Beiträge von Geronimo

    Würdest Du auch sinnvolle Lösungsvorschläge bringen, könnte man auch darüber diskutieren. Aber Du reitest genauso immer nur auf den selben Phrasen herum, ohne dabei selber eine wirkliche Idee zu haben, wie man das Probkem an sich in den Griff bekommen könnte oder was man machen kann, um die Bevölkerung besser zu informieren.

    Informieren. Wenn „ihr“ schon die eigenen Sportkameraden - Schusswaffen und Waffenbesitz noch durchaus positiv eingestellt - nicht überzeugen bzw. begeistern könnt, ein ziemlich hoch gestochenes Ziel, oder?

    Dabei willst Du nicht erkennen, dass die Verbände alle damit etwas zu tun haben und nicht alles, wie Du es gerne haben möchtest, auf die Vereine abwälzen können. Selbstverständlich haben die Vereine genauso ihr Schäfchen zu tragen, aber die Verbände genauso und dabei müssen sie sich auch mal etwas neues einfallen lassen, als immer denselben Spruch gegenüber den Medien. Sie müssen genauso Geld in die Hand nehmen und richtige PR betreiben. Nicht für Olympia oder eine DM, sondern für den Breitensport. Denn der Breitensport ist es, der die Verbände am Leben hält und den Kaderschützen und Olympioniken ihren Sport ermöglichen.

    Mich verwundert diese Obrigkeitshörigkeit. Da bewegt sich momentan vieles - und nein, ich möchte nicht darüber reden ob denn nun Wochenende der Schützenvereine richtig ist oder es nicht doch besser wie auch immer heißen sollte - und doch wird euch niemand die Arbeit vor Ort abnehmen, ihr kennt die Stärken eures Vereins wie kein anderer, ihr kennt eure Zielgruppe. Aber: Hilfestellung ist trotzdem immer griffbereit, Lehrgänge (ich empfehle jedem engagierten Jugendleiter die entsprechende Lizenzausbildung), Arbeitsmaterialien und vielleicht das wichtigste Anregungen, Anregungen, ...

    Möglicherweise liegt das Problem aber auch wo ganz anders. Ich meine was die Tonart in diesem Forum betrifft! Das hier ist in wenigen Tagen der dritte Thread zum gleichen Thema! Gestartet wurde dabei keine der Threads von einem der militanten GK`ler, sondern von einen von Euch! Mit welchem Ziel? Soll bewußt eine bestimmte Reaktion hervorgerufen werden? Will man die Diskussion bewußt in eine bestimmte Richtung lenken?

    Stimmt. Die erste Antwort spricht allerdings Bände. Wir wollen nicht ständig hören was alles - angeblich - nicht geht, sondern erfahren was andere erreichen konnten und schätzen die wertvolle Inspiration. Einzelkämpfer? Nein!

    Die ganze Diskussion über Waffenrecht und Waffenlobby ist nunmal eine sehr emotinal geführte Diskussion, weil wir als "SPORTSCHÜTZEN" eben seit einigen Jahren unter einem konstanten Beschuss stehen! Aber Spotrschützen wie Du raffen das einfach nicht! Sie verstehen nicht, dass der Sport an sich unter massiver Gefahr steht. Zig mal schon haben wir hier mitgeteilt, wie die Zukunft des Sportschießens aussehen würde, wenn es das Grüne ... nächstes Jahr in die Regierung schafft. Aber das perlt einfach nut von Dir ab.

    So langsam wird's langweilig. Die übliche Kombination aus ständigem Jammern, persönlichen Angriffen und konsequentem Ablehnen geäußerter Lösungsvorschläge. Weil nicht sein kann was nicht sein darf? Aufwachen! Tick, tick, tack.

    Ja, gerade weil unsere Zeit inzwischen knapp geworden ist, sollten GK-Schützen (Platzhalter!) aufwachen und vorhandene Chancen ergreifen. Wir haben hier einige recht laute GK-Schützen, die fatale Auswirkung auf unser Forenklima und letztendlich ihr grandioses Scheitern erlebt. Ein reines DSB-Forum? Ich schätze doch gerade die vielen Eindrücke. Die vielen Vorurteile? Ja, auch meine Meinung war zunächst stark geprägt von Eindrücken im Waffenforen (Selbstverteidigung, Bürgerrechte, Politik! Wo bleibt denn unsere Sportart?) und natürlich den Anfeindungen und Bedrohungen angeblicher GK-Schützen. Die gemäßigten wohl zahlreicheren GK-Schützen - im Sinne von Sportler - beteiligen sich lediglich durch private Nachrichten. Hab' trotzdem nicht aufgegeben. So mancher ist allerdings viel ungeduldiger.

