Beiträge von Apfelbaum

    Mit dem Zurückschieben des Korntunnels erreiche ich aber nur, dass der Korntunnel in der Iris vom Diopter größer zu sehen ist. Der Ring vom Duplex wäre dann immer noch zu groß, weil ja eine direkte Befestigung an der Gegenlichtblende vom Diopter vorhanden ist.

    Schönen Dank für die Hinweise. Mit Verstellung der Iris habe ich es so hinbekommen, dass ich den Ring vom Duplex jetzt sehe. Es gibt aber ein anderes Problem. Der Ring ist auch bei der kleinsten Einstellung 3,8 deutlich zu groß. Und zwar nur etwas kleiner wie die Iris vom Diopter. Erst wenn ich den Duplex auf der Gegenlichtlblende vom Diopter ganz nach vorne schiebe (siehe Foto), passt es einigermaßen. Dann lässt sich das Duplex aber nicht richtig gut befestigen.

    Es würde jetzt die Möglichkeit geben, für den Diopter Spy auch einen Lenshood zu nehmen, der länger ist wie die Gegenlichtbende. Ich neige aber eher dazu, den normalen Duplex zu nehmen und dann einen kleinen Insert von 3 oder 3,1. Dann könnte es passen.

    Ich habe seit heute einen Duplex Vario für einen Spy Centra Diopter. Ich habe irgendwie ein Problem. Ich bekomme es nicht so hin, dass der zusätzliche Ring zu sehen ist. Das Zielbild ist immer so wie vorher. Auch wenn ich die Größe vorne verstelle. Auch das Drehen an den Schrauben zum Justieren hat bisher nicht geholfen.

    Es wäre schön, wenn ich dazu einen Hinweis erhalten könnte.

    Wer aus der Gewohnheit heraus den Freihand-Anschlag beibehält, ist hier eigentlich bei der Diskussion ein bisschen außen vor, da hierbei natürlich ganz andere Voraussetzungen mit einbezogen werden und der Stand halt ein ganz anderer ist..

    Den Versuch, das Gewehr in der Schulter einzusetzen, wie ein Stehendschütze im Freihandbereich, würde also einen kompletten Neustart für alle Auflageschützen, welche halbwegs gerade zur Ziellinie stehen, bedeuten.

    Das ist genau der Punkt. Ich bin seit Jahrzehnten Freihandschütze und seit etwa 3 Jahren auch beim LG-Auflage dabei. Hinzu kommt noch, dass ich inzwischen auch vom Hocker aus den Wettkampf bestreite. Freihand und Auflage sind beim Einsetzen im rechten Schulterbereich in keiner Weise vergleichbar. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, eine Regelung zu finden, bei der nicht mehr oben auf der Schulter aufgelegt werden kann oder darf und zwar auch dann wenn die Schaftkappe einen gewissen Neigungswinkel hat.

    Ich hatte ja hier im Forum nach meinem Wettkampf LG-Auflage Bezirksmeisterschaften schon davon berichtet, dass der Wettkampfrichter eine totale Geradestellung der Schaftkappe verlangt hatte. Hier noch einmal eine Zusammenfassung von den Erlebnissen bei diesen Meisterschaften:

    Am Freitagabend hatte ich meinem Wettkampf LG-Freihand mit einer Walther Monotec. Die Waffenkontrolle war harmlos. Der Wettkampfrichter wollte eigentlich nicht einmal das Ablaufdatum der Kartusche sehen. Innerhalb weniger Sekunden Aufkleber drauf und abgehakt. Da hatte ich mir noch so gedacht, bei diesem Wettkampfrichter kann doch wohl kaum etwas passieren.

    Das Drama kam dann aber am nächsten Tag. Zimmerstutzen Samstag mittags ebenfalls eine sehr zügige und reibungslose Waffenkontrolle. Aber dann am Nachmittag die Kontrolle für LG-Auflage. Zunächst war meine Ehefrau dran mit einer Feinwerkbau P 70. Ich habe noch so gedacht, weshalb schaut sich der Wettkampfrichter denn das Luftgewehr so lange an. Dann passiert es: Er nahm einen Imbussschlüssel und schraubte an den beiden Schrauben hinten am Holzschaft, also der Verbindung zur Schaftkappe herum. Wohlgemerkt, der Wettkampfrichter hat die Schrauben gelöst und dann versucht die Schaftkappe gerade zu stellen. Auf unsere Nachfrage hin erklärte er, dass eine Schrägstellung der Schaftkappe seit dem 01.01.2025 nicht mehr zulässig sei. Dazu zeigte er ein Foto mit einer gerade gestellten Schaftkappe (siehe Anhang).

