Beiträge von Katja Triebel

    @Gernonimo

    Es ist eigentlich völlig egal, ob bei singulären Ereignissen legale oder andere Waffen benutzt wurden.

    Aber da Du Zahlen magst, gerne: hier Auszüge aus meinem Schreiben von 2009:
    Anschreiben_an_MdB.pdf
    (Dort gibt es

    Auszug: Weniger legale Waffen bedeutet nicht mehr Sicherheit.

    In nur 0,008% aller Straftaten, bzw. 4% der Schusswaffen-Straftaten werden Legalwaffen eingesetzt (Seite 7).
    Dabei waren die Schusswaffen-Straftaten zu einem großen Anteil Taten aus dem psychosozialen
    Nahraum, (S.9) d.h. ohne Legalwaffe wäre eine andere Mordwaffe benutzt worden.

    Zweitens zeigen insbesondere Länder mit besonders restriktivem Waffenrecht wie z.B. Großbrittannien und Australien, dass weniger Waffen zu weniger Sicherheit fürhren.

    Die Zahl von Straftaten mit Schusswaffen stieg im UK seit 1996 von 14.000 auf 21.500 in der Periode 2005/2006. Zwar blieb die Zahl der Schusswaffentoten mit ca. 50 konstant, Mordversuche und Verletzungen stiegen jedoch um 50 %. England hat obwohl 20 Mio. weniger Einwohner ebenfalls 1000 Morde im Jahr wie Deutschland.

    In Australien sind die Gewaltdelikte nach dem Bann 1996 innerhalb von vier Jahren wie folgt gestiegen: bewaffneter Raubüberfall + 51%, unbewaffneter Raubüberfall + 37%, Angriffe +24% und Entführungen +43%. Während Mord um 3% fiel, stieg Totschlag um 16%.

    Aktuelles Beispiel - Gewaltdelikte
    in Deutschland : 200.000
    in Großbritannien : 1.000.000
    Mordrate in Deutschland (0,9), in Schottland (2,75) jeweils pro 100.000 Einwohner.

    Die deutschen Amokläufer hatten legal keine Waffen.

    1999 (Bad Reichenhall) und 2009 (Winnenden) hatten die Söhne die Waffen geklaut (von den Vätern)
    2002 (Erfurt) hatten die Vollzugsbehörden geschlampt: Der KK-Schütze hatte kein Bedürfnis für die Glock und die Pumpgun.
    2002 (Freising) und 2006 (Emsdetten) wurden illegale Waffen benutzt.
    2009 (Bonn) und 2009 (St. Augustin) wurden Brandflaschen und Äxte benutzt.
    2010 (Lörrach) war ein "Beziehungsdrama" - und kein Amoklauf.
    1964 wurde ein Flammenwerfer und Speere benutzt
    (Und dann gab es in Berlin noch eine Dame mit zwei Handgranaten in der Kirche, die zum Glück nicht zündeten)

    Legale Waffen aus den USA zählen nicht, da dort das Waffenrecht viel einfacher ist für einen legalen Kauf als bei uns.

    Zu Norwegen : Hätte er keine legale Waffen bekommen, hätte er sich eine illegale Vollautomatik beschafft - oder auch auf der Insel mit Sprengstoff gearbeitet.

    Vielleicht (nur vielleicht) wären mit einer VA-Waffe oder Sprengstoff sogar noch mehr Menschen umgekommen. Dieser Täter ist krank, aber leider intelligent. Er hatte dort, wo er mit Gegenwehr rechnen musste, Sprengstoffautos (zwei Autos konnte er nicht zünden) benutzt und dort, wo er ohne Gegenwehr morden konnte, das ihm am liebste Tatmittel genommen (er soll jubiliert haben beim Schießen)

    Auch ohne Waffen gibt es Amoktaten

    Die These, dass legaler Waffenbesitz eine größere Gefahr für Selbstmord oder Amokläufe darstellt, erwartet,
    dass bei einem Waffenverbot der Selbstmordversuch oder Amoklauf nicht durchgeführt wird.

    Für Amokläufe gibt es - wegen der Seltenheit keine Statistiken. Doch die Statistik für Selbstmorde
    bescheinigt, dass Leute, die aus sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen oder anderen Gründen Selbstmord
    begehen wollen, dann zu anderen Mitteln greifen.

    Bis 1972 hatten wir in Deutschland ein wesentlich freieres Waffenrecht.
    Bis 1999 hatten wir einen einzigen Amok

    Doch die Taten häufen sich sogar nach jeder Waffenrechtsverschärfung

    (wobei ich glaube, das liegt eher an der Gesellschaft und z.T. an den Psychopharmakern und nicht am Waffenrecht)


    Es gibt keine Relation zwischen Waffenbesitz und Mordraten wenn man Länder miteinander vergleicht,
    aber innerhalb eines Landes sind dort die Gewaltverbrechen am niedrigsten sind, wo die höchste legale Waffendichte herrscht.
    Auch scheint die angehängte Datei zu beweisen, dass mit Einführung vom legalen Waffenbesitz (ehemalige Ostblockländer) die Mordraten zurückgehen (ins. Russland und Baltikum)

    Wir bräuchten man einen Tatort:

    - der Trainer eines Jugend-Kaders wird mit einer KK ermordet wurde (abends, nachdem alle Schüler die Halle verlassen haben)
    - die Zeugenbefragung findet beim Training statt
    - ein Aktionsbündnis "keine Waffen für Kinder" würde vor laufender Kamera wettern
    - der Täter ist jedoch kein Vereinsmitglied - sondern der Ex der Freundin mit unzuverlässigem Lebenswandel
    - die Tatwaffe eine illegale ehemalige Agentenpistole

    Schon würden 10 Mio. Bürger dieses Landes mitbekommen:

    - mit welcher Umsicht, Vorsicht und Disziplin trainiert wird
    - warum der Ex nie eine legale Waffe bekommen würde
    - warum der Trainer, als er angegriffen wurde, keine geladene GSP zur Verteidigung hatte
    (die lag schon sicher verwahrt und entladen und getrennt von der Munition im verschlossenen Köfferchen, als er Besuch bekam).

