Feinwerkbau LG700 Alu welche Diabolos laufen bei euch in diesem Gewehr sehr gut??????????

  • Ich habe vor kurzem bei einem Pokalschießen gesagt bekommen . dass ich mich nach anderer Munition umschauen soll.Doch bevor ich anfange zu suchen hätte ich gern gewusst was ihr in diiesem Gewehr für muntion schießt?? Antworten wären nett :)

  • Genau die Munition welche beim Munitionstest am Besten abschneidet. ;)

    Die Antwort wird für dich zwar jetzt unbefriedigend sein aber es es ist die einzig richtige. Bei FWB wirst du aber rasch eine passende finden.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Alle und keine.

    Es gibt R10 die laufen super und andere gar nicht. Bei H&N, JSB, etc. Genauso. Das einzige was hilft ist probieren!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Geh zum Händler Deines Vertrauens, der auch Mun-Test anbietet. Wenn Du dann die Munition dort kaufst, ist der Test oft für lau. Und wenn Du was gefunden hast, kauf von der Serie mind 1 Stange. Je nach Trainingseifer schmilzt der Vorrat wie Schnee in der Sonne. Wenn dann alle: Wieder Test und auswählen. Jedes Fertigungslos verhält sich anders.

    Ich hab selber ein FWB700 Alu. Bei mir funktioniert Mun mit Kopfdurchmesser kleiner 4,50 überhaupt nicht. Aber wie gesagt, gilt nur für mein Gewehr.

    Viele Grüsse
    Peter

  • Ich habe vor kurzem bei einem Pokalschießen gesagt bekommen . dass ich mich nach anderer Munition umschauen soll.Doch bevor ich anfange zu suchen hätte ich gern gewusst was ihr in diiesem Gewehr für muntion schießt?? Antworten wären nett

    Wie meine Vorposter schon schrieben, der einzig sinnvolle Tipp kann nur sein, mache einen Munitionstest und lasse die für deine Waffe bestschießende Munition ermitteln.
    Davon einen Vorrat für ein bis zwei Jahre oder mehr kaufen und dann wieder testen.

    Alle die einem DEN Tipp geben wollen, egal ob Hersteller, Kopfmaß o.ä., haben vermutlich noch nie ihre Waffe testen lassen.
    Subjektives Empfinden ist leider wenig aussagekräftig und mag evtl. auf ihre Waffe passen aber bestimmt nicht auf alle des jeweiligen Modells.

    Ich habe gute Erfahrungen mit MEC in Dortmund gemacht. Die schießen auf elektronische Anlagen mit einem Analyse Tool und können dir auf den Hundertstel Millimeter genau den Streukreis ermitteln. Von Tests auf Papier halte ich mittlerweile nicht mehr allzu viel, da Papier ein wenig nachgiebiger ist. Nicht falsch verstehen, besser auf Papier als gar keinen Test. Jedoch ist die elektronische Auswertung um einiges genauer.

    Termin vereinbart, hingefahren oder für nen 10er pro Strecke verschickt und nach ein paar Tagen das gute Gefühl haben zu wissen, dass ein Ausreißer nur von einem selbst kommen kann. Keine Zweifel mehr an der Munition. Das hebt die Psyche ein wenig.

    Entscheiden musst du selbstverständlich selbst, aber warum Kompromisse eingehen, wenn man es auch anders haben kann.

  • Ich gehe mal davon aus du hast den Smiley oder das "Ironie an" nur vergessen!
    Sonst "setzen 6"

    Tja Tomislav das setzen 6 gilt wohl eher für dich!

    cal .177 bezeichnet die Kalibergröße von Diabolos 4,48-4,52 mm. Somit alle gängigen Diabologrößen, keine Ironie!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo


  • Tja Tomislav das setzen 6 gilt wohl eher für dich!

    cal .177 bezeichnet die Kalibergröße von Diabolos 4,48-4,52 mm. Somit alle gängigen Diabologrößen, keine Ironie!

