Beiträge von sobigrufti

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne auch mitmachen. Ohne alle Beiträge zu lesen -wann geht es wieder los bzw. in die nächste Runde???- In welcher Gruppe darf (Kann) ich schiessen da ich ein "Schrottschütze" mit 350 Ringen bin. Im Schützenhaus bin ich zwar mindestens 3 mal die Woche aber leider trainiere ich schon seit Jahren nicht mehr und wenn, dann Biathlon.

    Trotzdem würden mir diese "Trainingseinheiten" gut tun :)

    Grüßle

    Dieter

    Ist ja kein Problem, auch ich hatte schon schützen die sich einfach nirgends "einordnen" ließen. Meine Jungs/Mädels waren zwar auch schon auf der Titelseite bzgl. ihrer Anschläge in der Südwestdeutschen Schützenzeitung aber jeden kriege ich auch nicht hin. das wäre vermessen so was zu behaupten.

    Jedoch habe ich für solche Problemfälle ein Fotoarchiv angelegt und allein um 40 sind solche "wie komme ich hoch auf die Scheibe".

    Schau mer mol, denn mehr als nix kann's nicht sein.


    Die Höhe des Vorderschaftes ist in den Gewehrregeln der Sportordnung genau festgelegt. Von der Visierlinie Mitte Iris bis unterschaft sind es ....; Meine Sportordnung liegt im Schützenhaus -leider-

    Am besten wird es sein zu versuchen den Schützen neu hinzustellen und mal sehen...

    Grüßle

    Dieter

    Hallo Dingo

    mach mal bitte 2 Bilder von deinem Schützling im Anschlag

    1. Bild von rechts (Gesamtansicht)

    2. Bild von Hinten (schiesstand und scheibe sollten Sichtbar sein

    alles andere ist fischen im trüben. Ich habe eine Auswahl von ungefähr 40 (kleinen) Schützen mit gutem Anschlag. Ich werde etwas passendes für dich heraussuchen, muss aber auf den Foto's sehen wo das Problem liegt.

    Bitte noch zu dem fotografierten Anschlag wo der Schütze jetzt auf der Scheibe steht (z.B. leicht unterhalb des schwaren.....)

    ich denke wir können deinem Schützen helfen, allerdings nur, wenn wir ihm einen Anschlag "Maßschneidern"[Blockierte Grafik: http://meisterschuetzen.net/wcf/images/smilies/biggrin.png]

    Grüßle

    Dieter

    Mit der (Fehl)-Einschätzung der Leistung braucht dir das nicht leid zu tun. In dem Gewirr von hohen angezeigten Ergebnissen kann man wirklich den Eindruck erlangen -Mensch bin ich schlecht, bzw. ist die Anforderung aber nieder-

    Aber DINGO hat recht. Wer nach einem Jahr 355 schießt ist ein Super Schütze und hat Talent zum lernen bzw. einen verdammt guten Trainer.

    310 - 330 Ergebnisse so um die 8 verzeihen auch mal 5er und 6er. wenn du 355 Schiessen möchtest braucht du schon sehr viele 10er, vor allem wenn du von Zeit zu Zeit noch ein paar Ausrutscher richtung 6 und 7 hast. Steigerungen ab 340 Ringen zu erzielen sind weitaus schwieriger als auf 320 zu kommen.

    Deshalb auch bei den Anschlägen die Tipps zuerst einen soliden Anschlag aufzubauen und dann weiter zu entwickeln. Und zur Motivation auch kleine (eigene) Steigerungen freudig zur Kenntnis nehmen. Mit einem Auge nach oben, mit dem anderen nach unten und viel Motivation und (kein krankhafter) Ehrgeiz, sowie die eigene Wertschätzung (damit meine ich nicht nach jedem Schuß drehen und jeden "Mist" ans Gewehr zwecks Leistungssteigerun anzubauen) verhelfen dir (EUCH) bald dazu auch mal die 360 und 370 zu "knacken". Die 380 bzw. 390 wirst du nur mit Köpfchen und TRAINING (nicht mit (Serien)Schiessen) erreichen.