    Der Herr Zwanziger hatte vor 6 Wochen seinen Frauenfussball so der Öffentlichkeit präsentiert, selbst eine kleine Rolle gehabt, Steffi Jones hatte ebenfalls eine kleine Sprechrolle und Jogi Löw sah man kurz im Hintergrund.

    Hier würde ich auch Herrn Ambacher sehen können (die Worte stammen ja aus dem Drehbuch), die Frau Neuner in einem Interview - sie hat ja sicherlich auch schon als Kind trainiert, sowie einen der vielen deutschen Mehrfach-Weltmeister, die keiner kennt und der auch sagt, warum ihn keiner kennt.

    Also, wer hat Kontakte zu Drehbuchschreibern vom Tatort?

    Wenn solche Leute in der Öffentlichkeit auftreten und unseren Sport versuchen in die hinterste Schublade zu treten, muss vom Kreis- DSB ein Aufschrei durch die Reihen gehen und diese Leute müssen in der Öffentlichkeit belegen wo sie ihre Weisheiten her haben

    Das musste ich noch einmal hervorheben.

    Solche Fronten existieren auf der ganzen Welt. In Amerika - wo nicht nach Bedürfnissen gefragt wird und auch nichts registriert wird - gab es in vielen Staaten einen Aufschrei als das verdeckte Tragen von Waffen eingeführt werden sollte.

    Ein aktiver Schütze hat den aktuellen Artikel auf Deutsch übersetzt.

    Der Staatsanwalt von Ioonia County, Roland Schäfer, sagt dass die wütende Debatte die der Inkraftsetzung des neuen CCW-Gesetzes voraus gegangen war, im Rückblick ein wenig überreizt war. „Wir waren alle in der Vorstellung, was passieren könnte, gefangen,“ sagt er.

    Hier der Link zum gesamten Text und Originaltext,

    Die Vorstellung, man KÖNNTE damit etwas anstellen, reicht anscheindend aus, es zu VERBIETEN. Genau diese Einstellung gehört per Denifinition zu einem Überwachungsstaatund verletzt unsere FdGO(Freiheitliche demokratische Grundordnung).

    Wir müssen die Öffentlichkeit davon unterrichten, dass hier unsere Grundrechte verletzt werden (ist aktuell einfacher geworden, da die Vorratsdatenspeicherung, die Datensammelwut für Gene, biometrische Merkmale, ELENA u.ä. genauso unrecht sind).

    Wir müssen sie aber auch über Fakten aufklären: Wie werden Kinder an das Schießen herangeführt, was lernen sie dabei (Vorsicht, Umsicht, Disziplin), was ist erlaubt, was ist verboten usw. usw. usw.

    Ich habe in den letzten Monaten hunderte von Mini-Debatten gehabt auf Facebook mit Nicht-Schützen. Die meisten glauben, wir dürften Waffen führen, und wollen nicht, dass Hinz&Kunz mit einer Waffe rumläuft. Sie haben nicht verstanden, dass heute Hinz&Kunz mit (illegalen) Waffen rumlaufen und Herr Maier und Frau Schulze die legalen Waffen in Futteralen zum Schießstand transportieren. DAS weiss so gut wie KEINER.

    "Nach meiner persönlichen Meinung stellt der private Besitz von großkalibrigen und automatischen Waffen eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit dar. " (B. Tschöpe)


    Und genau gegen dieses Vorurteil wurde in den letzten 20 Jahren nichts gemacht: keine Expertisen, keine Öffentlichkeitsarbeit, keine Werbung.

    Wir werden - nicht nur im Waffenrecht - von den Medien, humanistischen Organisationen und einigen Regierungsprojekten, die daran gut verdienen, an der Nase herumgeführt:

    Hysterie durch Schlagzeilen
    Medien, Politiker, Experten und Bürger verfallen in Hysterie, sobald unnatürliche Todesfälle drohen, sei es durch Lebensmittelskandale, dem Verschwinden der Wälder, Vulkanasche, Radioaktivität oder Gewalt durch Terroristen und Amokläufer.

    Ohne Rücksicht auf die Verhältnismäßigkeit zwischen Risiko und Aufwand werden Warnungen herausgegeben, Impfstoffe eingekauft, teure und falsche Statistiken weitergeführt und Bürgerrechte entzogen : Erfolge_der_Hysterie.pdf

    Diese ÖA kann übrigens jeder der 1.x Mio Schützen leisten. Er muss es nur tun.

    Hallo Wilhelm,

    danke. Genau dieser Meinung bin ich auch. JEDER kann etwas tun. Die etwas schüchteren unter uns, einfach nur durch Lesen der anderen Fakten.

