Beiträge von Geronimo

    Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe nichts gegen die bloße Schirmherrschaft von Politikern oder gegen einen (hypothetischen) "Pokal des Ministerpräsidenten". Doch ich erwarte von einem großen Sportverband, daß er überparteilich agiert. Damit entfällt die namentliche Verherrlichung noch aktiver Parteipolitiker.

    Grundsätzlich kann ausnahmslos jeder Wanderpokale stiften und gerade für einen Wanderpokal auf Bezirksebene bietet sich diese Verbindung doch geradezu an.

    Meinst Du die Realität in Niederbayern oder die Realität in der Bundesrepublik Deutschland? ?(

    Ich könnte mir vorstellen die Tatsache, dass es nicht nur schwarz oder weiß, sondern viele spannende Farbnuancen gibt.

    Ein durchaus sehr berechtigter Einwand. Für solche Fragen ist allerdings nicht wirklich der DSB mit Hauptaugenmerk auf Sportförderung und Brauchtumspflege sondern das speziell dafür geschaffene FWR mit Vertretern aller Interessensgruppen zuständig, oder? Ein Sportverband der sich für jagdliche oder zivilrechtliche Dinge einsetzt wäre sicher wenig glaubwürdig.

    Ich kann das nur für mich selbst sagen, aber ich bin nicht automatisch mit etwas einverstanden, nur weil dafür mein eigenes Sportgerät bzw. eine verwandte Gebrauchswaffe verwendet wird oder verwenden werden kann. Da möchte ich mir schon selbst einen Eindruck verschaffen und entscheide dann ob ich etwas gut finde oder sogar unterstütze. Traurig? Nein.

    [...] sollte man nicht Herausforderungen annehmen, dass ist doch das Salz in der Suppe. Wir sind doch schon zum großen Teil so eingeschüchtert durch die Presse, dass schon viele das Handtuch geschmissen haben. [...] Unsere Führungsspitze geht doch mit guten Beispiel voran. Um eine gute Strategie dagegen zu setzen was natürlich gute Fachleute und Geld benötigt

    Das sollte man. Ich find's allerdings falsch die Problematik auf's Geld zu reduzieren. Das sportliche und gesellschaftliche Engagement ist doch eher eine Frage des könnens und wollens. Es gibt genug positive Beispiele die man einfach für seine eigene Arbeit übernehmen und weiterentwickeln kann. Da braucht's nur motivierte Leute.

    [...]geh doch mal von der verflixten Verbandswebseite weg.

    BBF forderte ausdrücklich einen „kurzen Artikel mit Link auf der Verbandswebsite“.

    Nochmal: Es geht nicht nur um die Sportschützen selber, sondern auch um die Menschen, die mit dem Sportschießen an sich nichts zu tun haben. Die sind es, die diese Informationen und positiven Darstellungen sehen müssen.

    Da müsste man schon in solchen Abendshows wie Schlag den Raab vertreten sein. Moment, genau das waren wir. Da gibt's nichts zu steigern.

    Sicherlich haben einige Millionen die Sendung verfolgt, aber bei der Anzahl der Wettbewerbe die Raab an einem Abend macht, geht dieser eine unter, wenn man hier keine Nachhaltigkeit zeigt und sich auch mal in der Öffentlichkeit traut offen zu sagen: "Hey Leute, schaut her, so sieht Sportschießen wirklich aus! Wir waren im Fernsehen in einer Gameshow, da können wir so böse doch gar nicht sein!"

    Das sollten wir nicht überbewerten. Wir definieren uns doch nicht durch die Verwendung bei einer solchen recht albernen Spielshow.

    Nur wenn man gar nichts macht, sondern es einfach nur kommentarlos stehen lässt, mit alle den negativen Darstellungen des Schießsports, die in den Medien präsentiert werden, dann läuft grundsätzlich etwas schief.

    Man hat vielleicht auch erkannt, dass ein beiläufig gewonnener positiver Eindruck eine deutlich größere Wirkung zeigt als offiziell angehauchte Werbemaßnahmen.

    Ausgangslage: SEK-Beamter, 42 Jahre, in Ausübung seines Berufs erschossen. Das war nach meiner Auffassung KEINE Gerechtigkeit. [...] Wenn uns sogenannten Legalwaffenbesitzern jegliches Mitgefühl für Opfer abhanden kommt, dann dürfen wir uns über die hier in letzter Zeit häufig und ausführlich beschworenen Endzeitszenarien nicht wundern.

    Der Tod ist niemals etwas gerechtes. Ich glaube man macht hier auch zu gerne den Fehler das Mitgefühl für den Polizisten und auch seine Angehörigen mit dem Geschehen zu vermischen. Ein nächtliches Geräusch, die Eingangstüre ist bereits fast aufgebrochen, es meldet sich keiner, ... Da kann ich jeden verstehen der mächtig Panik bekommt. Und gerade bei diesem Hintergrund. Das müssen Fachleute halt durchaus auch berücksichtigen, oder? Ich hoffe man lernt daraus.

    Verständnisprobleme kannst du der ersten Instanz unterbreiten und nicht mir. Hoffentlich wird gegen dieses Urteil wieder Berufung eingelegt.

    Das Urteil der vorigen Instanz wurde höchstrichterlich wieder aufgehoben. Eine richtige Entscheidung.

    Aja wenn alles mit Sportschießen zu tun hat erklär mir mal warum ein "Sportschütze" wissentlich auf einen Menschen schießt???

    Auch Sportschützen können in Situationen geraten in denen sie Leib und Leben mit geeigneten Mitteln und notfalls Schusswaffeneinsatz verteidigen müssen. Ich denke du spielst darauf an, ob das Hells-Angels-Mitglied die Schusswaffe nicht doch aus anderen Motiven als der Ausübung unserer Sportart besaß, dieser Punkt ist sicherlich recht problematisch, weil Selbstverteidigung in Deutschland halt leider nicht als Bedürfnisgrund anerkannt wird, so dass der Schießsport vorgeschoben werden muss. Das bedingt so manche Kontroversen unter Sportschützen bzw. Waffenbesitzern.

    Wir haben das Thema in allen Foren plaziert, aber es geht nicht darum, die Schützen darüber zu informieren, sondern eine solche Darstellung als psoitive Darstellung unseres Sports in der breiten Öffentlichkeit zu plazieren. Mit der Botschaft: Seht Ihr, wir sind nicht so bekloppt, wie es immer von uns behauptet wird!

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so recht was euch daran nicht passt. Klar hätte der DSB auch einen kleinen Hinweis auf die Sendung auf die Website stellen können, aber wozu, noch viel öffentlicher als in einer Unterhaltungssendung geht doch wohl gar nicht mehr. Ein solcher Hinweis wäre bestenfalls für unsere Sportler interessant aber erreicht keine Öffentlichkeit.