Beiträge von Mitch

    Moin,

    wie angekündigt haben wir gestern beim Pokalschießen des SV Deiringsen teilgenommen.
    Der Gobiman hat mal wieder locker ca. 15 Ringe weniger geschossen, als tags zuvor im Training (373).

    Bei mir selber lief es für die momentanen Verhältnisse ok.
    Ich habe 370 Ringe erreicht.
    Serien:
    94 (1x8)
    93 (1x7)
    93 ( -- )
    90 (3x8)

    Ich habe mich durchweg eigentlich gut gefühlt und wusste auch bei den Zehnern direkt nach der Schussabgabe, dass sie drin waren. Alle Ausreißer waren fast im gleichen Loch, oben links (Achter waren knapp, die Sieben dick).
    Bei denen bin ich wohl in meinen alten Fehler verfallen. Leider konnte ich diesen Fehler nicht bestimmen, sonst wäre ich jetzt schlauer. Eventuell den Stützarm falsch in die Hüfte gesetzt, oder ein Ziel- bzw. Visierungsfehler, schätze ich.

    Nach den großen Umstellungen an Gewehr und Anschlag ist ja alles noch ganz frisch und muss viel trainiert, verfeinert und verfestigt werden, deswegen bin nach wie vor guter Dinge.

    Zwei Vorschläge von Euch fallen mir momentan auch noch schwer:
    1. Mit dem Auge näher an das Diopter zu kommen. Unbewusst will ich immer den alten, weiten Abstand herstellen.
    2. Die Waffe weniger stark zu verkanten und trotzdem so nah zu kriegen, dass ich den Kopf noch gerade halten kann während des Anschlags.


    Grußi.

    Morgen,
    @ Mitch : Es wurde ja bei deinem Anschlag oft bemängelt, dass du dein Gewehr zu weit weg vom Körper positionierst. Ich denke mal, dass du dadurch deinen Kopf zu schräg hältst, was dazu führt, dass deine Visierlinienerhöhung ihren eigentlich Sinn verliert.

    Auf den Fotos ist zu erkennen, dass du deine Schaftkappe trotz der Erhöhung noch eher mittig als unten eingestellt hast. Versuch doch evtl. mal, die Schaftkappe nach ganz unten zu stellen - so 8-9 auf der Skala an der Schiene für die Kappe.
    Das sollte das Gewehr um einiges höher bringen, und wenn du dann verkantest, bringt es dein Gewehr automatisch näher zu dir und deinem Kopf.
    Ich hatte auch ein Problem mit Linksschüssen. Bei mir war es zumindest so, dass die Kappe noch zu sehr in der Mitte für meine Centra Block Club war und ich dann beim Abziehen das Gewehr irgendwie nach links rausgedrückt habe - auch gerne links hoch - weil ich beim Abziehen immer noch ein kleines Stück weiter nach rechts raus bin, und dann intuitiv nach links ausgleichen wollte.
    Aber es sollte auch schon etwas bringen, dass du jetzt dein Hüfte nicht mehr nach vorn rausdrückst - auch dieses Problem hatte ich.
    Wenn du das mit der Kappe so machen solltest, ist es aber wichtig, dass du darauf achtest, dass du deinen rechten Ellenbogen immer etwas höher hältst, sonst fällst du ständig raus.


    Hi,

    das ist interessant. Ich hatte vergessen, zu erwähnen, dass ich auch diese beiden Maßnahmen gestern im Anschlag verändert habe.
    Dass Du das jetzt auch nochmal hervorgehoben hast, scheint ja zu meiner (zumindest gestern) verbesserten Leistung zu passen :)

    Die Schaftkappe ist jetzt fast am erlaubten Maximum unten (Laufmitte <-> unterster Punkt). Zudem setze ich wieder (habe es früher auch so gemacht) weiter innen ein. Wie es hier auch empfohlen wurde.


    Gruß.

    Moin zusammen,

    @ Dingo: Danke, hoffe aber, dass es nicht so weit kommen muss!

