Sportschützen Distanzen

  • Hallo Zusammen,


    ich spiele momentan mit dem Gedanken, meine Zeit dem Sportschießen zu widmen. Ich habe bereits als Jugendlicher im Schützenverein geschossen (Luftgewehr und KK). Heutzutage interessiere ich mich jedoch eher für das Schießen auf Distanz. Ich habe auf der Homepage des BDS recherchiert, nur leider konnte ich keine Disziplin über die 300 Meter hinaus finden. Weitergehend habe ich Diziplinen beim IMSSU gefunden, welche bis 500 Meter reichen, doch leider scheint es für diese Distanz oder über sie hinaus, in Deutschland kaum Schießmöglichkeiten zu geben. Ist das korrekt?


    Ich würde mich sehr freuen, falls mich jemand diesbezüglich aufklären könnte. Ich finde es nämlich persönlich wenig reizvoll, z.B. mit Kurzwaffen auf kurze Distanzen zu schießen. Bitte nicht falsch verstehen, aber rein subjektiv, ohne großartig Erfahrung zu haben, so scheint mir persönlich dabei irgendwie die Herausforderung zu fehlen, wenn Dinge wie Balistik, Wind, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit keine Rolle spielen. Ich lasse mich jedoch gerne eines besseren belehren.


    Ich möchte auch keinen Diskurs über Waffengattungen oder Ähnliches anzetteln, ich wollte nur ein wenig Hintergrund zu meiner Frage mitgeben. :)


    Besten Dank für eure Ratschläge!


    PS: Tut mir Leid für den Doppeltpost! Moderator bitte einen davon Löschen. Der Erste war nämlich eigentlich Vorschau... Nun gut vielleicht benutze ich zu viele Skript Blocker. ;)

  • Hallo sizeof,


    ich kenne leider nicht alle Disziplinen aller Verbände, könnte mir aber vorstellen dass der Mangel an Entfernungen über 300/500m daran liegt, dass es vermutlich wenige Schießanlagen gibt die die Entfernungen jenseits der von dir genannten bereitstellen können.


    Auf welche Distanzen würdest du denn gerne schießen?
    Ich gehe außerdem davon aus dass du diese Entfernungen nicht wie o.g. mit einer Kurzwaffe bestreiten möchtest.


    Falls du noch nicht mit einer Kurzwaffe trainiert hast, versuche es mal und du wirst feststellen, dass es selbst ohne äußere Einflüsse schwierig genug ist ordentliche Schussbilder zu bekommen.


    Hoffe du wirst eine passende Disziplin für dich finden und Freude an unserem tollen Sport haben.


    Besten Gruß
    Tomislav

  • Du möchtest dich über den BDMP und die Disziplinen F-Class und Long Range Target Rifle informieren. Ich hoffe, dir steht das notwendige Kleingeld zur Verfügung (fünfstellig für die ersten beiden Jahre).


    http://www.lr.bdmp.de


    Axel

  • Du möchtest dich über den BDMP und die Disziplinen F-Class und Long Range Target Rifle informieren. Ich hoffe, dir steht das notwendige Kleingeld zur Verfügung (fünfstellig für die ersten beiden Jahre).


    http://www.lr.bdmp.de


    Axel


    In diesem Forum wird dir als Aussenstehender allerdings nicht geholfen. Ob diese so Elitär, abgehoben oder sonstwas sind, keine Ahnung.
    Jedenfalls bekommt man als "Nicht BDMP Mitglied" dort keinen Zugang.
    Schade eigentlich, wundert mich aber eigentlich nicht wenn man sieht was dort "hinter den Kulissen" abgeht.


    @sizeof
    Meines Wissens gibt es in Deutschland keinen Schießstand über 300m zu dem permanent Zugang besteht, allenfalls gelegentlich auf BW Schießständen.
    Selbst die 300m Stände sind sehr rar, so gibt es bei uns in ganz Hessen gerade mal 3 davon. Und da wird teils kräftig v. Gastschützen abkassiert, beispielsweise wird auf dem einen Stand 30Euro/h verlangt.

