Erstes Match Gewehr aus den USA und neues aus Russland

  • Beim stöber im Netz bin ich gestern zum ersten mal auf das Edge von AirForce Airguns gestoßen.
    Damit alle wissen wovon ich hier schreibe hier der Link zum Hersteller.
    Ich war fazieniert von der Einfachheit der Konstruktion und dem doch unschlagbaren Preis.
    Zu meiner Überraschung gibt es dieses "Match Gewehr" hier in Deutschland zu kaufen.


    Ganz anders sieht es mit den "Baikal" MP 573 aus,
    dieses suche ich schon über ein Jahr, aber habe es in keinem shop gefunden.
    Das blaue ist ein Kunstoffschaft dieses kostet 25000-28000Rubel(500-650€) mit Aluschaft und Holzteilen 32000-38000Rubel(740-880€).
    Die Preise habe ich aus mehreren Foren erfahren und das mit dem Google übersetzer ich hoffe die haben mich verstanden. ;)
    Vieleicht führt das "Alumodell" mal ein mutiger Händler ein und lässt es mit dem deutschen (F im Fünfeck) versehen.
    Die "Spielzeug Luftgewehre" von Baikal gibt es ja auch in Deutschland und diese gelten als sehr robust und gut verarbeitet.


    Was haltet ihr von diese beiden Gewehren?
    Aber beachtet das, dass Edge aus den USA ist als Einsteigergewehr gedacht ist und kostengünstig sein sollte.

  • Hallo,


    also ich bin von beiden Gewehren (jetzt nur vom optischen her) trotz der günstigen Preise alles andere als überzeugt. Ganz abgesehen davon, was man macht, wenn man wirklich mal einen Gewehrdefekt hat.


    Zur Begründung meiner Meinung:


    Das Russische LG: Ein absolutes no-go ist mir sofort ins Auge gestochen beim Aluschaftmodell. Dort fehlt unten am Abzug der Bügel zwischen Griff und Schaft, sodass der Abzug komplett frei dort hängt. Legt man nun das Gewehr mal etwas unachtsam auf sein Stativ oder auf die Ablage, ist der Abzug ungeschützt und es kann sich ein Schuss lösen. Da muss man seine halbe Konzentration schon aufs Ablegen des Gewehrs verwenden. Hier spielt man leichtfertig mit der Sicherheit!!
    Der zweite Punkt ist der Diopter, der keinesfalls mit unseren Matchdioptern mithalten kann. Er erinnert mit eher an die Basisdiopter (die ganz einfachen) aus den 50er-70er Jahren oder an die Zielvorrichtungen bei Traditionswaffen.
    Ich würde sagen: Für Einsteiger ein schönes LG mit Aluschaft, ob jedoch die von uns gewohnte Präzision damit erreich werden kann? Und natürlich müsste man als erstes den Bügel unter dem Abzug noch anbringen.
    Aber auch die ganzen Spitzenschützen aus den östlichen Ländern schießen die von uns gewohnten Marken und nicht ihre Einheimischen. Das wird wohl schon seinen Grund haben.


    Das amerikanische Modell: Es erinnert mich sehr an das Hämmerli AR 20, das übrigens auch einen Lothar-Walther-Matchlauf hat. Meine Meinungen zu diesem Gewehr und auch die Meinungen von Experten, habe ich bereits im Thread über dieses Gewehr bekannt gegeben. Das gleiche könnte ich mir auch bei diesem Gewehr vorstellen. Aber wo ist denn da die Kartusche in diesem Gewehr? Unter dem Lauf habe ich sie nicht gesehen. Sie könnte evtl hinten im Schaft bei der Backe sein, aber dann ist das Gewehr meiner Meinung nach vorne deutlich zu leicht (Balance!). Wenn ich schon ein solches Einsteigergewehr kaufen möchte, dann würde ich wirklich noch 50-100 Euro drauflegen und gleich das AR 20 kaufen. Auch die Optik erinnert mich eher an ein Militärgewehr als an eine Sportwaffe.


    Beide sind zwar ganz ok, aber aufgrund mangelnden Supports und Service und den oben beschriebenen Punkten, tendiere ich doch zu dem altbewährten und neuem aus unseren Gefilden (ein bisschen Lokalkolorit mischt da sicherlich auch mit).