    Auch solche Dinge müssen manchmal gesagt (geschrieben) werden

    Weiterhin gut Schuß

    Dieter

    Hallo

    klar ist das nicht schlimm, es sind auch nicht alle Sportschützen Krüppel, aber geh mal davon aus, das du so stehst, dass die Knorpel nicht mehr abfedern können. Wenn die Wirbelsäule so (extrem) verbogen ist, das mit JEDEM Schuß die Wirbelenden gegeneinander stossen, kann das für die Bandscheibe nicht gut sein. Ich bin kein Sportmediziner und masse mir das auch nicht an, aber wenn vermeidbar muss (sollte) das nicht so sein.

    Mir geht es nur darum darauf hinzuweisen, das nicht Schönheit und Treffen, sondern auch die Gesundheitlichen Aspekte etwas beachtet werden sollten.

    Dieter


    PS: die 80 cm mit diesem "geraden" Anschlag finde ich nicht mal schlecht....; Bei uns Schützen gibt es leider nur Normmaße (mit Toleranzen von - bis) für die Waffen und die Ausrüstung. Der Rest ist leider Naturbiologisch so hinzunehmen. Das macht die Sache nicht leichter

    was ist breit, was ist schmal?????

    meine Erfahrung ist -bei den meisten Schützen jedenfalls- sobald der Anschlag zu breit wird wird er instabil. Zu breit bedeutet bei mir max. 1 1/2 Fußbreite je Schulter. (Gedachte Linie an der Hüfte + diese 1 1/2 Fußbreiten an jeder Seite) Warum: dadurch verschieben sich erfahrunsgemäß Hüfte und andere Dinge so extrem, das goar nix mehr passt. Es ist nur ein ständiges gedrücke. Versucht dann lieber mal Handstellung, einsetzen Ellenbogen, Schaftkappe/backe usw.

    Überlegt doch mal, auch die jüngsten (kleinen) Schützen kommen auf die Scheibe, also müsste es auch bei 98 % der größeren klappen. Aber ich weiss, es gibt auch Menschen mit ganz, ganz kurzen Armen und dann ist dies das kleinere Übel.

    Übrigens: wenn ihr breit steht, kriegt ihr mit verbiegen der Wirbelsäule jedesmal einen Schlag drauf. Was glaubt ihr im KK wie viele KG das pro Schuss KK sind. Wir haben mal einen Schützen auf die Meßplatte gestellt und haben für Hunderstel Sekundenbruchteile einen Ausschlag von über 180 kg gehabt was über die Beine und den Körper abgeleitet wird -pro Schuß-. Wenn dann die Wirbelsäule der Endpunkt ist -AUA-

    Von Großkaliber bis 7000 Joule möchte ich da gar nicht reden.

    Dieter

    hallo

    ich kenne deine Körperstatur nicht, der Abstand hört sich aber sinnvoll an (wenn der Anschlag zur Standhöhe passt). bzgl. den Händen auf deinem Bild vorsicht: Die "blöde" Sportordnung sagt nämlich bei Stehend 1.0.1.3.6, das sich die beiden Hände, Arme auch an der Kleidung nicht berühren dürfen. also nicht zu weit zurück mit der linken/rechten Hand.

    Ansonsten gut Schuß

    Dieter

    Hallo Murmelchen

    ich muss dir recht geben. Wenn sich die Schützen hier mehr gedanken machen würden wie sie schießen und nicht was ist nun schon wieder falsch würden die echt besser schiessen.

    Es ist schön wenn Sonja so tolle Ergebnisse mit ihrem Anschlag schießt, aber nachmachen genügt nicht. Ihr werdet wahrscheinlich mit diesem Anschlag nichts treffen.

    Beachtet bitte folgendes:

    Bevor ihr schießt, baut Euch einen sauberen Anschlag (evtl. aus dem Lehrbuch) zusammen mit eurem Trainer auf

    wenn der sitzt schraubt nicht die ganze Zeit am Gewehr rum, ist zwar schön, verändert aber auch das Zielverhalten, bzw. den Einsatz eurer Sportwaffe. Und vor allem trainiert Elemente Eures Anschlages und ändert nicht hier dann wieder da usw.

