Warum schafft man diese Ritterrüstungen nicht gleich ganz ab?
Die Biathleten zeigen doch, wie das geht.
Da sieht man aber nur die Spitze. Die Treffer werden Liegend innerhalb eines Zieles von 45 mm Durchmesser gewertet und Stehend von 115 mm. Das entspricht so einer 7,8 bzw. 3,5. Da zählt nur Hopp oder Top. Und nicht vergessen, Biatlethen sind gute, in der Spitze sehr gute Schützen. Die Top 50 würden wohl weiter gute Ergebnisse schießen. In dem Bereich wird ja komplett anders trainiert. Dann würde sich das Bild wandeln. Im unteren und mittleren Bereich würde der Wegfall die Ergebnisse massiv drücken. Es würden auch viele Rückenprobleme bekommen. Gerade die Hose stützt doch.
3Stellung in der bisherigen Form wäre m. E. nicht mehr möglich.
Ich gehöre zu denen, die ohne spezielle Schießklamotten angefangen haben. Zuerst kam eine Jacke, das Billigteil war aber nicht der Brüller. Die wurde nach ein paar Jahren durch eine Sauer Doppelleinen ersetzt. Wieder ein paar Jahre später ist eine gebraucht Hose dazugekommen. Vor rund 25 Jahren kam dann ein neuer Satz Klamotten. Die sind bis heute in Gebrauch. Schieße ich ohne, dann wackle ich wie der Schwanz vom Hund.
Unter dem Strich hat es hier eine Entwicklung gegeben, die man nur schwer oder nicht zurückdrehen kann. Wobei die Ausrüstung alleine auch keine 10er Garantie ist.