Beiträge von FritzHer

    Das hört sich sehr einfach an, ich dache eher an den Versand der Scheiben bzw. die Scans der Scheiben per Email. Muss man vorher einen Wettkampftermin benennen oder kann man einfach ein Trainingsergebnis als Wettkampfergebnis nehmen? Zur Zeit laufen bei uns ja schon die Kreismeisterschaften, würde das Ergebnis auch zählen?

    Ja, halt die typischen Fragen eines Neulings.

    Ich jedenfalls freue mich auf das erste Ergebnis.

    Persönlich finde ich die Idee sehr gut. nur leider habe ich bisher die Erfahrung gemacht, das eine neue und tolle Idee geboren wurde und sich dann keiner mehr darum kümmert.

    Schön wäre es wenn alle Verbände in allen Regionen gemeinsam für den Schützenverein, das Schützenwesen und den Schützensport einstehen würden. Wenn man im Vorfeld als Vorbereitung noch ein paar Berichte über Sportler, Vereine, Meisterschaften, Erfolge usw. (positive Berichterstattung) in den Medien platziert und es dann überall Veranstaltungen geben würde, wäre das für mich ein großer Schritt. Das ganze nicht nur einmal, sondern jedes Jahr in leicht modifizierter Form, das wäre sehr, sehr schön.

    Vielleicht schaffen wir es ja im Forum, das daraus etwas wird. Schön wäre es, wenn die verschiedenen Verbände die Vereine unterstützen würden.

    Ich melde mich auch für das Stammschießen 2012 mit der LP an. Bisher lagen meine Ergebnisse im Bereich von 345-360. Allerdings mit meiner alter Fwk 80. Seit zwei Wochen versuche ich mein Glück mit einer LP400 und ich bin gerade dabei mit meiner neuen LP Freundschaft an schließen.

    Den genauen Ablauf habe ich auf die schnelle nicht gefunden, aber so wie ich das Forum bisher kennengelernt habe, werde ich die notwendige Untestützung erhalten. Danke.

    Ich kenne beide Modelle (alles Enthalten im Mitgliedsbeitrag (ohne KK- und GK-Munition) und Mitgliedsbeitrag zzgl. Startgelder, Standgebühren und Munition) und aus meiner Sicht haben beide Modelle ihre Vor- und Nachteile. Je nach Vereins und Mitgliedsstruktur überwiegen die Vorteile.

    Bei dem Modell "alles enthalten" werden die Wettkampfschützen entlastet (keine zusätzliches Kosten durch häufiges Training und Teilnahmen an Meisterschaften Kreis-, Bezirk-, Land- und Deutsche Meisterschaft). Da kommen allein schon durch die Startgelder bei den Meistsrschaften einige Euros zusammen. Einige sind genau aus diesem Grund bei uns im Verein und die restlichen Mitglieder unterstützen die Wettkampfschützen. Bei diesem Modell sind die Schützen die nur ein paarmal im Jahr trainieren im Nachteil. Bei dem anderen Modell sind die Wettkampfschützen im Nachteil weil diese durch die Start- und Nutzungsgelder zusätzlich belastet werden. Durch eine Jahrespauschale kann man dies auch wieder abfedern. Der Jahresbeitrag bei dem All-In-Modell ist meistens auch erheblich höher. Dies ist aber auch von der Anzahl der Mitglieder abhängig bzw. Mitgliedsstruktur (aktive / passive Schützen).

    PS: Aus meiner Sicht lebt ein solches Forum von sachlichen Beiträgen und der eine oder andere sollte seine Beiträge vor dem Absenden noch einmal in Ruhe lesen! Man darf alles DENKEN aber muss man auch alles sagen! Frei nach dem Motto "Was stört es die deutsche Eiche wenn sich ein Wildschwein daran kratzt!".

    Gibt es den schon Neuigkeiten aus der Region?

    Ab 10000 Mitgliedern kann man ja einen eigenen Verband gründen und die Sportordnung anerkennen lassen. Aus meiner Sicht bringt das den Schiessport aber nicht weiter. Gegenüber der Politik sollte eine starke und gemeinsame Gruppe an Verbänden auftreten und nicht 20 Splittergruppen die sich auch noch gegenseitig zerfleischen.

