Hallo TAFKAS, Hallo Claus-Dieter,
streitet Euch bloß nicht meinetwegen.
Heute war mein Training gut. Ich bin auf den Stand gegangen, auf den ich morgen Rundenwettkampf schieße, ansonsten aber meide, weil er ganz links außen dicht an der Wand liegt.
Auflage auf Höhe gebracht 1,40 m, Stand gesucht und relativ schnell ein "Wohlfühlgefühl" gefunden. Ich würd mal sagen, heute war es eine 5+. Das konnte ich als o abhaken und mußte mich nicht mehr darum kümmern.
Jetzt gab es nur noch an drei, eigentlich vier Dinge zu denken.
Zentrisches Sehen, d.h. gute Kopfhaltung zum Diopter, passte heute optimal,
Augen immer auf den gleichen Punkt einstellen, heißt Korn scharf,
Während der Tiefenatmung in das Ziel gehen,
Beim drittten oder vierten Atemzug nicht ganz ausatmen und an dem Atemhaltepunkt genau in der Mitte zu sein,
Schuss ab,
Wenn ich zu lange gewartet hatte, dann absetzen und neu anfangen.
Die letzten Trainings waren so, dass ich immer in der 3. Serie abfiel und die Neuner auch dort landeten.
Heute war es anders, die Konzentration blieb. Ab Schuss 25 bekam ich etwas "Angst" die 300 nicht zu erreichen.
Beim letzten Schuss passte ebenfalls alles gut, ich hab lediglich nicht genug nachgehalten, gemäß dem Gedanken "gut gezielt, zum Glück fertig".
Ich war trotzdem zufrieden, weil ich ja wußte, wo mein Fehler lag.
Hier meine Serien:
- Serie = 10,5/10,1/10,4/10,4/10,0/10,1/10,3/10,4/10,1/10,1 = 102,4
- Serie = 10,5/10,4/10,6/10,5/10,6/10,5/10,6/10,7/10,5/10,3 = 105,2
- Serie = 10,7/10,3/10,7/10,3/10,1/10,2/10,1/10,4/10,4/ 9,8 = 103,0
Nach dem 5. Schuss hab ich noch mal 2 Klicks (20er) bei links gestellt und das war auch gut.
Ich konnte aber auch merken, dass die Schulter so ganz eben ein bißchen in die Höhe ging, wenn ich nicht sofort optimal im Ziel war.
Mein Ziel heute waren nicht unbedingt die 300 Ringe. Mein Ziel war es die Abläufe nicht durch Fremdgedanken zu stören. Wenn ich an andere Dinge gedacht hatte, konnte ich die recht gut und schnell wieder verwerfen.
Es grüßt Euch eine rundum zufriedene Brigitte, die wohl nie aufhören wird zu lernen und an sich zu arbeiten.
Drückt mir für morgen die Daumen.