    Ein Grundanschlag baue ich mit neuen Schützen folgendermaßen auf:

    EIN SPITZENSCHÜTZE SCHIESST UNTER UMSTÄNDEN ANDERS -ABER- BAUT DEN GRUNDANSCHLAG AUF UND DANN AB 385+ könnt ihr experimentieren. So lange ist der Anschlag gut genug -Oliver Maier- EM Armbrust hat damit im LG sogar 399 geschossen. Macht doch nicht alles unnötig kompliziert.

    Aber wie nun -man kann über alles diskutieren-, aber versucht mal langsam diesen Anschlag aufzubauen:

    Bequem etwas breiter wie die Schulter hinstehen. Wobei die Hüfte ungefähr mitte Zuseil bzw. bei elektronischen Anlagen auf den schwarzen Punkt zeigt. Warum: Der Schwerpunkt der Waffe geht durch die Hüfte (bei diesem Anschlag) und dort ist die 10 -nicht links und nicht rechts davon-

    - leicht nach aussen (max. 1-2 cm von parallel verdreht) warum???? Schuhe runter und lasst den Schützen euch gegenüber stehen dann schaut ihm in die Augen.... und sagt 1 - 2 Sätze zu ihm. Nun soll er nach unten schauen -und..... er steht leicht gespreizt nach aussen. Weil das der Spannungsfreie bequeme Stand ist. So, das wäre geklärt

    nun den rechten (Rechtsschütze) Fuß nur ungefähr 2-3 cm nach hinten; Warum??? steht parallel und lasst euch im Anschlag an der Hüfte drehen..geht ganz leicht; nun den Fuß leicht zurück und jetzt geht nach links fast gar nimmer obwohl nur minimalste Spannung vorhanden ist.

    Und==> wenn ihr auf der Scheibe "steht" wird nur noch mit dem Linken Fuß korrigiert. Karusseldrehen mit beiden ist out... Warum?? weil ca. 2 mm korrektur genügen (wenn ihr richtig steht) um auf der Scheibe fast einen Zentimeter "wandert" (im Anschlag)

    So, jetzt die Waffe BLIND einsetzten. Die Seitenrichtung muss (sollte) jetzt stimmen. evtl. FEINKORREKTUR wie beschrieben mit dem linken Bein.

    ACH ja, das einsetzen der Waffe....... Sauber in die Schulter und leicht zum Körper hin verkanten. dadurch kommt die Hüfte minimal nach vorne was aber Jungs und Mädels nicht schwer fallen sollte. Das Verschieben der Hüfte ist NICHT GUT und wir lassen das. Höhenkorrekturen bis zu einem gewissen Maß mit den Beinen (weiter auseinander) in Verbindung mit der Schaftkappe. Notfalls Stützhand etwas weiter nach hinten (Achtung: Sportordnung beachten wie weit nach hinten) Das Einsetzen -wenn die Armlänge es erlaubt- 85 % der Schützen können das sauber an der Hüfte einsetzen.

    Jetzt noch mal einsetzen... Nullpunkt gefunden ??? Gut weiter

    Waffe wieder einsetzen, noch nicht Zielen. Körper beruhigt sich (Grobanschlag) und dann aufhören zu atmen, langsamt Kopf an den Schaft anlegen- Ziel aufnehmen (von oben) WARUM??? es ist einfacher die Waffe zu senken wie von unten zu drücken. Ausserdem haben wir den Stand so gesucht, das wir auf dem Halteraum 9 stehen- und dann an den Druckpunkt. Sauber Zielen ca. 5 - 7 sekunden. Druck langsam verstärken und Nachzielen -Nicht den Anschlag auflösen, sondern so tun als ob der Schuß noch nicht abgegeben wurde- Warum?? So wird weitestgehend gewährleistet, dass du den Schuß nicht verreisst. Das muss separat trainiert werden.

    Ach ja, 40 Schuß abgeben egal wie ist kein Training sonder Schießen....... Greift euch einzelne Elemente raus und übt die. Das bringt mehr als irgendwelche tollen (oder nicht tollen) TRainingsergebnisse zu schiessen. Der Wettkampf wird hinten entschieden. Sorry, da bin ich eigen..... Ihr macht euch doch nur verrückt. Nach 2 - 3 Trainingsabenden mal 30 oder 40 Schuß im GLEICHEN Rhytmus geschossen um zu sehen ob du dabei bist...

