Beiträge von ChrissySV1919

    Ich bin mir bei den Versionen Eco oder Basic unsicher, aber das Tesro RS 100 PRO hat meines Wissens einen innenliegenden Absorber !
    Du könntest ja mal bei Tesro anrufen und nachfragen, wenn du dir absolute sicher sein möchtest.

    Zitat

    Je höher die Visierlinie zur Laufachse ist, um so mehr "verreist" man bei nem Wackler.
    Das hat einfach damit zu tun, dass, selbst bei genau eingestelltem Linienschnitt auf der Scheibe, sich die Höhe mehr auf den Schnittpunkt auswirkt als wenn man flacher visiert.
    Die Achsen stehen steiler zu einander bei mehr Höhe. Bei flacherem Winkel bleibt der Schnittpunkt länger bestehen und wirkt sich weniger gravierend aus! Wobei auf 10m das alles nicht so extrem ist wie bei 25m.

    Bei uns gilt ein Wert von 4,5cm von Sichtachse zu Laufachse als guter Mittelwert.


    Also scheint doch was dran zu sein :D Irgendwie sowas hatte ich in Erinnerung, konnte es mir gestern um Fünf nach 2 auch nicht mehr erklären.
    Ich weiß nur, dass ich nach zweimal Training wieder von einer Visierlinienerhöhung (11mm) beim KK-50 Meter abgekommen bin, weil ich bei kleinen Wacklern, Abzugsfehlern etc. schon jenseits der 9 hing und 100 Meter Schießen sehr deprimierend war :|

    Ja genau, Tesro RS 100 Pro / Walther LG 400 Competition usw. (bei den anderen hat man ja meist keine Wahl)
    Das Tesro hat einen innenliegenden Absorber, das weiß ich.
    Was für ein Absorbersystem das LG 400 Basic verbaut hat, weiß ich nicht.
    Ich würde darauf nicht allzu viel geben. Ich habe gehört, dass man ohne Probleme den Magnet-Absorber des Expert Systems nachrüsten kann. Nur für den Fall der Fälle ^^.

    Ich schieße auch den Basic Matchdiopter und bin damit voll zufrieden.
    Ich weiß nicht, was mit dem 3x bei rechts, 2x bei links gemeint ist, aber das kann so eigentlich gar nicht stimmen. Im Diopter sind ja normale Gewinde und wenn man dreimal nach rechts und zweimal wieder zurück dreht, ist man nicht wieder in der Ausgangsposition .
    Es kann sein, dass das unabhängig vom Diopter bei einer bestimmten Entfernung X praktisch gesehen der Fall ist.

    Ich habe mir (erst wieder vor rel. kurzer Zeit) an einem Stand auf der LM mal wieder alle neusten Modelle angeschaut und finde das Tesro Gewehr qualitativ sehr gut, auch der Diopter (des RS 100 PRO) scheint sehr hochwertig zu sein, der Klick fühlt sich zumindest auch so an.
    Aber mal ehrlich, in der Preisklasse wo wir uns hier bewegen, kannst du dir bei Anschütz, Tesro, Walther, Steyr, FWB etc. sicher sein, das du eine ausgesprochene Präziosionswaffe erhältst !

    Murmelchen :
    Ich meinte damit, dass sich ein Wackler mit Visierlinienerhöhung stärker auswirkt, als derselbe ohne Visierlinienerhöhung, aufgrund höherer Abweichungen .
    Das wurde mir von einigen Trainern so geschildert, aber als ich dir eben eine gescheite Erklärung dafür liefern wollte, kamen mir auch einige Zweifel ob das so stimmt, denn eigentlich stellt man ja bei der Benutztung einer Visierlinienerhöhung die Visierung (Diopter) so ein, dass sich Visierlinie und Geschossflugbahn im Idealfall vorne exakt auf der Scheibenmitte schneiden.
    Also sollten sich diese "Abweichungen" doch eigentlich eher relativieren, wenn sich Visierlinie und Geschossflugbahn schneiden.
    Liege ich da halbwegs richtig ?