  • Aus welcher Ecke von Deutschland bist du?


    Wir hier im Nord-Osten haben die Möglichkeit auf längere Distanzen zu schießen.
    Bin mir zwar nicht ganz sicher (selbst Pistolenschütze) aber ich glaube bis 1500 m ist möglich (elektroniesche Trefferanzeige).


    Gruß


    Reiner

  • Quote

    In diesem Forum wird dir als Aussenstehender allerdings nicht geholfen. Ob diese so Elitär, abgehoben oder sonstwas sind, keine Ahnung.


    Nun, so wenig hilfreich sind die vorangegangenen Antworten nun nicht.


    Fakt ist, daß, wie @Königstiger schrieb, es in Deutschland schon kaum (zivile) 300m-Stände gibt und noch weniger längere.
    300m halte ich persönlich für schon recht ambitioniert, bei etwas Sonnenstrahlung kann die Mirage grausam sein...
    Auch sollte man dran denken, wie man selbst (nicht nur das Projektil) die Entfernung vom Schützen zum Ziel überbrückt: Scheibe muß auf- und abgehängt werden und die Einschüsse möchte man ja auch sehen können.
    Oder man schießt auf Stahlziele - oder oder oder.


    Über die Sportordnung des BDMP kann man sich hier http://www.bdmp.de/dateien/Handbuch/Reg9.pdf informieren, F-Class ist unter D.23 zu finden.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Hallo Zusammen,


    zuerst einmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten! Das freut mich sehr.

    Tomislav: Ich stehe wie gesagt noch ganz am Anfang und habe mich noch auf keine definitive Distanz festgelegt. Es ist vermutlich auch notwendig sich an weite Distanzen “heranzuarbeiten”. Anfangs denke ich, wird auch eine Distanz von 300 Meter noch herausfordernd sein, ich wünschte jedoch, die Möglichkeit zu haben, diese noch weiter voranzutreiben. Meine bisherige Schießerfahrung hält sich wie gesagt in Grenzen und diese ist auch schon über 10 Jahre her. Wie oben beschreiben war dies zu meiner Jugend und mit maximal KK. Ich kenne mich zwar grundsätzlich mit Waffen aus, da mein alter Herr Jäger ist, ich habe jedoch schon lange keine mehr benutzt. Mir ist natürlich selbstverständlich klar, dass ich bei diesen Entfernungen ein größeres Kaliber benötige. Ich werde sobald ich etwas Zeit habe auch einmal nach Ulm in MSZU fahren und dort die 300 Meter ausprobieren, um im ein Bild zu machen. Soweit ich das verstanden habe, kann man dort ohne WBK schießen.

    Axel: Das „Kleingeld“ auf welches du ansprichst, bezieht sich dies auf Behördenanträge etc, oder spielst du damit auf die Waffe(n) an sich an? Mir ist selbstverständlich klar, und ich bin auch dazu bereit, für eine Präzisionswaffe entsprechend Geld zu bezahlen. Aber falls die administrativen Umstände bereits derart absurde Kosten verursachen, dann würde ich es mir ehrlich gesagt nochmals überlegen, wir allem, wenn ich den Sport dann nicht genau so ausüben kann, wie ich ihn mir vorstelle.

    Königstiger: Kann man also auf BW Schießständen als Privatperson schießen? Ich habe Bekannte bei der BW. Könnte ich diese somit guten Gewissens bitten derartiges zu arrangieren? Und ist es dann trotzdem Möglich dafür eine WBK zu erhalten? Das stelle ich mir schwierig vor. Zu deinem Link. Dieser bezieht sich ja auf Militär- und Polizeischützen. Ich als "Normalsterblicher" kann dort doch gar nicht beitreten oder? Ich habe zwar Kontakte zu Polizisten (Sogar Ex-KSKlern/GSG9lern, was weiß ich was die früher gemacht haben. Hat mich bis jetzt eigentlich recht wenig interessiert. :) ), die mittlerweile als Personenschützer arbeiten. Aber ich vermute selbst mit Leumund wir da nichts draus werden. Oder?