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Quote

    ...
    Was haltet ihr von diese beiden Gewehren?
    ...

    Nichts, aber auch gar nichts !
    Auch wenn jetzt vieleicht einige meinen ich hätte vieleicht Vorurteile aber diesen Schrott möchte ich nicht mal geschenkt.


    Wenn jemand preisgünstig in den Schiessport einsteigen möchte würde ich ein gebrauchtes Gewehr empfehlen.

  • Ich finde die beiden Gewehre gar nicht so schlecht. Die Kritik an den Dioptern ist berechtigt, und an dem Support auch, aber ansonsten finde ich die ganz gut. Zur Kritik mit dem "offenen" Abzug - ich weiß nicht genau welcher Hersteller das ist, aber der bietet auch ein LG an, dass einen teilweise "offenen" Abzug hat - finde den genauso problematisch, wie diesen hier.


    Der Preis ist schon echt gut, wenn man überlegt, dass man dafür ein neues Gewehr mit Aluschaft bekommt. Aber ich würde mir auch eher ein gebrauchtes, europäisches Modell kaufen, denn ein gebrauchtes LG und ein neues US / Russisches LG nehmen sich preislich nicht sehr viel. Aber wenn dieses US / Russisches LG für ca. 250 € zu haben wäre, dann würde ich mir das definitv überlegen, wenn ich mal ausprobieren möchte, ob das LG-Schießen etwas für mich ist.

  • Ich würde die dinger gerne mal schießen, gut das Keuchen bei mir um die ecke ist :D . Ich muß nur meine Frau hinbekommen :rolleyes: .
    Die Russischen Waffen, weiß ich nicht. Mitlerweile versucht fast jeder Freizeitwaffen hersteller auf den Sportmarkt vorzustechen. Die BAikal wird man wohl bei Frankonia finden.

    Mein Waffe schießt nur zehnen, wenn der Typ der Sie hält nicht soviel Wackeln würde.


    Luftgewehr Anschütz 9003 S2 pimpt by centra/MEC
    Luftpistole Anschütz LP@

  • Also auf den ersten Blick halte ich nichts von den Dingern!
    Ich vertraue da lieber auf Gewehre, an denen qualitativ so gut wie nichts auszusetzten ist. Also auf uns bekannten Marken...und nicht so komische russische Gewehre


    Ich bin der Meinung, dass Europäische LG's in Sachen Technik und Qualität weit weit voraus sind...

    Alexander Straßer

  • Schonmal vielen Dank für die rege Beteidigung hier, schreibt ruhig weiter eure Meinungen.


    Was ist meine motivation dafür das ich ein günstioges Matchgewehr suche.
    Ich suche ein kostengünstiges Pressluft Matchgewehr für einen jundgen Schützen aus der
    Familie meiner Freundin.
    Dieser ist gerede 13 geworden und schießt seit einem Jahr.
    Er hat aber jetzt schon, mit Vereinswaffen die er nicht auf sich anpassen kann, einen Schnitt von 8,3-8,5.
    (Das ist hier in der Gegend sehr gut)
    Natürlich kann er sich selber kein Matchgewehr eines deuschen Herstellers leisten.
    Ein Seitenspanner ist bei seinem Schnitt und seinem recht zierlichen Körperbau auch nicht
    Leistungs fördernd.
    Natürlich könnte man ihm ein "Hämmerlie" AR 20 von Umarex kaufen aber was hat das mit einem
    deutschen Gewehr zu tun die Einzelteile werden in China gefräst, gespritzt und vormontiert nach
    Deutschland geliefert wo Kleinigkeiten angepsst verändert und eigestellt werden.


    Leider ist von anderen deutschen Herstellern nichts in diesem Preissegment für Junge Schützen erhätlich.


    Meiner Meineung ist das Edge auch kein vollwertiges Matchgewehr.
    Man kann mit der Katusche, die wirklich unter der Schaftbacke sitzt und somit tragendes Teil des Gewehrs ist,
    höchstens 100 Schuß abgeben. Eine Erweiterung oder Aufrüstung zu einem richtigen Matchgewehr ist nicht möglich.
    Eine echte Anpssung an den Schützen, die man von Aluschäfeten kennt, ist auch nicht wirklich vorhanden.
    Aber die einfacht Konstruktion finde ich schon toll.