    Die Mitglieder der NRA kommen auch nicht von ungefähr. Ich recherchiere seit 2 Jahren und finde Tausende von Expertisen, die "kleine" Menschen in den USA angefertigt haben und zum Glück über dem Teich auch viele "echte" Expertisen, die auf Universitäts-Servern stehen.

    Hier in Deutschland gibt es - so gut wie nichts. Michael, Bopper und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, die paar Quellen unter die Lupe zu nehmen und als "kleine" Leute zu analysieren, und ins Web zu stellen. Bopper auf die satirische Weise, Michael als Aufrufer und ich etwas sachlicher, weil ich u.a. auch in Wikipedia und für jetzt auch für einen Zeitungs schreibe. Wenn ich die beiden nicht hätte, müsste aber auch ich noch lauter und deftiger schreiben, damit alle mal aufwachen.

    Mein neuester Erguss steht hier: Privater Waffenbesitz als Sündenbock

    Inhalt:
    Wie konnte es dazu kommen?
    Die vierte Gewalt steht links
    Die fünfte Gewalt wird von Menschenrechtsorganisationen dominiert
    Demoskopen und Werbefachleute bestimmen mittlerweile die Politik
    Lichtschweif am Horizont

    Ich würde mich freuen, wenn auch aus diesem Forum sich Leute finden, die die Poster aufhängen, um noch mehr Menschen zu sensibilisieren.

    Ihr müsst nicht alles glauben, was wir schreiben. Deswegen verlinken wir ja auch auf so viele andere Quellen, die natürlich unterschiedliche Interpretationen zulassen.

    Wir müssen alle daran arbeiten, dass der Satz "Weniger Waffen = mehr Sicherheit" von der Bildfläche verschwindet, weil er nicht stimmt, wenn man dies auf legale Waffen anwendet.

    BTW: Wusstes Ihr schon, dass es NIE ein Waldsterben gab? (Dafür wurden in der BRD über 500 Mio. EUR ausgegeben)

    Hallo Wilhelm,

    Du hast viellecht an meinen Beiträgen gemerkt, dass ich Lichtschießen für Werbung gut finde, aber nicht für den generellen Schützenbetrieb.
    Ich habe einfach Angst, dass Lichtschießen für Minderjährige zum Usus wird, anstatt dagegen anzukämpfen.

    Die Aktion des DSB 2008, die Alterszugänge wieder herabzusetzen, verdient meine vollstes Einverständnis.

    Lichtschießen ist ein Kompromiss, aber keine Lösung.

    Wenn wir uns auf dieses Argument verständigen könnten, wäre uns allen gedient.

    Es gibt faktisch keinen Grund, das Schießen mit LG/LP/KK/GK für Minderjährige unter Aufsicht zu verbieten. Es gibt sehr wohl Gründe, insbesondere für Werbungsveranstaltungen oder für die individuelle Eignung einiger minderjährigen Vereinsmitglieder, Lichtschießen zu nutzen.

    Wir haben fast nur Alters- und Seniorenklasse.

    Hallo Sylvia,

    in der Bundeshauptstadt sind nur 0,3% WBK-Inhaber. Kein Wunder, dass nicht mal in dem Bezirk, in dem ein Landesleistungszentrum liegt, aktive Jugendarbeit betrieben wird!

    Ich bin Waffenhändlerin, Jagdschein-Absolventig, aber keine Schützin. D.h. ich konnte meinen Jungs ( jetzt 17+20 Jahre), weil ich selber nicht schieße, als sie intensiv nach Schießmöglichkeiten gesucht hatten, keine Angebote in einem 270.000 Einwohner-starken Bezirk geben. Kein Spandauer Vereine - und wir kennen diverse - hatte eine Jugendabteilung. Es gab niemanden, der meine Jungs trainieren wollte. Und ich hätte sie und deren Jungend-Abteilung mit Munition sogar unentgeltlich versorgt (?!). Viele meiner Anfrage verliefen im Nirgendwo. Und so wird es anderen auch gehen.

    Im letzten Jahr hatten wir zwei Schulpraktikanten.
    Der eine hat Eltern, die aktiv GK, insbesondere IPSC, schießen. Er ist einer der wenigen Minderjährigen, die nicht nur von SIG-Sauer gesponsert werden, sondern auch eine Ausnahmegenehmigung zum GK-Schießen mit 15 Jahren in Berlin bekommen hat, weil seine Mutter und sein Stiefvater ihn protegieren, er an fast allen minderjährigen Meisterschaften teilnimmt und u.a. aufgrund der niedrigen Teilnehmezahl einen Titel nach dem anderen abräumt.
    Der andere ist im Nachbarbezirk als 12-jähriger zum Schießsport gekommen und mittlerweile im Kader von Adlershof (LG/KK in der Walther-Arena, ca. 1 Stunde Anfahrtsweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln). Nichts hat er mehr bedauert, als die WaffG-Änderung 2009, die ihm kurz vor seinem 16. Lebensjahr die Teilnahme am Slugschießen verwehrt hatte. Er hofft immer noch auf eine Ausnahmegenehmigung.

    Beide Jungs waren diszipliniert, wohlerzogen und ein Gewinn für die Firma. Ganz im Gegenteil zu den anderen Praktikanten und Möchtegern-Azubis, die sich - ohne dass sie Sportschütze waren - innerhalb von 2-4 Monaten aufgrund ihrer fehlenden Motivation disqualifiziert hatten.

