und dann komme ich: ich will die ersatzteile nach explosionszeichnung.
schrauben kann ich selbst. Mit muße, in ruhe, ohne zeitdruck.
deshalb mag ich feinwerkbau und Morini, Walther lief bisher über Judith. schau mer mal.
Veränderung Kundensupport bei Walther
-
- Allgemein
-
Frank74 -
8. September 2025 um 12:30
-
-
Möglicherweise liegt der Gedanke aber auch in Richtung - wir produzieren Waffen und wollen diese verkaufen und nicht bereits verkaufte reparieren denn Verkauf bringt mehr Gewinn als Service.
Läuft bei Daimler auch so - deshalb der Verkauf der eigenen Niederlassungen und die Möglichkeit des Online-Kaufs. Aber Autohersteller mit Waffenhersteller zu vergleichen (beim Verlauf & Service) ist eigentlich Müll.
Ich denke es geht hier um Gewinnmaximierung und daher kommt mir keine Walther mehr ins Haus!Der Vertrieb gewinnt die Kunden, der Service hält sie.
Da hat man schon manche Firmen/Produkte mit vom Markt gespart wenn man der Meinung war, Service kostet Geld, damit kann kein Geld verdient werden.
-
Wie machen das die Besitzer von Waffen aus der oberen Kategorie, mal schnell in die Schweiz zum Büchsenmacher ist doch recht aufwendig?
Der Vertrieb gewinnt die Kunden, der Service hält sie.
Liegt es nur Hersteller wenn die Händler nichts taugen?
Natürlich sollte dann auch der Vertrieb bei Bedarf angepasst werden. Wenn dann als Folge mancher "Schlafzimmerhändler" mit besten Preisen nicht mehr beliefert wird werden die hohen Preise beklagt.
-
Der Vertrieb gewinnt die Kunden, der Service hält sie.
Da hat man schon manche Firmen/Produkte mit vom Markt gespart wenn man der Meinung war, Service kostet Geld, damit kann kein Geld verdient werden.
Für Walther sind die Sportschützen allerdings eher eine Nebensparte. Das Geld wird hier mit Großaufträgen für staatliche Institutionen wie Polizei oder Militär verdient. Letztes Jahr gab es einen Auftrag über 4.500 Pistolen für die Polizei.
Da wird das Geld verdient und da wird vermutlich auch ordentlich Engagement in den Service gesteckt, um auch die Polizei aus dem Nachbarbundesstaat als Kunden zu gewinnen.
-
Für die Hersteller ist der Service kein Zuschußgeschäft. Es wird zumindest kostendeckend (einschlielich einer Kapitalverzinsung) abgerechnet.
Die bertriebswirschaftliche Frage der Unternehmensführung lautet, wie gestaltet man die Abläufe kostengünstig. Um diese Frage zu beantworten muß man Einsicht in die betriebliche Realität haben. Ein außenstehender kann sie nicht ohne Weiteres beantworten.
Bei der ersten benötigten Reparatur habe ich den Händler gefragt, ob er die LP zum Hersteller schickt oder ob ich es selbst machen soll. Dem Händler war es egal. In Zukunft werde ich also auch einen Reparaturschein ausfüllen müssen und diesen zusammen mit der LP zum Händler bringen. Der Händler wird das Päckchen an den Hersteller senden. Nach der Reparatur sendet der Hersteller das Päckchen an den Händler, der es anschließend an mich weiterleitet. Der Ablauf wird komplexer und aufwendiger. Die Frage wird sein, ob der Kunde die Rechnung des Herstellers oder die Rechnung des Händlers (mit einem Aufschlag) begleichen wird müssen.
-
Wenn ich so 30/35 Jahre zurückdenke, damals spielte Walther keine Rolle. Dann hat Walther die Strategie gewechselt und Zielmarken definiert wo man hin will, wann man wo stehen will. Dafür wurde auch Geld in die Hand genommen.