    Das mag evtl. so auch stimmen.
    Früher (als ich noch Vereinsgewehre geschossen habe) konnte ich es mir auch schwer vorstellen, dass so ein Absorber etwas bringt, aber jetzt wo ich mein Gewehr (Walther LG 300 XT Alutec) schon eine ganze Zeit ( gut 1,5 Jahre) schieße, finde ich es wirklich toll, wenn der Schuss raus ist und das Gewehr beim Nachhalten noch genau da auf der Scheibe steht, wo es war, als ich abgedrückt habe.
    Denn gerade wenn man wie ich auf eine Visierlinienerhöhung regelrecht angewiesen ist, machen sich solche kleinen Wackler auch stärker bemerkbar. (Da ich ja noch einen guten Zentimeter weiter als gewöhnlich aus der Laufachse raus bin).
    Einen ganz minimalen Kick nach hinten sollte das Gewehr m.M.n dennoch haben, ganz ohne stelle ich mir eher nicht so toll vor.

    Das Expertsystem muss es ja auch wirklich nicht sein.
    Ich würde dir aber (völlig Unabhängig vom Hersteller) dazu raten, dass du, falls du die Wahl hast wie bei Walter oder Tesro den besseren Hinterschaft nimmst.
    Wenn du dich mit dem neuen Gewehr erstmal richtig verbessert hast und du dann auf einem konstant höheren Niveau schießt, wirst du ja sicherlich versuchen wollen, dich weiter zu verbessern.
    Dann steigen auch deine Ansprüche an's Gewehr und du würdest den Competition Schaft etc. evtl. vermissen.

    Christopher ^^.

    Wie sieht es denn mit dem Feinwerkbau 700 Universal aus ?
    Dessen Schaft ist doch dem des Mod. 60X sehr ähnlich.
    Einen Schaft des 601 oder 602 Umbauen ist schwierig. Holz wegnehmen ist nicht das Problem, aber fehlendes wieder an den Schaft bekommen ist unmöglich, schön aussehen würde es bestimmt nicht.
    Hier der Link zum Gewehr :
    Feinwerkbau - Westinger & Altenburger GmbH | Modell 700 Universal
    Dann hättest du wieder FWB und eigentlich einen sehr ähnlichen Schaft, sowie die Möglichkeit doch irgendwann auf eine Alu-Schäftung umzurüsten, da die Systeme baugleich, bzw. dieselben sind.

    :D Meine alte Hose ist damals auch urplötzlich fürchterlich eingegangen, auch ohne Wäsche ;)
    Nico :
    Es ist zwar sowieso schon alles gesagt und du warst auch schon beim Einkaufen, aber ich kann dir nochmal bestätigen, dass du sowohl deine Hose als auch die Schuhe nicht mehr missen möchtest, wenn du ein paar Trainingsabende damit verbracht hast.

    Du kannst ja mal ein größeres Programm schießen (z.B. ~80 Schuss mit Pausen) und berichten, ob die Hose gut sitzt.
    Falls sie z.B. obenrum zu groß ist, rate ich dir zum Kauf von ein paar Hosenträgern oder einem gescheiten Gürtel, falls an der Hose dafür vorgesehene Laschen angebracht sind. Sowas kostet ja quasi nichts und bringt dir eventuell viel.

    Bei mir war es immer so (Gehmann Hose "Tri-Color"), dass wenn ich mal tiefer als sonst ausatmete oder den Bauch etwas eingezogen habe etc. die Hose runtergerutscht ist, was dann Schwankungen verursachte, deswegen sind Hosenträger sinnvoll.

    Zitat

    Kogge, es ging bei uns in der Stadt ja schon soweit das einem Schüler in der Schule vom Lehrer, oder war es der Direx, nahegelegt wurde aus dem Schützenverein auszutreten.

    Zitat

    da muss ich Erzwo recht geben, bei uns wirst du von Lehrern und Mitschülern sofort als "potenzieller Amokläufer" oder Waffenfanatiker abgestempelt, sobald sie erfahren das du Mitglied in einem Schützenverein bist.

