Dei Teilnehmerzahlen und auch die Nichtteilnahmen verblüffen einen etwas. Kann man in obigem langen Dokument nachlasen auf S. 10; Medaillenspiegel (Deutschland aif Platz 1) siehe Seite 15.
Beiträge von Carcano
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Ihr müsst euch auf jeden Fall ständig widersprechen, das ist das Wichtigste überhaupt.
Ich stelle fest, dass Du Mao sorfältig gelesen und verstanden hast. Seine kleine Schrift "Über den WIderspruch", auch heute noch überaus lesenswert.

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Ich hatte zuschauenderweise den Eindruck,. dass sowohl Mathilde als auch Miroslawa einen eher verspannten, athletischen Duellanschlag, mit hochgezogener Schulter und angelegtem Kopf bevorzugen, obwohl die beiden eine etwas unterschiedliche Figur haben (die Bulgarin eher Typ Ritter Sport). Michelle ist ja eher hager und steht ganz anders.
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Und Michelle zieht wieder in der sechsten Serie gleich. Zweite Waffenstörung bei der Bulgarin MIroslava Micheva, Pech.

Siebte Serie gewinnt Michelle Skeries - und damit Gold !! -
Hat sich fantastisch gehalten - bravo ! Interessant auch die so verschiedenen Anschläge von Michelle und Miroslava.
Ach ja, die Waffen. Ich sah normale Pardini SP, eine anscheinend erleichterte Pardini (von Anna Dedova), und die zwei MatchGuns MG 5 von Mathilde Lamolle. Munition: Eley Tenex und Lapua.
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Gratulation an Cora, tolle Leistung !
Eine (lettische) Schützin wurde leider wegen zu niedrigen Abzugsgewichts disqualifiziert. Das hat ja meist zwei Gründe:
1. Gewicht in riskanter Weise Spitz auf Knopf runtergeregelt auf (anscheinend) 1010 bis 1050 Gramm und dann beim fünften Anheben in der Waffenkontrolle und mit viel Geduld hat das Gewicht endlich gerade mal so gehalten.
oder
2. Das sagen wir jetzt nicht laut, wir wissen's aber alle.Carcano
PS: Teresa Gross schoss im Duell ungefähr so wie ich, wenn ich einen ordentlichen, aber nicht besonders guten Trainingstag habe (ich bin eher gehobener Hobbyschütze). Das ist keineswegs schlecht (muss ich ja schon aus Selbstachtung sagen
) - aber für eine Europameisterschaft oder Asienmeisterschaft nicht berauschend. Ihre qua SIUS ja anschaubare erste Duell-Zehnerserie würde ich (halb ratenderweise) als sehr bewusstes schnelles Abziehen bei einer herumtanzenden Waffe deuten, und damit meistens als Verreißen aus der 10 heraus; möglicherweise auch als zu schnelles Anheben mit anschließendem Herumkorrigieren. Was ist ihr da im Duell passiert, angesichts doch guter Präzisionsergebnisse ? -
So - die ganze Quali ist durch. Cora blieb (anders als Teresa Gross) nervenstark und schoss im Duell konsistent 97-97-97.
Mathilde Lamolle bestätigte meine Erwartung (wie nett) und ist nun auf Platz 2. Agate Rasmane ist auf Platz 6, Nichelle auf 5, Cora auf 10.
Es führt zur Zeit mit 584 Ringen die sehr gute Bulgarin Miroslava Mincheva, die mit einer 100er-Duellserie abschloss.Carcano
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Cora hatte leider eine nicht ganz so gute Präzisionsserie in der Qualifikation Sportpistole, sonst läge sie gleichauf mit den anderen deutschen Pistolenschützinnen. Interessant auch, dass die souveräne Mathilde Lamolle (Frankreich) mal nicht ganz vorne steht; ich denke aber sie wird im Duell (ich nehme mal den alten Ausdruck) ihre Stärke ausspielen. Und Agate Rasmane (Lettland) lag gestern in der Quali weit vorne, was viele überraschen mag; mich weniger. Ihr Trainer ist cool ("je größer das angestrebte Ziel, desto leichter ist es zu treffen").
