Jahr keine Zuverlässigkeit mehr besteht.

    Die 60 Tagessätze lassen nur vermuten, dass die Zuverlässigkeit nicht mehr besteht.

    D.h. im Umkehrschluss, der Staat darf dann ermitteln, ob dem so ist. Er muss prüfen, ob die Straftat so schwer ist, dass die Unzuverlässigkeit nicht nur vermutet, sondern bewiesen ist.

    Die Bayern versuchen geraden in ihrer Rechtssprechung, die Unzuverlässigkeit nur noch zu bestätigen, wenn bei Straftaten von 60 Tagessätzen

    a) ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt oder
    b) es sich um einen Gewaltakt handelte

    Damit wollen die Bayern genau solche Aberkennungen der Zuverlässigkeit abschaffen, die aus finanzrechtlichen, steuerrechtlichen oder wegen Beleidigung verhängt wurden.

    Leider nutzen fast alle Richter in Deutschland diesen Paragraphen im Sinne "Jede Waffe weniger erhöht die innere Sicherheit" und lassen sich nicht einmal von psychologischen Gutachtenvon der Zuverlässigkeit des Waffenbesitzers überzeugen. Aus der Unzuverlässigkeitsvermutung wurde durch Rechtssprechung ein Unzuverlässigkeitsbeweis. Die Richter urteilen also entgegen der Absicht des Gesetzgebers.

    Das Problem mit uns Waffenbefürwortern ist, dass wir bereits soviele "andere" Wahrheiten kennen, die in den Medien nicht veröffentlicht werden, dass es uns schwer fällt, diese in kleinen Häppchen zu dosieren.

    Ich fasse mich jetzte kurz: Waffenbesitz wird seit Jahren in den Medien absichtlich mit falschen Fakten dargestellt.

    Zur Umfrage: Ich habe diesen Beitrag erst geschrieben, als die Umfrage ohne Einschränkung im Gunforum veröffentlicht wurde.

    Wäre sie dort auch beschränkt gewesen oder hier aufgehoben gewesen, hätte ich mich gar nicht gemeldet. Auch habe ich in meinem Beitrag schon vorsorglich hingewiesen, dass es sich bei mir um Paranoia handeln könnte, weil in den letzten sechs Wochen im Web einige merkwürdige Dinge bzgl. Sicherheit und Waffen geschehen.

    BTW: So wurde in einem Jagdforum eine andere Umfrage behandelt. Auch dort war man vorsichtig.

    Kurz genug?

    Hallo Nicole,

    es tut mir leid, wenn meine Vorsichtswarnung dazu führte, dass Sie persönlich angegriffen wurden.

    Zitat

    Zitat Nici:
    Ich verstehe ihre Angst, ihre Aussagen könnten gegen sie verwendet werden. Aber es ist nicht in Ordnung mit auch zum Teil persönlich anzugreifen und sogar bei der Hochschule meine Exmatrikulation zu fordern.

    Wie bereits beschrieben, leiden wir PR-mäßig alle unter einer Paranoia, da selten - ausserhalb von lokalen Zeitungen - positiv über Waffenbesitzer berichtet wird. Ich hatte daher zur Vorsicht aufgerufen bis die Umfrage seitens der Hochschule verifiziert wird. Und dies auch erst, nachdem Sie die Umfrage ohne BW-Beschränkung auf dem Gun-Forum veröffentlicht hatten.

    Sie wurden in beiden Foren nicht persönlich angegriffen. Daher meine Frage: Haben Sie persönliche Emails bekommen? Vor oder nach meinem Beitrag?

    Sollte mein Beitrag dies ausgelöst haben, bitte ich vielmals um Entschuldigung. Hätten Sie die von Ihnen nachträglich veröffentlichten Details seitens Ihres Emailverkehrs mit Ihrem Professor gleich bei der Umfrage veröffentlicht, wäre erst gar keine Vermutung aufgekommen.