    In so einem Fall, sollten normalerweise sofort Verein/Trainer und/oder Familie beim Direx auf der Matte stehen, zu so einem, auf Deutsch gesagtem Scheiß, darf man es gar nicht kommen lassen. X( Ich hatte noch nie so einen Fall wo es soweit kam, kenne das aber auch zu gut.
    Meiner eigenen Erfahrung nach, sind es meistens die Lehrer, die soetwas behaupten, oder einem hintenrum versuchen zu sagen.

    Bei uns gibt es immer ein KK-Schießen der ortsansässigen Vereine und Verbände, wodurch auch schon teilnehmende Elternteile ihre Jugendlichen auf den Schützenverein aufmerksam gemacht haben, bzw. Jugendliche Teilnehmer Spaß am Schießen gewonnen haben.
    Gibt es sowas bei euch nicht ?
    Ich denke mal, ansonsten bringt es am meisten, wenn Jugendiche Schützen Freunde und Mitschüler ansprechen, da ich nicht glaube, dass viele Leute zuerst an den Schützenverein denken, wenn sie einem Verein beitreten wollen.

    Ich denke, wenn man genug Jugendliche hat, um eine leistungfähige Mannschaft im Bereich LG/KK aufzustellen, kann man froh sein.
    Wenn man dazu noch eine zweite Stellen kann, sollte man glücklich und zufrieden sein, und den Jgdl. sagen, dass sie noch andere Anwerben sollen, denn umso höher die Anzahl der jugendlichen Schützen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass neue Leute kommen.

    Ich verstehe euch voll und ganz, aber ...
    Wir haben ihnen ja eigentlich schon oft genug gezeigt, dass wir keine Waffennarren sind und nur unserem Sport nachgehen, aber nur mit Lichtgewehren, die Kinder evtl. gut an den Sport ranführen, gibt sich ja anscheinend kein Anti zufrieden.
    Reicht man ihnen den kleinen Finger, nehmen sie die ganze Hand und wollen jetzt auf Lichtschießen umstellen.

    Zitat

    Nur weil manche schwarzmalen und meinen 'es könnte ja', 'unter umständen dazu kommen' das...


    Diese Umstände sind leider überhaupt nicht mehr weit entfernt.

    Wir wollen diese "Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung" im Grunde genommen nicht zunichte machen, aber es darf nicht soweit kommen, dass sie unseren Sport zunichte macht !!!

    Leute, merkt ihr nicht, dass ihr euch mittlerweile alle gegenseitig an die Gurgel geht ? :D
    Es geht doch mittlerweile gar nicht mehr um das Training mit dem Lichtgewehr an sich.
    Problem am Lichtgewehr schießen ist einfach, dass es von den Antis als vollwertige und bedingungslose Alternative dargestellt wird, die sie versuchen werden durchzusetzen.

    Das eigentliche Problem ist, dass der DSB, gegen den die anderen Verbände nichts aufzufahren haben, sich davon in (fast) keinster Weise distanziert und alle GK- und später wahrscheinlich auch KK Schützen mit seinem Verhalten gegen eine Wand laufen lässt.
    Und die Antis nutzen das und versuchen uns schonmal so langsam damit vertraut zu machen :thumbup:
    Wir sind wie schon gesagt, die viertgrößte Gruppe von Sportlern, mit der ziemlich sicher weitreichendsden Tradition, und dann verstehe, ich nicht, wieso keiner der etwas "größeren" Funktionäre mal das Maul aufmacht, denn solche Diskussionen stehen in anderen Ländern, wo auch überall die ISSF exestiert in dieser Form überhaupt nicht zur Debatte.
    Haben die Angst ? Wir leben doch nicht im Kongo. Mehr als einen schlechten Ruf und massenweise Kritik der Antis, evtl. auch auf höherer politischer Ebene haben sie nicht zu erwarten.

    Wenn das Lichtschießen eine eigene Diziplin bleibt, die z.B. im ISSF oder DSB eingeführt wird und dabei Schützen von Luftgewehren und Feuerwaffen im DSB und die anderen GK Schützen, z.B. im BDMP unangetastet lässt, habe ich nichts dagegen.

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    Wir haben eine große Bandbreite von Luftdruck bis Großkaliber mit jeweils ganz eigenen Herausforderungen. Und inzwischen halt Lichtschießen.


