Ich halte es für sehr wichtig absolut systematisch vorzugehen. Es wird auf jeden Fall nur genau ein Punkt verändert. Auch wenn ich mich als Übungsleiter-J in erster Linie auf unsere Anfänger konzentriere musste ich gestern doch eingreifen. Schon seit längerer Zeit befinden sich die Ergebnisse eines sehr talentierten Nachwuchsschützen im freien Fall. Er spielte mittlerweile schon mit dem Gedanken für ein Jahr zu pausieren oder den Schießsport an den Nagel zu hängen. Von unseren beiden Jugendleitern kam leider keine Reaktion. Nach dem gestrigen Wettkampf habe ich die Reißleine gezogen und den Anschlag mit Hilfe unseres Gauübungsleiters komplett neu aufgebaut. Ein ungünstiger Zeitpunkt. Aber die einzige Möglichkeit um Enttäuschung und Selbstzweifel aus der Welt zu schaffen. Wir mussten das Gewehr um gefühlte zwei bis drei Größen verändern und auch auf eine andere Schießhose umsteigen. Man mag es kaum glauben aber der Schütze ist über den Sommer schlicht und ergreifend ein Stück gewachsen. Morgen gehen wir beiden noch ein paar Korrekturen an und versuchen die Grundlagen für ein gutes Anschlagsgefühl zu legen. Die vielen Feinheiten brauchen allerdings Zeit. Das geht sicher nicht von heute auf morgen. Schon am Freitag ist der nächste Wettkampf. Ich habe mir dafür aber extra Zeit genommen und stehe mit Rat und Tat zur Seite. Ein guter Neuanfang. Das ist alles was ich mir wünsche. Für unsere Schützen wäre eine „Checkliste“ mit der sie Veränderungen selbst erkennen und beheben können enorm hilfreich. Gerade diese Aspekte kommen in unserem Training viel zu kurz.
Beiträge von Geronimo
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Hallo,
ich suche nach einer möglichst auch für Anfänger verständlichen Anleitung wie man ein Luftgewehr auf den Schützen einstellt. Dabei soll der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf den Feinheiten liegen. Wichtig wären mir da vor allem die Grundlagen wie die Position der Schaftbacke, Schaftkappe und auch des Diopters. Eine kleine Hilfe zur Selbsthilfe für die Schützen. Habt ihr da zufällig einen Tipp für mich?
Beste Grüße
Gerhard
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Und das hält auch einige Zeit an?
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Ich würde einen etwas Ausgleich zur Konzentration bevorzugen.
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Das ist doch mal eine nette Idee!

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Bei uns hängt eine elektronische Dartscheibe auf der unteren Etage des Schießstands. So können sich Nachwuchsschützen die noch auf Ausrüstung warten ihre Zeit mit Dart vertreiben. Sie wird auch bei Veranstaltungen wie der Weihnachtsfeier gut angenommen. Es war aber gar nicht so einfach Spitzen zu finden die nicht gleich bei jedem Fehlwurf kaputtgehen. Ich würde mir noch einen Kicker wünschen. Aber der steht auf dem Schießstand halt vielleicht doch manchmal etwas im Weg. Da müssten wir schon auf den Mehrzweckraum im ersten Stock ausweichen. Ich glaube dort würde er nur selten genutzt.
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Süß (Hausmacher)
Autobahn oder Landstraße?
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Willst du die Basis verstehen musst du sie besuchen und kennenlernen - also liebe VERANTWORTLICHE geht einmal zu den Wettkämpfen - so herum wird ein Schuh raus , da ihr mit einem solch spontanen Besuch motiviert und aufwertet - daran mangelt es auch - Identifikation.
Das gilt für uns alle. Wir sind gefordert das vorhandene Angebot auch zu nutzen. Auch die Verantwortlichen arbeiten größtenteils ehrenamtlich. Das wird oft vergessen. Da sie sich meist außerdem im Verein engagieren, ist die warum auch immer oft versuchte Unterscheidung weder möglich noch sinnvoll.
Zudem glaube ich liegt der Durchscnitt der SoBi-veranstaltungen in Bayern bei 120 - also wart ihr da noch gut besucht.