    Vielleicht kommt es jetzt ja zu einem Generationswechsel und einem reinigendem Gewitter mit einem Neuanfang, bei dem einige Dinge vergessen werden und das was zu erledigen ist vorangetrieben wird. Der Spruch "Stillstand ist Rückschritt" wurde ja vor ein paar Jahren in einem anderen Bereich sehr zutreffend verwendet.

    Das Ziel für 2012 habe ich im August 2011 in München nach der Teilnahme meiner Tochter an der DM formuliert: Im nächsten Jahr möchte ich auch mit einer Disziplin in München starten.

    Da ich mit der alten Feinwerkbau LP80 und keiner ausgesuchten Munition, die 370 nicht geknackt bekomme (bei 368 ist einfach zur Zeit schluss und das mehrfach), hoffe ich auf die LP400 die in den nächsten Wochen geliefert werden soll. Bei meinen weiteren Disziplinen fehlen für die LM / DM auch nur ein paar Ringe. Es geht jetzt darum, das Material zu verbessern, damit ich mein Ziel in 2012 realisieren kann.

    Lassen wir uns überraschen was in den nächsten Wochen so alles passiert, ich glaube einige schauen zu und warten ab was passiert. Wenn nicht kurzfristig und ernsthaft versucht wird eine Lösung für die Vielzahl der Probleme, Missverständnisse und offenen Fragen zu finden, wird der Zerfall weiter gehen.

    Der Versuch, die Probleme tot zuschweigen und auszusitzen hat bisher nicht zum Erfolg geführt und wird nicht zu einer Lösung führen. Ich hoffe die beiden neuen sind sich der Aufgabe und Herausforderung bewußt.

    Auf Kreis- und Bezirksebene ist die Zusammenarbeit Sportler und Funktionär sehr gut, das kann ich immer wieder gerne bestätigen. Leider kann ich das auf der/den Ebenen darüber nicht behaupten. Man hat eher das Gefühl das der Sportler für den Funktionär da ist!

    Da die Vernetzung der handelten Personen bzw. ehemaligen handelten Personen sehr gut ist und auch immer noch sehr gut funktioniert, kann ich mir nicht vorstellen das es ohne Knüppel zwischen den Beinen voran geht. Schauen wir einmal was uns die Zukunft bringt.

    Ich kann dem nur zustimmen das beim RSB einiges im ARGEN liegt.

    Da sich der neue Präsident auf der Homepage noch nicht einmal kurz vorgestellt hat und das nach mehreren Wochen, läßt mich nichts gutes ahnen. Ich habe den Glauben verloren, dass es zu einem Neuanfang kommt. Es gibt viele alte Feindschaften und Kämpfe die es zu überwinden gilt. Zur Zeit ist meine Hoffnung im Bereich von NULL und das heißt für die Sportler leider, das auf ihrem Rücken das alles ausgetragen wird. Für mich ist das alles nicht verwunderlich da ich ein paar der Leute kennenlernen durfte und ich keine hohe Meinung von den Personen habe. Das ist allerdings meine persönliche Meinung.

    Wenn ich nur an das moderierte Forum beim RSB denkte, stelle ich mir schon die Frage ob man kritische Äußerungen ernst nimmt bzw. ob eine kritische bzw. andere Meinung nicht schon in den Bereich der Majestätsbeleidigung fällt. Da man mit diesem Grundsatz die letzten Jahre gearbeitet hat, ist es für mich nicht verwunderlich, das wir jetzt an diesem Punkt stehen ("Wer Hass sät wird Krieg ernten!" Diesen Spruch sollte sich der eine oder andere vielleicht noch einmal durch den Kopf gehen lassen.). Auch ist es für mich ein Wunder, das der alte Präsident um 24 Uhr zurücktritt und am nächsten Morgen ein neuer gefunden wurde. Ich gehe davon aus, das die Deligierten auch ein wenig überrascht waren.

    Danke für die Arbeit die Du dir gemacht hast.

