Beiträge von villa_carlotta

    Mein Puls gleicht nach der Ansicht dieses Berichtes dem eines Biathleten.

    Es gibt wirklich nur eine Devise für alle legalen Waffenbesitzer: Seid bitte nicht so naiv und glaubt, dass irgendein Reporter dieses Landes einen auch nur halbwegs ausgewogenen Bericht über Schießsport schreibt und sich darüber hinaus über die Thematik kundig macht. ES GIBT KEINEN!
    Ich kann deswegen nur wiederholen:

    NIEMALS mit Fernsehjournalisten sprechen!
    NIEMALS mit unbekannten Zeitungsjournalisten sprechen.

    P.S.
    Nicht einmal die Polizeisprecherin von Lübeck scheint in diesem Bericht zu wissen, was ein Waffenschein und was eine WBK ist.
    P.P.S Welch ein abgrundtief zynischer Kommentar dieser Frau, auch wenn Sie Opfer ist, es müsse erst ein prominentes Opfer geben, bevor sich etwas ändert...

    Matze:

    Ja, ich bin einer der wenigen "schießenden" Lehrer (den Namen hat mir ein befreundeter Kriminaler gegeben). Das mit dem Referat der Schülerin interessiert mich natürlich... Eine 5 auf ein Referat ist eigentlich unmöglich, eine 4 ist schon ein Schock für die meisten. Ich habe in meinem Leben noch nie eine 5 vergeben, zwei-dreimal eine vier bei wirklich schlechten Leistungen (außer, wenn es gar nicht gehalten wurde...natürlich eine 6). Wenn die Schülerin will, kann ich mir das Referat mal ansehen und prüfen, ob die 5 korrekt vergeben wurde...
    Meine Kollegen sehen meine Hobbys naturgemäß sehr skeptisch, obschon es sich mir gegenüber keiner auszusprechen wagt. Viele haben schon mit der (gesetzlich vorgeschriebenen--> es herrscht Jagdpflicht in Deutschland...) Jagd Probleme, v.a .wenn Sie nicht wie andere nette Kollgegen leckeres Wildbret von mir bekommen. Dennoch sage ich denen ganz offen, dass ich eher (ein schlechter) Schütze als Jäger bin und das laut und frei heraus, ohne Hemmungen und Rücksicht auf etwaige augenrollende möchte-gern superakademische Studienräte. :)

    Indoktrination aller erster Güte! Da sieht man mal, wie einfach man Schüler aller Schularten (auch sogenannte "mündige" Gymnasiasten) beeinflussen kann. An meiner Schule würde ich solche Propagandastunden nicht zulassen! Ich versuche im Unterricht, wenn es sich einmal anbietet oder Schüler nachfragen, immer wertfrei über Jagd, Sportschießen und Hoplophobie zu sprechen. Eine von vornherein unreflektiert ablehnende Haltung gegen Waffen aller Art habe ich bei uns allerdings noch nie erlebt.

    An der Schule, an der ich unterrichte, gibt es mindestens30 bis schätzungsweise 50 Jäger- und Schützenfamilien und eine volljährige Schülerin mit Jagdschein. Bis auf die kleinen Schüler weiß das jeder und es war noch nie ein Problem. Auch im Unterricht erzähle ich bisweilen über Notwendigkeit der Jagd, Sportschießen, Ballistik und Waffenkunde, z.B. bei aktuellen Ereignissen und Verbrechen mit Schusswaffen. Ich werbe auch gezielt etwaige Schützen und Jungjäger unter den älteren Schülern an. Dabei habe ich auch schon das eine oder andere Talent entdeckt. (ein Mädel hat das erste Mal in ihrem ganzen Leben ein Matchgewehr ( 300er Alutec) in der Hand, bekommt die richtige Technik kurz gezeigt und schießt auf Anhieb bei den ersten 40 Schuss über 300 Ringe ohne im Gelben zu landen...)
    Nur wenige im Forum hier werden eine Schule so gut von innen kennen wie ich...Es sind ganz wenige Eltern, meistens nur ein Elternpaar oder gar eine Person für den Wirbel verantwortlich. Die anderen springen dann aufs Trittbrett.
    Ich bin eigentlich immer für Kommunikation. Wäre ich in diesem Falle aber der Vater, würde ich dem Schulleiter einen sehr bayerischen Satz sagen, der mit "kreuzweise" endet.

    Hallo Murmelchen!
    Ja das stimmt! Ich erinnere mich, als vor 30 Jahren jeder Förster einen Drilling dabei hatte. Ohne Drilling war er für mich gar kein Förster, sondern ein Waldarbeiter. Niemand in meiner Familie hatte jemals Waffen, nicht einmal Messer oder Dekowaffen hatten wir, bis ich mit 37 Jahren mit dem Sportschießen anfing. Aber für alle meine Familienmitglieder waren und sind Waffen bei Schützen und Jägern immer das normalste der Welt gewesen.

    Sei froh, dass Du auf dem Lande lebst - ich beneide Dich darum. Hätte ich das Haus nicht geerbt (dort wo wenigstens dörflicher Charakter herrscht am Stadtrand), dann hätte ich weit draußen auf dem Lande gebaut. Leider müssen meine beiden Kinder in der Stadt aufwachsen (wie gesagt: wenigstens weit weg vom Zentrum einer Großstadt mit all seinen "Facetten" um politisch korrekt zu bleiben...)

