Neu hier. Und welche Waffe als die Erste wählen?

  • Das

    Mein Budget für das erste Gewähr sollte so um die 2000Euro liegen.

    passt mit dem

    Wisst ihr, ob in den nächsten Monaten neue Modelle, Updates oder größere Überarbeitungen geplant sind?

    nicht wirklich zusammen.


    Man kann auch den Gewehrkauf zu Tode diskutieren.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Wegen neueste Ankündigung, ich weiß nur vom Walther LG500 Anatomic E für 6 K, ohne E für 5000 €. Aber wie neu das jetz ist, kann ich nicht sagen.

    Wegen Neukauf, Glump is keines, es liegt an den Kleinigkeiten, die einen "stören" könnten, Handhabung und Ausstattung. Aber wenn du keinen Favoriten hast, man gewöhnt sich an SEIN Gewehr. Ich kann dir nur raten, nimms in die Hand, schiess ein paarmal mit jeder Marke und entscheide.

  • Renquist

    Frag 3 Schützen und man wird dir mindestens 5 verschiedene Gewehre als die jeweils absolut beste Waffe empfehlen. Also beim Gewehrkauf musst du irgendeinen Tod sterben, du kannst frei wählen. Entweder du kaufst eine gebrauchte Waffe, die ist günstig. Als Anfänger sind Diopter und Korn der Serie ausreichend. Du brauchst ggf. einen Auflagekeil und eine Rückverlagerung für den Diopter. Verlängerungen für Schaftbacke und -kappe kann man selber machen. Da kommst du mit den 2.000€ hin. Wenn es ein neues Gewehr sein soll, dann bist du schnell bei 4.000€, du kannst aber locker mehr ausgeben. Da brauchst du mindesten noch eine Irisblende dazu und ggf. Sonstiges. Da wurde ja einiges geschrieben und eigentlich alles gesagt.

    Aber die Entscheidung ist dir alleine überlassen, die nimmt dir keiner ab. Du musst hinterher damit leben.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • wegi82

    Ja, das stimmt auf den ersten Blick.

    Allerdings sind zu diesem Thema hier im Forum oft genug Empfehlungen gekommen, man solle nicht am falschen Ende sparen. Genau diese Aussagen haben mich ins Grübeln gebracht und letztlich auch dazu, mein ursprüngliches Budget zu überdenken und eher nach oben zu korrigieren.


    Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass neue Gewehre – im Vergleich zu anderen Produktkategorien, die teilweise jährlich Updates oder sogar komplett neue Modelle erhalten – eher als träge zu bezeichnen sind. Große Innovationssprünge scheinen hier nicht in kurzen Abständen zu erfolgen.

    Dazu kommt der Gedanke, dass ein mögliches neues Gewehr einer führenden Marke wie Feinwerkbau oder Walther im Jahr 2026 auch Chancen eröffnen könnte – insbesondere für jemanden, der ein günstiges gebrauchtes Gewehr sucht. Erfahrungsgemäß gibt es immer Schützen, die dann relativ spontan wechseln, weil sie unbedingt das Neueste besitzen möchten. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich diese Schützen schnell von ihrem bisherigen Gewehr trennen.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass ein neues Modell erscheint, das vielleicht nicht in der absoluten Topliga mitspielt, dafür aber bewusst so positioniert ist, dass es sowohl für Schützen als auch für den Hersteller ein attraktives Upgrade darstellt.

    Das mag auf den ersten Blick etwas illusionär klingen, würde aus meiner Sicht für einen Hersteller aber durchaus Sinn ergeben.

    Daher bitte ich euch, meinen gedanklichen Ansatz zumindest nachvollziehen zu können.

    Natürlich gibt es nun mehrere Möglichkeiten, diesen Beitrag zu kommentieren, zum Beispiel:

    • „Dann kauf dir doch einfach ein Gewehr für 4.000 € oder mehr und schaffe dir eine großartige Basis.“

    oder

    • „Wenn du nicht so viel investieren möchtest, solltest du dir vielleicht einen anderen Sport suchen.“

    oder – und das fände ich am hilfreichsten – ganz konstruktiv:

    „Wenn du dich für Modell X von Hersteller Y entscheidest, hast du ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und zudem die Möglichkeit, mit diesem Gewehr zu wachsen. Damit macht man nichts verkehrt, da es nur einiger planbarer Upgrades bedarf, um gemeinsam mit diesem Gewehr die eigenen Fortschritte sinnvoll zu steigern.“

    Und genau hier liegt meine Frage als Anfänger und Laie, der hier oft genug gelesen hat, dass man am Ende sonst „doppelt kauft“.

    Was würdet ihr konkret empfehlen?

    Gerade weil es diese Gewehre in einer Vielzahl von Ausführungen gibt, ist es für mich – und ich bitte hier um euer Verständnis – nicht immer klar erkennbar, welche Variante wirklich sinnvoll ist.

    Hinzu kommt ja auch, dass immer wieder geschrieben wird, dass man als Anfänger schnell überfordert sein kann, wenn man tatsächlich alles einstellen kann.

    Vielen Dank für eure Zeit, eure Geduld und eure Meinungen.

    Gruß Peter

  • Ja, das stimmt auf den ersten Blick.

    und sogar auf den zweiten Blick.


    Was ändert sich denn jetzt an den Beiträgen (mittlerweile schon auf 8 (ACHT) Seiten, wenn jetzt ein neues Modell auf den Markt kommen würde?

    Eigentlich nichts, eventuell nur der nochmals zu hohe Preis und ein neuer Beitragsstrang ob man nun das neue Gewehr mit etwaigen Features benötigt und ob man gegebenenfalls nun eher Early Adopter oder Beta Tester für die Hersteller ist.
    Vermutlich ist dann auch wieder der Ladevorgang nicht passend und der Hinterschaft lässt sich nicht so schwenken wie man es irgendwann mal brauchen könnte...


    „Wenn du dich für Modell X von Hersteller Y entscheidest, hast du ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und zudem die Möglichkeit, mit diesem Gewehr zu wachsen. Damit macht man nichts verkehrt, da es nur einiger planbarer Upgrades bedarf, um gemeinsam mit diesem Gewehr die eigenen Fortschritte sinnvoll zu steigern.“


    Du hast bereits alles auf 8 Seiten vermittelt bekommen. Wie oben bereits beschrieben wird dir die Entscheidung niemand abnehmen. In deinem Fall würde ich dir zu einer Entscheidungsmatrix raten.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Renquist

    Eine seriöse Empfehlung kann dir keiner geben. Jeder hat seine Vorlieben. Ich bin in der Feinwerkbauwelt zu Hause. Mein P70 mit Aluschaft ist seit rund 25 Jahren in Betrieb. Mit 0 Werkstattaufenthalten und einer Schussleistung wie am ersten Tag. Dabei hab ich viel geschossen, gerade zu Bezirksligazeiten. Eine Vereinskameradin hat mit dem gleichen Model, auch rund 25 Jahre alt erst vor ein paar Wochen 390 stehen frei geschossen. Die Dinger funktionieren einfach. Andere schwören auf eine andere Marke. Wobei, die schenken sich nichts.

    Die Entscheidung musst du selbst treffen. Das kann dir keiner abnehmen. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Versuche einfach mit den für dich in Frage kommenden Gewehren ein paar Schuß zu machen. Achtung, nicht die zufällig beste Ringzahl ist entscheidend, sondern ob du grundsätzlich ein gutes Gefühl hast. Dabei im Kopf behalten, das Gewehr musst du auf dich einstellen.

    Auch bei älteren Gewehren hast du eine Top Schussleistung, den Punkt kannst du abhaken. Bei Aluschäften kannst du alles Mögliche einstellen. Was mit Sicherheit nicht funktioniert, ständig, nach jedem schlechten Schuss rumschrauben. Da kann man sich schnell vergaloppieren.

    Was für dich sinnvoll ist, dass kann keiner beurteilen, keiner kennt deine Ambitionen.

    Wenn ich mir ein neues Gewehr kaufen müsste, vermutlich würde es ein Anschütz werden. Warum? Weil mir das Design gefällt, ansonsten sehe ich keinen nennenswerten Vor- oder Nachteil zu den anderen. Ich würde es aber trotzdem erstmal in Hand nehmen einen Anschlag aufbauen und ein paar Schuss mit dem Ding machen, schon um zu sehen ob es mir liegt.

    Sicher ein Vereinsgewehr ist nie die optimale Lösung. Aber, lass dir ruhig Zeit mit dem Kauf, je mehr Erfahrung du sammelst um so sicherer kannst du entscheiden. Je nachdem wo du wohnst, die Bayrische und Deutsche Meisterschaft sind gute Gelegenheiten Gewehre der verschiedenen Hersteller anzusehen und in die Hand zu nehmen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Moin Peter,

    eine eindeutige Empfehlung wirst Du wahrscheinlich leider nicht bekommen. Der eine Schütze schwört auf FWB, der nächste auf Walther und der letzte auf Steyr oder Tesro.

    Du kannst meiner Meinung nach mit allen „aktuellen“ Sportgeräten FWB 700/800/900, Walther 400/500, Tesro RS100 oder Steyr Challenge gute Ergebnisse erreichen. Viel wichtiger wäre, dass es persönlich zu Dir passt. Es sollte sich an Deinen Körperbau anpassen lassen können (ggf. Visierlinienerhöhung/-verlagerung, Schaftkappe/-Backe, etc.). Jeder von uns kann Dir seine persönlich empfundenen Pro und Contras zu den Sportgeräten weitergeben, Du musst daraus dann Deine eigenen Schlüsse ziehen. Die Entscheidung können wir Dir nicht abnehmen.

    Natürlich könnte es helfen vor Ort zu einem Händler zu gehen und alle einmal in den Anschlag zu nehmen, um ein Gefühl dafür zu erhalten. Aber entweder sind die Händler weit weg oder die Auswahl ist gering, da sich auch Händler auf verschiedene Hersteller spezialisieren. Somit bleibt einem fast nur die Möglichkeit sich hier auf Aussagen zu verlassen und einfach blind zu kaufen.

    Ggf. musst Du Dir auch erstmal sicher sein, wie Du mit dem Sport weiter verfahren möchtest. Möchtest Du ihn nur zum Hobby und Spaß ausüben oder ernsthaft auch mit dem Gedanken an Wettkämpfen teilzunehmen. Unsicherheit macht einem die Entscheidung viel Geld für etwas auszugeben noch schwerer als es eh schon ist.

    Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung: Kaufe Dir ein gutes Gebrauchtes. Wenn sich dann Deine sportlichen Interessen gefestigt haben, kannst Du es mit weniger Verlust wieder verkaufen und dann beim Neukauf richtig zuschlagen.

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag

  • moin zusammen...

    da ich auch noch zu denen gehöre... die grün hinter den Löffel sind...

    mal meine Sichtweise... ich schieße jetzt seit Sommer 23 wieder regelmäßig... und seit Januar 24 mit eigener gebrauchter Walther LG400 Holz... nach ca. 1 1/2 Jahren sukzessive Aufrüsten an Zusatzmaterial... und auch wieder rückbau... bin ich jetzt an dem Punkt... wo ich direkt merke... was mich weiter bringt... oder Rückschritt ist... Material und auch Standtechnik... mit der Zeit und Erfahrung entwickelt man das entsprechende Gefühl... bedingt aber auch regelmäßiges Training.. nicht nur einmal die Woche... deswegen... kann dir keiner hier eine entsprechende Empfehlung aussprechen!!! Schießen ist so individuell, das nicht eine Waffe der anderen gleicht... vor allem im Auflagenbereich... da heißt es kaufen... testen... in sich hinein hören... passt... oder passt nicht...

    Erfahrung... kann... will... und wird dir hier niemand eintrichtern können... entweder du bekommst den flow oder du wirst ewig auf der Stelle krebsen...

    Und noch ein Gedanke... nicht jeder... der mit dem schießen anfängt... ist auch gleichzeitig deutsche Meisterschaft tauglich... da ändert auch das Material nichts dran... 😉

    Walther LG400 Holz Auflage

  • ich werde das Gefühl nicht los, dass du von uns eine Empfehlung möchtest und dann davon ausgehst, dass du damit anhieb 300 / 316 Ringe schießt…..

    und sei mir nicht böse, als Anfänger kannst du diese ganzen Hinweise womöglich gar nicht verarbeiten. ging mir damals ähnlich, aber hätte ich gehört, wäre ich damals nicht den weg über das Walther LG400 Blacktec hin zum jetzigen FWB 800 gegangen, sondern es wäre direkt das 800er geworden. ja kostete Geld (beim Verkauf des Walther kam ich aber gut weg) und ich habe so auch sehr viel gelernt, vorallem über meine Bedürfnisse ans Sportgerät


    kann man sich aber sparen


    daher nochmal mein Rat

    - Termin bei einem Händler, ich rate zu MEC, weil die auch einen Schießstand haben wo du vielleicht mal testen kannst

    - sag ganz klar, dass du ein Gewehr für Auflage suchst und du es auch angepasst brauchst, zumindest für den Anfang

    - Jacke berücksichtigen, wenn du richtige Ambitionen hast


    und dann legst du los und wirst eh noch Unmengen in Zubehör investieren ;)


    und wie wir alle schon zig mal sagten, alle genannten Gewehre werden für 300 reichen und auch für 320 Zehntel; der Schütze macht das Ergebnis, aber es fällt leichter, wenn das Gewehr passt

    und das beste Gewehr trifft nicht mehr, wenn verstellt, nicht zum Schützen passend und, darüber sprachen wir noch gar nicht, schlecht gewartet ist und auch da bin ich wieder bei MEC, weil dieneine erstklassige Werkstatt haben - mein Gewehr war im November dort zum ersten Service und wird dort jetzt jedes Jahr überprüft

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Die heutigen Gewehre sind alles sehr gute Waffen. Bei den günstigen LG ist die Ausstattung einfach nur das Nötigste, kaum bis keine Verstellmöglichkeiten. Mein 700er Alu Feinwerk ist jetz 20 Jahre alt und ich hatte noch nie Probleme damit. Beim Nachkauf von Munition alles durchchecken lassen, Munitionstest, fertig. Was ich sagen will, es gibt kaum noch Verbesserungen an den Luftgewehren, eigentlich nur noch Gimmicks oder das ein oder andere Teil wurde verändert und wird als mords Innovation angepriesen. Es gibt so Knackpunkte wie Abzugsverhalten, Druckpunkt, Griffstück. Ich mag die komischen Plastikteile zb überhaupt nicht. Wobei man alles nach Belieben ver- bzw. einstellen kann. Schaftbacke ist auch so eine Sache, kann man aber ändern , selber was basteln oder andere kaufen. Das Neueste heißt nicht, dass es das Beste ist! Was hilfts dir, wenn dir das neuste Gewehr einfach nicht liegt? Du wirst um das ein oder andere "Zusatzteil" auch bei einem Neukauf nicht drumrum kommen, sprich Visierrückverlangerung, je nach Sehstärke eine verstellbare Iris und Gewichte zB. Bei Gebrauchten ist des öfteren schon mal die "Vollausstattung" dabei.

  • Ich persönlich würde mir ein Anschütz 9015 kaufen.

    Warum?

    Anschütz verwendet hier, ähnlich wie früher beim 2002CA, einen modularen Baukasten. Das System passt in alle Schäfte der Baureihe - Junior, Holz, Auflage, Alu und one. Hier findet jeder etwas.

  • Von mir noch ein Tipp, der aber etwas Ausdauer benötigt.
    Diverse Händler bieten immer mal wieder Sondermodelle zu einem attraktiven Preis an.
    Ich habe z.B. im Herbst bei Holme zum 60jährigen Bestehen von Holme ein FWB 800X für knapp 2600,- EUR gekauft.

  • Von mir noch ein Tipp, der aber etwas Ausdauer benötigt.
    Diverse Händler bieten immer mal wieder Sondermodelle zu einem attraktiven Preis an.
    Ich habe z.B. im Herbst bei Holme zum 60jährigen Bestehen von Holme ein FWB 800X für knapp 2600,- EUR gekauft.

    Sorry für die Verbesserung, aber Augen Auf beim Sportgerätekauf:

    Bei Holme wurde ein 800 Alu im "X-Design" mit folgenden Addons angeboten

    • Modell 800 Alu mit dem Vorderschaft vom 800 X
    • 800 X Ladehebel von links auf rechts umbaubar! Viele Ablage- und Auflage-Schützen laden links!
    • X-Line Schaftkappe wie beim 800 X

    Es ist kein komplettes 800X mit schränkbarem Hinterschaft und Untergriff gewesen. Der Preis war aber trotzdem unschlagbar gut und bei dem Angebot konnte man einfach zuschlagen, wenn man eh gerade auf der Suche nach einem eigenen Sportgerät war.

  • Ja, das mit dem Hinterschaft war mir bewusst. Stand auch explizit bei Holme dabei.
    War aber kein K.O.-Kriterium.
    Ladehebel habe ich mir gleich von Holme auf links umbauen lassen.
    Untergriff benötige ich nicht, da ich die Hand oben auf den Verschluss auflege.