    Kurzer Zwischenstand:

    Gestern habe ich eine ausführliche Trainingseinheit durchführen können. Noch hab ich keinen Radikalschritt in Richtung Zustand vor zwei Jahren gemacht. Aber angefangen, zurückzubauen.
    Zunächst habe ich erstmal die Visierlinienerhöhung etwas reduziert und die Schaftbacke entsprechend in der Höhe angepasst.
    Außerdem die Gewichte an der Tube abgenommen und hinten Gewichte angebracht, der Schwerpunkt der Waffe ist nun direkt vor meiner Faust. Gesamtgewicht 5300 gr.
    Meine Schussbilder sahen von der Streuung her sehr gut aus, jedoch nach wie vor immer deutlich oben links.
    Daher ging es dann an den Anschlag.
    Ich habe dort, glaube ich, etwas entscheidendes verändern können. Euer Tipp, die Hüfte nicht in Richung der Fußspitzen zu schieben (wusste ja nicht, dass ich das mache) war echt gut. Durch die Abstellung dieser Geschichte bin ich auch automatisch insgesamt ewas gerader geworden. Außerdem konnte ich dadurch wohl auch meinen Kopf gerader halten.
    Die Schussbilder wurden umgehend mittig, so gut wie keine 8 mehr in den letzten 50 Schüssen.

    Klar, nur der Anfang des Ganzen, und vielleicht gar nicht mal der Durchbruch, aber vielleicht bin ich ja nun doch auf einem guten Weg...


    MfG.
    Mitch

    Moin zusammen,

    @ Dingo: Danke, hoffe aber, dass es nicht so weit kommen muss!

    Kurzer Zwischenstand:

    Gestern habe ich eine ausführliche Trainingseinheit durchführen können. Noch hab ich keinen Radikalschritt in Richtung Zustand vor zwei Jahren gemacht. Aber angefangen, zurückzubauen.
    Zunächst habe ich erstmal die Visierlinienerhöhung etwas reduziert und die Schaftbacke entsprechend in der Höhe angepasst.
    Außerdem die Gewichte an der Tube abgenommen und hinten Gewichte angebracht, der Schwerpunkt der Waffe ist nun direkt vor meiner Faust. Gesamtgewicht 5300 gr.
    Meine Schussbilder sahen von der Streuung her sehr gut aus, jedoch nach wie vor immer deutlich oben links.
    Daher ging es dann an den Anschlag.
    Ich habe dort, glaube ich, etwas entscheidendes verändern können. Euer Tipp, die Hüfte nicht in Richung der Fußspitzen zu schieben (wusste ja nicht, dass ich das mache) war echt gut. Durch die Abstellung dieser Geschichte bin ich auch automatisch insgesamt ewas gerader geworden. Außerdem konnte ich dadurch wohl auch meinen Kopf gerader halten.
    Die Schussbilder wurden umgehend mittig, so gut wie keine 8 mehr in den letzten 50 Schüssen.

    Klar, nur der Anfang des Ganzen, und vielleicht gar nicht mal der Durchbruch, aber vielleicht bin ich ja nun doch auf einem guten Weg...


    MfG.
    Mitch

    Moin,

    also ich finde Eure Anregungen wirklich gut!

    Ich werde wohl tatsächlich auch in Betracht ziehen, da die Saison im Großen und Ganzen auch vorbei ist (paar Pokalschießen und Landesmeisterschaften KK nur noch) , das Gewehr zurückzubauen auf den Zustand, den es hatte zu 380+ Zeiten.

    Da hatte es nur eine deutlich kleinere Visierlinienerhöhung, Mec-Contakt-Schaftkappe und Mec-Abzug, fertig.

    Die ganze Schrauberei ging ja nur los, weil ich auf einmal am Ende der Diopterrasterung bei Hoch angelangt bin und andere Ausgleichsmaßnahmen nicht fruchteten.

    Auch die Tipps zu meinem Anschlag werde ich ausprobieren.


    MfG

    Danke schon mal soweit!!!


    Werde mit diesen Anregungen das nächste Training angehen und berichten.
    Wird aber erst nächste Woche sein. Blöde Wechselschicht.

    Noch etwas: Ein Kollege bemängelte mal, dass ich den Diopter weiter nach vorne schieben sollte, um dadurch mit dem Kopf weiter nach vorne zu gehen. Das hab ich bis jetzt auch nicht gemacht. Würde das Sinn machen?