    Dass .177 Zoll im metrischen 4,5mm entsprechen ist mir durchaus bewusst, aber Danke für den Hinweis.
    Steht übrigens auf vielen Diabolo Dosen, falls du es nicht wusstest ;)

    Mit dem Ironie-Hinweis meinte ich eher, dass Breechee mit seinem Post dem Fragenden nicht wirklich Hilfestellung gibt. Denn .177" oder 4,5mm laufen alle durch unsere handelsüblichen Matchluftgewehre. RaptorRider wollte jedoch wissen, welche Munition mit unseren Waffen sehr gut laufen, speziell FWB700.

    Da es hier keine allgemeingültige Empfehlung gibt, haben ich, meine Vorposter sowie auch du den Hinweis auf einen Munitionstest bzw. das Probieren gegeben.

    Dann um die Ecke zu kommen und eine Munition im Kaliber 4,5mm zu empfehlen, halte ich eher für einen Witz als für einen hilfreichen Beitrag.

    Da es sich beim Fragenden nach eigenen Angaben um einen 15jährigen handelt, geh ich davon aus, dass seine Erfahrungen u.U. nicht allzu groß sind und er sich deshalb an die Community wendet um ernstgemeinte, hilfreiche Tipps zu bekommen. Selbst wenn man sich ein Späßchen erlauben möchte so sollte man diesen wenigstens als solchen erkennen können.

    Dennoch einen schönen Abend!

  • Hallo RaptorRider,
    du hast eine ernst gemeinte Frage gestellt und Anspruch auf eine ernst gemeinte und für deine Situation passende Antwort.
    Tomislav sei Dank, denn er hat sich mit deinem Profil befasst und ich habe es ihm nach getan.
    Ich gehe nun davon aus, dass sich deine Erfahrungen im sportlichen Schießen aufgrund deines Lebensalters nur auf wenige Jahre beschränken und du vermutlich nicht über ein eigenes Gewehr verfügst. Und ich gehe davon aus, dass deine finanziellen Mittel sehr überschaubar sind und du den Sport unter Anleitung eines Sportleiters ausübst.
    Sollten meine Annahmen falsch sein und du über eine eigene Sportwaffe verfügst, dann sind die Hinweise zu Munitionstesten grundsätzlich richtig. (Was nichts daran ändert, dass ich die Teste nach Art und Ablauf sehr kritisch sehe.)

    Treffen meine Annahmen zu, dann empfehle ich dir folgendes Vorgehen:

    • Schlage deinem Sportleiter, deiner Sportleiterin vor, mit allen Luftdruckwaffen des Vereins einen Munitionstest/Leitungstest im eigenen Bereich mit der verwendeten Munition durchzuführen. (Ein Verfahren ist im Forum beschrieben.) Dabei werdet ihr dann feststellen, dass die Streubilder viel geringer sind, als zunächst angenommen. Vor allem werdet ihr feststellen, dass die Waffen sehr unterschiedliche Treffbilder liefern. Du würdest Deine Waffe dabei schnell herausfinden. Allerdings alle anderen auch. Diese Maßnahme dient zugleich dem sportlichen Schießen, weil das Verständnis für die technisch physikalischen Zusammenhänge gestärkt wird.
    • Die verwendete Munition kann aber auch noch zusätzlich „qualifiziert“ werden. Damit meine ich das „Ausrollen“ der einzelnen Geschosse. Man lässt die Diabolos über eine schräge Glasfläche ablaufen und kann durch die Ablaufkurve feststellen – je gleichmäßiger, desto besser – welche Geschosse die geringsten Fertigungstoleranzen (Form und Gewicht) aufweisen und demzufolge auch bessere Treffaussichten haben. (Auch dies Verfahren ist im Forum beschrieben) Die besonders guten Geschosse würde ich für Wettkämpfe einsetzen. Den verbleibenden Rest für ernsthaftes Training.
    • Was auch möglich ist, ist der Kauf einer qualifizierteren Munition. Ich möchte keine grundsätzliche Empfehlung abgeben, aber es ist in jedem Fall zutreffend, dass eine finanziell anspruchsvolle Munition geringere Fertigungstoleranzen von Geschoss zu Geschoss aufweist und allein deshalb grundsätzlich auch ein geringeres Streuungsmaß hat. Da du für diese Munition eigenes Geld einsetzen würdest empfehle ich dir, diese Munition nur bei besonderen Schießvorhaben einzusetzen, bei Schießvorhaben die einen Wettkampfcharakter haben, ob du nun gegen dich selbst und deine Leistungsvorstellung schießt oder im Wettbewerb mit anderen.

