Beiträge von knappe

    vorab, ich habe überlegt ob ich diesen "Beitrag" und die darin enthaltende persönlichen Meinung Antworten sollte. Denn es ist kein Tatsache sonder eben nur eine Meinung................

    Die bei einem Munitionstest verschossene Menge Munition von
    fünf oder zehn Schuss je Sortierung ist für eine statistische Festlegung
    ungeeignet.


    Das Ergebnis nach Höhen- und Seitenstreuung ist nicht mehr
    als eine zufällige Momentaufnahme, in die unzulässige qualitative Aussagen
    hineininterpretiert werden.

    Dieses ist eine Tatsache und da gebe ich dir recht. Erst wenn man alle Schüsse einer Produktionserie verschossen hat, weiß man was man für ein Schussbild gehabt haben könnte. Aber dafür gibt es Statistischeprozessrechnungen um eine Tendenz festzustellen (5-10 Schuss reichen bei weiten nicht dafür aus). Aber, man fährt ja auch nicht alle Produzierten PKW erst mal an die Wand um zu sehen ob sie sicher sind :D

    Auch da ist etwas Wahres dran............ 8)

    Für den „normalen“ Sportschützen auf Kreis- und Bezirksebene
    und nicht zum oberen Drittel bei Landesmeisterschaften zählend, ist ein
    Munitionstest nicht erforderlich. Sieht man einmal von der schon erwähnten
    psychologischen Wirkung ab.

    und gehau da liegt der Haase im Pfeffer. Wer nur mit minderen Material, unmotiviert "herum ballert", wir nie besser werden
    "Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste."#### Konfuzius ####

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wer besser werden will muss immer auf der Suche sein. Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein. :thumbup:

    aber Vorsicht :D
    ich würde die Originale Feder so lassen und nicht daran rum experimentieren. Oder eine zweite bei Anschütz bestellen, wenn die erste nach der Behandlung hinüber sein sollte.
    Zweite Option: Eine andere ähnliche Zugfeder suchen mit weniger Zugkraft! Das ist aber eine Sisyphusarbeit (als eventueller Anbieter fällt mir da mercateo.com ein) was mich von dem Projekt dann auch abgebracht hat.
    Denn, mittlerweile haben meine Tochter und ich uns mit dem Abzug auch arrangiert . Der Mensch ist halt doch ein "Gewohnheitstier" ^^

    Ich habe das gleiche Problem wie Kruemelgirl.
    Ein sehr gutes und präzises 54 System und den alten Abzug. Heraus gefunden habe ich, das man früher das Abzugsgewicht nur über eine andere Feder regulieren konnte (es gab für den Export bestimmte Federn mit 500 Gramm und mehr!!!) Wenn man weniger als die Originalen ca. 100-120 Gramm haben möchte, ist das ohne weiteres nicht so leicht möglich.

    Teure Variante: neuer moderner Abzug, mit anpassungsarbeiten beim Büchsenmacher. Locker 200-300€! je nach Abzug Variante :thumbdown:

    Low Budget: eine Feder finden die weniger Zugkraft hat. Oder auf Risiko gehen und den Federstahl erwärmen (Metaller sagen „anlassen“) und hoffen das die Zugkraft etwas nach lässt. Nur diesen Schritt habe ich mich nicht getraut, denn mit Federstahl in dieser kleinen Größe ist das so eine Sache ohne ihn zu zerstören :S

    Abenteuer DM in München ist beendet. Hatte das WE jedemenge Spaß und wieder einige Erkenntnisse dazu bekommen.
    Ach so geschoßen habe ich auch:

    http://www.dsb.de/deutsche_meist…0006093l878.pdf

    eigentlich könnte ich damit zufrieden sein, war ja auch mein erstes Mal :S wenn diese 8´ten in der zweiten Serie und in der dritten Serie nicht gewesen wären und die drei 9´ner in der dritten noch hinter her ;)

    Einen schönen Gruß noch an Mario Lehr, falls er auch hier ist und noch mal Glückwunsch zum 3 Platz im 3x20.

    Schöne Grüße aus WOB und bis zum nächstes mal, aber dann sieht man sich im Finale :thumbup:

    Zitat

    Handgelenk ziemlich lappig? wo ist das Problem? Sei doch froh, das muss sogar am Handgelenk elastisch sein! :thumbup:
    Die Sportordnung von 2009 (ich habe keine aktuelle) sagt dort "die Handschuhe dürfen nicht weiter als 50mm hinter die Knöchel des Handgelenk reichen" und
    "Der Handschuh MUSS jedoch locker um das Handgelenk sitzen"

    Du bist ja auch schon Ü40 ;) , erinnere dich mal zurück, so um 198?, da haben die Hersteller Handschuhe mit Klettverschluß am Handgelenk verkauft. Die wurden dann, glaube ich im nach hinein, verboten. Somit musste man den Verschluß ab schneiden und nun heisst es in der SpO. "am Schießhandschuh ist keinerlei Verschlussvorichtung erlaubt"

    Werde mir wogl mal den Ein oder Anderen von Stelljes kommen lassen und

    anprobieren.

