Beiträge von Geronimo

    Bis sich die DNS-Server alle aktualisiert haben, kann es durchaus noch einige Tage dauern, etwas langsame Exemplare liefern gegebenenfalls noch unsere alte IP-Adresse.

    Seit gestern Abend, wegen des Traumwetters war tagsüber sowieso fast nichts los, sind wir ebenfalls bei Webgo. Auch hier wieder keine Probleme. Nach und nach müssen jetzt noch einige statische Websites umziehen. Aber die großen Projekte sind geschafft.

    Wie so oft geht da wohl probieren über studieren. Ich habe deshalb gestern testweise eine Community zum Webhoster Webgo umgezogen. Der Umzug selbst war absolut kein Problem. Dauerte nur etwas die über 50.000 Dateien vom alten zum neuen Anbieter zu übertragen. Die Performance passt ebenfalls.

    Motivation hinter dieser Anforderung?

    Eine verlässliche Rechtslage. Die gegen die Interessen von Betreibern und Kreativen und für die Interessen von Verlegern beschlossene Urheberrechtsreform macht Deutschland als Standort allerdings weniger attraktiv.

    Bin seit Jahren bei Netcup.de, läuft sehr stabil, keine Probleme. Egal ob vServer, Webspace, Domain etc.

    Danke! Setzen die inzwischen ganz auf NGINX oder läuft dahinter ein normaler Apache?

    Ich finde Alfahosting nicht schlecht.

    Interessant. Denn auch den Anbieter habe ich mir schon angeschaut und auch getestet. Ich hätte aber zukünftig schon gerne die Möglichkeit, Zertifikate von Let's Encrypt zu verwenden, denn so kann man halt auch kleineren Projekten ein eigenes Zertifikat spendieren.

    hetzner.de - sehr gute Erfahrungen im Bereich Co-Location und root-Server. sehr fähiges Personal und kurze Responsezeiten

    Und noch ein Anbieter, der auf jeden Fall in die engere Wahl gehört, und den ich auch schon etwas kenne, denn ich habe vor ein paar Wochen einige Websites dorthin umgezogen. Die Administrationsoberfläche ist spartanisch und altmodisch aber funktional.

    Servus,


    unser Webhoster wird mir leider mehr und mehr suspekt. Früher war Domainfactory ein hin und wieder etwas teurer aber zugleich auch grundsolider Webhoster. Seit der Übernahme durch Hosteurope und wenig später durch GoDaddy geht es jedoch steil bergab. Ich denke es wird Zeit sich einen neuen zu suchen.


    Meine Anforderungen sind eigentlich recht überschaubar

    • SSD für Dateien und Datenbanken
    • Möglichkeit zur Einbindung von Let's Encrypt
    • Serverstandort innerhalb Deutschlands

    Welche Webhoster verwendet ihr selbst und könnt ihr empfehlen?


    Beste Grüße


    Gerhard

    Moment! Ich möchte euch gar nicht groß stören, und nur kurz darauf hinweisen, dass für Samstag erneute Demos geplant sind. Der eine oder andere findet vielleicht auch die Reden zum Thema Uploadfilter aus der heutigen Bundestagssitzung interessant. Und jetzt könnt ihr euch gerne weiter streiten, oder damit aufhören, und versuchen zum Thema zurückzukommen, denn das betrifft uns alle.

    Gut, aber Raubkopien sind ja bereits jetzt illegal, für die Betreiber solcher Plattformen ändert sich nichts. Da kann man regeln was man will. Und wenn sich jemand dazu entschließt, von ihm erstellte Inhalte über YouTube zu veröffentlichen, dann weiß er vorher unter welchen Bedingungen. Werden die Inhalte ohne Erlaubnis durch Dritte veröffentlicht, kann er entweder etwas dagegen unternehmen, oder wahlweise sogar Einnahmen daraus generieren.


    Die großen Konzerne dürfen sich bereits darauf freuen, ihre vorhandenen Uploadfilter (bei YouTube bspw. Content ID genannt), ihren Konkurrenten zu verkaufen. Die Großen profitieren, die Mittleren bezahlen und die Kleinen verlieren.


    Am meisten werden aber Verwertungsgesellschaften wie GEMA, VG WORT, etc. profitieren, denn sie waren fast überflüssig geworden, da Urheber ihre Inhalte selbst vermarkten konnten, aber an ihnen wird zukünftig wie früher kein Weg mehr vorbei führen, denn die Plattformen verhandeln mit ihnen und nicht mit den einzelnen Urhebern, und wer sich ihnen nicht anschließt, läuft Gefahr leer auszugehen.


    Ein schwarzer Tag.

    Und jetzt mal ehrlich, was für eine Datenverarbeitung betreiben denn Sportvereine, wie Schützenvereine? Sie haben eine Mitgliederverwaltung, die im Regelfall rein intern genutzt wird, somit keine Schnittstelle nach außen hat.

    Sie betreiben Lastschriftverfahren

    Sie betreiben ggf. eine Webseite und wollen dort Wettkampfergebnisse veröffentlichen

    usw.