    Mit ist das schon lange bewußt, aber so schön aufbereitet sollte es für jeden verständlich sein. Hat das schon jemand an den DSB und die Landesverbände gesendet?

    Was mich noch interessieren würde, wie haben die es aufgefaßt. Ein einfaches "Wir machen jetzt etwas für den Nachwuchs" ist eindeutig zu wenig. Ich bin einmal gespannt wie es beim RSB jetzt weitergeht.

    Eine Frage noch: Erscheint Euch die Doppelatmung, hm, intellektuell anstrengender? Sprich: Muß man konzentrierter schießen und stärker auf die einzelnen Schritte achten als bei der Einfachatmung? Oder ist das nur eine Frage der Gewöhnung? Nicht, daß das Schießen in Streß ausartet und keine Erholung mehr bietet.


    Bei jeder Umstellung ist das erste empfinden anderst, das kommt aus meiner Sicht durch das neue. Da man sich auf das neue ganz bewußt
    konzentriert ist das empfinden das es schwerer ist. In den Beiträgen vorher wurde aus meiner Sicht alles gesagt.

    Ich habe meine Umstellung wie folgt durchgeführt:
    - Ich bin den neuen Ablauf gedanklich mehrfach durchgegangen.
    - Dann habe ich den neuen Ablauf bewußt und sehr konzentriert ausgeführt.
    - Bei jeder Unstimmigkeit habe ich den Ablauf abgebrochen und von neuem begonnen.
    - Nach 2-3 Trainingseinheiten hatte ich das Gefühl das der neue Ablauf besser ist.
    - Bei diesen Trainingseinhaiten haben mich die Treffer auf der Scheibe nicht wirklich interessiert, ich wollte ja den neuen Ablauf erlernen.

    Nach diesen Trainingeinheiten habe ich mir meine Scheiben angeschaut und eine leichte Verbesserung festgestellt. Ich schätze nach ca. 6 Wochen habe ich mich auf ca. 10 Ringen mehr eingependelt. Ingesamt hat mir die Umstellung ca. 20 Ringe gebracht (vorher ca. 340 heute liege ich im Bereich über 360). Zur Zeit kämpfe ich damit das ich endlich die 370 Marke knacke. Jeder hat halt seine eigenen Ziele.

    Bei aller Diskussion bedenke, du musst für dich den optimalen Ablauf finden.

    Viel Spass und erfolg.

    ShootingRabbit hat aus meiner Sicht alles perfekt beschrieben.

    Ich habe mich vor ca. 1,5 Jahren auf Doppelatmung umgestellt und ich bin zufrieden damit. Es ging
    einfacher als ich dachte. Probier es einfach bei einem Training aus (versuch mach klug).

    Ich habe bewußt RSB (Rheinischer Schützenbund) geschrieben und nicht alle Verbände gemeint.

    Zum Thema Aufgelegt:
    Ein Gewehrschütze kann seinen Körper nutzen um das Gewicht des Gewehres zu stabilisieren. EIn
    Pistolenschütze muss das Gewicht am ausgestreckten Arm halten. Als Argument kommt dann immer
    das ist mir zu schwer und die Lust daran geht verloren. Es wäre halt schön, wenn man damit den Einstieg
    zum Pistolenschießen findet (daher bis 14 maximal 16 Jahre).

    Ich selbst könnte Aufgelegt schiessen, bin aber kein Freund davon. Allerdings muss man sagen, Schützen die
    in diesem Alter anfangen, lieben das Aufgelegt schiessen "Man kommt sehr schnell zum erfolg!". Das kann man
    nicht abstreiten.

    Ansonsten hast Du schon recht: "In Bayern ticken die Uhren anderst" und das meine ich positiv.

    Vielleicht sieht man sich bei der Deutschen Meisterschaft in München, meine Tochter hat es dieses Jahr mit der
    Lupi geschafft. Ich Trainiere weiter fleißig und hoffe auf das nächste Jahr.

    aber ich frage mich ob es diese einheitliche beinahe gleichförmige Masse der Basis überhaupt gibt. Denkbar, dass ausgerechnet das was der eine mit Nachdruck fordert beim anderen auf strikte Ablehnung stößt, oder? Wie soll oder kann man es als Funktionär allen Recht machen? Und hilft uns dann ein solcher Wischi-Waschi-Kurs weiter?