    Ich möchte hier eine Lanze brechen für die minderjährigen Vereinsmitglieder, die sich trotz desolater gesetzlicher Lage, diesem Sport verschrieben haben. Hut ab vor Eurem Engagement! Hut ab auch für jeden engagierten Ehrenamtlichen, der dieses ermöglicht! (Ich würde gerne noch mehrere von Euch sehen und diese auch gerne publizieren.)

    LG

    Katja

    Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, das Schützenwesen hat es die letzten 20 - 30 Jahre versäumt was für die Mitgliedergewinnung im allgemeinen zu tun.

    100% Zustimmung


    Wobei ich als Waffenlobbyisten zufügen darf: das liegt u.a. an der fehlenden Öffentlichkeitsarbeit und dem fehlenden Kampf gegen Vorurteile, dies zwar in der Agenda des FWR stehen, aber nie wahrgenommen wurden.

    Ich habe gerade die vom DSB veröffentlichte Untersuchung der Schützenvereine durchgelesen:
    Sportarten_SEB_Buch_Schuetzen.pdf

    Auszüge:

    In den letzten beiden Jahren haben sich mehrere Problemlagen verschärft, wie z. B. die Anzahl an Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften, die Bindung und Gewinnung von Mitgliedern, die demografische Entwicklung in der Region, die Unklarheit der Gesamtperspektive des Vereins und die örtliche Konkurrenz durch kommerzielle Sportanbieter.

    Die im Mittel moderaten Problemwerte dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eine nicht zu vernachlässigende Anzahl an Vereinen gibt, die mindestens ein existenzielles Problem hat. Dies sind bundesweit 44,5 % aller Schützenvereine bzw. insgesamt etwa 6.700 von 15.101 Schützenvereinen in Deutschland.

    Im Zeitraum zwischen 2007 und 2009 hat jedoch die Anzahl an ehrenamtlichen Positionen auf der Vorstandsebene signifikant abgenommen.

    ------------

    Ich vermute, dass die Lage NACH Winnenden noch dramatischer aussieht. Zeigt doch die Studie einen ganzen Haufen von Kooperationen mit Schulen, die 2009 gerade in NRW (eines der größeren Vereinsländer) an den medialen Pranger gestellt wurden.

    Signifikant finde ich auch folgende Zitate:

    -------------
    ‎4.837.000 Stunden pro Monate (Anm. das sind 58.044.000 pro Jahr) werden ehrenamtlich auf Vorstands- und Ausführungsebene in Schützenvereinen geleistet. Das entspricht einer jährliche Wertschöpfung von rund € 864 Mio.. Hierzu kommen noch Leistungen der freiwilligen Helfer, die sich bei gesonderten Arbeitseinsätzen unentgeltlich beteiligen.

    Schützenvereinen ist es unter einer Vielzahl an Vereinszielen besonders wichtig, Werte wie z. B. Fair Play, Toleranz zu vermitteln, sich für eine gleichberechtigte Partizipation von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern zu engagieren und älteren Personen Sport zu ermöglichen. Überdies möchten die Schützenvereine ausschließlich ehrenamtlich organisiert sein und legen viel Wert auf Gemeinschaft sowie Geselligkeit.

    ---------------

    Meine Sichtweise zum Report:
    Schützenvereine VEREINEN in einer absolut außergewöhnlichen Weise: Junge und Alte, Frauen und Männer, Behinderte und Nicht-Behinderte.
    In kaum einer anderen Sportart haben individuelle Defizite (Rolli, Frau, zu jung, zu alt) im normalen Wettkampf sowenig Nachteile wie im Schießsport.

    Hier zählt keine Muskelkraft, kein Bodybuilding, kein Macho-Gehabe: hier zählt Konzentration, der Wille zum Sieg, Abstimmung des ganzen Körpers zum Ziel.

    Auch im verhassten WO-Forum sind ähnliche Meinungen geäußert worden, als die User nach dem Sinn des Schießsports befragt wurden. Ruhe, Konzentration (fast ein ZEN) wurden des öfteren genannt, auch dass Ältere/Frauen dadurch der Jugend/Männer einen Schritt voraus sind, indem sie sich fast spirituell mit dem Ziel verbinden, alle weltliche Sorgen hinter sich lassen, nur dem Ziel verbunden mit sich selbst ringen.

    Warum liest man solche Ergebnisse nirgendwo?

    Nein, weil die Vereine eingehen.

    Auch wenn BBF's Wortwahl des öfteren zu Wünschen übrig lässt, ist er nicht polemisch, sondern nur sehr, sehr direkt.

    Die Gefahr besteht einfach, dass Lichtschießen - obwohl nicht notwendig für 8-jährige - aufgrund des Einsatzes bei unter 12-jährigen das Gesetz verwässern und Realität auch für über 18-jährige wird.

    WENN wir uns nicht alles bieten lassen, gegen die Restriktionen der Alterszulassungen vorgehen würden, DANN wäre Lichtschießen ein Übergangsmodell bis das Waffenrecht wieder auf das rechte Maß zurückgestutzt ist.

    WENN wir uns aber alles bieten lassen, DANN wird Lichtschießen in Zukunft die einzige Möglichkeit des Sportschießens werden.

    Auch wenn ich wieder der Panikmache verschrieen werde: Wehret den Anfängen!