Frage an die, die dabei waren oder telefonieren
: was für Sportpistolen waren denn am Start? Alles Pardinis, oder auch einige FW 93, oder noch mehr?Gruß und gut Schuss,
Carcano -
Mit dem eigendlichen Thema LLZ Rheinlandpfalz hat das aber nicht mehr viel zu tun.
Natürlich nicht. Es ist ein Ablenkungsmanöver von dir und Daneben. Es geht jedoch um die verschiedenen Handlungs-Alternativen in Rheinland-Pfalz, die ich durch Beispiele zu illustrieren gesucht habe. Zwar ist auch nicht uninteressiert, zu wissen, wo welche Alternativen umgesetzt wurden (in Württemberg also sowohl die von von mir angesprochene Alternative "gänzlicher Neubau eines Schießstandes" jetzt, als AUCH -so bringt es Daneben vor - die Alternative "Ertüchtigung und Ausbau eines vorhandenen Schießstandes" damals).
Auch ist es nicht uninteressant, die Schwierigkeiten zu vergleichen, die durch die Beteiligung mehrerer Verbände an einem LLZ entstehen können - da wäre der komparative Bezug zu Rheinland-Pfalz vielleicht sogar noch deutlicher. In Baden-Württemberg hatte sich ja der SBSV irgendwann im ersten Jahrzehnt der 2000er aus der Finanzierung und Mitnutzung ganz zurückgezogen, und hatte die Lasten dem BSV und WSV überlassen. Der DSB-förmige Schießsport in Südbaden ging dadurch auch nicht unter. Inzwischen hat man sich wieder angenähert und es beteiligen sich wieder alle drei Verbände des Bundeslandes. Was ich durchaus gut finde.
Carcano
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direkt zu b) wenn Du schon Württemberg als Modell vorstellst, solltest Du Dich zuerst mit der Materie beschäftigen,
denn das LLZ Pforzheim wurde nicht neu gebaut
Ja, das stimmt. Das sollte ich, und das sollte ein jeder. Ganz generell. Auch Kurt. Eben deshalb habe ich über das Projekt schon früher hier geschrieben und mich damit beschäftigt.
Wer sich nun für den aktuellen Baufortschrift des neuen ( = Neubau) Schulungs- und Wettkampfzentrums des Württembergischen Schützenverbandes 1850 interessiert, der kann das hier ansehen und nachlesen:
http://www.wsv1850.de/index.php/aktu…chulungszentrum
Und Kurt hat nicht einmal Unrecht: trotz des Neubaus verliert das alte LLZ der 3 Verbände seinen Namen und Status (noch) nicht.Carcano
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Ich versteh @Carcano, war auch mein erster Gedanke. Sag was los ist oder sei still. Meiner Frage nach dem "uns" weichst du ja auch aus.
Bemerkenswerterweise hat er selbst jetzt (!) - in seinem letzten Posting - immer noch nicht auf die präzis aufgeschlüsselte sachliche Frage mit ihren vier Optionen geantwortet. Schon bemerkenswert. Stattdessen wird gejammert, dass man irgendwo irgendwo im Krankenhaus war. Das interessiert hier aber keinen, und war auch nicht erfragt.
Was interessiert, ist die Frage, ob es weiterhin ein LLZ geben wird, ob das *in* RhPf oder *für* RhPf sein wird, und wie ein zukünftiger vernünftiger geographischer Zuschnitt beider alter Verbände erreicht werden kann. Die Antwort, dass zwei Verbandspräsidenten einfach nicht miteinander könnten, mag zutreffend sein; sie befriedigt mich aber rgendwie nicht ganz.