    Gleicher Beitrag auch im Gun-Froum

    MfG

    Katja Triebel

    Ich komme mal zurück zum Anfang des Threads:

    Für viele Meisterschützen sind die Äußerungen von Prolegal zu direkt, zu polemisch, zu aggressiv.

    Für mich und andere wie Michael Kuhn und Dan More sind die Äußerungen von Prolegal zu sanft, zu begüternd bis vor 2 Monaten gewesen.
    Woran liegt das?

    Die einen erhalten die Nachrichten, die die Verbände verteilen und die anderen haben selbst Research betrieben.

    So habe ich zum Beispiel seit Winnenden viele Stunden am PC verbracht, mir englische Dossiers und Abhandlungen durchgelesen, informiere mich über die Kleinwaffenkonferenz der UN in New York, über das Gun Control Network in Groß-Brittanien, bin mit indischen Schützen, südafrikanischen Schützen, finnischen Jägern, irischen Schützen, Großhändlern, Herstellen und Poltikern in Kontakt. Ich kenne die EU-Richtlinie von 1991, von 2008 und die neue Verordnung für den Versand in Drittstaaten, die gerade im Raum steht. Ich lese die Prep Com Statements der PoA durch, sowie mehrere Jahrbücher des Small Arms Survey, habe mir die Datenbank der SIPRI in Norwegen angeschaut, die Daten der Universität von Sidney, bin mit der IWÖ in Kontakt, mit anderen deutschen Händlern und Herstellern, bin Wikipedia-Autorin geworden, deren Pro-Waffen-Artikel nicht mehr gelöscht werden u.v.m.

    Ich kann von mir behaupten, dass ich - unter anderem durch zehn geänderten und neu geschaffenen Wiki-Artikel bzgl. des Waffenrechts - in den letzen 9 Monaten mehr für die Öffentlichkeitsarbeit Pro-Waffen getan habe als das FWR in den letzen 14 Jahren.

    Ich möchte damit nicht die Arbeit des FWR im "Hinterzimmer" verniedlichen. Dieses ist unbedingt nötig. Ohne die Kontakte von Herrn Keusgen und den Verbandsspitzen zum BMI, die auf Vertrauen und Loyalität beruhen, würde ein Gespräch mit den Entscheidungsträgern in der Politik und im Ministerialamt wesentlich schwieriger sein.

    Ich bin aber - im Gegensatz zur Meinung von Michael Beutlin u.a. hier im Forum - der Meinung, dass die Öffentlichkeit von den Verbänden die letzten 14 Jahre vergessen wurde.

    Schützen und Jäger hatten sich jahrzehntelang verkrochen, um nicht aufzufallen. Sie und ihre Verbände haben keine PR gemacht. Dies rächte sich evident im März 2009. Wegen des fehlenden realen Bildes, was ein LWB darf, möchte und nicht darf, konnten sich die Journalisten phantasievoll die dunkelsten Gedanken machen. Ohne Gegenwehr wurden in den letzten Jahren viele Artikel von Journalisten verfasst, die man als "Hetzartikel" beschreiben könnte. Wir Legalwaffenbesitzer sind in den letzten Jahren eine diskriminierte Minderheit geworden: in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und überall in der Welt. Woran liegt das?

