Beiträge von knappe

    Wie hoch stellst du den Rahmen beim Ausrollen?

    ich habe einen Spiegel im Rahmen und eine 20mm Holz Leiste unter geklebt. Einen kleineren Abstand (15mm) habe ich aus probiert, hatte aber den Nachteil, das die "gute" Munition nicht ins rollen gekomme ist. Liegt wohl daran, das der Fuß des Diabolos im Durchmesser etwas größer ist. Wie gesagt, habe ich fest gestellt, das die billigen einen kleineren Fuß Durchmesser haben und des wegen einen extrem kurzen/kleinen Rollradius aufweisen (Kopfmaß war 4,50mm). Die Macht Munition hingegen rollt einen wesenlich länger/größeren Radius (Kopfmaß hier war 4,49mm). Und das merke ich auch beim hinein drücken in den Lauf. Die billige geht ohne wiederstand herein und die Match lässt sich etwas schwerer rein drücken. Deswegen denke ich, das die Match Mun auch durch den Lauf gepresst wird und des wegen stabiler fliegt! Wärend die andere, mit kleineren Fuß das taumeln anfängt.

    Ich habe eine Steyr LG 110
    Wettkampf Munition H&N Finale Match 4,5mm Preis lag, glaube ich bei 5000Schuß/90€
    bestes Ergebnis damit im Training 393 Ring

    Nun habe ich mal eine billige zum Training gesucht und gleich mal ausprobiert.
    H&N excite ECON 5000Schuß/27€ und zu Hause mal die Waffe eingespannt und zehn Schüße gemacht

    Hier mit meiner schon beim Händler getesteten Match Mun:
    ich muss dazu sagen, ich rolle die Munition trotzdem noch aus und diese hier hatte einen mittleren Radius gehabt (deswegen M)

    und hier ein Bild vom ausrollen mit der billigen:

    Schußbilder nach dem ausrollen:

    Also ich bin wirklich erschrocken, wie schlecht die Fliegt, die kurze und ganz kurze (s) geht gar nicht und ich werde diese wohl nur zum Bleigießen benutzen.

    Einzig die M bis XL hier kann ich wohl zu trainig benutzen:

    Anmerkung: beim ausrollen der Final Match reichte der radius über den Spiegelrang hinaus!
    Bei der ECon ist der radius extrem klein und sie lassen sich deswegen, beim laden ganz locker in den Lauf drücken!

    Fazit: ich werde die nächsten 5000 Schuß (Trainigsmunition) in einem etwas teureren Segment suchen. Qualität hat eben seinen Preis! Wer billig kauft, kauft zwei mal :thumbup:

    Denke nicht "hoffentlich keine 8" sondern "jetzt kommt wieder ein technisch sauberer Schuss und das wird dann eine 10".

    genau das ist es. Dingo sieht das völlig richtig.
    Das gleich Problem habe ich auch gehabt. Wenn das Kopfkino erstmal anfäng, z.B. nach 30 Schuß mit nur 9,5 -10,9 Ringen und du anfängst zu denken, "jetzt bloß keinen verreißen" / oder aber "ich habe ja noch keinen 8ter" PENG dann ist es passiert.
    Löse dich vom LeistungsDruck, denn du dir selber machst. Der nächste Schuß ist immer der wichtigste. Ein sauberes Technisches Training ist hier der Schlüßel (wie die vor Redner hier auch schon geschrieben haben).
    Und selbst wenn mal ein blauer Punkt auf dem Bilschirm erscheint, oder auf der Scheibe eine 8 dich anlächelt. Was solls, man kann immer noch kämpfen und ein sehr gutes Endergebnis erzielen (hatte ich letztens auch und es wurden noch beim LG 385)

    Aber dennoch 10 Schuss pro Schussbild finde ich persönlich als genau passend, denn da kann man schon absehen welche Munition auf keinen Fall in Frage kommen kann- natürlich kann auch eine Munition dabei sein, die deutlich besser erscheint, als sie ist, aber deswegen habe ich die besten Schussbilder einfach noch 2-3x getest, um das ausschließen zu können...

    sehe ich genau so, etwas mehr als 10 Schuß ist hier schon besser.Ich selber hatte es auch schon, das die erste Serie umschloßene 11mm hatte. Die zweite dann etwas größer und in der dritten gingen dann zwei Schuß in die 9 ! und für so etwas soll man dann 15€ (oder auch mehr) die Schachtel zahlen? nicht mit mir ............