Wenn ein Landesverband einen Sommerbiathlon veranstaltet, würde ich mit einer Teilnehmerzahl größer 500 rechnen. Nur rund 90 Starter finde ich enttäuschend. So wird kein Anreiz geschaffen noch weitere Veranstaltungen anzubieten. Es ist wohl schlicht und ergreifend kein Interesse vorhanden.
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das ist geschenkt keine Frage. [...] Aber der Kurs mit den Laserwaffen kostet 80 bzw.120 € für 15 UE - wie die Relation zu deinen 150 Stunden dort aussieht darfst du selbst ausrechnen - irgendwie passen die Vergleiche nicht so ganz.
Ich finde die Lehrgangsgebühren auch ziemlich hoch. Wie groß der auf die Teilnehmer umgelegte Anteil der Kosten ausfällt hängt natürlich auch von den finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten des Veranstalters ab. Ich würde den Lehrgang - wenn nur die große Entfernung nicht wäre - auf jeden Fall gerne besuchen und Wilhelm auch einmal persönlich kennenlernen.
in Bayern wirst du quasi in einen Schützenverein hineingeboren, weil die Strukturen (besonders in ländlichen Regionen) einfach ganz anders sind bzw. noch intakt (vergleiche doch einmal Bayern mit Westfalen) - das sieht in den Großstädten und Ballungszentren ganz anders aus. Ebenso genießt der Schützenverein dort einen anderen Stellenwert.
Stimmt. So ganz ohne Öffentlichkeitsarbeit geht es aber auch bei uns nicht.
Mickrige 90 Starter beim Sommerbiathlon - kennst du dich aus im Sommerbiathlon - anscheinend leider nicht - mit wieviel Teilnehmern hast du denn gerechnet und wieviele Teilnehmer hat das Wetter wohl abgeschreckt , es gibt ja auch eine Vorhersage und als Sportler einer Outdoorsportart achte ich da schon drauf.
Selbst der Sommerbiathlon des Sportschützengaues Schrobenhausen war trotz starkem Regen mit 100 Startern recht gut besucht. Wenn in einem Gau schon 100 Starter antreten, müssten es auf Landesebene noch deutlich mehr sein. Ich kann das Verhalten der Vereine in diesem Punkt absolut nicht nachvollziehen: Da haben sie einmal die Möglichkeit ihr Interesse für den Sommerbiathlon vor den Verantwortlichen zu zeigen und nutzen sie nicht.
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Was nutzt es , wenn bei euch die Mitgliederzahlen steigen , aber aufs Land (Bund) gesehen und somit in Summe sie immer weiter sinken. Das kann man auch anhand der Zahlen nachprüfen - wer fragt bekommt Antworten.
Es zeigt auf jeden Fall, dass man diese wohl in manchen Regionen feststellbare Entwicklung nicht als unveränderliche Gegebenheit hinnehmen muss. Bei uns genießt der Schießsport durch die gute Arbeit der Vereine und Verbände einen hervorragenden Ruf und verzeichnet starke Mitgliederzuwächse.
Nun - dann liegt es ja nach deiner Meinung an der Trägheit der Vereine - ok.
Zu einem Teil. Ich war bei der Guschu-Open und dem Multi-Youngsters-Cup der Bayerischen Schützenjugend auf der Olympiaschießanlage Hochbrück als Mitarbeiter im Einsatz. Beim Multi-Youngster-Cup, einem mit mehrschüssigen Luftgewehren ausgetragenen Sommerbiathlon für Kinder und Jugendliche, starteten aus ganz Bayern nur eher mickrige 90 Schützen. Die angesetzten Durchgänge für Bogenschützen mussten sogar ganz gestrichen werden. Einen gewissen Einfluss hatte in diesem Jahr sicher auch das Unwetter das von Samstag auf Sonntag die Zeltstadt verwüstete und einen nächtlichen Umzug in die Kleinkaliberhalle notwendig machte. Wer den Sommerbiathlon selbst ausprobieren möchte kann sich beim Bayerischen Sportschützenbund und anderen Verbänden kostenlos Lichtgewehre ausleihen. Da sind die Vereine gefragt das vorhandene Angebot auch zu nutzen.
