Das hab' ich mich auch gerade gefragt. Vermutlich ist eine an der Waffe angebrachte Sicherung gemeint. Schützen die nachlässig mit ihrem Sportgerät umgehen und es nicht ordnungsgemäß lagern dürften wohl früher oder später auch auf eine solche zusätzliche Sicherung verzichten. Was meint ihr?
Beiträge von Geronimo
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Bei uns hängen momentan gleich mehrere Nachwuchsschützen bei den in der letzten Nachwuchsrunde erzielten Ergebnissen fest. Während der letzten Wettkämpfen waren keine groben Fehler zu erkennen. Vielleicht können wir mit Hilfe des SAM-Trainers etwas Licht ins Dunkle bringen.
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Mir ging es hauptsaechlich darum, ein komplettes Geraet zu haben ohnen laestigen Kabelsalat.Koffer auf Laptop einschalten und Sensor einstecken fertig.
Eine wirklich gelungene Lösung. Ich werde wohl unserem leicht angestaubten SAM-Trainer noch einmal eine Chance geben. Allerdings brauche ich erst einen passenden Rechner. Mit den meisten Notebooks funktioniert der über die parallele Schnittstelle angeschlossene SAM-Trainer leider nicht.
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Was haltet ihr davon? Hätten die vorgeschlagenen Änderungen schwere Auswirkungen auf unsere Sportart? Oder bietet sie uns Sportschützen vielleicht sogar eine Möglichkeit uns von Waffennarren und Waffensammlern abzugrenzen?
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Vor einiger Zeit hat trifftnix eine tolle Übersicht zusammengestellt.

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Das ist ein klarer Fall für die Sportordnung.
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Du findest die Verbotsliste 2009 auch auf der Website des Deutschen Schützenbundes.
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Soweit ich weiß steht Alkohol tatsächlich nur in den Bogendisziplinen auf der Dopingliste.
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was haltet ihr davon den vereinen die aufgabe zu geben das jedes mitglied einmal (könn auch 2,3,...)pro jahr das eine waffe besitzt zu kontrollieren ob sie ihre waffen ordnungsgemäß wegschließen?
Das dürfte sich nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren lassen. Allerdings wäre es eine recht effektive Art auf die Pflicht zur sicheren Aufbewahrung unserer Sportgeräte hinzuweisen und die sich wohl mit der Zeit bei einigen Schützen einschleichende Leichtsinnigkeit zu bekämpfen.
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Gefährliches Hobby: Schützen und virtuelle Kämpfer
„Schützenvereine und Zocker-Clans haben gerade etwas gemeinsam: beide stehen im öffentlichen Kreuzfeuer. Die Debatten reichen vom Verbot von "Killerspielen" bis hin zu unangemeldeten Kontrollen bei Waffenbesitzern. Der Zündfunk hat sich die Faszination "Schießen" erklären lassen“. Dieser Radiobeitrag ist im Zündfunk von Bayern 2 erschienen. Er verfolgt mit dieser ungewöhnlichen Kombination einen erfrischend anderen Ansatz.Millionen Waffen in Privatbesitz: Muss es nach Winnenden neue Gesetze geben?
„Man schätzt, dass es in deutschen Haushalten 8 bis 10 Millionen legale Waffen und etwa 20 Millionen illegale Schusswaffen gibt. Jetzt fordernEltern der Amoklauf-Opfer in einem offenen Brief politische Konsequenzen, vor allem ein verschärftes Waffenrecht“. Der Landesoberschützenmeister des Württembergischen Schützenverbandes Joachim Fähnle war zu Gast bei „Zur Sache Baden-Württemberg!“ im Südwestrundfunk.Bratzler vor Ort beim Schützenverein in Kernen-Stetten im Remstal
„Der Reiz am Schießen? Ganz einfach: treffen! So heißt es im Schützenverein. Das Training geht auch nach Winnenden weiter“. Dieser gelungene Beitrag stammt ebenfalls aus „Zur Sache Baden-Württemberg!“ im Südwestrundfunk. Er vermittelt einen guten Eindruck wie das Training in den Schützenvereinen tatsächlich abläuft. Erfreulicherweise kommen zur Abwechslung auch einmal einige Nachwuchsschützen selbst zu Wort. -
Ich als Sportschütze distanziere mich von dieser Art des Schießens (auch wenn hier vielleicht einige anderer Meinung sind). Ich halte sportmäßiges Großkaliberschießen nicht generell für schlecht, aber mit dem, was der BDS anbietet, kann ich mich nicht anfreunden.
Ich finde es äußerst beunruhigend was im Bund Deutscher Schützen unter dem Deckmantel unserer faszinierenden Sportart so alles abläuft. In den einschlägigen Foren wird momentan in erster Linie dazu aufgerufen die Politiker massiv unter Druck zu setzen. Als engagierter Sportschütze fühlt man sich dort leider wie unter lauter Waffennarren. Es besteht keine Bereitschaft zur konstruktiven Auseinandersetzung mit dieser Problematik. Kritische Anmerkungen sind nicht erwünscht und werden meist sofort mit kindischen Beleidigungen und persönlichen Angriffen bestraft. Es gibt in Deutschland offensichtlich tatsächlich so etwas wie eine Waffenlobby. Und die ist erschreckend stark.
Aber in der Sendung hätte wirklich nochmal unterschieden werden sollen, dass "normale" Sportschützen mit so etwas nichts zu tun haben (was ja auch die Schützen aus dem Schießsportzentrum getan haben), da so unser ganzer Sport in den Schmutz gezogen wird.
Gerade weil ich das Format kenne begeistert mich die verhältnismäßig ausgewogene Darstellung.
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Das wird offenbar von vielen Zuschauern gerne und häufig gemacht. Jedenfalls ändert sich das Ergebnis der Abstimmung immer mal wieder drastisch.