    Reiner: Ich komme aus BaWü. Genaugenommen aus Heidelberg. Der Verband ist soweit ich weiß in Leimen, und somit quasi vor der Haustür. Leider ist das also nicht gerade um die Ecke. Schade eigentlich.

    Ich hoffe ich konnte eure Fragen beantworten. Ansonsten einfach weiter Fragen. :)

    Besten Gruß,
    Steffen

  • Hallo Zusammen,


    Ich werde sobald ich etwas Zeit habe auch einmal nach Ulm in MSZU fahren und dort die 300 Meter ausprobieren, um im ein Bild zu machen. Soweit ich das verstanden habe, kann man dort ohne WBK schießen.


    Schon mal ein guter Anfang.

    Quote


    Axel: Das „Kleingeld“ auf welches du ansprichst, bezieht sich dies auf Behördenanträge etc, oder spielst du damit auf die Waffe(n) an sich an? Mir ist selbstverständlich klar, und ich bin auch dazu bereit, für eine Präzisionswaffe entsprechend Geld zu bezahlen. Aber falls die administrativen Umstände bereits derart absurde Kosten verursachen, dann würde ich es mir ehrlich gesagt nochmals überlegen, wir allem, wenn ich den Sport dann nicht genau so ausüben kann, wie ich ihn mir vorstelle.


    Die Administrativen Aufwendungen sind auch nicht höher als beim KK, also in Grenzen.

    Quote


    Königstiger: Kann man also auf BW Schießständen als Privatperson schießen? Ich habe Bekannte bei der BW. Könnte ich diese somit guten Gewissens bitten derartiges zu arrangieren? Und ist es dann trotzdem Möglich dafür eine WBK zu erhalten?


    Bitten kannst Du, nur werden Deine Bekannten Dir da kaum was ermöglichen können, es sei Du bist der Neffe der Ministerin. Eine WBK wirst Du dafür auch nicht bekommen.

    Quote


    Das stelle ich mir schwierig vor. Zu deinem Link. Dieser bezieht sich ja auf Militär- und Polizeischützen. Ich als "Normalsterblicher" kann dort doch gar nicht beitreten oder? Ich habe zwar Kontakte zu Polizisten (Sogar Ex-KSKlern/GSG9lern, was weiß ich was die früher gemacht haben. Hat mich bis jetzt eigentlich recht wenig interessiert. :) ), die mittlerweile als Personenschützer arbeiten. Aber ich vermute selbst mit Leumund wir da nichts draus werden. Oder?


    Falls Du den BdMP meinst, da kannst Du auch als "ungedienter" Mitglied werden.

    Quote


    Reiner: Ich komme aus BaWü. Genaugenommen aus Heidelberg. Der Verband ist soweit ich weiß in Leimen, und somit quasi vor der Haustür. Leider ist das also nicht gerade um die Ecke. Schade eigentlich.


    Die werden Dir am wenigsten helfen können, dort ist meist 50 Meter schon weit.


    Karl

  • Hallo Califax,


    vielen Dank für deinen Link. Ich habe mir die Sportordnung angeschaut, und du hast vollkommen recht. D.23, bzw. D.4 hört sich wirklich vielversprechend und interessant an.


    Ich habe mich nun derweil auch etwas schlau gemacht und gelesen, dass man beim BdMP seit 2003 auch ohne bei den Behörden zu sein Mitglied werden kann. Ich bin auch über positive Kommentare zum BdMP-Landesverband Baden-Württemberg gestoßen, welcher somit für mich in Frage käme.


    Kann mir bitte jemand Informationen geben, was „Normalsterbliche“ tun müssen, um Vereinsmitglied zu werden? Was ist meinerseits notwendig, um in den Verein aufgenommen zu werden? Reicht eine Antragstellung aus? Muss ich etwas vorweisen?