    Abschließend ist auch noch fest zu stellen, dass ein Munitionstest mit finanziellem und organisatorischen Aufwand sich wirklich nur dann lohnt, wenn du eine Konstanz im Schießen, quasi ein Handicap erreicht hast, dass bei einem um – Annahme – 0,8mm verringerten Streuungsmaß zwangsläufig zu einem Gewinn von mehreren Ringen führt.
    Ich finde es gut, dass du gefragt hast und ich hoffe, dass du brauchbare Antworten erhalten hast und ich wünsche mir, dass du bei Bedarf erneut fragst.
    Joachim

    Stammschießen?
    Ich bin dabei!

  • Hallo RaptorRider,
    ich würde Dir auch zu einem Munitionstest wie schon mehrmals geschrieben raten.
    Ich schiesse zwar Auflage und hier bringt ab einer bestimmten Leistung eine abgestimmte Munition mit evtl. Ausrollung viel !!
    Aber auch die Freihandligaschützen fahren regelmässig zum Munitionstest.

    Weiterhin viel Spaß und gut Schuß, Lauki

  • Die Frage nach der besten Waffen/Diabolo Kombi taucht hier irgendwie alle paar Wochen neu auf. Das verwundert selbst mich als Neuling sehr, denn die Antwort läuft immer auf das Selbe hinaus: Munitionstest. Die einzigen Unterschiede lauten meist:

    • lohnt sich erst ab xxx Ringen Durchschnitt (was xxx genau ist, da scheiden sich die Geister. ICH bin aber der Meinung wenn ich SO extrem viel Geld für eine Waffe, Ausrüstung etc ausgebe, warum sollte ich dann 15€ für einen Muntest sparen!?)
    • macht keinen Sinn bei ganz neuen Waffen (Laut RB-shooting, da habe ich mein LG gekauft, macht ein Muntest bei einer nagelneuen Waffe wenig Sinn, da sich der Lauf nach den ersten paar (100, 1000) Schuss noch leicht ändert)
    • die Bedeutung der V0 Messung. Einige hier scheinen der Meinung zu sein, ohne V0 Messung kann man sich das ganze Prozedere sparen, andere meinen das Trefferbild ist das Einzige das zählt
    • Wie viel Schuss pro Sorte nötig sind um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Die Meinungen variieren hier von 5-10 Schuss.

    Hoffe ich konnte helfen...
    Cheers, Markus

  • (Was nichts daran ändert, dass ich die Teste nach Art und Ablauf sehr kritisch sehe.)

    Konntest du hier schon etwas weiterarbeiten?

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Hallo Wegi82,
    ich hätte wohl gekonnt, wenn ich denn motiviert gewesen wäre. Sprich, wenn ich den Eindruck gewonnen hätte, dass sich jemand tatsächlich für die Überlegungen interessiert. Nachdem ich nun weiß, dass zumindest du dich dafür interessierst, bringe ich in Kürze einen Vorschlag.
    Gruß
    Joachim

    Stammschießen?
    Ich bin dabei!

  • Hallo fegewagen,

    diese Aussage von RB-shooting, daß sich ein Lauf nach ein paar Schuss (100 bis 1000) noch leicht ändert, kommt mir sehr "komisch" vor.

    Wir schiessen mit Blei-Diabolo, der Lauf unserer LG's ist Stahl (vermutlich gehärtet)?

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich der Lauf noch ändert.

    Wenn das so wäre, müßten wir ja nach etlichen Jahren unsere System austauschen, weil der Lauf ausgeschossen wäre.

    Sorry, aber bei Luftdruckwaffen kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen...

    Gruß

    Andreas

  • Hallo Andreas,

    ich denke, hier liegt ein Missverständnis vor. Eventuell wurde die Aussage nicht korrekt wiedergegeben, oder von RB ungeschickt formuliert.