    Wer sich mit Lichtschießen für Minderjährige zufrieden gibt, hat den Kampf schon verloren.
    Wer Lichtschießen für einen Übergang empfindet und trotzdem für LG/KK für Minderjährige kämpft, hat meine vollste Zustimmung.

    Die Grundgedanken und die Haltung ist hierbei entscheidend. Und leider wird diese durch Usus oft verwässert. Funktioniert etwas hinreichend, wird für Verbesserungen keine Energien mehr aufgewendet. Und genau gegen diese Einstellung kämpfen wir Panikmacher.

    Ich finde Nacktscanner und Hauskontrollen beide unzureichend zur Gefahrenabwehr, aber beide als menschenunwürdig und lehne daher auch beides ab.

    Und ich bin nicht die einzige, die so denkt:
    The fightback against TSA tyranny begins | Jennifer Abel | Comment is free | guardian.co.uk

    Und beide Kontrollen können auch keinen echten Schutz bieten:
    TSA Source: Armed Agent Slips Past DFW Body Scanner |
    NBC Dallas-Fort Worth

    YouTube - TSA Source- Armed Agent Slips Past DFW Body Scanner

    Aber ich denke, Geronimo, dass wir beide den Staat und seine Entscheidungen gänzlich verschieden wahrnehmen.

    Während Du anscheinend an Nacktscannern, Hauskontrollen, Bedürfniseinschränkungen, Rauchverboten, Griechenlandhilfe und evtl. vielem mehr keinen Anstoß nimmst, bin ich der Meinung, dass wir heutzutage von Menschen regiert und eingeschränkt werden, die keinen Überblick mehr haben, was gut und richtig ist bzw. keine Risikokompetenz besitzen.

    Ich bin der Meinung, dass viele Verbote unsinnig und unzweckmäßig sind. Der Aufwand, der betrieben wird, steht in keinem Verhältnis zu der eventuell abgewendeten Gefahr.

    Kleine Beispiele gefällig?

    Dioxin: Weihnachten 2010 wurde ein erhöhter Dioxin-Gehalt in Eiern entdeckt.
    Gefahr: Menschen waren nie durch die Eier gefährdet. Der erlaubte Dioxingehalt bei Fischen ist größer als der beanstandete Dioxingehalt in den Eiern.
    Maßnahmen: Zeitweise wurden bis zu 5000 Höfe gesperrt. Krisensitzungen forderten hartes Durchgreifen und schonungslose Aufklärung. Gegen den Futtermittelhersteller, der das dioxinbelastete Fett geliefert hatte, ermittelt die Staatsanwaltschaft.
    „Erfolg“: Insolvenz des Futtermittelherstellers. 100 Millionen Euro Verlust bei deutschen Bauern.

    Schweinegrippe: Frühjahr 2009: Die Schweinegrippe sollte 50 Millionen Menschen hinraffen.
    Gefahr: weltweit sind 18.400 Menschen gestorben, in Deutschland 258. Bei einer normalen Grippewelle in Deutschland sterben zwischen 8000 und 11.000 Menschen. In Australien starben 190 Menschen, dafür fehlten die „üblichen“ 2500 Toten durch die saisonale Grippe.
    Maßnahmen: Ankauf von Impfstoffen ( unterschiedliche für Bundeswehr/Politiker und Bürger)
    „Erfolg“: 280 Millionen Euro wurden in Deutschland für 34 Millionen Impfdosen verschwendet, von denen mehr als 28 Millionen übrig sind. Milliardeneinnahmen weltweit bei Impfstoffproduzenten, Diagnostikfirmen und Hersteller von Desinfektionsmitteln.

    Hier zum Weiterlesen mit Quellangaben

    Einreiseerlaubnis = Waffenbesitzerlaubnis = Zuverlässigkeitsprüfung , da personenbezogen.

    Passagierkontrolle= Bedürfnisprüfung = missbrauchbezogen

    Flugticket = WBK, die man in einigen Bundesländern nur bekommt, wenn man die richtige Aufbewahrung nachweisen kann

    Hauskontrolle = Nacktscanner bzw. händische Überprüfung aller Körperöffnungen = unverhältnismäßige, überzogene Kontrolle von jemanden, der dem Gegenüber ÜBERHAUPT nicht mehr vertraut und daher von Rechtsbürgern nicht tolerierbar ist ( so sieht dies auch die FDP).


    Und Geronimo:
    ICH hatte mich auf Grafe vorbereitet, weil er und Schober sich u.a. eines meiner Statements angenommen hatten, welches er aber nicht gebracht hatte. Ich war vorab auf beiden Webseiten und wusste bereits vor dem Interview, dass er dieses Argument der Fluggastkontrolle bringen könnte. Dito das Argument, dass GK nicht notwendig ist uvm. ALLE Argumente, die Grafe in dem Interview angebracht hatte, waren auf beiden Webseiten vorab einsehbar.

    ICH hatte auch per Email Herrn Kohlheim von meinen Details, die er nicht unbedingt kannte, unterrichtet. Leider hatte er wohl die Email erst zwei Tage nach dem Interview gelesen.

    Aber, wenn ICH bereits 5 Tage vor dem Interview wusste, wer die anderen Gäste waren, dann hätte der DSB, die Pressestelle etc. dies auch erfahren können. Es war online verteilt worden.