    So MUSS es auch bleiben. Das Lichtschießen ist nicht ansatzweise eine Alternative für Feuerwaffen.
    Noch sind wir Schützen die viertgrößte Gruppe von Sportlern, aber der Schießsport muss irgendwie in der heutigen Form erhalten bleiben.
    Und mit Rot/Grün wird das schwer.

    Das wäre m.M.n auch eine gute Alternative für Jüngere, die gerne Schießen würden, dann aber zum XY-Verein ausweichen, weil sie es nicht dürfen.
    Aber auch bei anderen Veranstaltungen wie Königsschießen würde ich den Nachwuchs solange ausschließen, bis er LG schießen darf.

    Bei uns ist es so, dass man ab 8 Jahren mit der Scatt-Anlage schießen darf, und dass ist gut so, jünger darf auf keinen Fall sein. Abgesehen davon hatten wir im Verein nie ein Kind, das sein Recht mit der Scatt-Anlage zu schießen in Anspruch genommen hat. Die meisten, die dran bleiben wollen oder reingeboren wurden, melden sich an und kommen mit 10 Jahren und Sondergenehmigung wieder.

    Zitat

    Am Ende gibt es auf dem Schützenfest nur noch Alkoholfreie Getränke, weil hauptsächlich junge Menschen den Sport ausüben!


    Unvorstellbar ! 8)

    Das ist ja das Problem. Den Gedanken habe sie schon aufgenommen.
    Das hat doch nichts mehr mit schießen zu tun.
    Nicht nur, dass Knall und Rückstoß fehlen, auch Munition, samt ballistischen Eigenschaften fehlt, alles was das Schießen an sich, abgesehen von der Technik des Schützen wie Anschlag etc. sonst noch ausmacht fehlt doch ?

    Das Gewehr wird so Zweckentfremdet, dass man m.M.n nur noch durch das Äußerliche von einem Lichtgewehr sprechen könnte. "Schießen" ist das nicht mehr, dann müsste ein neuer Name her .
    Wie wärs mit " Überteuerte Taschenlampe an Gewehrschaft ruhig halten "

    Es geht ja auch im Großen und Ganzen um DSB Disziplinen , wenn es soweit kommt, dass Feuerwaffen für sportliche Zwecke verboten werden (Wovon ich eigentlich auch (noch) sicher nicht ausgehe), dann können BDMP und Co. einpacken.
    Wie soll das gehen ? PPC1500 mit Lichtrevolvern und Speedloader-Attrappen ? :S

    Welches?
    Die Frage ist zwar in erster Linie an BBF gerichtet, jedoch finde ich, dass es durchaus in Ordnung geht, Kinder oder Jugendliche auf Dorffesten etc. mit dem Lichtgewehr schießen zu lassen um ihnen den Sport näher zu bringen oder ähnliche Technik im Sinne einer Scatt Anlage zum Training benutzt wird.
    Ich fände es nur wirklich schlimm für unseren Sport, wenn es irgendwann mal soweit ist, dass diese Spielzeuge, die keine sein sollen das richtige Schießen ersetzen und damit Wettkämpfe ausgetragen werden, bei denen seit ihrer Entstehung Feuerwaffen zum Einsatz kommen.
    Für mich verliert das ganze an Ernsthaftigkeit ...

    Zitat

    mal einfach das Biathlonlichtgewehr einpacken und auf dem örtlichen Sportplatz für den Biathlon trainieren?


    Wenn es doch so einfach wäre ...

    Mal eine andere Richtung:
    Das hätte für mich überhaupt keinen Reiz mehr, Lichtgewehre kosten zwar auch nicht so ganz viel, wie richtige Waffen, jedoch kosten sie im Verhältnis zu einem modernen KK-Sportgewehr einfach viel zu viel, wenn man bedenkt, welche Arbeit und Präzision noch in so einem richtigen Gewehr steckt. Für soetwas gebe ich keine 1000€ oder mehr aus und wäre auch nie dazu bereit, so viel Geld in Zubehör wie Hakenkappen, Gewichte etc. zu investieren. Das AR20 Hybrid ist ja erst der Anfang .