    Genau, besser ist das ;) und was nicht passt einfach Retour. Das habe ich mit der Jacke für meine Tochter auch so gemacht.
    Und ich hätte nicht gedacht was es für unterschiede bei den Größen, der verschiedenen Hersteller (z.B. die Größen der Hausmarke Artikel von Allermann -sehr groß, die orginalen von Sauer, Gehmann ect. fallen wieder kleiner aus).
    Die haben untereinander leider nicht den gleichen Standard, was die Größen angeht.
    Bei den Thune Handschuhen z.B. die sind scheinbar in der Regel etwas kleiner als normal (ich habe sonst immer Hand-Gr. L, bei Thune musste es ein XL sein. Töchterjen hat Hand-Gr. S, der Thune ist da sehr klein und sie brauch eigentlich eher M)
    Ich würde vorher auf jeden Fall bei Stelljes anrufen und nach fragen, wie die Größen ausfallen.

    Mein neuer Lieblingshandschuh ist ist der Sauer Premium. Liegt bei 60 € und bietet durch sein neues Konzept jede Menge Gefühl für die Waffe. Außerdem lässt sich damit Super Laden wenn man kurze Finger hat ;). Verwende den beim frei stehend KK sowie LG für liegend wäre meine Empfehlung der Solid Open von Thune gewesen ;)

    Dem kann ich nur zu stimmen. Selber habe ich nicht den Premium, aber ich habe diesen aber mal von einer Freundin probieren dürfen :thumbup:

    Ich schieße LG- stehend auf der Faust und habe seit Jahren den Sauer Standard open, für 28€ (musste noch den Zeigefinger & Daumen am Handschuh etwas kürzen um die Diabolos besser greifen zu können)

    Wenn du mal KK liegend schiessen willst, kann ich dir nur den Thune solid open für ca. 65€ wärmstens ans Herz legen. Da habe ich schon etlliche andere aus probiert und nur bei dem drücken keine Nähte von innen und von aussen ist er fest genug, das sich der Riemen nicht einschnürt.

    Danke an OldGunner, das du das Gespräch wieder auf eine Sachliche-Ebene zurück holtst :thumbup: ......alles Interessante Theorien!
    Aber ich bin ein Mann der Praxis und glaube beim Muntest nur Schußbilder (SB) die ich sehen & nach messen kann.

    Wenn man von Schwingungen redet sollte man wissen von was man redet. Daher meine Meinung Einschießen nur mit Schaft. (Beim Christian Planer macht man das ebenso wird schon seinen Grund haben warum ein gelernter Büchsenmacher und KK 60 liegend Europameister dies so handhabt. Dort wurde auch relativ lang an dem Einschießbock herumgewerkt und interessanterweise ist dort der Unterschied zwischen ihrem Einschießbock und einem Einschießbock bei dem man das Gewehr am Schaft wie in einen Schraubstock einspannt ziemlich gering <1mm/10 Schuss)

    verstehe ich das richtig, das ein eingespanntes System im Vergleich zu einem eingespannten Gewehr um 1mm vom SB ab weicht? Ich gehe mal hier davon aus das das SB vom komplet eingespanntes Gewehr größer ist!?

    Ich habe bis jetzt kein System kennen gelernt, welches den Menschlichen Anschlag exakt wieder gibt. Mit den Munitionstestmaschinen kann man meiner Meinung immer nur eine Tendenz sichbar machen. Aber immer noch besser als gar nicht zu testen.

    Nun liebe Gemeinde, hat den schon mal jemand die Testsysteme mit einander verglichen?

    Das heißt, das System "Lauf mittels einem Adapter in einen groß dimensionierten Maschinenschraubstock" eingespannt (wie z.B. bei Schönebeck)
    vs.
    Komplette Gewehr in eine "Schießmaschine" eingespannt (wie bei Allerman, Klingener etc.)