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Danke für den Hinweis. Der etwas reißerische Titel „Mordwaffen statt Sportwaffen - Aufrüstung im Schützenverein“ ließ nicht unbedingt eine ausgewogene Auseinandersetzung mit dem Thema vermuten. In der Vorankündigung heißt es „Ein bisschen schießen, Traditionen pflegen und hoffentlich einmal im Leben Schützenkönig sein. So präsentieren Schützenvereine gerne ihre scheinbar heile Welt. Doch unter dem Deckmantel des Sports tummeln sich in den Verbänden viele Waffennarren. Statt mit eher harmlosen Luftgewehren trainieren sie häufig - ganz legal - mit Großkaliberrevolvern, halbautomatischen Militärpistolen und Sturmgewehren. Lautstark wehren sie sich gegen eine Verschärfung des Waffenrechts, und ihre Lobby macht Druck auf die Politik. Panorama über das gefährliche Hobby deutscher Waffenfetischisten und Politiker, die nichts dagegen unternehmen“. Erfreulicherweise konzentrierte sich der ziemlich interessante Beitrag wirklich nur auf diesen einen Aspekt. Fazit: Gelungen und sehenswert.

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Als Stellungnahme unseres Verbandes finde ich die Stellungnahme zu der Tragödie in Erfurt von Frank Rabe immer noch am besten (ihr kennt doch das gestellte Gespräch noch, wo der Reporter fragt und Frank antwortet). Wie wäre es, wenn wir diese Stellungnahme aktualisieren und bei uns auf die Seite stellen bzw. eine ähnliche oder abgespeckte Version in die Zeitung setzen lassen? Wie sieht es mit anderen Meinungen und bisherigen Erfahrungen aus?
Ich weiß nicht so recht was ich von den Anmerkungen eues Landesjugendsprechers halten soll. Ein gestelltes Interview? Das hinterlässt schon einen ziemlich faden Beigeschmack. Haben wir so etwas wirklich nötig? Die in den Ruhrnachrichten von Manfred Gwosdz veröffentlichte Stellungnahme setzt dem ganzen aber die Krone auf: Dort heißt es unter anderem „Sportschützen, die im Deutschen Sportbund (DSB) organisiert sind, schießen ja hauptsächlich mit Luftdruck- oder Kleinkaliber-Waffen. Beim Kauf einer solchen Waffe muss der Schütze nachweisen, dass er in der entsprechenden Disziplin seit mindestens einem Jahr wettkampfmäßig schießt, dies vom Verband und Verein belegen lassen und diese Nachweise regelmäßig erneuern“. Das glaubt er doch hoffentlich nicht wirklich. Die einzige Voraussetzung zum Erwerb einer Luftdruckwaffe ist die Vollendung des 18. Lebensjahres.
Gelungene Öffentlichkeitsarbeit sieht anders aus.

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Ich habe gerade den recht kritischen Artikel im Spiegel gelesen. Dort heißt es unter anderem „Experten taxieren die Zahl der Deutschen mit Lizenz zum Waffenbesitz auf rund zweieinhalb Millionen; von denen, die sich am kalten Stahl einer illegalen Knarre die Phantasie erhitzen, ganz zu schweigen. Was sie daran so fasziniert? Bei den Sportschützen hat das der Dortmunder Soziologe Arne Niderbacher zwei Jahre lang erforscht, sein Fazit: Der Sport allein, der Schuss in die Zehn, bringt ihnen nicht den Kick. Für allenfalls ein Viertel der Vereinsschützen, so hat es ein ehemaliger Verbandspräsident mal hochgerechnet, steht der sportliche Wettkampf im Vordergrund. Was aber ist es dann? Soziologe Niederbacher fand bei seiner Feldstudie keine Rambos, keine Machos, auch keine komplexverkrümmten Verlierertypen, die ihre Schwäche mit einer Waffe überspielen wollten. Wohl aber Fetischisten, die sich Konstruktionszeichnungen von Waffen besorgten, ständig über Verbesserungen fachsimpelten und einem starkten Sammeltrieb folgten: Eine Waffe ist den meisten nicht genug. So werden aus mehr Waffen irgendwann ziemlich viele Waffen, wie auch beim Vater von Tim Kretschmer“. Gerade die Aussage „Für allenfalls ein Viertel der Vereinsschützen [...] steht der sportliche Wettkampf im Vordergrund.“ halte ich für äußerst interessant. In den olympischen Disziplinen kann ich mir das nicht so recht vorstellen. In welchen Verbänden und in welchen Disziplinen sind solche Waffennarren und Waffensammler zu finden? Wir sollten es ihnen keinesfalls ermöglichen unter dem Deckmantel des Schießsports an ihren nicht ganz ungefährlichen Fetisch zu gelangen.
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Den offenen Brief an Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Günther Oettinger finde ich äußerst bemerkenswert. Die sicher traumatisierten Familien von fünf getöteten Schülern gehen erstaunlich unaufgeregt auf alle wesentlichen Aspekte ein und stellen zahlreiche wohlüberlegte Forderungen zur Vermeidung solcher Amokläufe auf. Genau das hätte ich auch von der Presse erwartet.
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Zitat
Die derzeitige gesetzliche Regelung ermögliche die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Eine Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre sei unerlässlich, fordern die Hinterbliebenen. "Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf großkalibrige Waffen verzichten kann." Der Gesetzgeber müsse Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.
Trauerfeier: Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot (Spiegel Online)
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Ich glaube das wäre das falsche Signal.

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Ich habe leider noch immer keine Antwort auf meine Frage was mit dem Begriff gemeint ist bekommen.
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Und dort verwendet man Gebrauchswaffen?