    Ich und meine Ehefrau war von dieser Aussage ziemlich schockiert. Zumal ich ja das Schaubild mit den Maßen, auch Buschstabe B, das auch hier im Forum veröffentlich wurde, kannte. Der Wettkampfrichter hat dann solange an der Schaftkappe hin und her geruckelt, bis sie geradestand und dann die Schrauben festgezogen.

    Ich ahnte ja schon schlimmes. Denn ich kam dann mit einer Feinwerkbau 900, bei der auch ein gewisse Schrägstellung vorhanden war (siehe Fotos hier im Forum). Er wollte auch bei meinem Luftgewehr mit dem Schrauben anfangen. Das habe ich nicht gestattet. Ich habe zunächst gefragt, was passieren würde, wenn ich den Neigungswinkel nicht verändere. Dann würde ich keine Startberechtigung erhalten.

    Ich bin jetzt schon über 50 Jahre Sportschütze; aber das ist mir auf einer Bezirksmeisterschaft noch nie passiert. Also habe ich meinen eigenen Imbussschlüssel geholt und die Schaftkappe widerwillig geradegestellt. Mir war schon klar, dass diese Auswirkungen auf meinen Wettkampf haben würde. Das war dann auch so. In den letzten Wochen haben die Wettkämpfe so zwischen 315 und 316 Ringe gehabt. Hier sind es dann 312,4 Ringe geworden. Ich war hinterher total gefrustet und habe abends dann auch meinen Text mit 3 Fotos hier in das Forum gesetzt.

    Weiter habe ich erfahren, dass am Freitag zunächst mehrere Sportschützen mit einer schräg stellten Schaftkappe durch die Waffenkontrolle gekommen sind. Einer bzw. eine durfte am Sonntag mit der schräg gestellten Waffenkontrolle sogar noch am Finale teilnehmen.

    Am Samstag wurde dann aber komplett alles beanstandet, was eine leichte Schrägstellung hatte. Reihenweise mussten die Sportschützen ihr Gewehr verändern. Viele sind dann unter ihren normalen Ergebnissen geblieben. Hinterher habe ich dann erfahren, dass der Wettkamprichter sogar bei einem Freihandschützen die Schrägstellung moniert habe und er die Schaftkappe geradestellen musste. Das war dann wohl ein Versehen, wie sich nach dem Wettkampf herausstellte.

    Erwähnen möchte ich noch, dass die 25-mm Regelung bei diesem Wettkampfrichter überhaupt keine Rolle spielte. Es ging nur um die absolute Geradestellung der Schaftkappe (siehe Foto).

    Erst hinterher habe im Netz recherchiert und bin auch hier bei Meisterschützen auf die vielen Beiträge seit Dezember 2024 gestoßen. Außerdem habe ich erfahren, wie umstritten die Anwendung dieser Regelung inzwischen ist. Ferner das einige Landesverbände die Anwendung der Regelung vorübergehend, bis zur Entscheidung der Technischen Kommission, ausgesetzt haben.

    Aber warum muss ein Wettkampfrichter auf einer Bezirksmeisterschaft so agieren und damit viele Sportschützen verärgern ?

    Heute auf der Bezirksmeisterschaft hatten wir ein Problem, weil der Wettkampfrichter mein Feinwerkbau 900 und das P 70 von meiner Frau beanstandet hat. Grund: Die Schrägstellung der Schaftkappe. Auf dem hier im Beitrag veröffentlichten Schaubild mit allen Maßen ist dieses meiner Meinung nicht zu erkennen. Angeblich hat die Technische Kommission festgelegt, dass ab dem 01.01.2025 einer derartige Schrägstellung nicht mehr zulässig ist. Ist das tatsächlich so? Ich habe einmal Fotos von der korrigierten Geradestellung der Schaftkappe und von der beanstandeten Schrägstellung beigelegt.

    In einem Beitrag zu den Luftdruckmunitionssorten Qiang Yuan oder RWS steht etwas dazu, dass der Druck in der Pressluftkartusche möglicherweise Einfluss auf die Schussleistung hat.

    Hier einige Auszüge aus verschiedenen Beiträgen:

    Ich achte immer penibel auf den Druck (125 – 170) in der Kartusche, der für mich ausschlaggebend für ein gutes Ergebnis ist.

    Die Erfahrung mußte ich bei meinem FWB900 auch machen. Wenn ich meine Kartusche auf 200bar fülle, ich dann ein größeren Streukreis habe. Und ab 170bar sich die Treffer wieder bündeln. Woran liegt das?

    Wenn ich meine Ergebnisse so sehe, scheint auch mein 800er mit voller Kartusche etwas mehr zu streuen, als mit einem Druck von 125-175 bar......scheint eine Art "Wohlfühlbereich" zu sein.

