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Da bekommt man in der Schweiz Ware gegen Bargeld. ![]()
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Hallo liebes Forum,
ich habe heute eine Frage, bei der ich auf eure Hilfe hoffe.
Ich habe mir die unten abgebildeten Trainingsscheiben gekauft, weil ich auf meinem Heimstand regelmäßig Techniktraining durchführen möchte. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, wie man diese Scheiben richtig einsetzt:
Klar, man schießt drauf – aber was dann?
Ich habe auch schon in meinen schlauen Büchern nachgeschaut. Dort steht zwar, dass man diese Scheiben verwenden soll, aber wie genau, konnte ich leider nicht herausfinden.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?
Vielen lieben Dank im Voraus und beste Grüße
Grollbringer
Am Besten drehst du sie um und benutzt sie als weisse Scheibe. ![]()
Für Techniktraining brauchst:
Weisse Wand für Trockentraining insbesondere Auslösen und natürlich Haltetraining
Leeren Kugelfang ebenfalls zum Auslösen
Weisse Scheibe, sofern du nicht auf die Löcher schaust, ebenfalls zum Auslösen
Schwarzen Spiegel mit oder ohne Beobachtung, will heissen 10-er Serie und am Schluss Gruppe beurteilen, um dir das Zielbild zu erarbeiten beziehungsweise zu festigen.
Mit Beobachtung ist dann die Königsdisziplin.
Bisschen provozierend aber ziemlich nahe am guten Weg.
Also ich versuche es mal, ich nutze die auch.
Die Balkenscheibe nutzt Du zur Kontrolle der seitlichen Abweichung, die gibt es auch ganz durchgezogen für die Höhenkontrolle.
Die Dreieckscheibe als alternatives Zielbild und zur Kontrolle der Verkantung.
Die Scheibe ohne Ringe zur Schussbildkontrolle ohne dann "zwanghaft" Ringe zu zählen.
Im Buch von Reinkemeier wird das auch ganz gut beschrieben, dass Buch kann ich nur emfehlen heißt: Olympischen Pistolen schießen.
Ich hoffe ich konnt etwas helfen, aber hier gibt es viele die deutlich mehr Ahnung von Training usw. haben als ich.
Denke da kommen noch bessere Erklärungen.
Dabkeschön für die Erklärungen
Bin jetzt etwas schlauer als vorher.
Die Dreiecksscheibe, wo visiert mann da hin? Aufsitzend oder Fleck?
Dabkeschön für die Erklärungen
Bin jetzt etwas schlauer als vorher.
Die Dreiecksscheibe, wo visiert mann da hin? Aufsitzend oder Fleck?
nein mit Kontrollweis unten
Die Unterkante ist auch die Unterkante deines Runden Spiegels
Halt mal die Trainingsscheiben über ne normale und schau dir´s mal an ![]()
Tip Top
Danke
Hier zwei Beispiele von Mittwoch
Dann hast was zum Vergleichen
Super, jetzt ist es mir auch klar, und das Heftle was Du hochgeladen hast ist super 😀👍
Hallo liebes Forum,
Ich habe heute Vormittag die Zeit genutzt um mit meinem Techniktraining und den neuen Scheiben zu starten.
Ich habe jeweils 40 Schuss auf die Scheiben abgegeben und diese in der Reihenfolge wie auf dem Bild zu sehen. Gestartet mit dem Dreieck
War etwas komisch zu Anfang und bei jeden Wechsel der Geometrischen Form. Wie such immer, ich brauche eure Hilfe zur Bewertung. Ich sehe jetzt Löcher aber wie sind diese zu interpretieren? Was sagen die aus? Was kann ich jetzt daraus lernen? Ich habe keine Ahnung. Würde mich über etwas Hilfe sehr freuen.
Vielen Dank im Voraus und Grüsse,
Grollbringer
ich bin weit weg hier ein Experte zu sein, sieh es als Meinung
Die Schussbilder, die da rauskommen dienen eher der Kontrolle bzw. sind sekundär
primär geht es darum ,dass dir die Scheiben helfen deinen Fokus auf bestimmte Technikelemente zu richte -> deshalb Technikscheiben
Sie sollen dir den Druck nehmen Ringe zu zählen und es dir ermöglichen dich auf einzelne Technikelemente zu konzentrieren
Deshalb solltest du nicht die Löcher bewerten, sondern eine Abkommensanalyse machen und überlegen, hab ich das Technikelement korrekt bzw. so wie ich es mir vorgestellt hab umgesetzt
Ich ärgere mich auch immer, wenn ich da so einen wilden dabei hab, aber dafür macht man ja Training, dass man andere Sachen probiert, deren Auswirkungen kennenlernt und mit den Technikscheiben hast den Druck der Ringe weg
Das heißt z.B. bei der Dreieckscheibe, wenn du deine Verkantung im Griff hattest ist dein Ziel erreicht, die Löcher in der Scheibe sind Bonus bzw. Kontrolle.
Dadurch, dass du dich auf das Technikelement fokussiert leiden automatisch andere Dinge darunter
Fokussiere dich hier also auf den Prozess und sieh das Ergebnis in Form der Schussbilder als Bonus
Ich denke die ganz wilden hat du selber gemerkt bzw. weißt, was du hier andres gemacht hast bzw. was du ausprobiert hast
Sind jetzt glaub ein paar Weiderholungen drin, ich denk aber man erkennt, worauf ich hinaus möchte
Oli vielen Dank Oli! Ich denke ich hab es verstanden. Ich versuche halt immer alles zu analysieren und zu erklären
und wenn ich das nicht kann, dann gühle ich mich etwas unwohl ![]()
Grollbringer was hast du den genau Trainiert?