    Im weitesten Sinne ist es richtig mit der Veränderung vom Lauf. Das bezieht sich dann aber auf das Schussbild und nicht auf den Stahl.

    Es ist aber richtig, dass ein Munitionstest zum Einkauf einer größeren Menge Diabolos bei einem neuen LG erst nach einigen 100 Schüssen durchgeführt werden sollte.

    Das liegt aber an Teilen der Systemtechnik mit Absorber und Druckminderer. Die müssen sich erst noch einlaufen und dadurch verändert sich die V0 noch ein wenig. Die Geschwindigkeit hat dann wieder Einfluss auf den Streukreis der Diabolos. Es ist nicht so, dass diese dann voll in die "Neun"segeln, aber wenn schon ein Munitionstest, dann richtig.

    Ich persönlich teste einmal beim Neukauf des LG (ich will ja sehen, was der Lauf hergibt), nehme dann ein bis zwei Dosen und nach mindestens 500 Schüssen mache ich einen 2. Test und kaufe dann meinen Vorrat für die nächste Zeit ein.

    Gruß Claus-Dieter

  • Hey,
    also ohne einen Anspruch auf 100% exakte Wiedergabe zu erheben was RB Shooting gesagt hat, war es sowas wie:
    Das ganze System müsse sich noch einspielen, wie vom Vorredner schon erwähnt. Aber ich meine mich zu erinnern, dass auch vom Lauf die Rede war; im Hinblick auf Produktionshinterlassenschaften. Es war nicht die Rede davon, dass sich der Lauf alle paar 1000 Schuss verändert oder sowas! Nicht das meine Aussage so aufgegriffen wurde, und das auf RBS zurück fällt :D .
    Was die Anzahl der Schüsse angeht MEINE ich, das von 4 Stellen die Rede war, würde aber mein neues LG400 nicht dadrauf sezten! :thumbup:

    Cheers (und genießt die super Frühlingstage) Markus

  • Hallo fegewagen,
    Munitionsteste sehe ich kritisch, das habe ich schon oft geschrieben und bin nun auch endlich in der Pflicht dazu konkret zu werden.
    Das will ich nicht jetzt, aber in Kürze tun.
    Bei einem Munitionstest geht es eben nicht nur darum ein paar € einzusetzen, sondern vielmehr um die Frage, was habe ich zum Abschluss erreicht und gäbe es Möglichkeiten ein vergleichbares oder sogar besseres Ergebnis auf anderem Wege und bei einfacherer Organisation zu erreichen.
    Was die Veränderung des Laufes angeht bin ich davon überzeugt, dass er sich im Verlauf der Nutzung verändert.
    Ob sich damit auch die Qualität der Schussgruppen bei LG und KK verändern vermag ich nicht zu sagen. Bei sehr großkalibrigen Waffen ist dies der Fall und ich gehe grundsätzlich davon aus, dass dies – in begrenztem Maß – auch bei kleinen Kalibern der Fall ist.
    Dies lässt sich mit einem Versuch bei KK sehr gut und einfach für jeden nachvollziehen.
    Versuchsablauf hierzu:
    Nach einem Trainingsschießen sollte eine Schussgruppe Auflage, am besten im Sitzen auf dem Sandsack geschossen werden. Dann wird die Waffe gründlich gereinigt und nach dem Trockenziehen wird eine neue Schussgruppe ich gleicher Weise geschossen.
    Diese Schüsse werden – zumindest die ersten beiden eine deutlich Ablage von Zielmitte aufweisen. Mindestens bei 8/7 hoch rechts für den ersten und im Bereich neun hoch für den zweiten Schuss. Wobei die Ablage – so ist meine Erfahrung – auch von der gewählten Munition abhängig ist, welches Fabrikat verschossen wird. (RWS und vergleichbare Lizenzprodukte als Eigenmarke, bringen bei meinen Waffen eine höhere Abweichung als Lapua Erzeugnisse.)
    Die Ablagerungen im Lauf bei Luftdruckwaffen haben einen ähnlichen Effekt. Inwieweit sich dies in der Nutzung auswirkt vermag ich nicht abzuschätzen. Es ist aber wohl zu vernachlässigen.
    Eine V0-Messung ist unerlässlich! Abweichungen bei der Anfangsgeschwindigkeit führen immer zu einer Ablage und dies nicht nur in der Höhe.
    Deshalb sollte ein Prüfgerät zum Bestand des Vereins gehören.
    Mich interessiert nicht nur das geschossene Loch und die Streuung, sondern der Aufbau einer Schussgruppe Schuss für Schuss.
    Das Optimum hierfür sind elektronische Anlagen oder als Alternative eine Verringerung der Schusszahl und die Auswertung Schuss für Schuss, z.B. mit dem Fernglas. Deshalb befürworte ich auch die Begrenzung auf 5 Schuss je Schussgruppe, aber auch deshalb, weil ich nach dieser Anzahl spätestens die festgestellte Ablage am Diopter mittels Verstellen korrigiere.
    Die 10er – Gruppe ist ein Standard wie er fast immer angewandt wird. Schussgruppenanalysen, die sich eher an den Erfordernissen der Praxis orientieren halte ich aber für sinnvoller.
    Aber dazu nehme ich noch einmal separat Stellung.
    Gruß Joachim