    Ich möchte zwei Sachen der Vorredner aufgreifen:

    Einverständnis der Eltern

    Da die Mütter in den jungen Jahren mehr Einfluss in der Freizeitgestaltung ihrer Kinder haben als die Väter, sind gerade Ladies-Cup-Schießen die beste Möglichkeit, deren Aversion gegen Waffen im Generellen zu nehmen. Wenn Mütter mitbekommen, wie vorsichtig, genau und regelgerecht auf Schießständen trainiert wird, werden viele einsehen, dass gerade das Training in einem Schützenverein ihre Kids dazu animiert, Regeln einzuhalten. Nirgends sonst, wird so konsequent auf Fehlverhalten reagiert wie auf dem Schießstand. Wenn Kids das dort lernen, wo sie in kurzer Zeit auch noch Erfolge bekommen - egal ob sie das "falsche Geschlecht" oder die "falsche Figur" oder den "falschen Musikgeschmack" haben, dann ist das auch ein Erfolge in der Erziehungsarbeit der Mütter.

    Annäherung an die Gesellschaft

    Ich habe schon mal beschrieben, dass Michael Beutels Verein hier ein Front-Runner ist. Die Idee, das Schützenhaus für Vereine zu öffnen, die gar nichts mit Schießen am Hut haben (Bauchtanzgruppe, Trommlerverein etc.), um dadurch die Bewirtschaftungskosten zu teilen, hat dazu geführt, dass diese Gesellschaftsgruppen automatisch in Berührung mit den Sportschützen gekommen sind. Aversionen und Ängste wurden dadurch abgebaut, Interesse wurde geweckt. Wie ich jetzt mitbekomme, ist sein Vereinshaus in einer 1A-Lage, d.h. kurze Wege und nicht JWD (janz weit draussen) im Wald, dort wo die Füchse sich Gute-Nacht-sagen.

    Was bedeutet dies für Vereine, die keine 1A-Lage haben?

    Vielleicht kann uns Michael Beutel hier ein paar Tipps geben: Ist der Schießstand auch am Festplatz oder nur das Schützenhaus? Wie kam der Kontakt mit den anderen Vereinen zustande? Uvm.

    Ist Mäßigung ein anderes Wort für Neid? Das kam mir zuerst in den Sinn. Ist aber ziemlich provokant, oder?

    Die Frage, ob zwei Druckluftwaffen, 2 einschüssige VL-Waffen (alles frei erwerblich), eine GK-Kurzwaffe, eine KK-Kurzwaffe und eine EWB-VL-Waffe reichen, kann ich jedoch mit Nein beantworten: Wo ist die Schrotflinte, die GK-Langwaffe, das LR-Gewehr, die IPSC-Waffe, der Unterhebel-Repetierer.....?

    Das deutsche Waffengesetz verlangt - völlig richtig - eine Zuverlässigkeits-Überprüfung. Es verlangt aber - meiner Meinung nach - völlig unrichtig Obergrenzen, die nur bei Nachweis für ein Bedürfnis überschritten werden dürfen.

    Warum?

    Die allererste Waffe ist wichtig zu überprüfen: ist der zukünftige Besitzer physisch und psychisch in der Lage, rechtstreu mit dem Besitz umzugehen? Ob er dann 1 Waffe oder 100 Waffen besitzt, sollte eigentlich egal sein.

    Deliktrelevanz von Waffen

    Seit Jahrzehnten kann man beobachten, dass - insbesondere bei illegalen Waffen - hauptsächlich großkalibrige Kurzwaffen und Vollautomaten missbräuchlich verwendet werden. Dies ist u.a. der Grund, warum in vielen Ländern VA generell verboten sind und GK-Kurzwaffen oft einer Beschränkung im Bedürfnis und der Menge unterliegen.

    Im WaffG 2003 wollte man eigenlich den Erwerb für alle Waffen auf der Gelben WBK (sprich überhaupt nicht deliktrelevante Waffen) vereinfachen. Weder Bedürfnis, noch Menge sollten kontrolliert, sondern nur registriert werden. Die 2/6er Regel war gerade für die Gelbe gar nicht vorgesehen. Doch was haben Beamte und anschließend Politiker, die vor ihren waffenbesitzenden Mitbürgern Angst haben, daraus gemacht? Die 2/6 Regel für alle WBKs seit 2008 - ohne einen deliktrelevanten, evaluierten Grund. Einfach die - nie bewiesene - Annahme, jede Waffe weniger, ist ein Gewinn für die Sicherheit, konnte dieses Gesetz durchsetzen - ohne Widerrede, ohne Einspruch, ohne Proteste der LWBs.

    In Deutschland dürfen Jäger soviele Langwaffen besitzen, wie sie wollen (auch 500 Stück), aber nur 2 Kurzwaffen.
    In Neuseeland sind - auch für Sportschützen - keine Mengen-Obergrenzen vorgesehen ausser für GK-Kurzwaffen. Nur diese müssen ein 12 maliges Training pro Jahr vorweisen und sind auf 10 Stück pro Lizenzinhaber beschränkt.

    Warum sollten Sportschützen schlechter als Jäger behandelt werden oder ihre neuseeländischen Kameraden?
    Wenn sie es sich leisten können, mehr als 5 Waffen zu besitzen, was spricht dagegen?