    Hi.
    Ich sehe das Lichtgewehr ganz klar als Bedrohung für das gesamte Schützenwesen, da es wie schon auf Seite 1 kurz erwähnt, der Politik, bzw. den Gegnern des Sportschießens eine neue, große Angriffsfläche bietet, denn einerseits loben sie zwar, dass " wir - die für die anscheinend völlig fremde Spezies " jetzt endlich aufgewacht wären und ja nun den kompletten Schießbetrieb sofort auf Licht-Sportgeräte umstellen könnten, sagen aber auch dass Lichtgewehre - wenn man sie denn überhaupt noch so nennen kann - 6 oder 7 Jährigen Kindern mit dem Umgang von Waffen vertraut macht und diese Altersgruppe aktiv am Schießsport teilhaben lässt, was im Endeffekt dazu führt, dass die Schützen in ein noch schlechteres Licht rücken.

    Der ein oder andere Politiker meinte ja schon so sinngemäß, dass dort Grundschüler an Waffen ausgebildet würden.
    Völliger Quatsch m.M.n und wenn, dann nur im positiven Sinne, sodass dem Kind respektvoller, disziplinierter und zweckmäßiger Umgang mit Waffen beigebracht wird.

    Trotzdem halte ich von Lichtgewehren überhaupt nichts, und wüsste gar nicht, was ich tun sollte, wenn das Sportschießen komplett auf Schäfte mit Lampen umgestellt würde, das Schießen mit Feuerwaffen z.B. nur Jägern vorbehalten würde.
    Sicher ist, dass ich nicht mehr schießen würde, denn dafür melde ich mich nicht im Schützenverein an.
    Training mit einer Scatt Anlage, die an richtigen Gewehren befestigt werden, finde ich zur Leistungsteigerung oder Fehleranalyse OK , auch wenn ich das noch nie gemacht habe, obwohl ich die Möglichkeit dazu hätte .

    Ich verweise bei diesem ganzen Sportschützen-Verbrecher-Politik-Mist, der damit zusammen hängt sowieso immer auf den Spruch :
    "Wenn Waffen Menschen töten, dann machen Gabeln dick und Bleistifte Rechtschreibfehler".


    MfG :)

    Morgen,
    @ Mitch : Es wurde ja bei deinem Anschlag oft bemängelt, dass du dein Gewehr zu weit weg vom Körper positionierst. Ich denke mal, dass du dadurch deinen Kopf zu schräg hältst, was dazu führt, dass deine Visierlinienerhöhung ihren eigentlich Sinn verliert.

    Auf den Fotos ist zu erkennen, dass du deine Schaftkappe trotz der Erhöhung noch eher mittig als unten eingestellt hast. Versuch doch evtl. mal, die Schaftkappe nach ganz unten zu stellen - so 8-9 auf der Skala an der Schiene für die Kappe.
    Das sollte das Gewehr um einiges höher bringen, und wenn du dann verkantest, bringt es dein Gewehr automatisch näher zu dir und deinem Kopf.
    Ich hatte auch ein Problem mit Linksschüssen. Bei mir war es zumindest so, dass die Kappe noch zu sehr in der Mitte für meine Centra Block Club war und ich dann beim Abziehen das Gewehr irgendwie nach links rausgedrückt habe - auch gerne links hoch - weil ich beim Abziehen immer noch ein kleines Stück weiter nach rechts raus bin, und dann intuitiv nach links ausgleichen wollte.
    Aber es sollte auch schon etwas bringen, dass du jetzt dein Hüfte nicht mehr nach vorn rausdrückst - auch dieses Problem hatte ich.
    Wenn du das mit der Kappe so machen solltest, ist es aber wichtig, dass du darauf achtest, dass du deinen rechten Ellenbogen immer etwas höher hältst, sonst fällst du ständig raus.