Carcano
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Die Frage ist doch diejenige - und insoweit schient mir die Polemik des Solarmarschalls etwas fehlzugehen, auch wenn die Nachfrage als solche sicherlich nicht ganz unberechtigt ist, und allemal mehr Substanz hat als die inhaltslose Pöbelei von HoDi -, es es lohnender und sinnvoller ist,
a) eine andere vorhandene Standanlage zum Landesleistungszentrum auszubauen und aufzuwerten,
b) ein ganz neues LLZ woanders von Grund auf zu erbauen (so wie in Württemberg udn im NWDSB),
c) das vorhandene alte LLZ zu sanieren, oder
d) überhaupt kein LLZ mehr zu haben und allein auf Regionalstützpunkte zu setzen ? -
Carcano: Ich war am Donnerstag noch mal im Krankenhaus, bis heute Mittag.Also selber nicht dasein (warum auch immer), aber erst einmal andere anpöbeln, die ebenfalls verhindert waren. Beachtlich. Moralische Glanzleistung.
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HoDi: Brabbel hier nicht dumm herum. Wenn du etwas zu der Veranstaltung zu sagen hast, dann tu' es ruhig.
< Bemerkung entfernt, bitte unterlasse derartige Beleidigungen / "freundliche Hinweise" > -
Warum sagt beim RSB eigentlich niemand den Sportlern die nackte Wahrheit, die da wäre, wenn die jetzigen rheinland-pfälzischen Vereine austreten würden , wäre er schwer über lebensfähig.
Der RSB ist sowieso nicht überlebensfähig. Ist seit Jahrzehnten in der Intensivstation. Das ist doch auch kein Geheimnis.
Carcano
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Eine Aushärtung von Bleigeschossen durch Alterung gibt es tatsächlich, und sogar relativ schnell; die hat aber für sich genommen nichts mit der Oxidation zu tun, sondern mit dem Kristallgitter des Metalls (Werkstofkunde). Beides kann natürlich überlagernd stattfinden.
Hier ein Link, als erster Einstieg gar nicht mal so unbrauchbar
:
https://jagderleben.landlive.de/boards/thread/53482/page/5/ -
Jetzt wird's spannend. Wilhelm hat schon dargelegt, warum die obigen Postings und Aussagen bzgl. Monopolstellung hier neben der Sache lagen. Es get um einen Verband und nicht um einen Verein.
Darüber hinaus ist ein weiterer Aspekt zu berücksichigen. Ich weiß nicht, ob der NWDSB gemeinnützig ist; möglicherweise ist er es nicht. Wenn er es aber wäre. dann würde eine solche Verhaltensweise seine Gemeinnützigkeit massiv in Gefahr bringen, mit allen steuerlichen Konsequenzen. Und das würde dann richtig teuer.
Carcano
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Nach seiner Beschreibung (!) geht es um gefettete Munition, die schmierig wurde - also um Kleinkaliber.
Antwort: kurzzeitige Erwärmung in der Sonne beschädigt diese Art Munition nicht. Die Treffpunktlage und die Streuung können sich aber verändern. Nicht ohne Grund verwenden die Biathlonpatronen z.B. eine andere Fettung und ein anderes Treibladungspulver.
Carcano
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Einige Faktoren führen hier zusammen und führen dazu, dass einerseits sowohl die Zulassungslimitzahlen auf Landesebene nach oben gehen (deutlich steiler als bei den DM), dass zweitens auch die Ergebnisse in Alters- und Seniorenklasse nach oben gehen, und drittens diese beiden Klassen viel höhere Meisterschaftsteilnahmen auf Kreis- und Bezirksebene und auch auf Landesebene zu verzeichenn habem.
Zum einen ist das der viel apostrophierte "demographische" Wandel und die Alterung der Ausübenden (Alterung ist Fakt, "Überalterung" wäre Wertung) des Schießens, sowohl als Sport wie als Freizeitbetätigung. Wer heute noch von Nachwuchsarbeit und Nachwuchsgewinnung spricht, aber dabei im Kopf nur das hergebrachte Bild der Jugendarbeit hat, hat die letzten 20 Jahre völlig hinter dem Ofen verschlafen.