    So, natürlich kann man alles noch mit a bisserl links, a bisserl recht und noch diese Schraube und noch dieses Zubehör. Grundanschlag üben dann seinen Eigenen Stil entwickeln und in einem halben Jahr (ohne Fleiss kein Preis) werden wir sehen wer recht hatte. Der "Schrauber" oder der trainierende Schütze.

    Zielvorgang machen wir mal einen eigenen Thread auf.....

    Wer versuchts mal und sagt wie's war.

    Ich hoffe doch, dass wir hier auch SChützen haben die sich über 360 freuen werden, denn wenn ich so lese haben unsere 396 er die Oberhand... Wirklich??????

    Schönen Abend und Gut Schuß

    Dieter

    Hallo

    selbst wenn er jedesmal 600 schiesst, jeden Quatsch muss man nicht weitergeben.

    Er hat es anscheinend geschafft den Anschlag (für sich) zu perfektionieren. Aber ich glaube das ist ein sehr individueller Anschlag. Dies ohne lange Erfahrung umzusetzen wird wahrscheinlich nur sehr wenigen gelingen. Das ist, wie wenn ich schumi als Vorbild nehme und mit 360 über die Autobahn brettere. Er fährt ja schließlich auch schnell auto .....

    Grüßle

    Dieter

    Sehr gut ausgeführt, deckt sich zu 100 % mit meinem Wissen. Der Teufel liegt hier im Detail.

    Wichtig ist, keiner weiss alles und kein Anschlag ist im Prinzip der Richtige. Was absolut wichtig ist, ist jedoch viele kleine Komponenten zusammenzufügen und für den Schützen den optimalen (bequemen) Anschlag zu suchen bzw. zu finden. Die Bücher sind nicht schlecht, jedoch haben die einen riesigen Nachteil. Abbilden kann man den äußeren Anschlag, wenn der Passt ok aber was tun wenn nicht. Der eine sagt so, der andere so. Handstopverstellung/Riemenverstellung läuft zu 90 % nur gemeinsam. Manche ziehen den Riemen an und gut. Meistens ist es aber so, das bis auf wenige Schützen (ab einem gewissen Leistungsniveau, bzw. Erfahrung) viele mehrere Punkte geändert haben sollten welche miteinander kommunizieren. Wenn ich das mache, muss ich aufpassen das es dann wieder passt usw.

    Der Punkt Bein anziehen passt da wieder super rein. Die Sommerbiathleten liegen wie die Winterbiathleten total verbogen da. Angeblich um die Wirbelsäule zu entlasten. Hört sich toll an, aber bei 5 Schuß brauche ich einen Anschlag der SICHER ist bzw. mir treffer beschert, und da ist eine Abwandlung aus dem Statischen Anschlag wesentlich besser. Vergleicht mal die Deutsche Schützenzeitung von diesem und letzten Jahr der EM. unsere Schützen laufen super und schiessen -Zitat: na ja....... . Auf die Idee sich mal Gedanken zu machen das zu ändern kommt keiner bzw. wenige. Einige aus meinem Verein tun es und die treffen -komisch wa????

    Bitte nicht einzelne Komponenten herausgreifen, da gibt es 500 verschiedene Meinungen dazu Arm so, Arm so......

    Ich habe versucht zu schildern warum/wieso soll ich dies tun und auch ein paar Versuche dazugeschrieben um die Auswirkungen zu testen. Siehe Fuß anziehen (mal mehr / mal weniger)

    Versucht mal (im Training) den Anschlag von Anfang an komplett neu aufzubauen (versuchsweise) und dann probiert in aus. Wenn die Leistung zurückgeht (am Anfang) ihr aber damit besser zurechtkommt (Gefühlsmäßig) trainiert weiter und ihr kommt weiter. ich weiß zwar auch nicht alles aber ich habe von Neueinsteiger bis zum Europameister alles schon in meiner Gruppe gehabt. Auch ich (jeder Trainer) sollte neuerungen Aufgeschlossen sein. Allerdings habe ich für mich entschieden nicht dem Geschwätz zu folgen sondern zu probieren (mit div. Personen; legt euch mal hin und probiert; gibt es Unterschiede, Wäre das was ........) und wenn 3 von 4 sagen könnte was werden tu ich das weiterverfolgen und zukünfig einbauen. z.B. beim Stehendanschlag (Rechtsschütze) korrigiert bei mir keiner mehr mit dem rechten Bein nach Suchen des Nullpunkts; Warum?? das spielt sich minimal nur noch mit dem Linken ab. Ausführungen dazu später. Das Drehen gleichzeitig mit beiden Bein (im Kreis drehen) ist momentan absolut out.