    Ich weiß nicht wie’s euch geht, aber ich sehe zwischen den emotionalen Beiträgen einen Hoffnungsschimmer. Carcano, du schreibst die „Großkaliberschützen“ (mal einfach als Oberbegriff) würden sich „aus gutem Grund“ nicht äußern und da muss ich wieder mal nachhaken. Wieso? Als reines „DSB-Forum“ (wie oftmals schon bezeichnet) waren und sind die Meisterschützen absolut nicht gedacht. Grundidee war und ist der Austausch über Disziplin-, Verbands- und Landesgrenzen hinweg. Die vertretenen Großkaliberschützen waren zunächst eher zurückhaltend, dabei könnte jede einzelne Disziplin von Lichtpunkt bis Großkaliber sowie Bogen, Armbrust, … das Forum für sich entdecken, für sich verwenden und auch andere Sportschützen erreichen und begeistern. Bleibt denn abseits dieser ständigen Lobbythemen kein Freiraum für Fragen zu Waffentechnik, Trainingsgestaltung oder Wettkampfvorbereitung?

    Deine Frage: Warum nicht klein anfangen! Nun prinzipiell ist das der Anfang von allem. Aber wir haben dafür keine Zeit mehr. Wir haben nicht die Zeit immer und immer wieder von vorne anzufangen.

    Fazit: Ihr dreht euch aktuell im Kreis.

    Ihr kritisiert die eher forsche art wie ich oder andere an die Themen herangehen. Ist es denn verwunderlich, dass man forscher werden muss, wenn man so viel Weichgespühltes zu lesen bekommt?

    Nein, das wundert mich eigentlich nicht, aber da sollte man möglichst die Wirkung immer kritisch überprüfen, die Argumente wiederholen sich bereits seit einigen Jahren, die Reaktion war zunächst ein größerer Streit, gipfelnd in heftiger Ablehnung und heutzutage geht's eigentlich mehr Richtung „Nicht schon wieder...“

    Die Verbände geben vor, für die Schützen zu sprechen. Aber das können sie nicht, da sie keine Erlaubnis dafür haben. Die Verbände können sich nur für den Sport und dabei nur für ihren eigenen Bereich aussprechen, mehr aber auch nicht. Die Meinung der Mitglieder muss das aber nicht sein!

    Erlaubnis? Sie haben den Auftrag! Und wofür sollten sie sich sonst aussprechen als für den Sport? Auch wenn's dir vielleicht nicht passt, du bist Mitglied in einem bzw. mehreren Sportverbänden, für die Jagd gibt's wieder eigene und für die Selbstverteidung findet sich bestimmt auch einer, oder?

    Aber komischerweise kommen die Ausgrenzungen immer aus den Reihen der DSB lastigen Funktionäre und die Unterstützung dieser aus den gleichen Reihen. Also wer soll hier wem die Finger reichen?

    Eine spannende Feststellung, denn wenn die wenigen Sportschützen die solche Disziplinen aus dem eigenen Sportverein kennen die ganzen Vorurteile nicht besitzen und nicht verbreiten, dann bestätigt das meinen Ansatz: Informieren und begeistern! Man muss etwas kennen bevor man es gut finden oder unterstützen kann.

    Nicht umsonst wurden hier die Einladungen des Team Palatina zum Palatina Cup 2012, oder die Ausschreibung zur HK Trophy oder zum Braunfelser Shootoff gepostet. Wir haben das gemacht, weil wir Euch die Finger, die Hand und den ganzen Arm reichen, schon mehrfach, aber er wird von Eurer Seite her nicht ergriffen. Also, wie oft, sollen wir noch den Finger, die Hand oder den ganzen Arm reichen?

    Ein erster Schritt. Matthias meinte ich könnte guten Willen beweisen wenn ich dort zuschaue, aber wir haben hier ein volles Trainings- und Wettkampfprogramm, ich lege auch keinen Wert darauf um selbst gut dazustehen Symbolpolitik zu betreiben. Das überlasse ich Politikern.

    Du behauptest immer und immer wieder, wir würden starke Worte und persönliche Angriffe bevorzugen. Das ist so nicht richtig. Jede Diskussion lebt davon, seinen Standpunkt zu vertreten und erst dann davon abzuweichen, wenn die Argumente dafür sprechen. Das ist aber weder bei Deinen, noch bei wegis oder sonst wessen Argumenten der Fall.

    Erfahrungswert. Dagarser ist dabei noch harmlos.

    Du vertrittst die Meinung, wohl nur weil es entweder Deine Vereinsvorstände, Dein Verband oder irgendein Politiker so gesagt hat, dass der konstruktive Dialog der richtige Weg ist.

    Nein. Aus tiefster Überzeugung.

    Nur wie deckt sich diese Auffassung damit, dass z.B. unsere Gegner mit Forderungen, politischen Anprangern und Diffamierungen mehr Erfolg verzeichnen können, als die Waffenbesitzer, die den konstruktiven Dialog gewählt haben?

    Zerstören ist einfacher als aufbauen.

    Naja, die direkte Art der internen Abstimmung bietet zumindest ein klares Stimmungsbild und doch zieht sich eines wie ein roter Faden durch sämtliche Bemühungen engagierter Lobbyisten: Solidarität, gefordert mit kraftvollen Worten und erzwungen mit persönlichen Angriffen. Das mag bei Funktionären vielleicht noch halbwegs gut funktionieren, die denken sich einfach ihren Teil und meiden die weitere Diskussion (man schafft sich ernsthafte Gegner!), aber Öffentlichkeit und Politikgeschehen reagieren darauf ablehnend und werden angestachelt erst richtig auszuholen. Interesse, Solidarität und Begeisterung lassen sich einfach nicht erzwingen, das müssten die Lobbyisten doch langsam mal kapieren, oder?