    Stammschießen?
    Ich bin dabei!

  • Hallo Joachim,

    in diesem Beitrag wechselst Du einfach zu oft das Thema. Hier kann ich nur schwer folgen und Neulinge im Schießsport sicher ebenso.

    Ich bin auch der Meinung das in dieses Thema KK- und Großkaliber nicht hinein gehören.

    Nun zum Thema Ablagerungen im LG-Lauf.

    Nach einer Reinigung ist eine Treffpunktverlagerung sichtbar. Da der Lauf nach der Reinigung "trocken" ist, bedarf es schon einer Anzahl von Probeschüssen.
    Bei meinem letzten Munitionstest wurde dieses nochmals sichtbar bestätigt. Die V0 erreichte erst nach ca. 20 Schüssen mit einer RWS-R10 eine gleichbleibend hohe Geschwindigkeit von 176 m/sec. Bei trockenem Lauf waren es etwa 165m/sec. Der Treffpunkt war zu Beginn tief, und der Trefferkreis der Gruppe deutlich zu groß.
    Daher ist das Probeschießen gleichzeitig auch ein einschießen des Lauf-Inneren mit annähernd gleichbleibender Ablagerung von Blei und Wachs des Diabolo. Sicher hat der eine oder andere Schütze schon einmal nach einer geringen Anzahl von vermeintlich guten Probeschüssen und nach Beginn der Wettkampfserie
    festgestellt, das sich die Treffpunktlage "unerklärlich" verändert. Das ist mit eine Ursache, wenn der Lauf vor dem Schießen gereinigt wurde!

    Ich reinige den Lauf regelmäßig nach dem Training. Ein sauberer LG-Lauf macht sichtbar kleinere Löcher.
    Steht allerdings am nächsten Tag ein Wettkampf an, dann bringe ich den Lauf unmittelbar nach dem Reinigen wieder auf "Betriebstemperatur". So kann ich den Wettkampf auch problemlos mit einer geringeren Anzahl von Probeschüssen beginnen.
    Ich meine daher, die Ablagerungen sind nicht zu vernachlässigen.

  • Wie schon geschrieben, ab mit dir zum Munitionstest, denn nur da gibt es die richtige Munition zu "deinem" Lauf. Der Kauf von einer Sorte, die einem einer Rät ist nicht so sinnvoll, denn die Munition muss dann nicht so zu deinem Lauf passen. Daher einfach zu einem Händler fahren, der einen Munitionstest macht und dann das beste Los mitnehmen, Hersteller ist egal, wichtig ist, dass die Schussgruppe schön Rund ist und keine Ausreisser hat, auch eine gleichbleibende V0 ist wichtig.

    Das mit der V0 ist mir auch aufgefallen bei meinem letzen Munitionstest. Da schoss ich drei Filze durch und es dauerte so 10 Schuss, bis die V0 auf dem normalen Wert war und auch gleichbleibend war.