    Also probieren, Testen und falls notwendig info und Änderung (ich freue mich über jede berechtigte Kritik)


    PS: was glaubt ihr was beim Stehendanschlag los wäre bzw. los sein wird wenn der diskutiert wird (Freue mich schon drauf)

    Gut Schuß

    Dieter

    Dieses Bild sollte nur zur Unterscheidung dienen.

    Beim Biathlon sind normalerweise mit Skier die Beine ziemlich nach links abgewinkelt. Viele Sommerbiathleten haben das übernommen ohne auf Sinn/oder Unsinn zu achten. Beim normalen Anschlag sind die beine natürlich nicht ganz so weite gespreizt. (geht auch nicht wegen der Pritsche). Der Rechte Arm ist hier ziemlich steil, damit wird der Oberkörper etwas angehoben um Luft zu erhalten. Normalerweise geht man mit Puls 160 - 180 auf den Schiessstand und da braucht man Luft....

    Der Arm sollte so abgelegt werden, das die Waffe Gerade, und die Abzugshand bzw. der -Finger (sh. bild 1) gerade nach hinten ziehen kann. leicht nach Unten abziehen ist beim Liegend nicht so der Renner. Wir wollen da 10er schiessen und der 9 ist nicht weit weg.....

    Dieter

    Hallo

    anbei ein Bild von einer Jungschützin aus meinem Kader. Das war die 2. Lehrstunde Dreistellung. Noch ist nicht alles optimal, aber die Armablage kann hier gut gesehen werden

    auf dem 2. Bild KK ist die Gewehrhaltung und Armablage gut zu sehen. Leider ist der Schaft etwas kurz was den Anschlag noch nicht optimal macht


    Zum Bein noch folgendes. Strecke bitte beide Beine weg vom Körper. Ein angezogenes Bein liegt jedesmal anders. Dadurch ändert sich vorne an der Mündung die Höhe. Bitte ausprobieren. Gut in den Anschlag gehen und dann das bein nur GANZ GERINGFÜGIG mehr anziehen und wieder strecken ==> bitte Mündung beobachten..... Und was passiert?????

    Der einzige Grund etwas das Bein anzuziehen ist meiner Meinung nach beim Biathlon. und selbst da ist es besser "Masse" hinter das Gewehr zu bekommen....

    Anbei ein Bild von Mir. Letztes Jahr Landesmeister und 2. KK-Trophy in Ulm


    Hoffe ihr könnt mit den Augen hier was "stehlen"

    Dieter

    Hallo

    nachdem ich mich schon überall reindrücke möchte ich mich auch mal vorstellen:

    Ich bin seit 37 Jahren Sportschütze und schiesse so ziemlich alles was es gibt:

    Spopi, Wurfscheiben, Großkaliber 300 Meter, LG, Lupi, Zimmerstutzen und sogar Bogen

    und SOMMERBIATHLON (das aller/aller/allerwichtigste)

    Ich bin (war) Trainer im Leistungszentrum, dort mal selbst Teilnehmer und jetzt bin ich Bezirkstrainer (seit 22 Jahren) LG und 3-Stellung (KK). Stolz bin ich auf alle Schützen welche nun schon sehr Zahlreich in den Landesligen mitschiessen und der größte Trainingserfolg bzw. die Grundlagen haben auch schon Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen und Europameister bei mir gelernt.