    Mich würde es brennend interessieren wir groß da die Schußbild unterschiede sind!
    Leider konnte ich selber so etwas noch nicht machen, weil ich immer bis zur letzten Partrone warte und dann erst neu teste :whistling:


    Mein Ziel vorher war, das Limit 590 für die Deutsche zu
    erreichen. Leider um einen Ring verfehlt, weshalb meine Freude, über meine
    persönliche Bestleistung auf einer Meisterschaft, nicht überwiegte.

    Am Anfang
    hatte ich leicht Nervosität und am Ende ging wieder das „Kopf Kino“ los:

    97, 98, 99, 99, 100, 96 : 589 das Ticket für München knapp verpasst......... Shit happens :thumbdown:

    Es geschen doch noch Wunder.
    Das Limit würde um einen Ring runter gesetzt ;)
    München ich koooooooome :thumbup:

    Moin Tadtoday,

    bei SK in Schönebeck habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Der Christoph Tolonitz macht da einen sehr, sehr guten Job. Selber ist er ein Erfahrenen Sportschütze im Gewehrbereich!
    Einziger kleiner Nachteil in meinen Augen ist, nur der Lauf wird in eine Vorrichtung verschraubt und dann getestet!
    Schußbilder werden auf einer Myton Anlage angezeigt und du kannst bestimmt auch mit dabei sein wenn er testet.
    Im Angebot sind allerdings nur SK & Lapua

    Einfach mal anrufen 03928-729142. Alles weitere wird dir der Christoph dann erklären

    Also Leute ich bitte euch. Hier im Block stehen schon ausreichend Meinungen
    zum Thema Maß-Munition.


    Und es gibt immer wieder Spezialisten, die bei der Munition
    Frage scheinbar anfangen zu „an Gott zu Glauben“!


    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft das man mit einer, ich sage mal „zusammengefegten“ KK Munition aus der 500 Schuss
    Dose, gute Liegend Ergebnisse schießen kann (für mich ist +585 Ring gut) ?


    Für 100 Meter Stehend mag diese wohl noch ausreichen, aber nicht bei 50
    Meter wo die Zehn grade mal 11 mm misst. Überlegt doch mal…….


    Wenn eine Munition Los bei zehn Schuss in einer Schießmaschine, schon einen
    Außen Durchmesser von größer 25mm aufweist, dann „hält“ diese Mun noch nicht mal die
    Zehn!


    Kein Zweifel wenn man dann mit diesem Munition Los über sechs Serien schießt,
    werden einem da bestimmt auch mal ein paar gute Zehner Serien gelingen! Aber
    ebenso werden Schüsse rausfliegen bis in die Acht hinein, die man sich nicht
    erklären kann (voraus gesetzt das man schon über eine wiederholbare GUTE Technik
    verfügt).


    Natürlich kann man das vorher nicht wissen und so manches Mal werden Fehler
    vom Schützen eventuell von der Mun wieder „ausgebügelt“ weil sie sich gegenseitig aufheben (z.B. Schütze
    drückt etwas hoch/ Mun fliegt etwas langsamer und schlägt tiefer ein!)


    Ich habe schon einige Munition Teste miterlebt und ich kann es nur jedem Mal
    empfehlen einen Test mit seine KK Waffe zu machen. Da gehen die Trefferbilder auseinander
    von größer 25mm bis unter zum Teil sogar unter 12mm. Also ich für meinen Teil
    über lasse da beim Liegend Schießen nichts mehr dem Zufall.


    Unter dem Motto frei nach Curt Goetze: “ Man soll die Dinge so nehmen, wie
    sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie
    man sie nehmen möchte“

    Glückwunsch,


    habe am Samstag selber auf der LM in Halle (Sachen-Anhalt) KK liegend geschossen.


    Mein Ziel vorher war, das Limit 590 für die Deutsche zu
    erreichen. Leider um einen Ring verfehlt, weshalb meine Freude, über meine
    persönliche Bestleistung auf einer Meisterschaft, nicht überwiegte.

    Am Anfang
    hatte ich leicht Nervosität und am Ende ging wieder das „Kopf Kino“ los:


    5 Serie 493….. nur noch zehn Schuss, das wird alles gut ( 97
    Ringe schaffst du locker….. dachte ich).


    Schuss 51-53 satte innen Zehner (es läuft!) :thumbup:
    und dann Schuss 54… 9,6 tief….hmm.
    55… 9,9 wieder tief. Mist!
    56… 9,9 hoch, das kann doch nicht wahr sein X( .
    Die letzten vier Schüsse müssen jetzt aber wieder sitzen…..
    Schuss 59… 9,9 tief …..D´oh :cursing: .