    Es ist richtig das es nicht die eine Meinung an der Basis gibt und es ist richtig das es viele verschiedene Meinungen gibt und das ist auch gut so. Jeder hat seine Sicht, aber ein Funktionär sollte die sich die vielen verschiedenen Meinungen anhören und dann die Entscheidungen für die breite Masse vorbereiten. Aus meiner Sicht wird schon seit einigen Jahren nichts anderes gemacht als Besitzstandswahrung bzw. Aussitzen.

    Alle Reden davon das die klasischen Schiessverbände Mitglieder verlieren alle wollen mehr Jugendliche. Aber was wird dafür getan? Ein paar Beispiele:

    - In unserem Bezirk gibt es seit nunmehr 2 Jahren keinen Bezirksjugendleiter, kein Kadertraining usw.

    - Es gibt die Disziplin "Luftpistole aufgelegt" ab Senioren, warum nicht auch im Alter ab 12 bis vielleicht 14 oder 16. Wenn ich mir so manchen in dem Alter anschaue, die Schiessen keine Pistole weil ihnen diese zu schwer ist (bei 30 KG Körpergewicht ca. 1 KG am ausgestreckten Arm ist schwieriger als wenn man mit 16 vielleicht 50 KG wiegt).

    - Warum werden die Medien nicht genutzt um unseren Schiesssport so darzustellen wie er wirklich ist. Warum gab es ausser auf Bayern 3 keine Berichterstattung von der WM in München? Was ist mit den Weltcups, DM, Bundesliga usw. Immer nur zu warten bis die Medien wieder ein bedauerliches Großereignis nutzen um unseren Sport kaput zu machen. Jetzt ist die Zeit um unseren Sport darzustellen.

    - Wenn ich als Funktionär mehrfach die Meinung vertrete das Großkaliberschiessen etwas bösses ist, dann sollte ich daraus auch die Konsequenz ziehen und die Sportordnung anpassen. Die betroffenen Schützen suchen sich dann einen neuen Sportverband und gut ist. Aber die werden ja als Beitragszahler gerne gesehen.

    PS: Ich selbst Schiesse Luftpistole, Sportpistole, Freie Pistole, ab nächster Kreismeisterschaft auch Standardpistole. Im Bereich Gewehr Unterhebelrepetierer (KK und Zentralfeuer = GK) und Vorderladergewehr. Allerdings besitze ich genug Toleranz das ich auch reine Großkaliberschützen als Schützen akzeptiere bzw. es auch Schützen gibt, neben den reinen olympischen Disziplinen. Angefangen zu Schiessen habe ich im zarten Alter von 42 Jahren als Vorderladerschütze, als Augkleich zum Beruf. Ist halt ein sehr gemütliches Schiessen.

    Ich finde es gut, das so langsam der eine oder andere mitbekommt was in den Schiesssportverbänden passiert.
    Aus meiner Sicht vertreten uns unsere Verbandsfürsten schon lange nicht mehr. Die Aussagen von Herrn
    Ambacher nach Winnenden und das ewige ignorieren der Großkaliberschützen sind einfach nur peinlich und
    schädigend für den Schiesssport. Sportlich bin ich im RSB zu Hause und Herr Hachenberg hat in einem
    Interview zu Winnenden gesagt "Das er seit mehr als 10 Jahren keine Waffe mehr geschossen hat", ich
    finde so etwas nur noch peinlich. Aber so ist das nun einmal, wenn man sich von der Basis total entfernt
    und jegliche Art von kritik als Beleidigung empfindet.

    Wie gut man mit Kritik umgeht und wie man die Rolle der Verbandsmitglieder sieht, kann jeder auf der Seite
    des RSB nachlesen z.B. Thema Finanzskandal, Probleme in den Bezirken 14.1 und 14.3, ein moderiertes Forum
    wo jede Antwort vom Geschäftsführer freigegeben werden muss. Das nennt sich Basisdemokratie!