    Ich bin in einem sehr kleinen Württemberger Verein tätig als Jugendtrainer und wir sind im vergangenen Jahr 4 x in den Gewehrdisziplinen mit eingenen Leuten (vor allem Jugendliche) aufgestiegen. Nun sind wir in 2 von diesen Ligen nach der 3. Runde wieder Tabellenführer bzw. 1 x 2 (Aufstiegsplatz). Im Sobi hatten wir im Verein einen Deutschen Meister bei den Junioren und bei der (inoffz.) EM in Tschechien in der Damenklasse 2 x einen 2. Platz. ich war 6. Meine Töchter waren im Sobi schon DM und meine kleine Tochter schiesst Bogen und ist momentan auf Platz 1 - 3 bei der Rangliste (Württemberg)

    Beruflich habe ich sehr viel mit Sportwaffen zu tun und liebe es mit Jugendlichen zu trainieren

    So genug geschwafelt jetzt kennt ihr den Verein und meine Lebensgeschichte (Fragen hierzu http://www.sv-boll.de/ ; webmasterle bin ich auch )

    Allzeit Gut Schuss, alles in Gold und vor allem

    GUTEN LAUF UND GUT SCHUSS (Sobi meine Passion)

    Dieter

    Hallo,

    ich finde toll wie ihr das ausdiskutiert.

    Murmelchen du schreibst genau das was ich meine. und den Tipp welchen du anfügst habe ich eingebaut als ich geschrieben habe man könnte daraus auch einen extra Trainingsabend machen. Das ist einrichten / aufstehen / einrichten /aufstehen ...........

    Bzgl. der Problematik siehst du es genau wie ich mit der unterschiedlichen höhe. Wie viele Jugendleiter oder Trainer sagen aber ihren Schützen so jetzt ist das Gewehr eingestellt und jetzt kannst du treffen, was dann leider nicht immer der Fall ist.

    Freue mich schon auf den nächsten Beitrag, vor allem von Leuten die das mal ausprobieren

    Irgendwann stelle ich den Stehend-Anschlag ein mal sehen

    Lernen ist nämlich wie ein schwimmen gegen den Strom -hört man auf - treibt man zurück (MAO)


    Grüßle

    Dieter

    Hallo,

    bei meinem Handstop einrichten meinte ich JEDESMAL bei Jungschützen (anfangs durch Betreuer) und schlechteren Schützen (Training) mehrmals und bei besseren Schützen ist das nicht notwendig, da die dies mit der Zeit erkennen. Hintergrund ist, das der Schütze mit der Zeit erkennt wie er die Höhe zur Scheibe richtig erkennt. Jede Pritsche/Bodenhöhe ist verschieden. Einige machen Markierungen an die Waffe, den Riemen hier ist mein Anschlag. DAS IST EIN IRRTUM. der Scheibenhalter ist etwas höher oder etwas mehr versetzt zur Bodenhöhe und ruckzuck stimmt der Anschlag nicht mehr. Ein Laien- oder Jungschütze "glaubt" an seine Einstellung und drückt die Waffe. Ergebnis viele Neuer und evtl. Achter. Also sinn und Zweck dieser Übung _ Lernen den Schießstand zu beurteilen und die Höhe zu finden; Die kann auch ein extra Trainingsabend sein.

    Zum Verkanten. Leicht verkannten heisst für mich, der Kopf ist (weitgehend) gerade und das Gewehr ist leicht geneigt (zum Kopf). Ich mag nicht Winkelzahlen (43 Grad zur SCheibe oder 2/3 Ausatmen......) deshalb bedeutet leicht in diesem Fall ein zweiter Schütze/Betreuer/Jugendleiter sieht eine gerade Kopfhaltung und das Gewehr ist schön in den Anschlag eingebettet.

    ich hoffe das hat dir geholfen

    Dieter

    Hallo Königstiger

    genau wie du sagst. Übrigens die 599 waren ein "Schützling" von mir. Ich selbst bin nur ein sehr mittelmäßiger Schütze. Gerade komme ich aus dem Schützenhaus und habe im LG 374 (trotz letzter Serie 99) geschossen. Im Liegend hatte ich "nur" 581 Ringe erzielt.

    ich bin trotzdem zufrieden gewesen

    Dieter

    Nachdem im Forum des öftern der Zielvorgang beim Liegendanschlag angesprochen wurde finde ich, dass wir dies mal diskutieren sollten.


    Mein Vorschlag zu diesem Thema wäre jetzt mal vereinfacht:

    Voraussetzung Anschlag (innerer und äußerer):

    Nullpunkt zur Scheibe suchen (und hoffentlich auch finden)

    dann normal atmen und mal ganz ausatmen (Gewehr geht hoch und runter)

    im ausgeatmeten Zustand sollte das Korn genau ums Schwarze herum sein. Ausatmen darum, dass du immer die gleiche "Höhe" hast. Wenn du nur teilweise ausatmest hast du immer eine andere Höhe und musst das Gewehr drücken (nach oben) dies kann bis zum "verkannteten Korn" reichen.

