Was mich stört oder vielmehr wundert, das ist, abseits von irgendwelchen Problemen auf Vereins- und Verbandsebene, eine gewisse Lethargie sehr vieler Schützen. Inwiefern? Wenn ich jetzt nur mal von meinen Erfahrungen als Forennutzer und Forenbetreiber ausgehe, so beteiligen sich erstaunlich wenige Schützen an Diskussionen oder lassen andere an ihren Sportaktivitäten durch Berichte, Fotos, etc. teilhaben. Selbst die Familienschützer und Hausbewacher mit Schusswaffen (und das ist jetzt wirklich nicht abwertend gemeint), wie man sie zahlreich in vielen Waffenforen findet, können ihre Begeisterung besser vermitteln, so dass man manchmal den Eindruck gewinnt, der Schießsport wäre vergleichsweise eher unbedeutend.
Beiträge von Geronimo
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Ich denke der entscheidende Punkt ist gar nicht so sehr, ob man das selbst schon einmal gemacht hat und die Leistung deshalb besser einschätzen kann, denn gerade die populärste Disziplin, Biathlon, hat vermutlich kaum jemand selbst ausprobiert. Aber wenn wir mal beim Biathlon bleiben, so hat bspw. bei unserem (Sommer-)Biathlon die Umstellung von Einzel- auf Massenstart viel gebracht, denn man sieht jetzt sofort wer vorne liegt und wer aufholt oder zurückfällt. Das kann man leider bei anderen Disziplinen, mal abgesehen von Finalschießen, als Zuschauer und sogar als Wettkampfteilnehmer kaum erkennen. Vielleicht wär's besser Schuss für Schuss zu schießen. Der aktuelle Stand ließe sich beispielsweise als Fortschrittsbalken darstellen oder, als weniger technische Alternative, auch einfach nur ansagen.
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Und ich bin fasziniert, wie man sich immer wieder einzelne Sündenböcke sucht, anstatt zu erkennen, dass man als Gemeinschaft versagt hat, und schließe das Thema.
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Ich weiß nicht, ob man es sich so einfach machen sollte, denn einerseits werden sich einige fragen, warum die gleichen Leute jetzt bessere Ergebnisse erzielen sollten, aber andererseits weiß man auch von neuen Leuten nicht, ob sie es besser machen werden bzw. besser gemacht hätten und die gescheiterten Leute haben wenigstens bereits Erfahrung und konnten aus ihren Fehlern lernen. Insofern ist vielleicht durchaus sportliche Fairness gefragt. Sind sie gescheitert weil sie selbst massive Fehler gemacht haben, oder ist es vielleicht auch denkbar, dass sie gescheitert sind, weil ihnen einige die nötige Unterstützung verweigert oder gezielt gegen sie gearbeitet haben?
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Hallo,
man sieht, dass die Website an der einen oder anderen Stelle noch nicht ganz fertig ist, aber sie ist bereits jetzt sehr informativ und wirkt einladend. Gefällt mir!