    Das Gewehr der Firma IZH Baikal finde ich sehr interessand.
    Die bauen nicht erst seit gestern Matchwaffen die IZH Baikal 46m ist eine Matchpistole
    änlich der Feinwerkbau 10x.
    Diese Waffe ist sehr präzise und robust verarbeitet. Sie gab es bis Anfang des Jahres (völlig überteuert)
    bei Frankonia zu kaufen. Überall anders in Europa gibt es sie zu einem Preis von 300-350€.
    Aber unsere Händler sind ja duch das (F Zeichen) dagegen abgesichert das man so etwas wo anders kauft.
    (Sehr gute Regelung) :thumbdown:
    Es gibt dafür nun auch auch Nachvolger die MP-672.


    Zu den Befüchtungen das es keinen Service gibt, möchte ich schreiben das es bei den Freizeitmodellen
    wie der IH 60/61 ...... Makarov MP 654 keinerlei Versorgungsengpesse gibt.
    Die Welt ist halt kleiner geworden und es gibt ja kaum noch Grenzen......


    Zum МР-573 (link zu englischen Seite).
    Der Diopter sieht natürlich vorsindflutlich aus aber ist sicher nicht schlechter als ein Gamo Diopter der auch auf
    hochpreisigen Gewehren zu finden ist und mal ganz im ernst ein Diopter ist ein Loch mit 2 Vertellschrauben.
    Die technischen Daten kann man auf englisch leicht nachlesen und da ist meiner Meinung nach alles sehr gut.
    Leider habe ich diese Waffe noch nie in echt gesehen. Ich gleuabe ich würde sie mir aber auch gleich kaufen
    falls das möglich ist (F Zeichen).
    Dann wollte ich noch schreiben das alle Tesro und die meisten "Walther" Modelle auch keinen abzugsbügel haben.
    Ich glaube nicht das das ein Unsicherheutsfaktor ist.


    So hier habe ich fast alle Matchgewehre unter 800€ erwähnt aber eins fehlt noch um die Runde auzuschliezen.
    Das CZ 200t ist ein Gewehr mit dem in einer anderen Sportart (Field Target) Erfolge erzielt werden.
    Das auch gegen Gewehre wie dem Anschütz 2020, Tesro RS 100, Steyr LG 110 (FT), Feinwerkbau 60x....
    Allerdings mit Schaftumbauten die leider nicht mit der Sportordnung in Einklang zu bringen sind.
    Das Gewehr ist in schon länger auf dem deutschen Markt ich habe es aber beim 10m schießen noch nie gesehen.
    Hier mal der derzeit günstigste Anbieter.


    Zum kauf von alten Matchgewehren bei egun oder so da gehen z.B. gerade 9-10 Jahre alte FWB 700 für 1300-1350€ weg.
    Das ist meiner Meinung nach keine Alternative zu einer Neuwaffe, besonders da die Preise dort von eingen
    Händlern künstlich sehr hoch gehalten werden.
    Leider tummeln sich dort auch immer mehr Betrüger von denen ich nichts kaufen würde.


    Schreibt weiter was ihr von den kostengünstigen Waffen haltet.
    Ich suche einen Händler der sich traut die IZH Baikal Matchwaffen hier zu vertreiben.


    mfg Lepus

  • Hallo Lepus,


    also deine Bedenken bei egun kann ich keinesfalls teilen. Bei uns im Verein wurde schon sehr viel über egun gekauft und bis jetzt war immer alles ok. Auch ich habe schon dort eingekauft und war auch immer zufrieden.


    Dort gehen zur Zeit auch Gewehre weg wie das Anschütz 2002 Alu für ca. 900 Euro. Auch wenn das Gewehr 6-8 Jahre alt ist, traue ich mir zu sagen, dass es deutlich besser ist, als alle von dir beschriebenen Neuwaffen. Ich selbst schieße auch dieses Gewehr und sogar die Olympiasiegerin Katherina Emmons schoss in Peking mit diesem Gewehr. Und solche Gewehre verlieren mit dem Alter nichts.
    Habe mir gestern übrigens die von dir angesprochenen FWB P700 auch angesehen, teilweise waren sie sogar bei 1200 Euro. Sie sehen gut aus und für diesen Preis sind die ja Wahnsinn. Und es sind auch neuere dabei. Eines der Gewehre hatte sogar die doppelt verstellbare Visierlinienerhöhung, die es erst seit 1-2 Jahren gibt. Und der Preis war auch bei 1200-1350 Euro. Also ein wirkliches Schnäppchen, verglichen mit dem Neupreis.


