Beiträge von pustefix

    Wen's interessiert...Ein wenig Recherche zu den Begriffen, und woher man das Zeug bekommt, ist hier drunter.

    Für die, die es nicht interessiert, ist hier ein Spoiler: Es ist in Autowerkstätten zu finden.

    Die englische Wikipedia sagt, dass mit "Moly" MoS2 gemeint ist: "Molybdenum disulfide (or moly) is an inorganic compound composed of molybdenum and sulfur. Its chemical formula is MoS2."

    Sowohl im englischen wie im deutschen Artikel zu Molybdenum disulfide bzw. Molybdän(IV)-sulfid wird auf die Eigenschaften als Schmiermittel eingegangen.

    Ich suchte also Schmierfett mit MoS2-Zusatz. In den beiden ersten normalen Baumärkten gab's das nicht.

    Das ist eher etwas für Autos etc.

    Im Internet (und auch sonst) werden gerne Gebinde von 500 g aufwärts angeboten.

    Mein Kumpel, der Auto- und Motorradschrauber, hat einen solchen Topf und gibt mir ein bisschen was davon ab. Er braucht das für ein Lager an seiner Honda. In den letzten 20 Jahren habe er ca. 20 g davon verbraucht...

    Tatsächlich fragte er fachmännisch "wofür?"; er hat nämlich 2 Sorten. Das mit dem extra-hohen Mo-Anteil ist aber für irgendeine noch speziellere Anwendung.

    Das von Hans48 vorgeschlagene, sehr speziell aussehende “Gun Grease LT12” ist bestimmt prima. Ist aber ein bisschen schwierig zu finden. Für mich die günstigste Variante: 7€ für 50 g, plus 7€ Versand.

    Ich nehm dann mal das vom Schrauber; im Video wurde ja auch nur irgendein “moly grease”, ohne spezielle Besonderheiten verwendet.

    Vielen herzlichen Dank KabalMSU und DuffyDuc !

    Das sieht sehr vielversprechend und zielführend aus. Mangelnde Schmierung würde das Abzugsgefühl (auch mit kleinen Rucklern statt sanftem Gleiten) erklären. Ich bin am Suchen... Gar so einfach zu finden ist das Zeug nicht.

    Ich hab nochmal die (hier viel gescholtene) Anleitung konsultiert. Daher (S. 29) hatte ich das: "Für den Abzugsmechanismus keine Öle oder Lösungsmittel benutzen." Steht eine Seite vorher auch genau so auf Italienisch, tja...

    Ich habe mit meiner SP neulich eine Überraschung erlebt: Auf einmal ist der Abzug (2. Druckpunkt) superschwer. Gefühlte 3 kg oder so. Und dann wieder bei einigen Schüssen eher im Normalbereich. (Das war ein ziemlich verkorkster Wettkampf.)

    Zuhause dann erstmal etwas saubergemacht, aber am Abzug soll man ja nicht herumölen oder -fummeln... Also beließ ich es bei einer unfachmännischen (und ergebnislosen) Sichtprüfung.

    Mit dem Prüfgewicht (1kg) schien die Pistole relativ vernünftig auszulösen; Hochheben ging, und bei einem leichten rauf/runter machte es klick. In der Hand hingegen...

    Mir kommt es vor, als würde dieses Phänomen der Schwergängigkeit vor allem dann auftauchen, wenn man den Druck langsam erhöht, also beim (versuchten) Präzisionsschießen.

    Kommt das irgendjemandem plausibel vor?

    Hintergrundinfo: Nachdem ich den Abzug versaut hatte (ich wollte einen kurzen aber relativ schweren Vorzug), kam sie dann wieder mit Werkseinstellungen zurück. Ich hab die nur sehr zurückhaltend geändert (kurzer Finger, Gesamtabzugsgewicht nahe bei 1kg). Das war auch schon vor ungefähr einem guten Jahr, und seitdem habe ich sie ohne (technische) Probleme regelmäßig benutzt.

    Er hatte eine 9mm Pistole dabei und wollte Dich auf den Arm nehmen.

    Nee... Er hatte eine Walther GSP dabei. Die zumindest kenn ich. (So eine hab ich auch, und lange benutzt.) Und .32 Munition hat er sich dann zusammengeschnorrt, um seinen Wettkampf schießen zu können.