Also welches Technikelement ist das Ziel des Trainings gewesen?
Gabi84 mir ging es z.B. darum den Haltepunkt bestmöhlich zu halten und die Gruppe möglichst klein und beieinander zu bekommen ![]()
Ok, dann ist das aber ja schon der richtige Ansatz.
Ich kann Olis aussagen hier vollkommen unterstreichen, so wurde es mir auch beigebracht.
Leider neigen wir immer dazu alles zu analysieren und dem ganzen eine Wertung zugeben, was aber bei manchen Technikelementen fehl am Platz ist, da du ja nicht auf Ringzahlen trainiert hast. ![]()
![]()
Dreieckscheibe
Ein Punkt für die Zuganlagen mit Papierscheiben.
(Wir haben die noch zusätzlich stehen gelassen)
Ist fast Standard in der Schweiz.
Mein Erlebnis beim Luftpistolen-Seminar in Wiesbaden
Hallo liebes Forum,
endlich habe ich die Zeit gefunden, den versprochenen Beitrag über das Luftpistolen-Seminar in Wiesbaden mit Margit Hölscher zu schreiben. Vorab: Das Seminar war der Hammer! Es war super anstrengend, aber gleichzeitig unglaublich lehrreich. Margit hat ein außergewöhnliches Talent, Wissen weiterzugeben, es hat einfach riesigen Spaß gemacht.
Mythen aus dem Internet versus Realität
Wer glaubt, dass wir dort nur ein paar Dosen Diabolos verschossen haben, liegt falsch, aber wer glaubt wir haben dort 3,4 oder mehr Diabolo Dosen verschossen liegt auch falsch. Tatsächlich waren es rund 700 Schuss mit der Luftpistole, dazu ungefähr die gleiche Anzahl an Trockentrainings und die üblichen Ansetz- und Absetzbewegungen. Insgesamt kamen wir auf 1800 bis 2000 Armhebungen! Kein Wunder, dass ich am nächsten Tag nach dem Seminarende beim Rundenwettkampf meinen Arm kaum ruhig halten konnte. Wir haben aber auch nicht bis 2 Uhr Nachts am Stand gestanden sondern so cirka bis 24:00 Uhr oder etwas früher 😉
Die Menschen – ein echtes Highlight
Neben dem Training war es großartig, tolle Menschen kennenzulernen. Besonders gefreut habe ich mich über die Begegnung mit necologne und Gerri aus unserem Forum, viele Grüße an euch! Es ist einfach etwas Besonderes, wenn man die Leute, mit denen man online schreibt, auch persönlich trifft und wir sind weiterhin im Kontakt und ich hoffe das bleibt so.
Mein Weg zum Seminar
Der Samstag begann für mich mit einem Wettkampf beim 5-Gaue-Pokal. Ich wurde für die Mannschaft vom Schützengau -Mindelheim im Team mit aufgestellt. Es war mein erster echter Wettkampf und ich war so schon aufgeregt. Um 11 Uhr war ich am Stand und konnte gleich schießen. Ganz ehrlich: Mit meiner ersten Serie war ich nicht glücklich. Sie endete bei 87 Ringen, und ich wusste sofort, dass ich nicht richtig reingekommen war. Damit ging gleich das Gedankenkarussell los, mein Kopf war auch schon halb auf der Fahrt zum Seminar, und aus Nervosität habe ich zwei Siebener reingehauen. Danach musste ich mich richtig vorkämpfen, es war unfassbar anstrengend, weil ich mich extrem konzentrieren musste. Aber ich habe auch etwas gelernt daraus, die dritte Serie fing auch schon schlecht an so das ich um wenigstens nicht unter 90 zu kommen, die letzten 4 Schüsse in die 10 bringen musste. Mit viel Konzentration ist es mir dann gelungen. Das zeigte mir das ich es eigentlich kann wenn ich die Kraft und Konzentration reinstecke. Am Ende sind es 363 Ringe geworden. Schade es hätten auch 370 sein können. ![]()
Dafür das ich erst seit Mai diesen Jahres mit der Lupi schiesse, bin ich trotzdem sehr zufrieden gewesen ![]()
Direkt nach dem Wettkampf habe ich mich ins Auto gesetzt und bin nach Wiesbaden gefahren. Nach etwa vier Stunden Autofahrt kam ich gegen 16:20 Uhr an und habe im Sporthotel des DSB eingecheckt. Das Hotel ist wirklich großartig, eine moderne Anlage mit viel Charme. Besonders interessant sind die Flure: Überall hängen Motivationssprüche an den Wänden, die uns immer wieder daran erinnern sollen, wo wir uns befinden, nämlich in einem Umfeld, das ganz auf Hochleistung und sportlichen Erfolg ausgerichtet ist.
Was dann folgte, war der eigentliche Höhepunkt: Zwei Tage voller intensiver Trainingseinheiten, überraschender Erkenntnisse und echter Aha-Momente für mich. Im nächsten Beitrag nehme ich euch mit hinter die Kulissen des Seminars, von den ersten Übungen bis zu den Tipps, die meine Sicht auf das Schießen zwar nich komplett aber dennoch verändert haben.
Liebe Grüße,
Grolli
Kleine Verbesserung, es heisst natürlich Margit Höller und nicht Höllscher - ka wie ich auf Höllscher komme ![]()