    Und wer jetzt auf den Gedanken kommt, dass eine Waffenhändlerin nur darauf bedacht ist, viele Waffen an den Mann/die Frau zu bringen:

    Wir Händler profitieren oft von den Bedürnisbeschränkungen: Müssen doch Schützen ihre überzähligen Waffen zu Spottpreisen oder gar für gar nichts abgeben, um eine neue Waffe zu bekommen. Mir wäre es viel lieber, jeder dürfte seine alten Waffen behalten. Die Bedürfnisbeschränkung verwässert den Gebrauchtwaffenmarkt. Ihr alle hättet wesentlich mehr davon, wenn gebrauchte Waffen mit ihrem tatsächlichen Wert (Funktion, Sammlerwert, Zustand) gehandelt würden, statt mit dem durch das beschränkte Bedürfniss verringerten Marktwert (0-15% vom ehemaligen Kaufbetrag). Bedürfnisbeschränkungen sind m.E. gesetzlich geregelte Volks-Enteignungen.

    Eigentlich wäre es doch sinnvoll, wenn sich JEDER hier im Forum mal mit EINEM Grafe-Gegenargument beschäftigen würde, um ein Gegen-Gegen-Argument zu verfassen.

    Herr Grafe ist ziemlich gut, was seine mediale Vermarktung und seine Argumente angeht, sofern man nicht vorbereitet ist.

    Ich hätte ihn bei BR-Alpha - da ich seine Argumente kenne - verrissen. In dem besagten Interview verglich er die Hauskontrollen mit den Fluggast-Kontrollen: beides sei geeignet, Missbrauch zu verhindern und solle daher auch nicht abgelehnt werden.

    Meine Antwort wäre gewesen, dass er Fluggast-Kontrollen nur mit der Bedürfnis-Prüfung gleichsetzen könne, der die LWBs ja uneingeschränkt nachkommen. Hauskontrollen könne man jedoch nur mit einer Leibesvisitation wie im Gefängnis vergleichen, bei der auch jede Körperöffnung akribisch untersucht wird. Er möge doch mal die Verhältnismäßigkeit beachten in seiner Argumentation.

    Wer glaubt, das ist nur im Ausland so, der möge sich die Gegenargument des Herrn Grafe durchlesen:

    Hier die Kurzform:
    Keine Mordwaffen als Sportwaffen

    Einleitung mit Foto vom DSB-Präsidenten:
    Nach jedem Amoklauf versucht die Propaganda der Schützen-Lobby, wirksame Verschärfungen des Waffengesetzes wegzureden – bis heute immer erfolgreich. Es wird geschwindelt, bis sich die Balken biegen, mitunter auch dreist gelogen: „Wir schießen Kleinkaliber und Luftgewehr, aber alle anderen Kaliber sind nicht dabei“, behauptete im Bayerischen Fernsehen der Präsident des Deutschen Schützenbundes, Josef Ambacher (links), am 1. März 2011.

    Und hier die Langform: Propaganda.pdf

    Die Poster, um die es in diesem Beitragsstrang geht, richten sich nicht an Außenstehende. Zielgruppe sind die Schützen und Jäger selbst, also auch Du.

    Danke Frank.

    Ich weiss nicht, wie oft dies noch schreiben muss. Aber Du hast die Sache erkannt.

    INNERHALB der LWBs müssen wir mit harten Argumenten erst mal wachrütteln, was 20 Jahre miese Verbandsarbeit (bei allen Verbandsoberen)und Salamitaktig eingeschläfert haben.

    Ich glaube Michael Beutel u.a. haben es immer noch nicht kapiert: Die totale Privatentwaffnung - auch Druckluft - steht auf der Agenda der Gutmenschen:
    Home | IANSA - the global movement against gun violence

    Versteckt hinter dem Ziel, den illegalen Handel einzudämmen, nutzen sie jede nationale und internationale Chance, den Waffenhass zu schüren und ein endgültiges Privatwaffenverbot einzuführen. (u.a. Winnenden und Schweizer Waffeninitiative)

    Sie sind am PoA und ATT beteiligt:
    Programme of Action – Wikipedia
    Lest Euch den Artikel durch: Es fängt - wie immer ganz harmlos an - und dann kommt das hier:

    Zusätzliche Forderungen bzgl. des Privatwaffenbesitz des Preparatory Committee’s 2006:

    Weltweit würden Schusswaffen zu 40% bei Morden und 6% der Selbstmorde genutzt (Anm.FALSCH für legale Waffen). Das United Nations Interregional Crime and Justice Research Institute habe eine enge Beziehung zwischen Gewalttaten, wie Raub, Angriff und Sexualdelikten, und Schusswaffen aufgezeigt (FALSCH für legale Waffen). Der zivile Waffenbesitz fordere daher die Sicherheit der internationalen Gemeinschaft und der einzelnen Nationen heraus.(FALSCH für legale Waffen, aber so steht es in einem internationalem REGIERUNGSPROJEKT und nicht nur da, sondern in fast ALLEN Regierungsprojekten und Forschungsaufträgen)

    Um den Missbrauch von Schusswaffen durch Legalwaffenbesitzer zu verhindern empfiehlt das Komitee u.a.:

    Privatwaffenbesitzer sollten einen legitimierten Grund zum Erwerb nachweisen
    die Menge der zu erwerbenden Munition für Lizenzinhaber sollte beschränkt werden
    Lizenzen dürften nur mit einem Verfalldatum ausgegeben werden, wonach neu überprüft und die Lizenz wieder entzogen werden könne
    Munition sollte bei der Abgabe mit Seriennummer protokolliert werden