    Ein weiterer Tipp von mir wäre: Zur Zeit bietet jemand im Forum ein LG zum Verkauf an für 800 Euro (ich glaube es ist ein Walther LG 300 im Aluschaft). Dazu bräuchtest nur einen Diopter (ein einfacher reicht dir ja laut deinen Ausführungen) und eine Schaftkappe. Beide Teile bekommst du bei egun und ich habe mir sogar auch schon Diopter und Schaftkappe bei eGun gekauft. Wenn du hier nicht die Topmodelle willst (und die strebst du ja eh nicht an, was ich deiner Beschreibung entnehmen kann), wirst du dich bei 80-100 wiederfinden.
    Dann hast du ein Top-Matchgewehr von Walther für 880-900 Euro. Auch wenn das dann 5-8 Jahre alt ist, wird dein Schützling damit deutlich mehr Freude haben, als mit einem komisch aussehenden (ist meine subjektive Meinung) und technisch unbekannten Gewehr.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Zur Einordnung und Positionierung des amerikanischen Gewehrs ist es vielleicht ganz hilfreich, wenn man die Programme zur Nachwuchsförderung in den Staaten etwas näher kennt. In den USA läuft die Förderung eher etwas zweigleisig ab und man verfolgt damit auch unterschiedliche Ziele. Programme wie das JROTC (Junior Reserve Officers Training Corps) dienen schon der Förderung und Sichtung neuer Talente im Schießsport, aber eben auch der militärischen Nachwuchsgewinnung. Daher gibt es auch zwei unterschiedliche Klassen. Die Sporter Class für Einsteiger und die Precision Class für talentierte und schon fortgeschrittene Sportschützen. In der Sporter Class sind nur standardisierte Gewehre und so gut wie keine weitere Ausrüstung, insbesondere keine Schießbekleidung, zugelassen. Aber im Gegensatz zu uns werden eben auch in dieser Sporter Class ernsthafte und große Wettkämpfe angeboten und genau für diese Klasse stellt dieses Gewehr auch ein neues Angebot dar. Da diese Sporter Class viel stärker verbreitet ist, als die schon von den Materialkosten her viel teure Precision Class, sind solche vereinfachten Gewehre in den USA im Gegensatz zu hier ein durchaus erfolgversprechendes Geschäftsmodell.


    In der Precision Class wird dagegen auch die heutzutage international übliche Ausrüstung nebst den Spitzenmodellen aus fast ausschließlich deutscher oder alpenländischer Produktion verwendet. Richtig ernsthafte Matchgewehre, welche mit unseren Modellen mithalten können, gibt es aus amerikanischer Produktion nicht.



    Das von mir oben angeführte zweigleisige Konzept der Nachwuchsgewinnung in den USA ist vermutlich gar nicht so schlecht, aber bei den bei uns herrschenden politischen Verhältnissen natürlich völlig undenkbar. Von da her sehe ich für solche Gewehre hier auch nur sehr bedingt einen Markt.


    Aber vielleicht sollten auch wir mal wirklich darüber nachdenken, ob wir hier nicht auch ohne Militär eine richtige Einsteigerklasse schaffen sollten, mit überschaubaren Kosten, aber der Möglichkeit, einen anerkannten Meistertitel zu erringen. Nur mal so eine Anregung.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Hallo zusammen,


    ich bin zwar kein Gewehrschütze, aber durch Zufall bin ich über das "Angebot der Woche" von Walther gestolpert.


    Diese Woche ist dort ein Walther LG300 Club im Angebot...
    Ich weis nicht wie das Gewehr schießt bzw. ob es überhaupt etwas taugt, aber ich finde es ist im Vergleich zu anderen Gewehren doch
    recht günstig.