    Ken, komm wieder raus aus deinem Loch, die eigentliche Frage hast du leider mal wieder überlesen oder ignoriert, so langsam muss doch auch der letzte begreifen, dass wir durch ständiges maßregeln und nachtreten nicht weiterkommen. Aufhören zu beschweren und anfangen zu begeistern oder wenigstens zu informieren! Akzeptanz, Solidarität und Unterstützung bekommt man nicht geschenkt, sondern muss man sich mitunter hart erarbeiten, und genau in dieser Hinsicht wurde bisher viel versäumt oder sogar kaputtgemacht. Aufwachen! Du weißt ja: Tick, tick, tack.

    Die einen kritisieren schon recht abfällig und scheinbar auch völlig ahnungslos das statische Gewehrschießen und die dazu fast schon zwingend nötige Ausrüstung, weil da ja angeblich gar keine Bewegung stattfindet und man ja angeblich nur das Gewehr dabei vom Stativ in die Schulter heben muss, [...]

    Wie können wir ernsthaft erwarten anderen den Schießsport näherzubringen, wenn es uns noch nicht mal gelingt die eigenen Sportkameraden zu informieren und (!) zu begeistern und ein zaghafter Erfahrungsaustausch bestenfalls über gegenseitige Anschuldigungen stattfindet? Wie können wir - Meisterschützen - das ermöglichen bzw. verbessern?

    Auch wenn alle bisher genannten Personengruppen an keinen Wettkämpfen teilnehmen, so nennen sie sich doch Tennispsieler, Fußballer, Golfer, etc. Nur bei uns im Schützenwesen scheint dies in den Augen mancher schier nicht möglich zu sein. Da wird scheinbar nur der als Sportschütze anerkannt, der vier mal die Woche im Verein ist und sein stringentes Trainingsprogramm absolvier, mindestens 380 Ringe schießt und derjenige, der eben nur einmal die Woche oder zweimal im Monat auf dem Stand ist und ein paar Schuss abgibt, hin und wieder an einem Rundenwettkampf, einer Vereinsmeisterschaft und/oder eine Kreismeisterschaft teinimmt eben nicht als Sportgschütze anerkannt.

    Eine überspitzte Darstellung, dein konkretes Beispiel war immerhin das spaßige Schießen auf PET-Flaschen, das macht sicher großen Spaß, aber „Sport“ ist dafür doch etwas übertrieben, oder? Das von dem du schreibst es würde als Sport nicht anerkannt ist vermutlich das übliche Trainings- und Wettkampfpensum von 80 bis 90 Prozent aller Sportschützen.

    Ich denke hier geht’s nicht darum, dass einzelne Disziplinen sportlicher als andere wären, obwohl hier durchaus einige a) versuchen das anderen in den Mund zu legen oder b) fälschlicherweise tatsächlich annehmen, sondern um schlichtweg die vorhandenen Grenzen sportlicher Betätigung. Die gelieferte Definition ist eigentlich sehr aussagekräftig. Kommt doch endlich wieder runter. Ich würde mich ja auch nicht als Rennfahrer bezeichnen nur weil ich tatsächlich 100 km / h auf dem Arbeitsweg zumindest kurzzeitig erreicht habe. ;)

    Kenne ich nicht. Aber ich weiß so in etwa in welche Richtung das abziehlt, ich würde die Definition dahingehend etwas erweitern, dass das vergleichen auch durchaus mit eigenen Leistungen stattfindet. Ich würd's jetzt weder als Sport noch als Kunst bezeichnen, wenn jemand des öfteren Nachbarsfenster einschießt (Fußball ... ;) ), aber das könnte man durchaus zum Sport ausbauen.

    „Sport ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewussten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen.“ Ja, ich denke das trifft's. Sport als trainieren und vergleichen. Spaß ist Spaß und Sport ist Sport, beides hat natürlich seine eigene Daseinsberechtigung, aber kann auch - da tendiere ich inzwischen wegi zuzustimmen - klar unterschieden werden. Danke, Matthias. :)

    Ich find's interessant, dass du das ansprichst, denn ich / wir versuchen seit langer Zeit die Kommunikation zwischen Schützen aller Disziplinen zu ermöglichen, von Vertretern einiger Disziplinen kommen allerdings bloß Maßregelungen / Zurechtweisungen, uns gibt's inzwischen seit immerhin 4 Jahren und doch kommt dann immer der Verweis auf das „DSB-Forum“, dabei hat's jedes Forenmitglied selbst in der Hand über welche Themen / welche Disziplinen hier diskutiert wird. Wenn einzelne Schützen generell und insbesondere hier ausschließlich als „Legalwaffenbesitzer“ aufteten und scheinbar kaum sportliche Aktivitäten kennen oder ausüben, dann muss man sich nicht wundern, dass Vorurteile aufkommen und durch eben diese Schützen bestätigt werden. So kann's jedenfalls nicht weitergehen.