    Sind diese Aussagen tatsächlich zutreffend ? Mir war bisher nur bekannt, dass der Druck z. B. mindestens 100 bis 110 bar nicht unterschreiten sollte.

    Bei Wettkämpfen bzw. Meisterschaften vom DSB ist bei Luftgewehren ja nur noch eine Sicherheitsschnur zulässig. Was gilt aber bei KK-Waffen ?

    Bisher war ich der Meinung, dass neben der Sicherheitsschnur immer auch noch Sicherheitspatronen mit Signalband zugelassen sind. Ich habe gestern mit einem Sportschützen eines anderen Landesverbandes telefoniert. Der hat mir gesagt, dass inzwischen bei Waffenkontrollen auch bei KK-Waffen nur noch die Sicherheitsschnur als zulässig angesehen wird.

    Wie ist die Meinung dazu ?

    Ich habe einmal einen Auszug der Sportordnung beigelegt. Dort steht, dass eine Sicherheitsschnur "empfohlen" wird. Empfehlen heißt doch, dass auch noch eine andere Variante zulässig wäre oder ?

    Beim LG-Auflage machen Laufgewichte nur sehr wenig Sinn.

    Diese Aussage kann ich jetzt nicht ganz verstehen. Ich habe bereits mit vielen Schützen und auch Fachleuten über die Gewichte gesprochen. Dort wurde immer gesagt, dass beim Auflageschießen Gewichte vorne am Lauf Sinn ergeben. Das Gewehr liegt einfach deutlich besser auf der Haltevorrichtung. Bei meiner bisherigen Feinwerkbau P 70 habe ich auch ein schweres Gewicht vorne am Lauf.

    Das weitere Thema mit dem Gewicht von 425 g für die Feinwerkbau 900 ist so, dass dieses Gewicht nicht serienmäßig verbaut ist. Es ist auf der Internentseite von Feinwerkbau beim Flyer für das Auflage-Gewehr auch nicht zu sehen. Ich habe bei Feinwerkbau angerufen. Dort wurde mit gesagt, dass es dieses Gewicht als Zubehör zu kaufen gibt. Es ist auf der Seite von Feinwerkbau auch zu finden.

    Weitere Frage an Poolbaucenter:

    Kann es sein, dass vorne an der Laufhülse im Bereich des Korntunnels ein besonderes Gewicht angebaut wurde ? Beim Zubehör von Feinwerkbau gibt es zum Beispiel ein sog. Kornhalterrohr aus Stahl 425 g. Oder ist es von einer anderen Firma ?

    Ich werde mir wohl jetzt doch das Feinwerkbau 900 zulegen. Es ist eben das neuere Luftgewehr mit einigen Änderungen gegenüber dem 800.

    Es gibt dazu ja verschiedene Sonderlackierungen. Das Feinwerkbau-LG auf den 3 Fotos sieht optisch wirklich richtig gut aus. Ist es richtig, dass es sich hierbei um die Sonderlackierung "Titan" handelt ?

    Ich bin Auflageschütze (Hocker). Der Preisunterschied zwischen dem Feinwerkbau 800 und 900 ist schon ziemlich groß. Kann einmal jemand beschreiben, welche Vorteile das Feinwerkbau 900 gegenüber dem 800 beim Auflageschießen bringt ?

    Gewehrschützen mit Walther-Luftgewehren ist das Problem sicherlich bekannt und wenn es im Wettkampf einmal schlecht gelaufen ist, auch schon passiert. Einmal das Problem mit dem Doppelschuss, wenn versehentlich 2 Luftgewehrkugeln in die Lademulde gelegt worden sind. Der eine oder andere Walther-Gewehrschütze wird es schon einmal erlebt haben. Im schlechtesten Fall können die beiden Diabolos im Lauf stecken bleiben und bei gutem Verlauf sind zwei schlechte Schüsse auf der Scheiben zu sehen.

    Mir geht es aber um die andere Variante. Beim Reinlegen der Munition in die Lademulde kann sich das Diabolo im letzten Moment noch verdrehen. Dann ist der Kelch nach vorne zum Lauf hin ausgerichtet und der Schuss ist auch um einige Ringe schlechter. Im Training ist mir das in Einzelfällen schon passiert.

    Das weitere Problem bei mir ist, dass ich seit längerer Zeit unter der sog. "Altersweitsichtigkeit" leide und dafür eine Lesebrille benötige (etwa 2,5 Dioptrien). Außerdem habe ich eine Schießbrille mit Glas, aber deutlicher geringerem Ausgleich.