    @ gobiman :
    Herzlich Willkommen hier im Forum 8)
    Also, wenn ich mich so in den Anschlag stellen würde wie du, würde ich vermutlich nach hinten umfallen.
    Ich fände es sehr unangenehm, wenn mein Kopf - auch auf der Backe aufliegend - noch so weit nach hinten gelehnt wäre, du verstehst was ich meine.
    Dadurch, das du den Ausleger so hoch angebracht hast, drückt es deinen Kopf quasi mit nach hinten/oben. Dann hast du aber die Schaftbacke überhaupt nicht höher gestellt. Das ist irgendwie alles etwas widersprüchlich, du stellst an der Kappe alles so weit nach unten wie es geht, sodass das Gewehr sehr hoch im Anschlag stehen müsste, und stellst dann aber den Ausleger so ein, das er das eigentlich wieder ausgeleicht.
    Problem ist dann nur die Visierinienerhöhung und die Neigung der Kappe.

    Hast du mal versucht die Schiene vom Ausleger wieder in seine normale Position zu bringen und nur mit der Schaftbacke zu "arbeiten" ?

    Ich denke mal, dass du durch diese Einstellungen, die dich so "Bananenmäßig" im Anschlag stehen lassen, dein Gewehr beim abziehen nach rechts rausdrücken lassen. Vieleicht machst du das auch gar nicht selbst, sondern es wird duch die Anspanung/Entpannung einiger Muskeln beim bewegen des Abzugsfingerns / beim Abziehen verursacht, dass sollte man nicht unterschätzen.
    In deinem Fall würde ich das Gewehr auch nochmal versuchen so weit wie möglich zurück zu bauen und dann langsam wieder aufzurüsten und dabei aber abzuwägen, was du wirklich benötigst, ohne daran zu denken, wieviel Geld du in das Zubehör reingesteckt hast.
    mit so 'nem Aluschaft und dem tonnenweise verfügabaren Zubehör verzettelt man sich schneller als man denkt, ich musste diese Erfahrung auch machen. :S

    Beim Wettkampf könnte das durch Anspannung etc. verstärkt werden, und ansonsten ist natürlich wie Erzwo schon gesagt hat, immer etwas Kopfsache daran Schuld.
    Aber was mich noch interessiert ist, ob du im Vorderschaft und/oder in der Vorderschafterhöhung noch Gewichte drin hast ?

    MfG Christopher. :)

    Zitat

    Ich sehe die Sache mit dem "Knetgriff" etwas zwiespältig. Zumindest für das Sportgewehr. Der Winkel in dem die Hand den Griff anfasst ist in jeder Anschlagart etwas anders. Somit gibt es meiner Meinung nach dann Probleme mit der "Passform".

    Genau das Problem habe ich mit meinem JPK-Griff, wenn ich LG-Liegend schießen muss.
    Bei meinem Liegendanschlag ist die Hand etwas mehr gedreht, sodass die Finger dann etwas über die "Löcher" für die Fingerspitzen herausreichen.
    Beim LG ist das nicht schlimm, da ja eh fast alles abgeschliffen werden muss. Wenn man das Problem allerdings bei der Freien Waffe hat, wird es bestimmt schwierig.
    Aber es geht hier ja um einen Griff fürs Steyr LG, von daher denke ich, dass der JPK Griff nicht schlecht wäre.

    MfG Christopher.

    Bei uns sind die Gaumeisterschaften auch rum.

    Luftgewehr
    : 361 Ringe und nun doch noch zweiter. Mit einem Ring Abstand zum Ersten :rolleyes:
    Ich war ganz zufrieden, dafür, dass ich bei den GM immer so aufgeregt bin, weil es die letzte Meisterschaft ist, bei der es für mich auch um Gold geht. :D

    Luftgewehr 3-Stellung : Für meine Verhältnisse total versemmelt - Vierter Platz - Passiert, zumindest dazu gelernt habe ich. :|

    KK-Sportgewehr : 257 Ringe - Gaumeister - Hätten locker 265-270 sein können, aber Liegend aus irgendwelchen Gründen 88 Ringe geschossen, dann Stehend nur 80 anstatt meiner durchschnittlichen 86 Ringe. Knieend hat nach meinen großen Problemen mal wieder recht gut geklappt - 89 Ringe, geht jetzt immer besser.