    Ich hab auch schon mit ner Geco Rifle über 590 geschossen, das klappt auch.

    da ziehe ich meinen Hut vor, RESPEKT aber ich glaube das kommt nicht so häufig vor :D

    Dank an scherge

    ich habe die Maße der SpO hier mal im Bild eingebaut: Gewehr_Tabelle.pdf

    Was ihr meint, das ist der Punkt C. "Radiale Höhe des Kornzentrums = Ringmitte oder Balkenoberkante (ausgenommen Regel 1.0.3.6.1.3) 60mm" also unter 60mm!

    Bei mir war auch noch die "Systemlänge (L2)" auch schon über dem Maß, weil ich die Verlängerung bei mir zu weit ausgezogen hatte. Auch die "Vorderschaft Tiefe" (Maß D / kleiner 90mm) war bei mir leicht drüber. Und zur Krönung wurde auch noch an der Schaftkappe, das Maß G mit 20mm "Pfeilhöhe des Bogens der SK" beanstandet :thumbup:

    Bei einem Kameraden war das Maß F "Tiefster Punkt des Schaftes" 220mm, leicht überschritten. Also so eine Alu Waffe hat viele, viele Schrauben und Einstellungsmöglichkeiten. Deshalb lieber vorher die SpO zurate ziehen, bevor man erst bei der KM / oder LM das Schrauben anfängt. :thumbup:

    Ich war letzte Woche bei SK in Schönebeck. Auf der Suche nach einer guten Wettkampf Muntion und einer ausreichenden Trainigsmumpel.
    Bei der WK Mun habe ich mit der Center X angefangen, ca. 10 verschiedene Los Serien standen zur Auswahl. Immer wenn das erste Schußbild einer Los Serie unter 14 mm lag, habe ich weitere 10Schuß machen lassen und so habe ich eine Serie gefunden, die bei 40 Schuß auf ein SB von 14,06 mm gekommen ist.
    Die teure Midias hat dieses SB nicht erreicht, spätestens bei der 4 Serie war die Streuung über 16mm (eine lag sogar bei 21mm und wäre grade noch eine 9 gewesen). Die x-Act stand für mich nicht zur depatte, denn ich gebe keine 400€ für 1000 Schuß aus.

    Im Trainigssegment habe ich eine super Standard + Munition gefunden. Über 16 mm nach 40 Schuß kann man hier nicht nicht meckern (kosten ja auch nur ca. 80€/1000 Schuß). Die Rifle Match lag hier deutlich schlechter.

    also mein Fazit ist.
    1. Die Munition muss zum Lauf passen. Mein Lauf hatte mal als bestes SB eine 12mm/mit 10Schuß.
    Wenn jemand unter 11mm kommt, respekt :thumbup: so einen Luf hätte ich auch gerne.
    2. Es kommt immer noch auf den Preis der Munition an. Bei einer Standard Munition kannst du durchaus Glück haben und du findest was gutes und günstiges (habe auch schon mal mit einer Rifle Match von RWS WK geschoßen). Musst aber leider immer mit Ausreissern rechnen (o.Ton SK Mitarbeiter).
    .... und Leider gibt es bei den teuren Munitionsorten auch keine Garantie auf eine 10,9....... :love:

    Moin Felix
    das Problem kenne ich, hatte ich schon zwei mal. Erstes mal bei der Walther 300 nach 10 Jahren ;) , zweites mal bei der XT nach zwei Jahren :cursing: . Beide male war es der Druckminderer, ist wohl eine bekannte Krankheit bei Walther :thumbdown:

    Ich persönlich habe den Schwerpunkt direkt unter der Stützhand (Faust) weil ich beim laden im stehen Anschlag versuche in der Position zu bleiben (beim LG klapptes schon ganz gut) und das Gewehr in der Schulter und auf der Faust lasse. Wenn es zu "Kopflastig" ist, kippt es mir nach vorne und drückt sich aus der Schulter heraus. LG gesamt Gewicht 5,49 KG
    Beim KK liegend schiessen habe ich ein Zusatzgewicht an meiner Schaftkappe (Walther KK 300), weil ich eine 200 Gramm schwere TUBE vorne habe, hier liegt der SP nun in der mitte des Schaftes. Wenn ich mit dem Gewehr 100 Meter schieße, baue ich die TUBE und die Zusatzgewichte alle ab, denn sonnst müsste ich im stehend fast 7 KG tragen und das empfinde ich als zu schwer :whistling:

    Hallo Markus,

    Glückwunsch zur neuen Walther. Achte aber bitte gleich auf die Sportordnung für LG Gewehre, z.B. wenn du eine Visierlinienerhöhung drauf baust, darf diese nicht zu hoch sein (das genaue Maß weiss ich jetzt nicht mehr). Auch die anderen Maße solltest du einhalten: Vorderschaft Höhe zur Laufmitte, System Länge, Schaftkappen Auslegung nach unten (auch die Flügel Auslegung der Schaftkappe) usw,usw......
    Ich selber hatte bei meiner ersten Alutech viele Maße nicht bedacht und musst dann bei der Kreismeisterschaft wie wild wieder zurück bauen.

    Hast du auch einen Griff in Größe L gleich mit zum Gewehr dazu bestellt (bei mir habe ich es vom Händler ohne Mehrkosten im tausch bekommen)??

    @ HaJo

    Also ich interpretiere deine Messages so:
    1. Mun Test ist ein augenblicklicher Bestandsaufnahme
    und kann somit
    2. keine Rückschlüsse über die zukünftige Schussleistung erbringen. Das sehe ich auch so, in die Zukunft schauen kann niemand (oder vielleicht doch?)
    3. Schlussbilder vom Hersteller sind nicht aussagekräftig (siehe Punkt 1-2)
    4. Schlussbilder sind immer von äußeren Einflüssen abhängig: Wind, Luftfeuchte, Erdrotation, technische Abnutzung der Waffe, Toleranzen bei der Fertigung usw…… grade das macht unseren Sport ja aus, die kleinen Dinge die sich ändern und den Ausschlag geben
    5. Mun Test macht erst Sinn ab Leistungsklasse xy………. je höher man kommt umso mehr Zeit verbringt man mit der Suche nach dem optimalen Material

    Meine Schlussfolgerung: Dann sind wir gar nicht so weit mit unserer Meinung voneinander entfernt

    „Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.“
    :thumbup::thumbup::thumbup:


    Nee 22 mm bestimmt nicht. Wenn das für Dich ok ist. Mir ist es zuviel. Wettkampfmuni sollte schon um die 10-12 mm liegen Trainingsmuni bis 16..... und alle zusammenhängend.

    Viele Grüße


    Das sehe ich genauso. Mir persönlich wären 22mm auch zu viel.
    Wobei es bei mir immer auch vom Preis abhängt.
    In den richtig billigen Segment wären 22mm schon gut (z.B. Geco Rifle für ca. 5€/100Schuß)

    Nach meine Erfahrung muß schon mindestens bei SK Standard anfangen zu suchen um auf bessere SB als 20-18mm zukommen.
    Und für 10-12mm (oder kleiner) gleich 36€ für 100Schuß auszugeben (z.B. Lapua X-Act), da braucht man schon einen "Sponsor".
    Mir persönlich ist das Geld dafür zu schade! Bisher konnte ich immer drum herum kommen und das meiste was ich mal ausgeben musste waren 17€/100Schuß für eine Eley Match!
    Meine Munition, mit der ich meine besten Ergebnisse geschoßen hatte, war von Lapua die Center-X (ca.15€/100Schuß) und die hatte Schußbilder von ca.13mm, bei 4 Serien in Schönebeck aus der Vorrichtung geschoßen.....