    Mithilfe der 800 Waffenverbots-Organisationen verbreitet die IANSA falsch interpretierte Fakten, die von den Medien übernommen werden. Auch stürzt sich die IANSA auf jeden Missbrauch mit legalen Waffen, um diesen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Zwei Monate nach dem Amoklauf in Winnenden gab es nicht nur eine Podiumsdiskussion mit dem IANSA Direktor Michael North, sondern eine Webseite, Pins, Buttons u.v.m. Kein Mensch in Trauer hätte dies vollbringen können. Hardy Schober und Gisela Mayer, die bei dem Amoklauf ihre Kinder verloren haben, gaben ihre Berufe auf, widmeten sich voll und ganz der Aufbereitung des Amoklaufs und werden seitdem von der Stiftung bezahlt. Während Frau Mayer sich auf die Stiftung Gewalt in den Schulen konzentrierte, forciert Herr Schober das Waffenverbot.

    Fakten der IANSA zu Was wird verschwiegen? Was ist falsch?

    IANSA:
    1000 Menschen sterben täglich durch Kleinwaffeni
    GEGENARGUMENT:
    Die meisten Menschen sterben durch Kleinwaffen in Kriegsgebieten, in Krisengebieten und durch kriminelle Vereinigungen. Zu den Kleinwaffen zählen auch Handgranaten, Mörser und Landminen. Diese Rüstungsgüter, wie auch die – in den meisten Rechtsstaaten verbotenen – vollautomatischen Schusswaffen sind für das große Leid verantwortlich, nicht der private Waffenbesitz in den Rechtsstaaten.

    IANSA:
    8 Mio. Schusswaffen werden jährlich produzierti
    GEGENARGUMENT
    Wurden in der Zeit von 1980 bis 1998 noch weltweit 6,3 Millionen Kleinwaffen produziert, sank die Produktion im Jahr 2000 auf 4,3 Millionen Stück. 75% aller Kleinwaffen werden in den USA hergestellt, zu 95% für den heimischen Binnenmarkt.

    IANSA
    Es gibt für jeden 10. Erdbewohner eine Schusswaffe
    GEGENARGUMENT
    In den illegalen Händen von Gangs (nichtstaatliche Kombattanten—Guerillas, Aufständische, Milizionäre und Gangmitglieder) befinden sich 2-10 Mio. Schusswaffen, die hauptsächlich das Töten der vielen Unschuldigen Menschen verursachen. Die restlichen 640 Mio. Schusswaffen in Privatbesitz gehören zum größten Teil legalen Waffenbesitzern in Rechtsstaaten. Der legale private Waffenbesitz in Deutschland war nach Aussagen des BKA, GdP und nach wissenschaftlichen Studien, u.a. der Uni-Bremen noch nie ein Problem für die innere Sicherheit.

    IANSA
    1 Mio. Waffen werden jährlich verloren oder gestohleni
    GEGENARGUMENT:
    IANSA verschweigt erstens, dass die meisten Waffen aus Regierungslagern gestohlen wurden, sowie dass viele der gestohlenen Waffen auch wiederbeschafft wurden. Der Verlust/Diebstahl von privaten Jagd- und Sportwaffen in Deutschland ist marginal und seit der Aufbewahrungsvorschrift 2003 stetig zurückgegangen.

    IANSA:
    Weltweit werden Schusswaffen zu 40% bei Morden genutzt.
    GEGENARGUMENT
    Diese Zahl trifft nicht auf den legalen Besitz in Rechtsstaaten zu.
    In Deutschland wurden z.B. lediglich 14% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen begangen, wovon über 95% illegal waren.
    In Australien, Kanada und England liegen die Zahlen bei 9%-31%. Über 80%-90% der Waffen befanden sich dort ebenfalls in illegalen Händen

    IANSA:
    Das UNICJR habe eine enge Beziehung zwischen Gewalttaten, wie Raub, Angriff und Sexualdelikten, und Schusswaffen aufgezeigt.
    GEGENARGUMENT:
    BKA, PKS und die Studie der Uni-Bremen bewiesen, dass bei Raub, Nötigung und räuberischer Erpressung etc. Legalwaffen gar nicht verwendet wurden. In Deutschland wurden 2002 in nur 0,013% aller Straftate legale Schusswaffen verwendet.


    DAS SIND DIE VORURTEILE, gegen die wir ankämpfen müssen, weil sie in REGIERUNGSKREISEN (insbesondere in Brüssel und New York) GEHÖR FINDEN.

    Hier sind die Erfolge des UK Waffenbann-Initiator und IANSA Gründer Dr. Michael North:
    Achievements

    Hier steht, dass er Druckluftwaffen verbieten will: Press Release - Home Affairs Committee Report

    Also wacht doch endlich mal auf. Das ist keine Angstmache, das ist einfach Realität.

    Wir werden mittlerweile von Brüssel regiert, was alles tut, was in New York nett aussieht. Aktuell gibt es ein neues drohendes Waffenexport-Gesetz, das - da es international verabschiedet wird - natürlich auch die Importe einschränkt. Wenn Anschütz, Walther und Co. nicht mehr günstig exportieren können, könnt Ihr Euch selber ausrechnen, was mit den Preise geschieht.

    Und wer die Argumente und Gegenargumente anzweifelt, kann gerne die hier dazugehörigen gelisteten Quellen anschauen:
    Waffen töten? FALSCH