Dieses Schicksal teilt der Schießsport aber mit vielen anderen Sportarten, von flächendeckend aussterbenden Freizeitbetätigungen (Chöre, Gesangvereine) gar nicht zu reden.Zum zweiten ist dies die angewachsene Teilnahme an Meisterschaften, die bedingt ist durch die nunmherigen behördlichen Überprüfungen des Fortbestehens des waffenrechtlichen Bedürfnisses seit einigen Jahren. Überall von Nord bis Süd tauchen wieder Mitglieder auf, die schon jahrelang nicht mehr gesehen wurden, und bitten um Bedürfnisfortbestandsbestätigungen. Wird das Grundkontingent von Waffen überschritten, so sind dafür aber auch Wettkampfteilnahmen wichtig.
Zum dritten ist dies die Praxis der automatischen Durchmeldung von Kreismeisterschaftsergenissen auf die Bezirks- bzw. Landesebene, wenn sich der Betroffene nicht noch am gleichen Tag abgemeldet hätte, was nur sehr wenige tun. Die Meldezahlen sind dadurch angestiegen und demgemäß - bei gleichbleibender wenn nicht rückläufiger Kapazität an Ständen und Helfern (Aufsichten, Kampfrichter, Offizielle) - notwendig auch die Limitzahlen. Und dass, obwohl die Anzahl der no-shows aus dem o.g. Grund ebenfalls ansteigt. Das ist schade, weil dann Plätze freibleiben, die von den nicht zum Zuge gekommenen SchützInnen durchaus gerne genutzt würden.
Carcano
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Zu a) LLZ BK aufgeben und die Spitzensportförderung dezentral lösen.Zu b) Sehe ich keinen zwingenden Bedarf und nach dem der Aufstand der RSB Südvereine funktioniert hat, liegt es in den Händen der Vereine am Ist-Zustand etwas zu ändern. Einfach aus dem RSB austreten ...
Zum Vorschlag a):
aa) Ja, das kann man durchaus so machen. Nur sehe ich das nicht als ein "entweder-oder", sondern eher als ein "sowohl-als-auch".bb) Der sich inzwischen langsam herumgesprochen habende Umstand, dass die alte Praxis bzw. das Dogma der Kaderung jedesfalls auf der Nachwuchs- und der Landesebene weitgehend dysfunktional geworden ist, und dort ruhig aufgegeben werden kann (anders dagegen auf Bundesebene im Spitzensport, da haben Kader weiterhin ihren Sinn), dieser Umstand spricht ja nicht automatisch gegen ein Landesleistungszentrum. Es behält nach wie vor einen Zweck.
cc) Der ergänzende (nicht "alternative") System zu einem einzigen Landesleistungzentrum sind Talentnester oder Talentstützpunkte in der Fläche, die in einer Reihe von DSB-Landesverbänden auch schon bestehen. Sie sind unterschiedlich erfolgreich und über etwaige Probleme in der Umsetzung wurde zumeist nur in kleinem Kreis bzw. hinter vorgehaltener Hand gesprochen, ich halte das Konzept grundsätzlich aber für sehr gut und stimmig.
Zum Vorschlag b):
Gerade für Rheinland-Pfalz ist 1 einziger Landesverband unverzichtbar, mehr als für andere Bundesländer. Er ist zwingend, möchte ich sagen. Der PSSB und der RSB würden dann zu einem RPSB entsprechend den Landesgrenzen (und zwar denen von 2016, nicht denen von 1816 !!) verschmelzen, und der rechtsrheinische Teil käme zum WSB (der sich meinetwegen NRWSB nennen kann).
Das brächte angesichts des geenwärtigen unmöglichen Zuschnitts der Gebiete und der notorischen inneren Unreformierbarkeit für *alle* beteiligten Verbände nur Vorteile. Der einzige kleine Nachteil, den ich der Ehrlichkeit halber aber ansprechen will, ist dass es bei den nächsten vereinigten Landesmeisterschaften weniger Medaillen gäbe...Carcano