Wer erwirbt den das Wissen - wenn alles die Vereine tun sollen , rekrutiert sich das Wissen doch aus zahlenden Mitgliedern - dann solche hohen Lehrgangsgebühren zu erheben ist schon eine Hausnummer. Wären sie günstiger - wären sie auch voller - eine ehrenamtliche Arbeit erfordert Zeit und Kosten - viele Vereine haben dieses Geld nicht und es liegt am Engagement einzelner das freiwillig auf sich zu nehmen.
Die erhobenen Lehrgangsgebühren sind bestenfalls eine Kostenbeteiligung. Wir haben bei der Übungsleiter-J-Ausbildung im Grund- und Aufbaulehrgang und Abschlusslehrgang für 150 Unterrichtsstunden mit zahlreichen sehr kompetenten Referenten, 12 Übernachtungen mit Frühstück, 22 Mahlzeiten im Restaurant und für die Unterrichtsmaterialien nur 190 Euro bezahlt. Ich habe diese Kosten natürlich selbst getragen. Bei manchen Teilnehmern ist aber auch der Verein eingesprungen. Ich glaube die Teilnahme an Lehrgängen hängt in erster Linie von Zeit und Motivation und nicht von Finanzen ab.
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Die bunten Zeichen des Herbstes sind nicht mehr zu übersehen. Es wird so langsam Zeit sich Gedanken über eine Neuauflage zu machen. Was hat euch am ersten Pokalschießen gefallen? Was sollten wir vielleicht besser noch einmal überdenken? Und: Wann soll das Pokalschießen Winter 2009 starten?
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Vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen [...]
Ja? Wir verzeichnen im Sportschützengau Schrobenhausen seit Jahren einen Mitgliederzuwachs.
Genug - der DSB hätte aufgrund seiner Kontakte viel bessere Möglichkeiten dies in die Öffentlich keit zu bringen [...]
In der Öffentlichkeit wird er in erster Linie durch die Vereine vertreten. Und das ist auch gut so.
Dazu gehört natürlich auch in den Vereinen ein Umdenken - und ehrlich - für so einen Lehrgang 120 € zu bezahlen - ist nicht aus Watte - und da sind wir exakt bei dem was ich meine - den Weg finde ich falsch - streng genommen ist das - am eigenen Leid verdienen - anstatt innovativ auf die Vereine/Verbände zuzugehen und sagen - "wir - müssen - gemeinsam"- ist aber auch nur ein Gedanke.
Ich finde es richtig die Kosten solcher Lehrgänge auf die Teilnehmer umzulegen. Sie profitieren vom erworbenen Wissen. Klar wäre es schön wenn unsere Verbände solche Lehrgänge stärker finanziell unterstützen würden. Das ließe sich aber wohl nur durch eine Beitragserhöhung finanzieren. Und die dürfte bei vielen Mitgliedern auf Widerstand stoßen. Es sollte jedem Verein selbst überlassen bleiben ob er sich qualifizierte Übungsleiter leistet oder nicht.
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Eine tolle Sache. Da gibt es doch sicher viele Bilder für unsere noch recht leere Galerie.

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Mein absoluter Favorit ist die Jurathek. Die haben auch einen Bereich für Vereinsrecht .

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Ein interessanter Lehrgang. Ich hoffe so etwas wird früher oder später auch bei uns angeboten. Für zwei Tage ist eine Entfernung von fast 700 Kilometern halt doch recht enorm. Ich finde es falsch dem DSB pauschal Untätigkeit oder Desinteresse zu unterstellen. Wer Josef Locher (Bundesjugendleiter) oder Burkhard Schindler (Jugendvorstandsmitglied für Aus- und Fortbildung) kennenlernt wird unweigerlich von deren Begeisterung und Engagement angesteckt.
Für mich war die tolle Übungsleiter-J-Ausbildung auf der Olympiaschießanlage Hochbrück der Anlass die lange gehegte Idee eines Treffpunkts für Sportschützen umzusetzen. Josef und Burkhard hatten somit auch einen großen Anteil an der Entstehung der Meisterschützen. Burkhard hat auch bei den beiden gelungenen Büchern „Nachwuchsarbeit im Schießsport“ und „104 Schießspiele zur Leistungsförderung im Sportschießen“ mitgewirkt und engagiert sich in der Lehrerfortbildung um den Biathlon in den Schulen zu etablieren. Ich bewundere seinen enormen Einsatz für den Schießsport.