    Wie schaut im Allgemeinen ein derartiger Prozess aus? Muss ich zuerst eine WBK beantragen oder brauche ich zur WBK eine Vereinsmitgliedschaft? Brauche ich zum WBK zusätzlich einen Waffenschein? Je mehr ich mich mit dem Thema befasse, je mehr schreckt mich der initiale Aufwand ab. Das ist wirklich sehr schade. Langsam bekomme ich ein Bild davon, weshalb so wenige diesen Sport ausüben.


    Karl: Vielen Dank für dein Feedback. Zum BdMP habe ich mich ebenfalls, wie oben beschreiben informiert und bin zu selbem Ergebnis gekommen. :)


    Vielen Dank und besten Gruß,
    Steffen

  • Ich komme aus BaWü. Genaugenommen aus Heidelberg. Der Verband ist soweit ich weiß in Leimen, und somit quasi vor der Haustür. Leider ist das also nicht gerade um die Ecke. Schade eigentlich.


    Na, dann hast du ja echt Glück, denn du hast es nicht weit nach Philippsburg.
    http://www.schiessanlaige-philippsburg.de/


    Wenn du willst kann ich etwas arrangieren und du kannst dort mit einem F-Class tauglichen Gewehr auf 300m schießen. Und nein die Kosten beziehen sich nicht auf etwaige Behördenkosten sondern auf die Ausrüstungs- und Reisekosten. Ach ja, Longrange bedeutet immer auch Munition selber herzustellen.


    Axel

  • Quote

    Kann mir bitte jemand Informationen geben, was „Normalsterbliche“ tun müssen, um Vereinsmitglied zu werden? Was ist meinerseits notwendig, um in den Verein aufgenommen zu werden? Reicht eine Antragstellung aus? Muss ich etwas vorweisen?


    Die theoretische Möglichkeit, ohne Verbandsmitgliedschaft eine WBK (Waffenbesitzkarte, eine der Voraussetzungen, eine erlaubnispflichtige Waffe erwerben zu können) existiert. Ist aber etwa so gebräuchlich wie die jungfräuliche Empfängnis.


    Geh zu einem Verein des von dir favorisierten Verbandes und erkundige dich genau dort vor Ort, welche Aufnahmekriterien dieser Verein hat. Das variiert nämlich von Verein zu Verein (im Rahmen des BDMP heißen diese Vereine SLG).


    Und ja, um Sportschütze zu werden, muß man schon ein klein wenig Leidensfähigkeit mitbringen. Ist aufgrund der staatlichen - statistisch erwiesen ungerechtfertigten - Restriktionen und des damit verbundenen Aufwandes im Endeffekt ein elitärer Sport. Wer aber die Hürden überwindet, dem eröffnen sich Möglichkeiten, von denen Otto und Ottilie Normaluntertan nicht zu träumen wagen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Quote

    Kann mir bitte jemand Informationen geben, was „Normalsterbliche“ tun müssen, um Vereinsmitglied zu werden? Was ist meinerseits notwendig, um in den Verein aufgenommen zu werden? Reicht eine Antragstellung aus? Muss ich etwas vorweisen?


    Ich würde es so machen:
    Suche Dir hier Deinen Landesverband raus:


    http://www.bdmp.de/landesverbaende.php


    Setze Dich mit denen in Verbingung und lasse Dir die Ansprechpartner der
    angeschlossenen Leistungsgruppen geben.
    Dann besuchst Du die Gruppen und schaust ob es paßt.
    Sag auch gleich was Du schießen willst, nicht alle Gruppen werden auch
    alle Disziplinen schießen.


    Für die Aufnahme dürfte das Übliche reichen, Aufnahmeantrag, Führungszeugnis, Paßbilder.
    Allerdings sind Vereine auch nicht verpflichtet Mitglieder aufzunehmen, also hinterlaß
    einen gute Eindruck. ;)


    Quote


    Wie schaut im Allgemeinen ein derartiger Prozess aus? Muss ich zuerst eine WBK beantragen oder brauche ich zur WBK eine Vereinsmitgliedschaft?


