Ich habe mal versucht, "vorsichtig" bei einem CSUler, der selbst Jäger und Schütze ist, dieses Problem anzusprechen, dass sich die Schwarzen endlich mal positionieren sollten, wie sie zum gesamten Schießsport und auch dem Sammeln stehen. Keine Antwort. Bzw. Wischiwaschi. Die lassen sich auch alle Optionen offen, denke ich. Das Waffengesetz ist, wie der Umweltschutz eine gefundene Spielwiese für entsprechende Koalitionspartner. Sprich, man gibt ihnen sozusagen ein Thema wo man sich austoben kann und hat dann in der Koalition frieden. Ähnliches passiert ja in BW. Wirtschafts- und verkehrspolitisch haben die Grünen nix zu melden. Daimler und Porsche zeigen dem Kretschmann schon, wo der Hammer hängt, bzw. wer die Arbeitsplätze schafft. So können die sich nur auf so Zeugs wie "Schulreformen", Umweltschutz oder eben "innere" Sicherheit in Form von weniger legalen Waffen im Volk konzentrieren. Da die Mehrheit der Deutschen das Thema Politik eh schon abgehakt haben, kann man sich eben solch eine Klientelpolitik leisten. Wahlbeteiligungen von unter 50% sprechen Bände.
Ich habe in meinem Leben noch nie Rot gewählt. Oder gar Grün, Gott bewahre. Habe aber auch seit über 10 Jahren die CSU auch nicht. Bei der nächsten Wahl werde ich es aber wieder tun. Lieber eine starke CSU, als ein solches Gebilde mit diesen gelben Pappnasen. Dann schon lieber eine große Koalition, wobei ich generell anmerken möchte, dass es nach meiner Auffassung keinen einzigen wirklich annehmbaren Politiker in beiden Lagern gibt. FJS wurde angesprochen. So jemanden bräuchten wir wieder. Der auf den Tisch haut, das alle in der eigenen Koalition zusammen zucken. Jäger und Schütze war er übrigens auch.
Martin