    Wenn mein Geschreibsel Dir und anderen zu mehr verhilft, freut es mich und war es den Aufwand wert.

    hat es :thumbup:
    ich habe vier Jahre beim LG an den falschen Ursachen herum gedockter mit mässigen Erfolg. Einige Trainigseinheiten unter "fachkundiger" Aufsicht geschoßen, viele falsche Wege aufgezeigt bekommen....... die in Sackgassen führten und nun
    zwei Schrauben gelöst/geändert und aufeinmal platzt der Knoten :whistling: schon komisch

    werde es beim KK Gewehr auch mal ändern und versuchen

    so, Gewehr Umstellung gelungen.
    1.S 99 super ruhig gestanden....
    2.S 95 viele knappe 9,9...aber auch sehr ruhig
    3.S 98 alles gut........
    4.S X( bin beim 3Schuß zu hart an den Abzug gegangen und.... PENG der Schuß löste sich = 7 hoch. Danach war nichts mehr wie es vorher war :cursing: immer nur noch um den Punkt herum
    4.S 92
    Aber trotzdem 384. Das ist ausbaufähig 8)

    Danke noch mal für den Tipp mit der SK. Ich selber habe alle anderen Faktoren im Verdacht gehabt und hätte den Fehler nie an der Gewehr SK gesucht (weil die SK habe ich immer gerade gehabt) :thumbup::thumbup::thumbup:

    Man sieht sich in München..... 388 sind jetzt auch für mich realistisch 8)

    ich möcht dieses Thema nochmal aufgreifen. Ich habe genau das gleicht Problem

    Ich möchte gerne herausfinden, weshalb bei mir oft der Haltepunkt nach rechts weg driftet.

    Seit gut vier Jahren!!, bin ich immer wieder nach rechts rübergewandert und konnte es mir nicht Erklären warum? Bei der NP kontrolle passt es noch und beim abziehen immer wieder 8 ten auf drei Uhr (rückartig beim Auslösen). Leistung von 380 -365!
    Ich habe am Abzug gearbeitet (Finger Abstand, den Griff verstellt so das ich den Zeigefinger auch grade durchziehe. Das Druckpunktgewicht von 100 Gramm auf 50 Gramm veringert (hatte den Verdacht ich würd reißen). An meiner Fußstellung gearbeitet, Kopf gerader gestellt, linken Elbogen versetzt und und und......

    Den Schießanzug habe ich zwischenzeitlich auch noch gewechselt, Schuhe mit flacher Sohle gekauft (weil ich teilweise das Gefühl hatte über zukippen)
    Das Ergebnis, ich stehe besser als vorher, super ruhig in der zehn und doch liegen noch immer einige Schüße rechts (Leistungen zur Zeit zwischen 385 und 375)

    Mir hat es sehr geholfen, die Schaftkappe so zu neigen, dass sie nicht mehr senkrecht steht, sondern das untere Ende näher am Schaft ist als das obere.


    Das habe ich jetzt auch noch aus probieren, erstes Traninig war positiv. Schöne runde zehner Serien Schußbilder ohne merkliche Ausreisser.
    Am Samstag ist dann wieder RWK.......................... mal sehen

    Also mal ehrlich, lasst diesen Mann doch seinen Glauben

    Wenn er der Meinung ist, eine Suche nach guter/besserer Munition ist reine Zeit und Geldverschwendung….. bitte :sleeping:

    Check it out

    Ich wünsche dir viel Glück, du wirst es brauchen ;)

    An alle anderen „wir sehen uns in München“ zur deutschen Meisterschaft :thumbup:

    PS:
    Ich habe keinen Bock mehr auf solche Diskussionen mit „Beratungsresistenten Menschen“, das kostet nur Zeit und Nerven :cursing:

    Over and out

    Ich kann nicht verstehen, warum soviele hier Antworten!
    Der Thread Auftakt lässt doch auf absolute Ahnungslosigkeit schliessen, sodass HaJo sich erstmal anschauen sollte, wie ein Munitionstest abläuft, bevor er hier solche Thesen aufstellt!

    Danke, du sprichst mir aus der Seele. Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. ;)

    und es gibt schon genug hier im Forum zum Thema Munition / Ursache / Wirkung