Reinigung mit Schnellreinigungspfropfen

  • bei einem ölgetränkten Pfropfen soll man ja ein Spitzdiabolo gleich mit hinterherschießen, wegen Geschwindigkeit. :S  
    Muss das unbedingt ein Spitzdiabolo oder tut es ein normales Flachkopfdiabolo auch? ?(


    mfg seba :D

  • Also mit Öl solltes du aufpassen ist leicht entzündlich.


    Welche Reinigungsmittel sind für Pressluftgewehre zu empfehlen?

  • Welche Reinigungsmittel sind für Pressluftgewehre zu empfehlen?


    Ich nutze das 'Match Set Pocket' von VFG. Es wurde/wird auch von MEC vertrieben, aktuell scheinbar aber nicht mehr über deren Homepage, sondern nur noch über den ebay-account.

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Hallo Seba,


    ich nehme mal an du meinst diese weißen Filzstopfen...


    Also mir wurde es so empfohlen:
    Gundsätlich sollte man nich zu oft die Pistole/ das Gewehr reinigen- ca. alle 1000 Schuss (man kann das Sportgerät auch kaputt putzen).


    1.) 1-2 Öl bzw. Reinigungsmittel getränkte Filzstopfen durchschießen (bis auf den Stopfen keine grauen Streifen mehr zu sehen sind).
    2.) Ein "trockener" Schuss um mit dem Druck das meiste Öl aus dem Lauf zu schießen.
    3.) 1-2 trockene Stopfen um den Lauf komplett zu säubern (kann man beim Einlagern für längere Zeit auch weg lassen- Korrosionsschutz).


    Das mit dem "spitzen Diabolo durch schießen" habe ich noch nie gehört. Kommt mit auch etwas seltsam vor, denn die Geschwindigkeit bleibt
    ja nicht erhalten. Man presst ja mit dem Diabolo das verbliebene Schmiermittel wieder aus dem Lauf...
    Zu deiner Frage: Ob spitz oder flach...
    Der Querschnitt ist bei beiden der gleiche (glaub .177 oder ca. 4,5mm), das mit der Geschwindigkeit mag vllt. bei den ersten paar Schüssen stimmen, dennoch wird sich das auf die Dauer und die 10m relativieren.


    Darf ich fragen wie du darauf kommst man solle einen Diabolo nachschießen?


    MfG
    Joker


    PS: Was die Reinigung anbelangt bin ich seit je her ein Fan von Balistol... :thumbup:

  • Ich verwende Brunox-Waffenöl.
    Ja und weis jemand was wegen den Diabolos hinter den Reinigungspfropfen.???


    mfg seba

  • Hallo,


    das mit den Spitzen Dias macht man bei Federdruckgewähren um eine beschädigung an Feder und Kolben vorzubeugen.
    Das ist abe für die meisten Sportschützen nicht mehr so aktuell ;)


    Zum reinigen eignen sich Slimfilter für Drehzigaretten davon gibt es 100 Stück für 1 Euro
    oder so und das in jedem Tabackladen/Tanke.


    Nach 1000 oder mehr Schuß kommt das einiges raus ist fast erschreckend,
    sollte man aber nur vor dem Traning machen nicht das im Wettkampf deswegen die Flugban leicht anders ist.

  • Ich habe ein altes Knicklauf-Luftgewehr, mit einem vom Büchsenmacher wieder gerade gebogenen Lauf (schießt absolut präzise, trotz des "Buckels" im Lauf!). Jedoch ist der Lauf noch so krumm, dass der Putzstock hängen bleibt. Folglich lässt sich dieses Gewehr nur mit den Pfropfen reinigen. Ich nehme dann immer 2-3 Stück (ungeölt) und schieße diese (ohne Diabolo dahinter) in den Kugelfang. So ist das Gewehr immer schön geputzt. :)

  • Ich habe ein altes Knicklauf-Luftgewehr, mit einem vom Büchsenmacher wieder gerade gebogenen Lauf (schießt absolut präzise, trotz des "Buckels" im Lauf!). Jedoch ist der Lauf noch so krumm, dass der Putzstock hängen bleibt. Folglich lässt sich dieses Gewehr nur mit den Pfropfen reinigen. Ich nehme dann immer 2-3 Stück (ungeölt) und schieße diese (ohne Diabolo dahinter) in den Kugelfang. So ist das Gewehr immer schön geputzt. :)


    Wen hast du damit erschlagen ? :D

    Servus, habe die Ehre..
    Kloaner_Schütz


    Mein Gewehr: FWB 601
    Gehmann Iris/Gehmann Klarsicht-Ringkorn verstellbar/Visirlinienerhöhung (FWB)/Laufgewichte (FWB)/MEC III Contact Kappe/TEC-HRO Touch Abzug/TEC-HRO Schaftgewicht


    Meine Vereine:
    1. SG Immergrün Unterföhring (Bayern) 2. Sportschützen UBS Zürich (Schweiz) 3. SSG Wallisellen (Schweiz)

  • das mit den Spitzdiabolos hab ich schon ein paar mal gelesen.


    und mir ist geraten worden, dass man den Lauf nach jedem Training trocken durchziehn soll und alle 2000 bis 3000 schuss soll man den lauf mit einer messingbürste reinigen
    steht auch in der anleitung von anschütz


    mfg seba

  • @ kloaner Schütz:
    So Leute wie Dich! ;) :D


    Spaß beiseite, dieses Gewehr hat eine längere Geschichte. Mein Großvater hat es nach dem 2. Weltkrieg in einem Bergwerkstollen gefunden. Sein damaliger Chef hat es irgendwann während des Krieges in Einzelteile zerlegt, in ein Öl getränktes Tuch gewickelt und dort platziert. Warum und wieso, er es dort platzierte weiß mein Großvater nicht mehr. Er mutmaßt aber, dass der Chef das Gewehr dort platziert hat, als die Alliierten ins Ruhrgebiet eingerückt waren. Er wollte wohl nicht mit Waffen im Haus erwischt werden. Der Lauf war schon krumm als mein Großvater es entdeckt und mitgenommen hat.