    Wie sagt man bei uns: "Aufm Land, da is die Welt halt no in Ordnung!"

    Hallo Murmelchen!
    Ich bin selbst einer dieser unverbesserlichen, die immer in grün rumlaufen und ein grünes Auto fahren. Von diesem Privileg auf dem Weg zum Revier eine KURZwaffe IN DER ÖFFENTLICHKEIT zu führen nehme ich aber gerne Abstand... Dieses "Gesetz" gibt es auch schon länger; es war lediglich nicht so eindeutig formuliert wie jetzt.
    Ein Jäger der Region ging mit seiner Waffe im Holster unter der Jacke (also nicht offensichtlich!) in eine Tankstelle woraufhin der Tankwart eben solch einen Knopf (die haben auch einen solchen!) drückte. Der Jäger wurde von der Polizei abgeführt und verlor sogar in der ersten Instanz vor Gericht alle Erlaubnisse bis er in der zweiten Instanz schließlich gewann. Auf solch einen Ärger verzichte ich gerne.
    Ich habe ja schon Angst, dass mich ein Passant in meinem eigenen Jagdrevier anzeigt, weil ich ein Gewehr schultere. Am liebsten würde ich einen großen Aufkleber aufs Auto machen: BITTE BITTE NICHT DIE POLIZEI RUFEN, ICH BIN JÄGER UND BENÖTIGE WAFFEN; WEIL ICH MIT DEM LASSO SO SCHLECHT WERFEN KANN; ICH DARF DAS AUCH GANZ BESTIMMT!!!SIE BRAUCHEN KEINE ANGST ZU HABEN, ICH SCHIEßE NICHT AUF SIE.

    Besonders bemerkenswert finde ich den Passus (vor allem die Beispiele!) über das Führen von zur Jagd benötigten Waffen (Fangschusswaffe) für Jäger auf dem Weg oder Rückweg zur Jagd, auch wenn diese nicht schussbereit sein dürfen.

    Im Zusammenhang mit der befugten Jagdausübung einschließlich des Ein- und Anschießens im Revier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier, dem Jagdschutz und Forstschutz kann ein Jagdscheininhaber die zur Jagd benötigten Waffen nicht schussbereit (s. Nr. 12.3.3.1) führen
    Drucksache 331/11
    - 50 -
    ren. Einer Erlaubnis bedarf es somit weder auf den direkten Hin- und Rückwegen zur und von der Jagd, noch im Zusammenhang mit anderen jagdlichen Tätigkeiten und Veranstaltungen (z. B. Vorführungen für Aus-, Weiterbildungs- und Prüfungszwecke) sowie im Rahmen der damit einhergehenden Erledigungen und Besorgungen wie „Abstecher“ zur Bank oder Post.

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    (Jagd-)Schwarzpulver (offizieller Name) ist zwar massenexplosionsfähig (entzündet sich explosionsartig), bringt es aber nie zu einem so großen Gasdruck wie das (nicht-massenexplosionsfähige) progressive (Langwaffenkaliber) oder gar offensive (Kurzwaffenpatronen und Flintenpatronen) Nitrozellulosepulver, vorausgesetzt das Nitropulver ist in einer Hülse FEST eingeschlossen. Würde man das Nitropulver im Freien einfach anzünden, brennt es lediglich wie eine Lunte ab und explodiert gar nicht. Eine 9mm Para mit Schwarzpulver zu laden, kann ich nicht nachvollziehen; Ich würde eher ein paar Zehntel Grain weniger hineingeben, wenn es unbedingt sein muss. Allerdings hat die 9mm eh schon so gut wie keinen Rückstoß verglichen mit .357 oder .44...

    Grüß Gott Joachim!

    "Was ich habe, habe ich" ist auch mein Motto. Ich habe bei Frankonia den kombinierten Vorderlader- und Wiederladerkurs gemacht, wobei sich viel "Stoff" überschneidet. Beim kombinierten Kurs muss man nur unwesentlich mehr wissen. Und wer weiß schon, was einen später mal interessiert. Wiederladen ist eine große Leidenschaft von mir geworden. Leider gab es den Dreifachkurs " Vorderlader, Wiederlader- und Böllerkurs nicht, somit musste ich die Inhalte wie Gefahren, Transport, Lagerung von Sprengstoff zweimal machen...Ein Kurs beim Büchsenmacher reicht vollkommen, auch wenn die "großen" Kurse von z.B. Frankonia in meinem Falle sehr gut und professionell waren. Gutscheine von z.B. Frankonia gibt es - soweit ich informiert bin - JETZT nicht mehr.

    Grüße aus Augsburg

    Liebe Schützen!

    Vom 1-3 Juli 2011 gibt es wieder die Möglichkeit, in Königsbrunn bei Augsburg die Waffensachkundeprüfung bei mir abzulegen. Die Prüfung und das anschließende Zeugnis ist deutschlandweit gültig und anerkannt. Kostenpunkt 99 Euro.

    Bei Interesse bitte eine Mail.


    Mit Schützengruß

    F.H