    97, 98, 99, 99, 100, 96 : 589 das Ticket für München knapp verpasst......... Shit happens :thumbdown:

    Könnte sind das durch diese Laufverlängerung das Schwingverhalten des Laufes besser wurde-Mehr gewicht.?
    Anbei das Schussbild von FWB.

    aber auf jeden Fall! Das kann zu einer Verbesserung führen, aber genau so auch nach hinten los gehen. Es können auch schon ein paar Millimeter mehr oder weniger in der Länge über den Treffer Durchmesser entscheiden!
    Andere Sache: Bei dem Test von FWB warst du ja nicht dabei! Hast du nun auch schon wieder "Passgenaue" Munition gefunden.
    Und manchmal ist es halt so, das man Testen kann und nichts brauchbares finden lässt. Da sollte man nur die Ruhe bewahren und etwas warten, bis es wieder neu Munition Serien gibt und erneut Testen und nicht gleich die "Büchse ins Korn werfen" ;)

    Hallo Reinhold,

    es ist schön, wenn dein Problem behoben wurde


    Ursache für die schlechten Schußbilder war eine monierte Laufverlängeung von SIGG, diese wurde gegen eine Orginal FWB 2700 Laufverlängerung getauscht und die Schußbilder passten wieder. ( Schußbild wurde beigelegt- geschossen mit R50)

    aber,in deiner ersten Nachricht hast du geschrieben..............

    Zitat

    Habe dann die Laufverlängerung abmontiert - brache keine Verbesserung.

    ??????????????????????????????

    ....... das mit dem Riemen war als Scherz gedacht ;) so einen Riemen würde ich eher an einer Tragetasche vermuten oder als Gürtel an meiner Hose tragen. Aber was ich damit sagen wollte ist, man muss nicht technisches Hightech haben um gute Ergebnisse (über 580Rg) zu schießen. Wenn man alles nur von sogenannten Spitzen Kaderschützen "abkupfert" (Gewehr für 5000€, Jacke für 600€, Riemen für 150€, Duplex Diopter usw, usw...) gibt man halt auch viel Geld aus! Und dann liegt einer bei den Landesmeisterschaften neben dir, der hat eine 30 Jahre alte Waffe, einen einfachen Leder Riemen und eine Jacke aus Cord und schießt 15 Ringe mehr als du :cursing: (so erlebt in Halle/an der Saale)
    und mit Verlaub: der Sergie ist ja bekannt für seinen unkonventionellen & aussergewöhnlichen Stil und seiner Ausrüstung , die aussieht als wenn sie noch aus der UDSSR stammt........ aber er hat es zur PERFEKTION gebracht und das nur durch Jahre langes Training und das täglich. Eben so wie all unsere Kaderschützen, die auch mehrmals die Woche unter Aufsicht von ausgebildeten Trainern & Psychologen trainieren.

    Wo ich aber der gleichen Meinung bin, ist die Munition. Hier ist die Streuung doch recht heftig. So was wie die "Olymp" gibt es doch gar nicht mehr und bei den heutigen Anbietern bekommt man nur das, was einen die "Spitzen Kaderschützen" noch übrig lassen (aber das ist ein anderes Thema) ;) ;) ;)

    Hallo,
    ich werde mir diesen Riemen auf jeden Fall auch zulegen. Habe mit zwei Top-Schützen trainiert, die ständig 590 und "mehr" schiessen.
    Habe mir die Vorteile der Einstellungen erklären lassen. Einfach genial.

    in diesem Zusammenhang. Ich habe den Schießriehmen von "dem" Top-Schützen schlecht hin mal angeschaut und werde den mir nun auch zulegen....... :thumbup:

    wenn es den den zu kaufen gäbe ;)

    MEC ist immer eine gut Wahl, besonders wenn man viel Geld über hat :thumbup:

    ich selber habe einen von Sauer, den Exakt II. Der hat alles was man so brauch und kostet locker 60 €uronen weniger.
    Das mit dem Drehgelenk, was MEC anbietet, hat der Sauer im original natürlich nicht!

    Weil mir das mit dem Drehgelenk aber plausibel aussah und ich immer für neues offen bin, habe ich eine Säge zur Hand genommen und an meinem Sauer-Riemen einfach an der Grundplatte die Verbindung von Oberteil und Unterteil durchtrennt.
    Nun liegt die Schraube frei und das Ober/Unterteil ist nun drehbar in allen Richtungen. Das bringt aber nicht wirklich was, weil der Riemen sich bei mir nicht verdreht!

    Mein Fazit: MEC hat Innovative Technik die Begeistert und auch bezahlt werden will. Ob man es wirklich brauch oder es einen Nutzt, muss man selber ausprobieren.