    MFG

    Hallo Meisterschützen,

    in dem ein oder anderen Posting hier hatte ich ja auch schon mal erwähnt, dass ich mich in der schlimmsten Krise seit 20 Jahren befinde.

    Nachdem ich vor 2 Jahren im Liga-Betrieb noch mehrmals über 380 gekommen bin, habe ich dieses Jahr nicht einmal die 370 in der Liga erreicht. Im Training auch nicht mehr die 380.

    Meine Kleidung habe ich in den letzten 2 Jahren umgestellt, da die alten Sachen mehr als verschlissen waren oder auch nicht mehr passten (Jacke, Hose, Schuhe).
    Ich fühle mich in den neuen Sachen aber wohl und meine, sie passen auch gut.

    An meinem Gewehr habe ich auch einiges verändert. Auslöser war, auch ungefähr vor zwei Jahren, zu 380er- Zeiten, dass ich bei der Rasterung des Diopters am Ende angekommen bin (bei Hoch).
    Danach habe ich dann halt mit Visierlinienerhöhungen experimentiert.
    Zudem kamen nach und nach noch höherwertige Komponenten wie die Laufverlängerung, die Schaftbacke und weitere Kleinigkeiten dazu.

    Seit Anfang dieses Jahres führe ich ein Tagebuch. Sowohl Training als auch Wettkampf.
    Mit einigen Ausnahmen bleibt es dabei, dass ich oftmals Probleme mit Hochschüssen habe, meist links hoch.
    Ich merke ab und zu auch direkt, dass ich da hinziehe. Klar überprüfe ich dann erneut die Nullstellung.
    Die Standardansätze wie Fußstellungskorrektur und Stützhand weiter nach vorne bringen jedoch keine Heilung.

    Ich poste Euch daher mal einige Bilder von mir im Anschlag, vielleicht habt Ihr ja noch einen Ansatz, der meinen Kollegen auf dem Stand und mir noch nicht aufgefallen ist!

    Andere Szenarien, wie sie auch immer wieder, sogar relativ oft, vorkommen, z.B. bei Sorgerechtsstreitereien, Hartz4-Problemen, Blutrache/Ehrenmorde etc. sind anscheinend gar nicht erst in Erwägung gezogen worden. Man geht gleich auf den Waffenbesitzer los.

    Versteh ich nicht. Andere Sachen werden doch auch geübt- nur war diese Übung jetzt halt größerer Natur und für die Medien interessant...

    Hab jetzt nur den o.g. Link von der Kreiszeitung angeklickt. Sehe nicht, was da reißerisch sein soll. Es wird einmal erwähnt, was der fiktive Ausgangssachverhalt sein soll für die Lage, die bewältigt werden sollte...

    ?(


    MFG
    Mitch

    Das mit der Hüfte hätte ich jetzt mal auch angeführt.


    Ich kämpfe ja schon die ganze Saison mit Hoch-Schüssen.

    Meine Ergebnisse sind von um die 380 konstant in der letzten Saison auf nunmehr um die 365 konstant in dieser Saison gefallen. Immer hoch.

    Habe am Gewehr alles auf nach-unten-kommen umgebaut. Aber keine nachhaltige Besserungen.

    Ganz aktuell befasse ich mich vor allem mit meiner Hüfte. Zuletzt, wobei ich vorsichtig geworden bin mit vorzeitigen Erfolgsmeldungen, habe ich die Hüfte nicht mehr so weit nach vorne geschoben, und hatte geniale Serien dabei. Mal gucken, ob es dabei bleibt.

    Kurz und gut, die Hüfte kann es also auch sein...


    MFG

    Moin,


    grundsätzlich sehr schwierig, über das Internet eine brauchbare Einschätzung abzugeben...

    Es wäre auch besser, wenn Du Dich mit dem Gewehr im Anschlag von allen Seiten mal fotografieren lässt.


    Durchsuche doch mal in Ruhe und ausführlich dieses Forum hier, da wirst Du ein paar grundsätzliche Tipps zur Beschaffenheit einer Jacke finden!


    MfG


    PS:
    Meine Jacken bislang waren/ sind auch immer 1- 2 Größen größer ausgefallen. Kommt auch auf den Hersteller an.