Beste Grüße
Gerhard
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Als Empfänger ist lediglich der Innenminister angegeben. Für mich war und ist nicht ersichtlich, dass er das Schreiben veröffentlicht hat oder veröffentlicht haben könnte.
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Dieses „müssen“ begründet sich hauptsächlich aus dem Briefgeheimnis. Zumindest der Absender ist mit der Veröffentlichung nicht einverstanden.
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Ich find's auch schade, dass viele Vereinswebsites von Engagement eines Mitglieds abhängen und oftmals nach kurzer Zeit wieder verwaisen, aber viele Vereine scheinen da nicht den großen Wert darauf zu legen.
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Ich weiß was du damit sagen möchtest. Und doch befasst sich das Nachwuchsleistungskonzept durchaus ganz gezielt mit der Leistungsentwicklung von Kindern und Jugendlichen und der Rolle der Eltern. Wenn ein Verein, wenn ein Verband aus gesetzlichen oder organisatorischen Gründen keine Kinder- und Jugendarbeit leisten kann oder vielleicht auch gar nicht möchte, kann und wird er diese Konzepte für Sportler ab 18 oder 21 Jahren einsetzen, aber warum nicht früher beginnen, die sowieso nötigen Grundlagen frühzeitig vermitteln, und zukünftigen Leistungsträgern erste sportliche Erfolge ermöglichen? Dazu muss man nur mal etwas über den Tellerrand schauen.
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Ich denke die Diskussion pro und kontra Lichtpunktschießen muss wirklich nicht wiederholt werden.
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Hallo Nfeld,
dazu gibt's eine schöne Anleitung mit Bildern und allem drum und dran:
http://www.konrad-software.net/uploads/tx_sbd…DISAG_RM_IV.pdfBeste Grüße
Gerhard
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Es waren hin und wieder mal ein paar Jugendliche im Verein zu Jugendtrainingszeiten, aber das ist ein extra Tag und da ist im Verein nix weiter los- die waren auch spätestens nach nem halben Jahr wieder weg... Wenn Erwachsenentraining ist, herrscht richtig Stimmung und gute Laune parallel zum Training im Aufentaltsraum und man lernt, finde ich, Leute und Verein zu mögen und das ist mit das wichtigste für die Zukunft, damit der Schießsport nicht ausstirbt, um es dramatisch darzustellen!
Wenn eine Jugend als solche nicht existiert, bietet es sich natürlich an gemeinsam zu trainieren, allerdings lässt sich das zeitlich oft schwer koordinieren. Während das normale Training meist erst gegen 20 Uhr beginnt, und selbst die meisten Trainer frühestens ab ungefähr 18:30 Uhr Zeit haben, erwarten leider sehr viele Eltern, dass ihre Kinder gegen 20 Uhr zuhause sind. Und wenn dann doch mal ein Auswärtswettkampf mangels freier Stände oder dank lahmarschiger Auswertung bis 21 Uhr dauert, dann ist das schon ein halber Weltuntergang, den man als Betreuer wieder ausbaden darf... -
Hm, ich denke den meisten Schützen ist es noch gar nicht mal bewusst, ob ihre Disziplin olympisch oder nicht olympisch ist.
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Immer langsam mit den gegenseitigen Vorwürfen. Dort oben steht ganz klar „Sportschützen und Auflageschützen nebeneinander“ und nicht wie behauptet „Freihandschützen und Auflageschützen nebeneinander“. Ob stehend, stehend aufgelegt, kniend, kniend aufgelegt oder liegend und liegend aufgelegt, das alles sind einzelne Disziplinen einer gemeinsamen Sportart. Wobei ich mich ja immer wieder frage, wie man auf den Begriff „Freihand“ kommt, denn man schießt alles andere als freihändig.

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Ich find's etwas seltsam, zwischen Sportschützen und Auflageschützen zu unterscheiden und damit zu suggerieren Auflageschützen wären überhaupt keine Sportschützen. Ob jemand lieber stehend, liegend, kniend oder halt aufgelegt schießt, sagt doch nichts, aber auch gar nichts, über seinen sportlichen Ehrgeiz aus. Es wird oft die Frage gestellt wie man Auflageschützen für andere Disziplinen gewinnen kann. Indem man diese Disziplinen anbietet und Begeisterung vermittelt.
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Hm, ich muss sagen, dass ich noch nie einen Auflageschützen „live“ gesehen habe, ok, mal abgesehen von behinderten Schützen.
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Verantwortung zu übernehmen kann auch bedeuten, die Probleme anzupacken und aus der Welt zu schaffen, und eben NICHT das Handtuch zu werfen und die Arbeit anderen zu überlassen.

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Ob das für einen als Verein oder als Trainer relevant ist oder irgendwann wird, hängt auch stark davon ab, ob man eher Richtung Breitensport oder Leistungssport tendiert, oder aber, wie vermutlich die überwiegende Mehrheit, beides gleichermaßen fördert. Ein „Talenttest“ ist eher ein Thema für Sichtungsschießen von Gau-, Bezirks- und Landeskader.