    KK-Liegend: 551 Ringe - Gaumeister - Mit dem Ergebnis war ich nicht ganz zufrieden, sollten langsam ruhig mal konstante 560 sein.
    Eine 7,9 und mehrere 8ten, 2-3 davon kann ich mit großer Sicherheit auf die Munition schieben - Hilft aber nix, Bei der muss man auf alles gefasst sein, da hilft nur bei jedem Schuss richtig festhalten, ist eben die billige und alle 15 Schuss ist mal ein lauter dabei, der nach oben rausfliegt :D Ansonsten schießt die in meinem Lauf aber gut. Ist ja auch nicht ausgesucht oder so.

    MfG Christopher :)

    Das in der "Zielsportzeitung" ist ein sehr interessanter Artikel, gerade das mit dem Regentropfen habe ich mich schon immer gefragt, aber wo steht denn da etwas von minimalen 10,6 mm ?

    Wenn man 200 Schuss auf einen Spiegel macht, wird es wahrscheinlich nicht mehr ganz hinhauen, aber wenn man einen realistischen Wert für die Anzahl der Schüsse benutzt, ist es doch theoretisch möglich, einen kleineren Streukreis als 10,6 mm zu schießen, insofern man Nitropulver hat, was gleich schnell abbrennt/zündet bzw. gleich viel davon vorhanden ist ( in grain gemessen) und Geschosse mit exakt demselben Durchmesser (z.B. dritte Stelle hinterm Komma) hat, bzw. generell die gleichen äußeren Einflüsse auf das Projektil einwirken, sodass das Geschoss fast die selbe ballistische Kurve / Flugbahn hat und man dann fast (!) Loch in Loch schießt mit einem entsprechendem System.
    Ich denke nicht, dass dem Geschoss da sonderlich viel ausmacht, wenn es z.B. 0,2 mm weiter links ins Patronenlager kommt. Gerade auf einem geschlossenen Schießstand, geht das doch recht gut.
    Das mit dem kalten Lauf und den Hoch/Tief Schüssen kann ich nachvollziehen, ist gerade bei unseren Vereinsgewehren in Verbindung mit unserer Trainingsmunition ganz schlimm.

    Bei eGun ist auch ein Gewehr drin, das ein Schussbild von 4,5 mm von Lochmitte zu Lochmitte hat.
    Ergibt 10,1 mm, wenn man die 5,6 mm (2 x 2,8mm) zu den 4,5 mm rechnet.
    (Ist übrigens das X-System aus dem Weihrauch Gewehr Thema ...)

    Also eine Quellenangabe hätte ich auch gern mal ... :D

    Beim KK-Gewehr meiner Meinung nach Ansichtsache.
    Beim Luftgewehr von mir aber eine klares "Ja" zum Aluschaft.
    Auch einige KK-Spitzenschützen wollen ja ihren Standard-Holzschaft (noch) nicht aufgeben.
    Ich schieße KK auch mit einem Standardschaft vom 1407, sogar ohne die verstellbare Backe, das hole ich dann wieder 'raus, indem ich meine Hakenkappe bis zum Maximalmaß nach unten stelle. Und weil das im Moment so gut klappt, warte ich auch noch mit dem Alu- oder Supermatch Schaft.Etwas anderes wäre Alu - oder Supermatch/Freigewehrschaft.

    Da bin ich (beim KK) persönlich für einen Supermatch Holzschaft, weil ich die Gewichtsbalance von vornherein besser finde als beim Aluschaft und ich mir dann nicht wie beim LG viele, teure Gewichte kaufen muss und weil ich die Lochschäfte sehr gut finde, auch, wenn mein nächster Schaft wahrscheinlich ein Aluschaft wird.

    Meine Frage :Schießstand im Freien (Teilüberdacht) oder geschlossener Stand ??

    Zur Bleiker/Grünig & Elmiger Frage :
    Mir sind natürlich auch beide Systeme bekannt, besonders begeistert bin ich vom Grünig & Elmiger Racer RWC bzw. dessen großkalibrige Brüder, bei denen das System glaube ich aber nicht ganz so aufwendig ist.
    Ich denke aber die Schussleistung beider Gewehre (Bleiker + G&E) ist top.
    Den KK Schaft vom Bleiker finde ich nicht so besonders toll.
    Problem bei dem Racer wird hier zulanden wahrscheinlich zunächst noch sein , was man macht, wenn etwas mal nicht funktioniert, dann müsste der BüMa sich bereits gut mit dem Gewehr auskennen oder man schickt es in die Schweiz.
    Ich glaube nämlich nicht, das man in jedem Schützenverein dann einfach so Hilfe bekommt, wenn man selbst nicht weiter weis (Von wegen seitlicher Patronenzuführung,Auswerfer und Ladehilfe etc. - ist mit sicherheit alles recht komplex)
    Und dann ist da natürlich der Preis bei beiden Herstellern.