    Die Seitenrichtung sollte auf jeden fall stimmen (Abstand weiß/schwarz) und Riemen und Armstellung des linken armes so einstellen, dass im ausgeatmeten Zustand das Gewehr genau auf der zehn steht. Zur Seitenrichtung: Den rechten Arm immer gleich ablegen; Warum??? Geht einfach mal in den Anschlag, dass ihr sauber auf der Scheibe seit. Dann lasst von einer zweiten Person den rechten Arm mehrmals nur um 1 cm versetzten (aussen/innen) und beobachtet mal euer Gewehr. mit diesem Zentimeter habt ihr einen anderen Anschlag oder eine 9 - 7 je nach leistungsstand. Wenn ihr das gemacht habt, werdet ihr immer darauf achten. Ebenfalls solltet ihr auf die Riemenspannung achten. Beim ersten Einrichten ohne Riemen einfach mal die "Höhe" suchen. Ihr liegt wesentlich unverkrampfter und dann einfach den Handstopp nach hinten und den Riemen einsetzen. nun noch leichte Spannung und zusätzlich noch 1 - 2 Löcher enger -passt-

    Zielvorgang:

    Waffe sauber einsetzen (auf Spannungen in der Schulter achten)

    linken Arm so absetzen, dass die Waffe leicht zum Kopf zeigt. Je näher der linke Arm an der Waffe liegt desto verkannteter ist das Gewehr

    Rechten Arm sauber absetzen (wie oben beschrieben)

    Kopf an die gleiche Stelle wie beim Einrichten legen (nicht weiter vorne/nicht weiter hinten)

    Kopfhaltung gerade (aber bitte nicht ganze Pagoden von Visierlinienerhöhungen anbringen, da es schwieriger wird eine saubere Visierlinie zu halten; auf ein sinnvolles Maß beschränken da Laien oder etwas schlechtere Schützen hier nur Probleme kriegen)

    Jetzt atmen (noch kein Druckpunkt; nicht zielen); Auf das Schwarze achten und die Waffe auf Seitenabweichungen/Höhenabweichungen beobachten.

    Jetzt Ausatmen ==> Korn kontrollieren ob dieses (sauber) auf der Mitte steht

    Jetzt Korn beobachten und zielen, Druckpunkt nehmen

    Dann weiter Zielen und den Druck auf das Abzugszüngel (Finger zieht waagrecht nach hinten und ist nicht eingekrümmt)

    Schuss bricht unbewusst durch immer stärker werdenden Druck. d.h. nicht denken "jetzt abziehen"

    Anschlag beibehalten (nachzielen) das heisst, im Anschlag bleiben für 1 - 2 Sekunden und DANN erst den Anschlag lösen.

    Gratuliere eine 10.9

    Schön wärs

    Eine Bitte, rupft den Bericht auseinander und schreibt was Gut und was Schlecht ist.

    Dies müsste bei mittelmäßigen Schützen zu Verbesserungen führen -Probierts einfach mal-

    Bis 599 hat's schon gereicht

    Grüßle

    Dieter

    die Aufgaben des Kampfrichters beim Sobi sind vielfältig:

    Überwachung der Strafrunden

    Zuweisung von Standanlagen bei Massenstart

    Entscheidungen aus der Situation heraus zu treffen ( Scheibe gefallen ja nein, Luftschuss, Sicherheitsregeln (auf der Matte) eingehalten, Trageweise der Waffe)

    Einsprüche bearbeiten

    Schweigezone/Coachingzone beobachten evtl. einschreiten

    Wettkampfregeln der Strecke/Schießstand .... werden die eingehalten

    ....usw. diese Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

    Manchmal werden die Aufgaben -vor allem bei größeren Veranstaltungen- auf mehrere Personen aufgeteilt. Bei kleineren Veranstaltungen (bis 150 Personen) kann dies auch durchaus nur 1 Person sein. Diese kann auch den Vorsitz im Schiedsgericht stellen

    Also im Sobi eine sehr wichtige Person.

    Ich hoffe, das dies dir weiter hilft.