Ja, das „Leugnen“ der Großkaliber- oder Gebrauchsdisziplinen ist mir auch gleich aufgefallen. Wir können nur vermuten, was genau es damit auf sich hat, aber höchstwahrscheinlich war's lediglich ein Versuch den DSB-Schwerpunkt darzustellen und sich deutlich von anderen Verbänden abzugrenzen. Unglücklich war jedoch auf jeden Fall. Ich find's schade, dass seine Gesprächspartner da nicht direkt drauf eingegangen sind und einfach mal nachgehakt haben.
Beiträge von Geronimo
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Wir bekommen als Vereinspauschale insgesamt 663,58 Euro. Bei insgesamt 2413 Mitgliedereinheiten entfallen 1950 Mitgliedereinheiten auf unsere drei Übungsleiterlizenzen. Das entspricht 536,25 Euro die auf die Übungsleiter aufgeteilt werden. Ich erhalte als Bezahlung somit 178,75 Euro. Die anfallenden Kosten für Fortbildungen sind damit fast gedeckt.
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Hallo Frank,
danke für den Hinweis. Hab' mich schon gewundert, dass nach der Verurteilung von Tim's Vater nicht sofort weitere Diskussionen aufkamen. Nun war's also soweit. Der sachlichen Meinungsaustausch war allerdings recht interessant. Die beiden „Kontrahenten“ konnten tatsächlich einige deutliche Gemeinsamkeiten finden. Ich fand Josef Ambacher als Vertreter der Sportschützen auch ziemlich überzeugend: Soweit möglich betont sachlich und wenn's drauf ankommt aber durchaus auch energisch. Der typische Josef-Ambacher-Stil zwischen Sportschütze und Traditionspflege. Klar, den reinen Sportler sieht man in ihm nicht aber unser Schießsport ist eben nicht nur Leistungssport und trotzdem wär's vielleicht mal richtig die sportliche Seite hervorzuheben. Ein bekannter Trainer? Ein bekannter Schütze? Ich hab' lange über deine Anmerkung nachgedacht, man sollte vielleicht solchen Veranstaltungen ganz einfach fernbleiben und denke das ist keine Lösung. Es findet sich immer ein Gesprächspartner, ob der aber Überzeugung, Meinung und Werte des Deutschen Schützenbundes, als Deutschlands größten Sportschützenverband, vertritt, wäre sicher mehr als fraglich.
Beste Grüße
Gerhard
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Ich gehöre weder einer kriminellen Vereinigung an, noch bin ich scharf darauf (jetzt zum wiederholten Male betont!) jemals in eine Situation zu geraten in der ich vor die Wahl gestellt werde: Entweder die Tatsache zu ignorieren dass meine Sportgeräte so zieml. die einzigen auf dem gesamten Sportsektor sein dürften, die auch geeignet sind im Ä U ß E R S T E N Notfall Leib und Leben von Familienangehörigen, wie auch mein eigenes schützen und bewahren zu können - mit allen daraus folgenden Konsequenzen, oder mir dessen bewusst und auch bereit zu sein, dies als L E T Z T E S Mittel auch einzusetzen - ebenfalls mit allen daraus folgenden Konsequenzen...
Sicher, die ursprüngliche Frage ist allerdings längst beantwortet: Ja, wenn eindeutig eine angemessene Reaktion. Ich denke die Phantasien über Selbstverteidigung bringen niemanden weiter. Ich höre das immer mal wieder von Waffenbesitzern: „Wenn jemand hier einbricht (am besten noch Russenmafia?), dann... Ich muss meine Familie doch wirksam verteidigen!“ Als würden die Hausbesitzer ohne Schusswaffen alle lebensmüde sein. Hallo? Wir begründen das Bedürfnis für Waffenbesitz mit Schießsport! Man gewinnt den Eindruck das Bedürfnis wäre vielleicht auch Selbstverteidigung. Meinetwegen, dann sollte man jedoch sein Bedürfnis gefälligst klar benennen und nicht den Schießsport vorschieben! Das wiederum sprengt deutlich den Rahmen unseres Treffpunkts für Sportschützen, weshalb ich hiermit das Thema schließe.
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Wir haben die beiden Mitglieder Waltherp99 und Reinhart.Stahl damals auf eigenen Wunsch gelöscht. Der vermeintliche Reporter namens Stern* war lediglich ein „Trittbrettfahrer“ und gewissermaßen die selbsterfüllende Prophezeiung.
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Ich denke der Zwiespalt entsteht durch die Verknüpfung von Waffenerwerb und Bedürfnis. Wenn der Gesetzgeber den Waffenerwerb an relativ klar umrissene Bedürfnisse knüpft, wär's durchaus sehr naheliegend seine genehmigten Waffen beim Wegfallen eines Bedürfnissen auch wieder abzugeben, oder? An diesen Waffen hängen allerdings einige Erinnerungen und natürlich wird jemand, der bereits sein ganzes Leben verantwortungs- und sicherheitsbewusst mit Waffen umging, im Alter diese Sorgfalt bewahren. Nur erklärt das bitteschön dem Gesetzgeber und kritisiert nicht andere Sportschützen.