    Eine .38 WC (=9mm) wird wohl kaum in ein Patronenlager .32 WC (8,13mm) reinpassen. Nicht mal mit sehr viel Kevin-Kraft.

    Sorry, aber das ist völliger Blödsinn.


    Weder eine .38 Spl. WC noch eine 9mm (Luger, Glisenti, Browning lang oder kurz, Makarov, WAS AUCH IMMER) passen in ein .32 S&W long WC-Lager.

    Deswegen wunder ich mich ja auch, deswegen meine Nachfrage hier. DAS hier...

    Eine 7.65 Browning wiederum passt sehr wohl, und wegen des Halbrandes geht die auch los. Nur mal so nebenbei ....

    Von beschussrechtlichen Problemen mal abgesehen kann ich von solchen Experimenten nur abraten ...

    ... kann ich mir schon eher vorstellen. Und dass er dann die pummelige .32 ACP (or whatever) wegen ihrer Proportionen mit einer 9 mm verwechselt hat.

    Nehmen wir mal an, so sei es gewesen: Wie schlimm ist das für die Pistole?

    .32 WC hat einen Durchmesser von etwa 8,1 mm

    Ich werde das nach meinem Urlaub mit einer leeren Hülse ausprobieren.

    laut diesem Hersteller https://www.hn-sport.de/de/reloading/wc-hb-314-100-gr-l hat die Hülse der .32 (etc.)-Patrone 8,56 mm Durchmesser, das Geschoss 8,00 mm.

    Soweit ich weiß (ist nicht weit) hat die übliche 9mm (9x19) Patrone einen Hülsendurchmesser von 9,65 mm und das Geschoss 9,0.

    Wenn der Unterschied von 0,9 mm Hülsendicke stimmt, finde ich es ja schon mal erstaunlich, dass er das Ding überhaupt ohne Werkzeug hineingezwängt bekommen hat. Geschossdicke unterscheidet sich um 1 mm. Das ist ja nicht nix, aber mit Blei kann man das ja vielleicht machen. Ich würde einen recht hohen Druck erwarten. Aber es war nur laut, explodiert ist die Waffe ja nicht, auch bei den folgeneden 65 Schüssen (richtiges Kaliber) nicht.

    Ich würde gerne versichert bekommen, dass mein Erlebnis von gestern nicht haarsträubend gefährlich war sondern eher in die Kategorie "kann vorkommen, Schwamm drüber" fällt:

    Beim Wettkamp Zentralfeuerpistole (heißt das auf deutsch so? 25m, cal. .32 oder .38) knallte es beim Nebenmann beim ersten Probeschuss sehr laut.

    Wie sich rausstellte, hatte er seine GSP aus Versehen statt mit der .32 S&W long Wadcutter mit 9mm WC geladen. Und dann tatsächlich abgefeuert.

    Ich bin überrascht, dass die Patrone überhaupt in Magazin u. Kammer passten.

    Ich bin auch überrascht, dass er sich traute, die Pistole dann mit der richtigen Munition weiterhin zu benutzen.

    Ist die Kammer in ihrer strukturellen Integrität nicht zumindest gefährdet? Sollte der Lauf nicht völlig hinüber sein?

    klaffen ... weit auseinander.

    gestern im Training 300,heute im Wettkampf magere 293

    Ich finde dein Beispiel mit dem riesigen Unterschied zwischen 293 und 300 jetzt nicht so überzeugend, das sieht für mich nach Tagesformschwankung aus. Oder weil der Wettkampf auf einem anderen Stand ist, mit anderem Licht; oder eine andere Tageszeit (ich bin abends meist deutlich besser, viele Wettkämpfe sind morgens).

    Aber egal wie gut das Beispiel ist, du hast ein Nervositätsproblem. Mein Rat wäre der gleiche wie der von poolbaucenter: JEDES kleine Wettkämpfchen mitmachen. Zur Not beim Training mit Kollegen öfters einen kleinen Wettbewerb einbauen, dass du den "jetzt zählt's-Druck" bekommst. Man gewöhnt sich dran.

    Außerdem fördern viele Wettkampfteilnahmen die Regelkunde, und du kennst die Abläufe. Das wären dann schon mal zwei Aspekte, über die man sich keine Sorgen machen / nervös sein muss.