    Der übliche Weg:


    Mindestens ein Jahr Mitgliedschaft in einem anerkannten Schießsportverband.
    (der BdMP ist einer)
    In dieser Zeit mindestens einmal pro Monat Training mit erlaubnispflichtigen Waffen,
    oder 18 Trainingstermine über das Jahr verteilt.
    Dabei ist es wurscht mit welcher Waffe Du trainierst, nur erlaubnispflichtig muß sie sein.
    (Bogen oder Lupi zählt nicht)


    In der Zeit machst Du dann einen Sachkundelehrgang und legst eine Prüfung ab.


    Danach läßt Du Dir vom Verband eine Bedürfnisbescheinigung erstellen.
    Mit der gehst Du zum Amt und beantragst Deine WBK.
    Für Repetierbüchsen brauchst Du die gelbe WBK, wenn Du auch Kurzwaffen oder Selbstlader willst
    brauchst Du zusätzlich eine grüne WBK.


    Dann gehst Du einkaufen und wenn Du die Waffe(n) hast,
    gehst Du binnen 14 Tagen wieder zum Amt und läßt die Waffe(n) registrieren.


    Die Gesamtkosten dafür liegen in Berlin (mit Lehrgang) so um die 180€, das kann je Bundesland aber anders sein.


    Longrange schießen heißt, wie bereits gesagt, daß Du früher oder später auch Munition selbst laden solltest.
    Dann kommt noch ein Wiederladekurs dazu.
    Wenn Du Dich erstmal auf 100m bis 300m beschränkst und nicht unbedingt
    in der Weltspitze ganz oben mitschießen willst, reicht auch erst mal ein brauchbares Gewehr im Kaliber
    .223 oder .308. Da gibt es genügend Auswahl an Fabrikmunition.


    Quote

    Langsam bekomme ich ein Bild davon, weshalb so wenige diesen Sport ausüben.


    Klingt schlimmer als es ist.
    Natürlich ist es etwas teurer und aufwendiger als Fußball oder Darts,
    aber auch zum Segeln und Golfen brauchst Du eine Sachkundeprüfung.
    Wenn Du allerdings damit durch bist, hast Du einen Sport, der -zumindest mir-
    sehr viel Spaß macht und Entspannung bereitet und den Du bis ins hohe Alter ausüben kannst.


    Und wenn Du einen vernünftigen Verein erwischst, wirst Du ja auch betreut und hast
    ev. auch 'Leidensgenossen', daß macht die Sache einfacher.

  • Hallo Zusammen,

    Vielen Dank für euer Feedback! Eure Antworten haben mir sehr geholfen.

    Alex: Ich würde dein Angebot gerne annehmen. Leider bin ich die nächsten Wochen geschäftlich in den USA. Ich werde dir eine PN schicken, sobald ich wieder in DE bin.

    tom: Danke für deine sehr ausführliche Antwort. Das hilft mir ungemein! Ich werde vorgehen wie von dir beschreiben. Was das Geld angeht, hast du vollkommen recht, ich denke da nur an Skifahren etc. und für die Ausrüstung muss man eben ein wenig Geld ausgeben. Es ist ja selbstverständlich, dass ein Präzisionsgewehr entsprechend Geld kostet. Impliziert für mich übrigens bereits seine Bezeichnung. Ich war nur kurz verunsichert, ob sich der Kommentar von Alex auf das “drum-herum” bezieht.

    Danke an euch und besten Gruß,
    Steffen

  • Bezüglich der Kosten des "drum-herum" möchte ich noch anmerken daß der Verschleiß des Laufes nicht vergessen werden darf. Je nach Kaliber kann das relativ schnell gehen daß der Lauf platt ist, soll heißen er verliert seine Präzision. So ist nach beispielsweise ca. 3000-3500 Schuß des Kalibers 6mmBR oder auch ca. 6000 Schuß 6,5x47 Lapua
    ein Laufwechsel fällig der mal eben mit ca. 800 Euro zu Buche schlägt.
    Natürlich sind das nur ca.-Werte, der Verschleiß hängt natürlich von der jeweiligen Ladung der Patrone sowie dem selbst auferlegten Präzisionanspruches ab.