    Wenn ich jetzt das Luftgewehr lade und dann zur Lademulde mit dem Diabolo sehe, kann ich nicht klar und deutlich sehen, ob sich die Kugel möglicherweise verdreht hat. Hierfür habe ich nach einer Lösung gesucht. Zunächst habe ich an eine zweites Glas auf der linken Seite der Schießbrille gedacht. Hier besteht dann die Problematik, dass dieses Glas wegen der Einstellung auf den Nahbereich beim Freihandschießen auf die Entferung von 10 m behindert und unscharf ist.

    Ich habe dann eine Eigenkonstruktion gebaut, die auf den beigefügten 2 Fotos zu sehen ist. Diese besteht aus einer (einklappbaren) Lupe, zwei in sich verschraubten Stahldrähten und einem Stoffband (Schlüsselanhänger) mit Metallhaken zum Öffnen. Ich befestige das Stoffband am obersten Knopf der Schießjacke und ziehe es durch das Knopfloch nach außen vor die Schießjacke. Mit der am Stativ für den Ladevorgang freien Hand kann die Lupe innerhalb kürzester Zeit kurz hochgenommen werden und das Diabolo ist recht deutlich zu sehen. Ich komme mit dieser Lösung bislang sehr gut klar.

    Wenn es interessiert, hier noch ganz kurz die Bezeichnungen für die Lupe und die Drähte bei Amazon:

    Dreamtop 5 Stück 10 x Mini Lupe Taschenlupe 50 mm faltbar Lupe (Gibt es leider nur im Paket mit 5 Stück).

    Senhai 20pcs Draht Schlüsselanhänger, Schlüsselanhänger 2mm Kabelschleifen.

    Vielleicht gibt zu diesem speziellen "Walther-Problem" ja noch andere Vorschläge.

    Ich dachte das Thema mit den Schießzeiten bei LG ist durch. Es wurde auch hier im Forum schon mehrfach diskutiert. Unter anderem auch mit meinem Beitrag unter "Sportordnung 2014 - Schießzeiten Luftgewehr". Dort hatte ich damals folgendes angeführt:

    Zitat

    Nach der neuen Sportordnung ist ja allgemein eine Zeit von 15 Minuten für die Vorbereitung und das Probeschießen vorgesehen. Nicht ganz verständlich ist für mich, welche Schießzeit jetzt für Luftgewehr mit Zuganlagen bzw. Papierscheibe/-streifen Gültigkeit hat. Bei Luftpistole wird zwischen elektronischen Anlagen und Zuganlagen unterschieden (40 Schuss ohne Probe 50 Minuten bzw. 60 Minuten). Bei Luftgewehr wird pauschal 50 Minuten angegeben. Ich kann aber keinen Grund erkennen, die Schießzeiten bei Luftgewehr (Zuganlagen) zu kürzen und bei Luftpistole aber nicht.

    Es gab nach der neuen Sportordnung damals tatsächlich die unsinnige Regelung zu den Schießzeiten, dass für LP auf Zugscheiben 60 Minuten Schießzeit und für LG nur 50 Minuten vorgesehen waren. Dieses ist aber inzwischen geändert worden, so dass für LP und LG 60 Minuten und zusätzlich 15 Minuten für Vorbereitungszeit und Probe gelten.

    Ich habe vorher auch den Farbfilter von Müller, Manching benutzt. Ich habe mich dann bei der Deutschen Meisterschaft in München einmal mit dem Optiker von MEC unterhalten und gefragt, welche Lösung er für den bei Sonne sehr hellen KK-Stand hätte. Er hat mir den MEC glas Magnetfilter in braun (entweder 50 % oder 65 %) empfohlen. Ich habe diesen Filter bei greller Sonne bei der "Deutschen" inzwischen auch schon geschossen und bin damit sehr zufrieden. Ich nehme diesen Braunfilter auch für helle Innenstände. Ansonsten verwende ich den Filter in gelb. Die Halterung mit Magnet finde ich im Vergleich zum Filter von Müller übrigens besser und praktischer.

    https://meisterschuetzen.org/www.mec-shot.d…alter/%E2%80%8E

    Wir möchten in der Woche vor Ostern vom 15. bis 18. Aprilzu unserer 35. Schießsportwoche einladen.

    Wettbewerbe: KK-Liegend, KK-Gewehr 3 x 20, FP, LG, LP, KK- und LG-Auflage sowie LG-Dreistellung.

    Bei weiterer Anfahrt bietet sich ein Kurzurlaub mit Schießsportwochen-Rundreise an. Die Internationalen Schießsporttage Bremerhaven liegen etwa zeitgleich und die Fahrt zwischen unserem Schießstand und dem von Bremerhaven beträgt nur ca. 1 Stunde.

    Empfehlungen für Übernachtungsmöglichkeiten können auf Wunsch mitgeteilt werden.