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Umfrage dürfte schwierig werden, weil wir ja noch gar nicht wissen, welche Disziplinen genannt werden.

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Als Trainer Luftgewehr, als Schütze Luftpistole als Zuschauer Sommerbiathlon.
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Hallo,
vielleicht kennt der eine oder andere den Podcast Chaosradio. In der Folge 108 vom Februar 2009 ging's übrigens um Schusswaffen. Ein interessanter und unaufgeregter Einblick in Schießsport und Waffenbesitz.
CRE108 Schusswaffen - Chaosradio Podcast Network
Beste Grüße
Gerhard
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Ich denke das System der „Freiwilligenarbeit“ ist durchaus bereits angekommen. Das ständig wechselnde Mitarbeiterteam bei Veranstaltungen wie der Guschu-Open besteht fast komplett aus freiwillig dort helfenden Trainern. Verbandsebene. Wie schaut's auf Vereinsebene aus? Auf Vereinsebene ist Freiwilligenarbeit die Grundvoraussetzung. Dafür braucht's allerdings auch hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter die Verantwortung übernehmen und Aufgaben und Kompetenzen delegieren. Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Freiwillige arbeiten längst erfolgreich Hand in Hand, oder?
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Den Sinn und Zweck von Balken habe ich wirklich nie verstanden. Das widerspricht doch vollkommen dem gewohnten und trainierten Zielbild. Und sollte es einem Schützen gelingen den schwarzen Balken abzuschießen: Was weiß ich dann außer dass er horizontal oder vertikal stark schwankt? Für einen auf seinen Nullpunkt eingerichteten Schützen bedeutet es größeren Muskelaufwand die ansonsten nicht gewünschten Schwankungen herbeizuführen, oder?
Das freistehende Gewehrschießen auf Pistolenscheiben (Korntunnel ohne Ringkorn!) hat sich bei Schnupperschießen meistens gut bewährt, sofern nicht zu viele Kinder unter 10 Jahren dabei sind. Wie soll's nun weitergehen? Ich würde als nächsten Schritt grundlegende Techniken wie Abziehen und Nachhalten noch einmal beim Auflageschießen erklären und überprüfen, damit sich der Schütze keine Fehler angewöhnt.
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Hallo,
einer unserer Jugendlichen hat mich gestern angesprochen, dass er eine Bestätigung der Mitgliedschaft oder vielmehr der sportlichen Aktivität für die Bewerbungsmappe braucht. Das hätte ihm seine Klassenleiterin empfohlen. Ich finde das eine sehr gute Idee. Habt ihr auch schon mal eine solche Bestätigung geschrieben? Was sollte oder könnte sie enthalten? Ich dachte beispielsweise daran wie lange er schon schießt und welche Erfolge (sind allerdings noch übersichtlich) er bereits erzielte. Das heißt bei ihm vor allem Trainings-, Nachwuchsrunden- und Meisterschaftsteilnahmen.
Beste Grüße
Gerhard
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... und einem sehr alten Logo. Du findest die aktuelle Gestaltung im Thema Werbeaktion.

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Wie wär's mit einem Guschu?
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Was unterscheidet die Verbandsstrukturen von heute und die Verbandsstrukturen von morgen? Vielleicht gerade die Möglichkeit den Kontakt zur Basis aufzubauen und auzubauen. Ich denk das war noch nie so einfach wie heute.
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Aber immer doch.

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Um schneller die nächstgrößere oder nächstkleinere Schießjacke herauszufinden, habe ich alle Vereinsjacken nach Größe geordnet. Die bunte Mischung aus Kinder-, Damen- und Herrengrößen war dabei die größte Herausforderung. Damengrößen und Herrengrößen sind allerdings leicht vergleichbar: Die Herrengröße ist generell die Damengröße + 6. Bei Kindergrößen helfen nur geeignete Maßtabellen. Ich habe dafür die Burda-Maßtabellen verwendet und einfach den Brustumfang verglichen. Erstaunlich: So manche Kindergröße ist größer als Erwachsenengrößen.
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Ich musste für unseren SAM-Trainer ein älteres Notebook mit paraller Schnittstelle besorgen, die direkte Ansteuerung ist leider auch nur unter Windows Me (das letzte auf DOS basierende Windows) möglich. So läuft allerdings alles einwandfrei.
Konntest du inzwischen eine geeignete Lösung herausfinden?
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Ich kann die Ergebnisse altersmäßig schlecht vergleichen, da unsere Schützen mit 13 Jahren ja schon drei Jahre trainieren, für einen Anfänger sind allerdings auch 68er Serien nicht gerade schlecht. Ich denke eine solide Trainingsdokumentation wäre dabei sicher motivierend, das gibt dem Schützen die Möglichkeit nachzuvollziehen wie sich seine eigene Leistung entwickelt. Du kannst das als Trainer natürlich noch unterstützen, indem du diese Daten gemeinsam mit dem Schützen auswertest und vielleicht auch grafisch aufbereitest (Diagramm). Verglichen wird ausschließlich der Trainingserfolg.