    So, bin ein wenig in Zeitnot,

    muss aber eben noch kund tun, dass es gestern geklappt hat!!

    5:0 im Halbfinale und im Herzschlag- Finale dann ein 3:2

    Für uns zum Glück und dramatisch für unsere Gegner: An Platz 5 wurde es entschiegen, unser Mann hatte 372, der Gegner 365, und zwar mit einer Fahrkarte drin. So ist es halt im Ligamodus. Er hatte in seine Walther den Diabolo falsch herum eingelegt und dann in der Wand versenkt, heftig...

    Ich selber habe meine grandiose Talfahrt fortgesetzt. Kontinuierlich in den letzten drei Ligakämpfen jeweils mein Negativ- Ergebnis der letzten Jahre noch unterboten...trau es mich nicht zu sagen, aber es gab ne Menge 6er und 7er. Totoal von der Rolle, noch nie gehabt...

    Jetzt muss ich mal einen Neuanfang starten, denn zum 29.05. steht die Relegation an, da muss ich wenigstens wieder die 7 in der Mitte haben...


    Grußi.

    Moin,

    gleich geht es los nach Südkirchen...http://www.ssv-suedkirchen.de/

    Zunächst Halbfinale (zu 95% schon sicher gewonnen) und dann Finale um einen Relegationsplatz für den Aufstieg von Kreisliga A in die Bezirksliga...uiuiuiui

    Wird wohl spannend, da einerseits die Ergebnisse meiner Mannschaft schwanken (bestes Beispiel bin ich ja selber, 15 Ringe hoch und runter sind ja immer drin) und andererseits die Mannschaftsbelegung unserer Gegner nie klar ist (Riesenvereine dabei, mit 'ner Menge Ligaberechtigter Holländer, die auftauchen könnnen...)


    Schaun mer mal :)


    MfG

    Ich hatte glücklicherweise bei der Bezirksmeisterschaft im Landesleistungszentrum in Dortmund neulich einen "Ausreißer" nach oben - 376 Ringe - und bin damit qualifiziert für di e Landesmeisterschaften...

    Gleich am nächsten Tag beim Training waren es wieder 362 Ringe - fürchterlich, diese seit Monaten andauernde Achterbahnfahrt...


    Gruß.

    Willkommen,

    interessant zu lesen, ich hoffe, Du kommst irgendwo unter!

    Ich persönlich habe schon gute Erfahrungen damit gemacht, Kleidung gebraucht- auch aus dem Internet- zu kaufen. Da dürftest Du mit wenig Geld Jacke, Hose, Schuhe und Kleinkram zusammenkriegen.
    Gewehr wäre natürlich schwieriger.

    Ich arbeite auch im Schichtdienst, das ist wirklich ungünstig bez. regelmäßigem Training. Gerade jetzt, wo es bei mir überhaupt nicht läuft, konnte ich auch 2 Wochen lang nicht auf den Schießstand und morgen ist Bezirksmeisterschaft. Naja, mal schauen.


    MFG
    Mitch

    Tjaaa,

    da habe ich mittlerweile so viel Geld für mein Gewehr ausgegeben, aber die Tube hab' ich immer irgendwie vernachlässigt. Wird jetzt aber nachgeholt :)


    Grund für die Vernachlässigung war, dass ich (Kinder, bitte nicht nachmachen) meine Schüsse schon immer 'reinziehe in die 10.

    In der Mitte stehen, abziehen und nachhalten krieg ich einfach nicht hin... eine Verlängerung des Visierweges wär da wohl eher kontraproduktiv.


    Die Tube scheint mir jetzt aber doch sinnvoll.

    Im übrigen habe ich den Schwerpunkt der Waffe mal wieder kontrolliert. Er liegt leider ca. 10- 12 cm vor meiner Stützhand und somit definitiv zu kopflastig...


    MFG

    Moin,

    im Zusammenhang mit der Balance hätte ich eine Frage:

    Ist das so, wie ich es in Erinnerung habe und mein Gewehr eingestellt habe, nämlich, dass an dem Punkt, wo das Gewehr auf der Hand ruht, der Schwerpunkt sein sollte? Also der Punkt, an dem das Gewehr ausbalanciert sein sollte?


    Gruß,

    Mitch