    Was denkst du Lepus kommt das in Frage?
    Was haltet ihr von dem Gewehr?
    Da ich z.Z auch auf der Suche nach einem LG für einen Jungschützen bin, welcher jetzt seid ca. 1,5 Jahren schießt, ist dieser Treat für mich äußerst interessant...
    Empfehlenswert oder No-Go??


    Hier ist das Angebot von Walther... <KLICK >


    Mfg
    Joker

  • Hallo,


    das Club von Walther ist ganz gut, wenn man nicht alle Einstellmöglichkeiten, die ein Aluschaft bietet, braucht. Der Schaft entspricht halt den von früher bekannten Gewehren, mit denen ja auch getroffen wurde. Das System selbst ist ja das 300er, wie bei den anderen Walther-Gewehren auch und daher sehr gut. Ob der Preis wirklich so niedrig ist, wage ich zu bezweifeln. Da kommt der ein oder andere Händler sicherlich noch drunter.


    Als Beispiel hier mal der Link zu den Angeboten von Holme: Aktuelle Angebote


    Da sind z.B. das Walther 300 XT Alutec für 1259 Euro oder das mit dem Club vergleichbare Anschütz 8001 für 979 Euro drin. (nur die Kappe und der Ausleger sind bei Anschütz besser verstellbar).
    Ich habe bei uns im Verein auch eine Liste mit weiteren Angeboten gesehen. Einfach mal dort anfragen, wie die Preise aussehen. Ich glaube, dann kannst du noch unter die 999 Euro gehen.
    Oder frag doch mal die Händler bei uns im Forum oder bei unserem Sponsoren an, ob die mit solchen Preisen auch dabei sind.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Dann doch lieber ein Feinwerk


    Ne.. hauptsache überhaupt ein europäisches Gewehr


    Meiner Meinung nach gibt es viele tolle Angebote mit Top Gewehren.. Warum dann ein Gewehr aus den USA oder aus Russland kaufen, welches sich in Punkt Preis kaum von guten gebrauchten Gewehren unterscheidet? Bei den Gewehren wissen wir überaupt nicht wie gut diese wirklich sind, weil keiner von uns(glaub ich zumindest) solch ein Gewehr gestestet hat..
    Also warum da ein Risiko eingehen?
    Ich glaube dass so ein Gewehr ein größeres Risiko ist (wegen Support, unbekannter Technischer Zustand...) ,als wenn du ein gabrauchtes bei egun kaufst.

    Alexander Straßer

  • Hallo Lepus,


    ich würde persönlich auch ein "gebrauchtes" Gewehr eines renomierten Herstellers kaufen. Oder abwarten, bis ein neues Modell herauskommt und dann "günstig" das "alte" Modell kaufen.


    Außer, du / ihr könnt den "Exoten" bei einem Händler in der Nähe anschauen und Probeschießen, dies ist, gerade für einen Jungschützen, dass wichtigste. Die "billigste" Waffe bringt es nicht, wenn sie dem Jungschützen nicht gefällt oder nicht liegt, dann ist schnell die Motivation weg und ein neues Hobby wird gesucht.


    Wichtig finde ich wirklich den Händler vor Ort, der eine Waffe auch selber reparieren kann. Wenn dies nicht der Fall ist, lieber einen anderen Suchen. Ich hatte einmal eine Luftpistole, die ein klassisches "Sonntagsmodell" war, ständig war etwas kaputt, habe sie zu meinem damaligen Händler gebracht, der schickte sie ein und bis ich sie wieder hatte, sind immer zwei bis drei Wochen ins Land gegangen. Seitdem finde ich einen vernünftigen "Büchsenmacher" fast wichtiger als ein Modell von Hersteller xy.


    Gut Schuß
    Stefan

  • Hallo,


    mit dem Büchsenmacher kann ich dir nur zustimmen. Ich habe hier eine Topadresse im Raum Mühldorf, zu dem sich auch eine Anfahrt von ca. 1 Stunde auf alle Fälle lohnt. Schnelle Gewehrreparaturen zu günstigen Preisen. Da kann kein Serviceanbieter mithalten. Auch die neuen Pressluftgewehre werden fachmännisch repariert.


    Sollte jemand die Adresse brauchen, bitte einfach mich kontaktieren.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo