Neu hier. Und welche Waffe als die Erste wählen?

  • MK74

    ich hatte es mal angerissen

    ….und das allerwichtigste: Training!!!!!!

    und irgendwann sprechen wir nicht mehr über das Gewehr und die Anbauteile, sondern auch über Schuhe, eine Jacke und so weiter……

    und ich glaube, wenn Renquist sich wirklich zu einem besuch bei MEC durchringt, wird er ganz schnell ins Grübeln kommen ;)

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Wenn du als Anfänger, stehend frei die 7 hältst und die mehr Ausreißer sind, dann ist das doch gut. Der Rest ist konsequentes Training, vor allem äußerer und innerer Anschlag. Dann wird das schon. 😀 Meister fallen bekanntlich nicht vom Himmel.

    Mit dem eigenen Gewehr steigt nicht nur die Motivation sondern auch die Leistung, da drehst nur du dran rum.

    „Lager“ in dem Sinn gibt es nicht. Welche Marke, hängt viel vom persönlichen Geschmack und Vorlieben ab.

    Die Tage hat ein Forist einen Leitfaden fürs Stehendschiessen vorgestellt, da kannst du dich daran entlang hangeln.

    So nebenbei, ich hatte meinen Höhenflug auch erst ab Mitte/Ende 30 und die erste Quali auf die BM im letzten Jahr Schützenklasse (Herren I). Auf die 383 war ich stolz wie Bolle.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Was bringt es eigentlich wenn man als Anfänger große Summen investiert und nach 2 Jahren das Handtuch wirft?

    Wir hatten auch einen Neuling im Verein der über 5.000,-- Euro in Gewehr und Ausrüstung gesteckt hat, sich Videos und Online-Seminare zum Thema antat und trotzdem nur auf 306 Ringe kam. Er hat keine Anregungen von Kameraden angenommen mal etwas an seiner Einstellung zu überprüfen da er alles so mache wie von "Profis" empfohlen wurde. Ein älterer Schütze hat ihn mal zu einem Vergleich aufgefordert, er mit seinem alten FWB 300 in "Straßenklamotten" gegen ihn mit der Profiausrüstung. Der Herausforderer hat mit 299,7 gegen 303,9 verloren aber das lag ja nur an der Ausrüstung. Als "Profi" hat der Ältere mit seiner Anschütz und Jacke bei der letzten KM 313,9 geschossen.

    Ausrüstung ist gut - schießen können ist aber Voraussetzung für gute Ergebnisse.

    Was ich damit sagen will: Nutze die Vereinswaffen bis du damit konstant 300 Ringe bringst und schau dann nach einer eigenen Waffe, sie kann ruhig gebraucht sein.

  • Moin zusammen,

    da ich auch noch nicht so lange wieder aktiv schieße, einmal meine letzten 2 Jahre zusammengefasst.

    Gebürtig bin ich aus dem Sauerland und habe zwischen 25 und 30 Jahren in der heimischen Schützenbruderschaft LG Freihand geschossen. Allerdings nicht Wettkampftechnisch nur just for fun.

    Nach Corona, und jetzt in einem kleinen Niedersächsischen Dorf 2023 im Sommer wieder mit LG traditionel angefangen. November 2023 im Schützenverein eingetreten. Da dann mit LG Auflage (Jahrgang 72) angefangen, da traditionel mir zu langweilig wurde. Januar 2024 eigene Walther LG400 Holz Auflage gebraucht für 1.400 Euro gekauft. Seitdem bin ich die am pimpen... und bin jetzt am Ende der Fahnenstange. Da wir ein kleiner Verein sind, ist hier nicht an einen Trainer zu kommen. Die restlichen Schützen schießen entweder LP oder LG traditionel. Ergo learning bei doing...

    Im Training war bisher das beste Ergebnis 316,5 und bei ner 10`er Serie 106,8. Nächste Ziel ist die 318. Beste Wettkampfergebnis bisher bei Gerd59 in Schneverdingen beim My10 Master 312,1. Da ist noch eine Klufft zwischen Training zum Wettkampf. Da fehlt halt noch die Erfahrung und die Konstanz.

    Winterrunde RWK 2024/25 in der letzten Kreisklasse, Gruppen- und auch Kreisklassensieg errungen. Ansonsten diverse Kreiswettkämpfe und Hundert Schuss-Wettkämpfe. Mittlerweile trainiere ich 3 mal die Woche.

    Anfang 2025 dann WSK Lehrgang und mit KK-Gewehr angefangen. Wobei das nur zur Trainingsunterstützung für LG-Auflage herhalten soll. Jetzt im Hebrst dann noch den Schißesportleiter hinterher geschoben. Ab Februar geht es dann in die Sportkommision vom Kreis.

    Material Technisch stehe ich jetzt hier:

    Material Technisch konnte ich nur auf das Forum hier zugreifen, viel lesen und viel ausprobieren. Das ist Kostenintensiv und nicht zu verachten. Da ist es Hilfreich in der Anfangszeit eine Waffe zu haben, wo nicht viel nachgerüstet werden muss. Auch wenn viele Einstellmöglichkeiten noch nicht genutzt werden, wirst du die mit der Zeit und Trainingserfolg mehr und mehr einsetzen. Erfahrungen der Forumteilnehmer ist gut und wichtig. Aber in viele Bereichen habe ich festgestellt, dass individuell getestet werden muss, da jeder andere bedürfnisse hat. Schießklamotte habe ich erst mit Weste angefangen. Danach kamen die Schuhe und jetzt Ende letztes Jahr die Hose. Ich habe Testhalber erst Stangenware genommen und werde in der Zukunft schauen, ob ich auf Maß gehe.

    Gewehraustattung:

    • LG 400 Walther Holz Auflage mittlerweile 8 Jahre alt
    • Schaftkappe Mec Contact III
    • Adapter und Haltesystem seitliche Auslagerung der Schaftkappe um 3cm
    • Diopter Tec Hro 60 Klick
    • Iris Blende bis runter 0.5 mit 12-fach Farbfilter Gehmann
    • Gehmann 0.0 Optik und die ZLO in Bestellung
    • bis zum 60 Klick Diopter hatte ich das Walther sport match Diopter mit Centra Duplex, Iris und Insert
    • seitliche Ziellinienauslagerung um 1cm nach links
    • Ziellinienerhöhung um auf 80mm am Korntunnel zu kommen
    • Ringkorn 10 bei 1.4 breite
    • Adlerauge 0,75 Kornoptik premium
    • Auflageschiene Gehmann Maximal
    • Gewichte im Schaft gegossen

    Mehr ist jetzt auch nicht mehr zu ersetzen und bin für das Gewehr am Max, was dann auch Ende letzten Jahres mit der 316,5 und einem Trainigsschnitt der jetzt zwischen 314 bis 316 belohnt wurde. Um jetzt die Konstanz und Erfahrung rein zu bringen (mehr Technik geht nicht), heißt es Training, Training, Training und alles an Wettkämpfen mitgnehmen, was erreichbar für mich ist.

    Für die Zukunft ist geplant, nächstes Jahr auf eine neuere Waffe zu gehen, aber da will ich jetzt erst einmal die Konstanz rein bringen.

    Vielleicht hilft dir das ein bisschen einzuschätzen, was so auf dich zukommt, wenn du das ambitioniert angehst.

    Walther LG400 Holz Auflage

  • Was bringt es eigentlich wenn man als Anfänger große Summen investiert und nach 2 Jahren das Handtuch wirft?

    Wir hatten auch einen Neuling im Verein der über 5.000,-- Euro in Gewehr und Ausrüstung gesteckt hat, sich Videos und Online-Seminare zum Thema antat und trotzdem nur auf 306 Ringe kam. Er hat keine Anregungen von Kameraden angenommen mal etwas an seiner Einstellung zu überprüfen da er alles so mache wie von "Profis" empfohlen wurde. Ein älterer Schütze hat ihn mal zu einem Vergleich aufgefordert, er mit seinem alten FWB 300 in "Straßenklamotten" gegen ihn mit der Profiausrüstung. Der Herausforderer hat mit 299,7 gegen 303,9 verloren aber das lag ja nur an der Ausrüstung. Als "Profi" hat der Ältere mit seiner Anschütz und Jacke bei der letzten KM 313,9 geschossen.

    Ausrüstung ist gut - schießen können ist aber Voraussetzung für gute Ergebnisse.

    Was ich damit sagen will: Nutze die Vereinswaffen bis du damit konstant 300 Ringe bringst und schau dann nach einer eigenen Waffe, sie kann ruhig gebraucht sein.

    Sündhaft teuere Ausrüstung mit Beratungsresistenz gepaart, selten aber gibt es. Da kann Mann auch nicht mehr helfen. Was Spitzenschützen machen ist ausgetestet, die überlassen wenig dem Zufall, aber es ist immer sehr individuell zugeschnitten. Das zu kopieren bringt einen meist nicht weiter, es passt halt nicht generell.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Dankeschön

    Danke für Eure tollen und hilfreichen Antworten!

    Verzeiht mir die späte Reaktion.

    Ich war heute wieder bei meinem Schützenverein. 😃

    Und vielleicht ist es Euch auch schon mal passiert. Ich habe Dieter mit dem Schiessen angefangen.
    Und hatte direkt eine 307 im ersten Durchgang und war stolz wie Bolle. Doch dann kam schnell die Ernüchterung 😆

    Es war noch auf Luftpistole eingestellt 🙈.


    Nun zumindest habe ich im Nachgang eine 280 aber damit bin ich für das zweite Mal ehrlich gesagt zufrieden.


    Warum? Weil auch 10.5-10.7 dabei waren aber durch ausprobieren halt auch viele im 8er Bereich. Es fehlt halt die Lockerheit und Technik.


    Aber das Gewähr ein FBW 700 hat sich schon besser angefühlt. Ich habe jetzt den Entschluss gefasst zu warten bis ich 300er Serien habe.
    Dann werde ich in Dortmund Mec aufsuchen und mir die passende Waffe/Gewähr auszuwählen.

    Nichtsdestotrotz bin ich weiterhin gespannt was ihr mir für Tipps zum Thema Adlerauge usw. mit auf den Weg geben könnt.

    Und was mich natürlich auch brennend interessiert ob vielleicht nicht der ein oder Andere sein Gewehr an mich verkaufen möchte damit der Einstieg etwas günstiger wird.


    Also nochmals Danke für Eure Zeit!!!


    Beste Grüße

    Peter

  • Thema Zubehör, nicht alles was du kaufen kannst darfst du verwenden. Adlerauge ist erst ab Herren 2 möglich. Die Notwendigkeit ist von deinem Sehvermögen abhängig. Immer dran denken, nicht nur das Ziel wird vergrößert, auch das Wackeln wird deutlicher wahrgenommen. Irisblende, die ist fast ein Muss, damit kannst die Helligkeit und die Schärfe des Zielbildes variieren. Wichtig, das Korn muss scharf sein, der Scheibenspiegel darf ruhig etwas unscharf sein. Farbfilter kann man, muss man Indoor aber nicht haben.

    Im Zweifelsfall mal in die Sportordnung schauen https://dsb.de/fileadmin/dsb/sportordnung/114/.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • "Wenn das Geld im Kasten klingt, der Schuss in die Mitte springt"

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Was bringt es eigentlich wenn man als Anfänger große Summen investiert und nach 2 Jahren das Handtuch wirft?

    Kleine Summe wäre in diesem Fall genauso fürn Ar.....

    Man kann es sich leisten, wobei natürlich bei Auflage die Ausrüstung eine größere Rolle spielt.

    Wir hatten auch einen Neuling im Verein der über 5.000,-- Euro in Gewehr und Ausrüstung gesteckt hat, sich Videos und Online-Seminare zum Thema antat und trotzdem nur auf 306 Ringe kam. Er hat keine Anregungen von Kameraden angenommen mal etwas an seiner Einstellung zu überprüfen da er alles so mache wie von "Profis" empfohlen wurde. Ein älterer Schütze hat ihn mal zu einem Vergleich aufgefordert, er mit seinem alten FWB 300 in "Straßenklamotten" gegen ihn mit der Profiausrüstung. Der Herausforderer hat mit 299,7 gegen 303,9 verloren aber das lag ja nur an der Ausrüstung. Als "Profi" hat der Ältere mit seiner Anschütz und Jacke bei der letzten KM 313,9 geschossen.

    303,9 sind jetzt für einen Könner auch allkeine besondere Leistung.

    Ausrüstung ist gut - schießen können ist aber Voraussetzung für gute Ergebnisse.

    Nichts neues, jeder fängt mal an, am Willen weiter zu kommen wenn es anstrengend wird fehlt es vielen.

    Was ich damit sagen will: Nutze die Vereinswaffen bis du damit konstant 300 Ringe bringst und schau dann nach einer eigenen Waffe, sie kann ruhig gebraucht sein.

    Warum gerade 300?

  • Servus Peter, ich schmei mal noch das 700er feinwerkbau in den Raum. Hast ja mittlerweile schon damit geschossen. Ist nach wie vor ein gutes Gewehr und für dein Budget zu bekommen. Allerdings ist oft die Kartusche abgelaufen. Mein Rat, gehs langsam an, spare noch die Zeit bis es soweit ist, wenn du weißt, welches Geweh dir richtig gut liegt und kauf dir 1x DEIN Gewehr, dass dir möglichst viele Optionen offen lässt. Man hat so ein Gewehr eigentlich über einige Jahre und wenn du es angenomme 10 Jahre hast, wären es im Schnitt 300 bis 400 €/ Jahr (wenn die Waffe 3 oder 4 tsd kostet). Freu dich daran, hab Spaß damit am Schiessen und genieß es. Ich wünsch eine gute Wahl

  • Hallo Peter,

    ein Adlerauge ist nicht unbedingt notwendig. Micha1972 hat das schon recht gut beschrieben mit dem Kontrast. Auch das Ringkorn muss angepasst werden, weil die Vergrößerung einiges vom weißen Rand um das Zentrum "nimmt". Ich bin vom Adlerauge komplett weg, weil es mir nicht geholfen hat...aber das ich sicher sehr individuell. Auch den Tipp von Mike68 finde ich sehr wertvoll. Aluschäfte bieten deutlich mehr Flexibilität. Mit dem Budget von 2000 Euro wird es allerdings ein wenig knapp. Viel Erfolg und Spaß bei Deinem neuen Hobby :thumbup:

  • Guten Abend zusammen,

    zum Thema Adlerauge liest man ja wirklich viele positive Kommentare. Die Frage nach der richtigen Vergrößerung sorgt allerdings immer wieder für Diskussionen – und dabei wird vermutlich auch ordentlich Geld verbrannt.

    Ich selbst lese mich gerade quer durch die vielen Beiträge hier im Forum. Das macht richtig Spaß, und man lernt ständig etwas Neues dazu. Eine Sache fällt mir dabei jedoch immer wieder auf, fast schon wie ein Mantra:

    MEC in Dortmund scheint das absolute Mekka zu sein, wenn es um perfekt angepasstes Sportgerät geht.

    Ist das wirklich so überragend?

    Was mich dabei ehrlich gesagt umtreibt: Ist es denn wirklich nicht möglich, mit einem Gewehr „out of the box“ zufrieden zu sein und damit auch mal 310 Ringe oder mehr zu schießen? So wie ich es wahrnehme – im Verein wie auch hier im Forum – scheint es oft nur um „noch mehr, noch besser“ zu gehen.


    Gibt es niemanden, der mit seinem Setup einfach glücklich ist, ordentliche Ergebnisse schießt und kein Topmodell für 3.000, 4.000 oder sogar 5.000 Euro braucht?

    Zumal ja immer wieder geschrieben wird, dass moderne Gewehre technisch gesehen ohnehin Loch in Loch schießen können – der limitierende Faktor sitzt bekanntlich meist dahinter.

    Bin gespannt auf eure Meinungen 😊

    Mit freundlichen Grüßen


    Peter

  • Der Mensch ist ein verwöhntes Balg... so schnell wie möglich... so einfach wie geht... klar geht ein nackig LG 300 oder ne Diana auch in den 310'ner Bereich... allerdings ist es aufgepimpt einfacher... nur der Weg dahin ist steinig... 😉

    Walther LG400 Holz Auflage

  • Das teure Gewehr kannst Du mit viel Aufwand einstellen, ist das einmal erfolgt, dann bleibt es meist zunächst so.

    Wenn das einfachere Gewehr für Dich gut einstellbar ist, dann kannst Du damit auch glücklich werden.

    Ich finde es ist wichtiger einen ordentlichen Ablauf beim Schießen zu finden und den dann konzentriert wiederholen.

    Beim Training nicht auf Ergebnisse schießen, sondern freu Dich über jeden guten Schuss.

    Beim Wettkampf dann jeden Schuss so schießen als wäre es der letzte entscheidende Schuss.

    Und bei den besseren Schützen viel Abschauen.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903

  • Bei den einfacher ausgestatteten Lg's ist es so, dass DU Dich dem Gewehr irgendwie anpassen musst. Das führt unweigerlich zu Muskelanspannungen und -Verspannungen, die du nicht brauchen kannst und dir gute Ergebnisse verwehren bzw wirds noch schwieriger. Es sollte eben "Gewehr an dich" anpassen sein. Und je besser und entspannter du deinen Anschlag dazu findest, desto "schöner" wirds Schiessen :-), dann noch die Technik dazu verinnerlichen. Braucht aber Zeit und Training

  • ja, am Ende steht der wirklich entscheidende Faktor hinter dem Gewehr….. die optimale Ausrüstung, also ein perfekt angepasstes Gewehr und auch die Schießkleidung entspannt das „Nervenkostüm“, einfach weil es Anspannung nimmt und den Kopf frei macht, man dazu auch körperlich „entlastet“

    der Schußablauf spielt die größte Rolle… Anschlag, Atmung, Fokussierung, Schuß

    -> dafür trainiert man und wichtig (zumindest für mich), man schießt alles mögliche an Wettkämpfen, fremde Stände, ungewohnte Umgebung, „Druck“, denn all das macht dann den Schützen aus, seine Nervenstärke und eine gewisse, ich glaube poolbaucenter nannte es mal, „innere Arroganz“, um selbst unter Druck abzuliefern

    ich bin mittlerweile so „weit“, dass ich unter Druck sogar besser schieße, zumindest wenn ich meine Ergebnisse mit SSG in der Bezirks- und Landesoberliga mit den historischen Wettbewerben vergleiche - klingt komisch, ist aber so und ist defintiv dem Training in der SSG geschuldet, weil da läuft Musik, um einen herum ist „was los“ und zudem ist das sportliche Niveau auch „anders“, wir schießen im Rahmen der Trainings oft gegeneinander inkl. „Finale“, dazu auch gerne mal gegen die Bundesligamannschaft, wechseln die Stände usw usf


    daher mein Tipp, weil zum Gewehr etc wurde ja einiges gesagt, genieße in erster Linie das Schießen und achte dabei auf die nötige Konzentration auf dich und deinen Körper / Geist und wenn du mehr willst, kauf dir ein gutes Gewehr und denke im nächsten Schritt vielleicht auch über Bekleidung nach


    und eine letzte „Antwort“, ja MEC ist ein Mekka, zumindest für mich! wenngleich mein Gewehr in erster Linie durch mich selbst eingestellt wurde, zur Wartung geht es zu MEC, viel Zubehör kommt ebenfalls aus dem Hause, ich lasse ich mich da gerne beraten, man tauscht sich sehr viel und auf Augenhöhe aus und Maik (einer der GF von MEC) hat zuletzt bei mir Maß genommen und ich habe gerade heute das erste Mal mit einer maßangefertigten Jacke trainiert

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Bei den einfacher ausgestatteten Lg's ist es so, dass DU Dich dem Gewehr irgendwie anpassen musst. Das führt unweigerlich zu Muskelanspannungen und -Verspannungen, die du nicht brauchen kannst

    Wenn ich mir die Bilder vom Auflageschießen ansehe würde ich mir als Stehend-Frei-Schütze wünschen so entspannt stehen zu können.
    https://www.dsb.de/aktuelles/arti…tzen-im-oktober

    Wenn aber das Gerade-hinter-dem-Gewehr-Stehen solche Muskelan- und Verspannungen mit sich bringt, würde ich mir statt einem 5000 Euronen Gewehr eher überlegen, ob ich nicht mit Yoga und/oder Rückenfit anfange. Dann habe ich sogar noch was gutes für den Alltag gemacht und muss meine Fehlhaltung nicht auf ein Gewehr übertragen.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Bei den einfacher ausgestatteten Lg's ist es so, dass DU Dich dem Gewehr irgendwie anpassen musst. Das führt unweigerlich zu Muskelanspannungen und -Verspannungen, die du nicht brauchen kannst und dir gute Ergebnisse verwehren

    Die meisten Schützen können die vielen Freiheitsgrade ihrer supa-dupa-alles-ist-einstellbar-Waffen in der Regel gar nicht sinnvoll ausnutzen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)