    Das Gewehr ist übrigens ein Haenel, also ein Produkt aus Suhl.

  • und mir ist geraten worden, dass man den Lauf nach jedem Training trocken durchziehn soll und alle 2000 bis 3000 schuss soll man den lauf mit einer messingbürste reinigen
    steht auch in der anleitung von anschütz


    Mit Verlaub, aber nur weil Anschütz das so schreibt, heißt noch lange nicht, dass es auch die beste Lösung ist. Man vergleiche mal die Empfehlungen anderer namhafter LG-Hersteller mit denen von Anschütz.


    Es gibt auch durchaus ernstzunehmende Stimmen, die sagen, dass Bürsten aus Messing gerade nicht das Optimum für die Laufreinigung darstellen. Wenn schon Bürste, dann eine aus Bronze. Siehe hier. Ob aber auch schon bei Druckluft eine Bürste generell wirklich notwendig ist, ist wiederum eine ganz andere Frage.


    Auch die Sache mit dem Putzstock würde ich mir bei einem LG (insbesondere mit Kurzlauf) gut überlegen. Insbesondere ohne Führung kann man da sehr leicht mehr Schaden als Nutzen erzielen, wenn man von vorne in den Lauf stochert. Die Mündung bestimmt letztlich die Präzision des Laufes und die ist durchaus verletzbar.



    Die Sache mit dem Putzen wird in Schützenkreisen oft noch kontroverser diskutiert als die Sache mit den Munitionstests. Ich habe jedenfalls manchmal schon den Eindruck, dass der Glaube auch hier oft eine größere Rolle spielt, als wirklich gesicherte Erkenntnisse. Die Hersteller müssten es ja eigentlich besser wissen, aber wenn man dann deren oft recht unterschiedliche Aussagen hört, kann man schon mal vermuten, dass dem auch nicht so ist.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Richtig, man möchte meinen das nach Jahrzehnten Hersteller und Zubehörfirmen mal auf ein Ergebnis kommen würden das jedem einleuchtet.
    Ob nun mit Schnellreinigungspfropfen, Dochten, Bürsten, trocken oder mit Öl über Teflonpasten bis hin zu gar nichts findet man alles.
    Was nun wirklich nützt und was schadet kann auch keiner mit Bestimmtheit sagen, zumindest kam mir noch nicht übermäßig viel fundiertes zu Ohren. Nur das es viel braucht bis der mal Rost ansetzt glaube ich.


    Ich zumindest beschränke mich aufs Minimum beim LG und ziehe den Lauf trocken durch. Erscheint mir gründlicher als die Pfropfen und "Porentiefe" Reinigung durch Pasten o.ä als zu überzogen.


    Außerdem fiel mir bisher noch nie ein merklicher Unterschied dazu auf womit und in welchem Abstand die Reinigung erfolgte. Ob nun alle 500 oder 1000 Schuss oder zwischendurch mal ein Pfropfen oder eben nicht.
    Wäre aber mal einen Test Wert, mal schauen.


    Evtl. gibt es auch keinen Konsens bei den Herstellern weil jegliche Reinigung ihren Sinn erfüllt und 99,9% der Leute keinen Unterschied merken beim LG.


    Besten Gruß

    Es ist schwierig Menschen hinters Licht zu führen, sobald es ihnen aufgegangen ist.

  • Ich bin auch der Ansicht, dass eine "Trockenreinigung" ausreichend ist, denn man hat ja keine Pulverrückstände die gründlich entfernt werden müssten.
    Wenn man hartnäckigen Dreck im Lauf hat, kann man schon eine Bürste benutzen bzw. eine "Bore-Snake", die ja auch eine Miniaturbürste im Gewebe hat. Ein Büchsenmacher hat mir empfohlen, eine Bürste mit Plastikborsten zu verwenden, da diese nicht so hart zum Lauf ist, wie eine aus Metall(legierung). Diese Bürsten tun ihren Zweck zu 99.9%, und falls nicht, dann, aber auch nur dann eine Metallbürste benutzen. So mache ich das - sowohl bei LG/LP als auch bei KK/GK.

  • Ich würde reinige mein Pressluftgewehr nicht so häufig, 1x im Jahr vielleicht:) Ich hab mal nen Büchsenmacher auf´m Servicestand bei ner LM gefragt und der meinte, er entölt erstmal alle Waffen, die zur Reparatur zu ihm kommen, weil 99,99% der Waffen verölt sind, meistens KK-Waffen aber auch LG´s. Bei Feuerwaffen hat hat man die Pulverreste die den Lauf verdrecken aber was soll den Lauf einer Luftdruckwaffe so sehr verdrecken. Und irgendwelche Ölreste irgendwo in dem Bereich wo der Druck aufgebaut wird können schon durch den Dieseleffekt mehr oder weniger Unheil anrichten. Der gute Mensch hatte mir auch erzählt, dass durch die Diabolos der Lauf geschmiert wird und nach einer Reinigung dieser Schmierfilm mit einigen Schüssen erst wieder hergestellt werden muss. Nen frisch gereinigter Lauf verursacht keine höher liegenden Schüsse sondern Tiefschüsse, weil die "Schmierung" fehlt.

  • ich reinige bis jetzt auch nur trocken ich glaube ich belasse es auch dabei


    mfg seba

  • Geronimo

    Added the Label Gewehr