    Ein FP-Kollege braucht einen Schlagbolzen (idealerweise mit Feder) für seine Toz. Die waren schon vor 15 Jahren, als ich an der Vereins-Toz verzweifelte, sehr schwierig zu bekommen. Der übliche Ratschlag "kauf 2 Pistolen und schlachte eine aus" hilft inzwischen nicht mehr wirklich weiter.

    So ein Ding sieht ja nicht besonders komplex aus, das sollte doch irgendjemand (Materialkenntnis vorausgesetzt) nachbauen können?

    Gibt es eine Quelle für Schlagbolzen in vertretbarer Qualität?

    Vorweg: Entschuldigt bitte meine komplette Ahnungslosigkeit über LGs.

    Für die Mitglieder (alles Anfänger) meiner Betriebssportgruppe suche ich günstige (lieber <1k€) Luftgewehre. Oft sehe ich bei der bekannten Auktionsplattform "Auflage"-Gewehre in dieser Preisklasse.

    Wir wollen aber vor allem freihändig schießen.

    Taugen diese Auflagegewehre dazu?

    Reicht es, nur ein "Auflagekeil" genanntes Dings abschrauben oder muss man noch andere Dinge ändern?

    Sind Visiererhöhungen ein Problem?

    Ich habe inzwischen recht üble Augenprobleme (tagesformabhängiger und auch während des Wettkampf veränderlicher Astigmatismus) und müsste die mal einem Augenarzt vorführen.

    Kann jemand einen mit Ahnung vom Pistolenschießen empfehlen? Am liebsten in der Gegend von Aachen, restliches NRW geht auch, weiter weg müsste geplant werden.

    Vor sechs Jahren konnte ich mir noch mit dem Kauf einer Schießbrille behelfen, dann jedes Jahr andere Gläser, dann vom rechten aufs linke Auge gewechselt, weil das nicht ganz so matschig sieht... Es hilft alles nicht mehr wirklich was. Jedenfalls nicht zuverlässig auch außerhalb des Optikerladens. Manche Wettkämpfe gehen, viele nicht.

    Das mit dem Schnürsenkel/Sicherheitsfähnchen durch den Schacht für's Magazin ist machbar und logisch.

    Danke für den Tipp.

    Für den Fall, dass Offizielle auf stur schalten und sich wichtig machen*, besorg ich mir dann so ein Mündungstütchen.

    * Hatte ich 2015 oder 2016 bei der italienischen Meisterschaft, wo eine ISSF-Offizielle aus Bayern meinen Sicherheitsstöpsel für die .22er für ganz, ganz gefährlich hielt. Sie konnte auch kein einziges Szenario entwerfen, wo so etwas tatsächlich eine Gefahr darstellt, blieb aber bei ihrer Meinung. Da ist eine Diskussion natürlich total sinnlos. Plastikschnur aus anderem Koffer und gut war's. Trotzdem keine erbauliche Erfahrung.

    Da ich nicht die Zugriffsrechte fürs Ändern/Aktualisieren meines eigenen Beitrags habe... neuer Beitrag.


    In

    https://www.dsb.de/der-verband/ue…-sportschiessen steht

    Unter dem völlig irreführenden Titel

    "SicherheitshutPDF, 49.4 KB

    06.03.2019":

    Sicherungsmedium der Fa. Holme zugelassen.

    Die Fa. Holme hat ein neues Sicherungsmedium für Luftgewehre und in verkleinerter

    Machart für Luftpistole vorgestellt. Dieses Medium wird wie ein Mündungsschoner über das

    Laufende gezogen und sichert damit den Nutzer vor einer evtl. geladenen Waffe. Damit ist es

    möglich, auch u.a. bei sogenannten Seitenspannergewehren die Sicherheit herzustellen.

    Ebenso kann bei Luftpistolen, die keinen Sicherungsfaden durchziehen können dieser

    Mündungsschoner verwendet werden Hingewiesen wird ausdrücklich darauf, dass als

    Sicherungsmedium nur diese Mündungsschoner zugelassen sind, die auch mit dem

    signalfarbenen Etikettenbändchen mit Sicherheitshinweis versehen sind