    Dr. Michel North, ein Vater eines Dunblane-Opfers von 1996, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den privaten Waffenbesitz auf der gesamten Welt zu verbieten. Er hat dazu zunächst das Gun Control Networt in England gegründet, das den Semi-Automaten-Bann in UK und Australien bewirkt hatte. Dann waren in UK die Schreckschusswaffen dran und aktuell die Druckluftwaffen. Herr North hat auch die erste internationale Konferenz von Waffengegnern organisiert und ist Gründer der IANSA. Die IANSA hat 500 Mio. Mitglieder in 800 Organisation in 120 Ländern und ist bei allen Kleinwaffenkonferenzen der UN mit Rederecht vertreten. Die IANSA hat das Aktionsbündnis Winnenden kreiiert, die Waffeninitiative in der Schweiz unterstützt und ihre Vertreter sind in den Vorbereitungs-Kommitees für die UN Kleinwaffenkonferenz, für die Datenbeschaffer Small Arms Survey (CH), SIPRI (NO), UNODA, UNIDIR u.a. . Sie wird mit Millionen-Beträgen - u.a. von den Regierungen von Großbrittanien, der skandinavischen Länder, der Schweiz, von vielen Foundations und wenigen Multi-Milliardären - in ihrer Arbeit unterstützt. Unsere Gegenseite hat 100 Mio. Mitglieder und kaum Vereinsbeiträge, die in die internationale Öffentlichkeitsarbeit fließen.

    Im Gegensatz zu den Verbänden und dem FWR lassen wir die Journalisten nicht in Ruhe. Wir reagieren, bringen Fakten, suchen die Diskussion. Dies schafft Öffentlichkeit, Unruhe u.v.m, was auf der einen Seite postitiv ist (viele Leserkommentare der letzten Monate sind nicht mehr generell gegen Waffen) aber auf der anderen Seite die politischen Gespräche im Hinterzimmer stört. Dazu muss ich sagen, Hinterzimmer wollen immer Ruhe. Denn Ruhe ist die oberste Bürgerpflicht. Auf der anderen Seite hätten unsere Vertreter, wenn Maximalforderungen von der Öffentlichkeit mal von unserer Seite und nicht von der Gegenseite kämen, auch eine andere Verhandlungsbasis für die Kooperation.

    Die Gewerkschaften haben es uns vorgemacht: will ich 5% muss ich 10% fordern.

    Zu den Kritikern an Prolegal, sowie Michael, Dan More und (sicherlich auch) an meiner Person:

    Will ich den Erhalt des Privatbesitzes wie 2002 muss ich Erleicherungen fordern, d.h. ich brauche PR im Außenraum. Wenn draußen alles ruhig ist, nehmen die Entscheidungsträger eine Salmischeibe nach der anderen weg.

    Die Verbandsspitzen wollen eine ruhige Basis, um bei den Politikern sagen zu können, wir haben alles im Griff. Dabei verliereren sie jedes Mal 10-30% der Rechte, die Legalwaffenbesitzer davor hatten. Wir fordern die Basis auf, 150% zu fordern. Dies in der Hoffnung, dass die Politik uns 100% erhält.

    So stellt sich die Frage: Jedes mal ruhig bleiben und bis zu 30% weniger hinnehmen oder laut werden und 100-110% bekommen? Welcher Weg ist der bessere?

    BTW: Hier eine Meinung der australischen Uni nach dem Waffenbann:
    Shot Down: gun law study shows no effect News | The University of Sydney
    Zur gleichen Meinung kommt auch Colin Greenwood in Groß Brittanien: Colin Greenwood
    Wie auch die jahrelange Studie in den USA des Center of Disease (Gesundheitsministerium): First Reports Evaluating the Effectiveness of Strategies for Preventing Violence: Firearms Laws
    Oder auch die Aussagen von Prof. Gary Mauser - eremitierter kanadischer Professor - veröffentlicht an der Harvard Universität:
    Vol30_No2_KatesMauseronline.pdf

    Sie können sich sicher sein, ich bin im Besitz von über 100 internationalen, konservativen Quellen von Universitäten, Medien und Regierungseinrichtungen, die beweisen, dass der legale Besitz von Waffen ein Gewinn für die innere Sicherheit darstellt. U.a. ist die Mordrate in Russland und den ehemaligen Ostblock-Staaten nach der Einführung des Privatwaffenbesitzes um 20-80% gesunken, während die Quote der Gewaltdelikte in Großbrittanien und Australien nach dem Semi-Automatic-Waffenbann 1996/97 um 30-40% gestiegen ist.

    Viele Quellen sind bereits auf Wikipedia verlinkt, andere habe ich ins Dokumenten-Archiv von Legalwaffenbesitzer - für ein liberaleres Waffenrecht! geschrieben. Und dort werden so peu a peu noch mehr archiviert.

    P.S. 2008 hatte der DSB mit dem BMI eine Alterssenkung für das Druckluftschießen vereinbart, jedoch die öffentliche Meinung vergessen. Was ist passiert? Obwohl BMI und der damalige Innenminister Schäuble die Fakten einsahen und das Einstiegsalter mindern wollten, war der Aufschrei in den Medien so groß, dass wir 2009 sogar eine Heraufsetzung haben. Genau aus diesem Grund benötigen wir Legalwaffenbesitzer die Öffentlichkeitsarbeit. Und die darf - auch gegen den Willen der Verbandsspitzen - etwas lauter ausfallen. Wenn wir 8 Jahre fordern, bekommen wir 12 Jahre. Wenn wir ruhig bleiben, erhalten wir 18 Jahre oder das Totalverbot.

    Sorry, der Text war zu lang.

    Aber Sie können sich sicher sein, ich könnte noch wesentlich mehr. Wer wissen will, wie ich sonst noch denke, kann mal hier vorbeischauen.

    LG

    Katja Triebel

    Hallo,

    ich bin neu hier beim Schreiben, lese aber schon mindensten einem Jahr sporadisch und seit vier Wochen regelmäßig mit.
    (Sehr restriktiv in den Foren Öffentlichkeitsarbeit und Waffenrecht)

    Zu dieser Umfrage möchte ich Folgendes anmerken:

    1. Die Umfrage läuft auch im Gunforum
    Ihre Meinung zum neuen WaffR- Umsetzung und Folgen der neuesten Novellierung - Waffenrecht - Willkommen bei Gun-Forum.de | Das Waffenforum

    Hier ist sie ausdrücklich auf Baden-Württemberg beschränkt - dort nicht.

    3. Sie ist momentan inaktiv.

    4. Es gibt im Web nur zwei Nicole Stöcklers, die beide nicht in der Nähe von Kehl wohnen

    5. Die Umfrage läuft auf einem Server, den JEDER für Umfrage nutzen kann

    6. Es gibt keinen Link zur Hochschule (Sekretariat, Prof. etc.)

    7. Es gibt keine uni-web-Email, sondern die kostenlose vom web.de


    Ich habe als Händlerin schon oft Aufrufe für Umfragen bekommen, jedoch noch nie so eine dilettantische und auch mit so wenig Hintergrund und Unterstützung durch Uni, Verbände etc.

    Daher: auch wenn die Umfrage wieder aktiv wird. BEVOR kein Statement von der Hochschule vorliegt, dass dort wirklich eine Studentin an ihrer B.A. arbeitet, würde ich NICHT daran teilnehmen. Wer weiss, wer hier versucht, die Einstellung von LWBs zu bekommen.

    Es tut mir leid, wenn ich hier mit Paranoia aufwarte, aber so eine Umfrage habe ich noch nie gesehen. Gleichzeitig laufen aber sehr merkwürdige Dinge seit zwei Monaten im Web ab (identische Einträge in diversen Blogs, sowie ein Haufen selbst erstellter Blogs), die alle mit Waffen und Sicherheit irgendwie zu tun haben und alle aus ein und der gleichen Quelle stammen mögen.

    Von daher: Vorsicht ist diesmal die Mutter der Porzellankiste.

    Und dies sagt jemand (ich), der ansonsten pro Publikation, pro Social Medien, pro PR etc. eingestellt ist.

    Einen fast identischen Eintrag habe ich eben im Gun-Forum verfasst.


    LG

    Katja Triebel (die als Händlerin hier keine neue Kunden werben möchte, sondern nur in punkto Waffenrecht und PR agiert)