    MfG Christopher.

    300-400 Euro sind wirklich schon gar nicht schlecht, manche Anschütz 54er Systeme mit Schaft in gutem Zustand gehen für 280€ bei eGun raus.
    Bei Gewehren mit etwas Rostansatz oder dem ganz alten Schaft liegt der Preis weit darunter, so welche würde ich aber auch nicht empfehlen, es gibt schließlich genug besseres.

    Fakt ist, egal wie der Schaft aussieht, ist das System ohne Macken, ist es wie schon gesagt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sehr gutes, mit dem du nach sovielen Jahren, die es auf dem Buckel hat, immernoch viel Freude haben wirst.
    Und über das Alter dieser Gewehre würde ich mir keine Gedanken machen. Einen KK-Lauf auszuschießen o.Ä. ist nicht einfach.
    Aber wenn du dir dann eins kaufst, würde ich , falls es von eGun und nicht innerhalb des SV's oder Kreises ist, ruhig beim Verkäufer anrufen und fragen, ob das Gewehr als Vereinswaffe genutzt worden ist oder privat. Ich würde nur privat genutzte Gewehre gebraucht kaufen.

    Zitat


    Fakt ist daß es auch bei älteren Anschütz Gewehren möglich ist diese aufgrund des "Baukastenprinzips" jederzeit nachzurüsten. Deshalb würde ich es auf jeden Fall einem Weihrauch oder Suhl vorziehen.


    Genauso sehe ich das auch, und wenn du vielleicht irgendwann doch noch mehr Interesse am Gewehrschießen findest, kaufst du dir einen Supermatch oder Aluschaft und du hast wieder ein Top-Gewehr. :thumbup:

    @ Königstiger : Ich weiß auch, dass das X nur für einen "Bauzustand" steht, aber immer wenn so eines bei eGun drin ist, werden da Sachen gesagt wie : extra ausgesuchte, legendäre Läufe, speziell für Kaderschützen, extrem schnelles Schloss und nur kurz hergestellt, da der finanzielle Aufwand zu groß war (Eher, weil's nicht nötig war) > So übertrieben wohl eher nicht, aber sie (die X-Systeme) haben wirklich eine ausgezeichnete Schussleistung.
    Und dann geht so ein Match 54X,1413X oder 1813X für 800€+ raus. :thumbup:

    MfG Christopher. :)

    Wie hoch liegt denn das Maximum, was du an Geld ausgeben möchtest ?
    Ein Anschütz Mod. 54 Match ist auch nicht immer teurer als die anderen.
    Da Unterscheidet sich der Preis eher in der Schäftung oder in solchen Sachen wie X-System usw.
    Den Vorteil den du hast, wenn du dich nach Anschütz umschaust ist, dass du eine viel größere Auswahl hast.
    (Habe schonmal gesehen, dass bei eGun 50 Match 54 gleichzeitig drin waren, zurzeit sind es 26)
    Außerdem hast du dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein gutes (altes) System, dass auch mit billiger Munition gute Streukreise schießt. Ich behaupte allerdings auch nicht, dass das mit einem Suhl 150 oder einem Weihrauch HW 660 o.ä. nicht geht. Die alten Suhl 150 werden ja wie schon gesagt auch von einigen Schützen hochgelobt.
    Von Weihrauch habe ich nicht wirklich Ahnung.
    Aber das du bei allen 3 Modellen in dieser Preisklasse eher magere Einstellungsmöglichkeiten am Schaft erwarten musst, sollte die sowieso klar sein.
    Bei mir kommt auch die Frage auf, was du mit einem Gelegenheits-Gewehrschützen meinst.
    Willst du Rundenwettkämpfe oder Meisterschaften mitschießen ?

    MfG Christopher^^