    Gut, aber geändert hat sich ja nur die Rechtsgrundlage, das war früher das BDSG alt und ist jetzt die DSGVO bzw. das BDSG neu. Und auch wenn du nicht mehr antworten wirst, denn du hast offenbar mal wieder dein Benutzerkonto gekündigt, wäre es interessant zu erfahren, welche Probleme ihr hattet.

    Siehe z.B. die DSGVO. Eine Regeleung die in ihrem Ursprung Datenkraken wie Amazon, google, und Co. einschränken soll. Sie trifft aber unverhältnismäßig stark die kleinen Unternehmer, Vereine, etc. Die Bundesregierung hätte problemlos Einstiegsklauseln setzen können, die eben Ausnahmen für Vereine und Unterehmen bis zu einer Größe von "N" vorgesehen hätten.

    Ähm, auch wenn man das immer wieder liest, sollte die DSGVO vor allem den Datenschutz europaweit vereinheitlichen, um Dateneigentümern ein verlässliches Schutzniveau und Datenverarbeitern eine einheitliche Rechtsgrundlage zu schaffen. Entscheidend ist zurecht der Schutzbedarf und nicht die Größe. Kann doch nicht sein, dass jemand ein niedrigeres Schutzniveau befürchten muss und akzeptieren soll, nur weil bspw. seine Meldedaten nicht von einer Großstadt, sondern einer eher kleinen Gemeinde verarbeitet werden.

    Stattdessen sind Vereine, die meist eh knapp bei Kasse sind, teils gezwungen, wenn sie keinen Fachjuristen unter den Mitgliedern haben, jemanden zu engagieren um bei der Umsetzung der DSGVO zu unterstützen.

    Der Weg vom BDSG alt zur DSGVO bzw. BDSG neu ist nun wirklich nicht sonderlich weit. Und selbst wenn man noch gar nichts hat, aber da müsste man schon die Zeit seit 1970 völlig verschlafen haben, ist das vielleicht eine gute Gelegenheit, die Datenverarbeitung zu überprüfen. Die Verbände liefern hier recht gute Leitfäden. Das sollte man durchaus auch selbst hinbekommen.

    Solange eine Reform von den Verlegern angestoßen wird und den Verlegern nutzen muss, können wir und sollten wir sie uns sparen, denn die Urheber profitieren davon größtenteils nicht. Gerade das Internet bietet Urhebern direkte Möglichkeiten zur Monetarisierung, ganz unabhängig von großen Verlegern, was denen natürlich so ganz und gar nicht gefällt, aber die Politik wird es schon richten. Für die Verleger...

    Bitte beachte bei sämtlichen Inhalten das Urheberrecht. So steht es in unseren Nutzungsbedingungen. Und natürlich ist es für Urheber ein Problem, wenn ihre Werke ohne Vergütung verwendet und weitergeben werden. Die angedachte Reform des Urheberrechts wird allerdings weder Urhebern noch Betreibern von Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten gerecht. Aber wie ist die aktuelle Situation und was ist zukünftig geplant?


    Forenbetreiber sind bereits heute verpflichtet, Inhalte innerhalb 24 Stunden zu löschen, wenn sie über Rechtsverstöße informiert werden, und machen sich ansonsten für Verstöße der Benutzer haftbar. Zukünftig sollen sie zusätzlich dazu verpflichtet werden, mit Rechteinhabern „faire und angemessene Lizenzvereinbarungen“ abzuschließen und ansonsten durch „angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen“ dafür zu sorgen, dass illegale Werke nicht verfügbar sind. Aber wie das gehen soll, darüber schweigt man sich aus.


    Für die Betreiber vieler Plattformen dürfte es überhaupt nicht möglich sein, mit allen Urhebern eine solche Vereinbarung zu schließen, sie müssten also beispielsweise durch Uploadfilter zwischen geschützten und frei verfügbaren Inhalten sowie erlaubter und unerlaubter Verwendung unterscheiden. Wie gut das funktioniert kann man sich bereits bei YouTube anschauen. Das freie Internet ist dadurch massiv gefährdet.


    Wir möchten gemeinsam mit anderen Forenbetreibern durch Aktionstage am 3. März und 23. März darüber informieren und euch auffordern, die Petition Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet! zu unterzeichnen und wenn möglich die geplanten Demonstrationen zu besuchen. Aber was ist jetzt für den 3. März geplant? Wir deaktivieren alle Uploads. Denn genau dazu wären viele Plattformen zukünftig wohl gezwungen. Und am 23. März gehen wir noch einmal etwas weiter und schalten die gesamte Plattform ab.


    #savetheinternet

    Also ich vermute der DSB verwendet eine einheitliche Datenbasis, zählt also auch hier die Erst- und Zweitmitglieder, aber online habe ich dazu nichts gefunden. Die einzelnen Gaue veröffentlichen jedoch überwiegend recht detaillierte Mitgliederstatistiken, diese vermitteln denke ich zumindest einen groben Überblick, wie das Verhältnis zwischen Erst- und Zweitmitgliedschaften ausschaut. Im Sportschützengau Schrobenhausen sind bspw. rund 7 Prozent Zweitmitglieder (Mitgliederstand zum 31.01.2019).