Sowas gibt man normalerweise nicht auf. Es ist allerdings ein großer Unterschied ob man abertausende Kunden in der Kartei hat, die Umsätze von ein paar hundert € in X Jahren generieren, oder vorzugsweise Kunden bei denen es fünf- und sechsstellige Umsätze p. a. sind. Eine Rechnung über 10 Euro verursacht den gleichen Verwaltungsaufwand, wie eine über 10.000 Euro. Auch die Pflege der Stammdaten, Archivierung, Aufbewahrung sind Kostenfaktoren. Spätestens beim Kleinkaliber kommt noch das Waffenregister usw. ins Spiel.
Daher verstehe ich es schon, dass man sich für die Schiene Grundservice beim Händler und erst ab einer gewissen Stufe im Werk entschieden hat.
-
Für Walther sind die Sportschützen allerdings eher eine Nebensparte. Das Geld wird hier mit Großaufträgen für staatliche Institutionen wie Polizei oder Militär verdient. Letztes Jahr gab es einen Auftrag über 4.500 Pistolen für die Polizei.
Was kostet dann eine Pistole, auch mit Reservemagazin wenn vorgesehen?
Gemeint ist hier die Pistole im Kasten wie sie dann auch im Zivilmarkt verkauft wird.
Mag sein daß der Zivilmarkt die kleinere Sparte ist, er ist aber möglicherweise noch größer als das Geschäft einzelner Mitbewerber die nur den Zivilmarkt beliefern.
Oft ist ja erst die Militär- Behördenwaffe die Basis für die sportliche Verwendung, AR 15, AK 47, Glock...und ein nicht unattraktives Zivilgeschäft auch für Mitbewerber.
Wenn ich so 30/35 Jahre zurückdenke, damals spielte Walther keine Rolle.
Bei den Langwaffen vielleicht, aber mit der GSP, OSP einer neuen Sportpistole in der Entwicklung und damals noch mit CO 2 bei der LP waren die auch nicht gerade hinten dran.
Das KK 500 ist sicher ein Erfolg geworden, das war aber auch nicht als Einsteigerwaffe gedacht, so zumindest der Vertrieb bei der Vorstellung. Warum soll man so einen Erfolg nicht verwerten.
Daher verstehe ich es schon, dass man sich für die Schiene Grundservice beim Händler und erst ab einer gewissen Stufe im Werk entschieden hat.
Das würden Mitbewerber vermutlich auch machen müssen wenn ihr Geschäft den Umfang hätte.
-
Ich vermute, daß die meisten Reparaturfälle bei Luftdruckwaffen die Undichtigkeit der Waffe bzw. der Kartusche betreffen. Wenn das Ereignis nach mehr als 5 Jahren Gebrauch eintritt, liegt es nahe, eine Generalüberholung durchzuführen. Kann dem Händler, der verschiedene Sportgeräte mehrerer Marken verkauft, zugetraut werden, daß er den Service zu gleichen Kosten, in der gleichen Qualität und in der gleichen Zeit durchführt wie der Hersteller?
Bei anderen Mängeln ist die Service nicht einfacher? Es geht hier nicht um Reinigen oder Festziehen von Schrauben.
-
Bei den Langwaffen vielleicht, aber mit der GSP, OSP einer neuen Sportpistole in der Entwicklung und damals noch mit CO 2 bei der LP waren die auch nicht gerade hinten dran.
Die Kurzwaffen fallen bei mir oft hinten runter, die Pistolenschützen mögen mir verzeihen.
-
Die Kurzwaffen fallen bei mir oft hinten runter, die Pistolenschützen mögen mir verzeihen.
Macht nichts, das wäre hier eher die größere Gruppe, weil auch die unter Defence Waffen angebotenen Sportgeräte dazu zählen.
-
Kann dem Händler, der verschiedene Sportgeräte mehrerer Marken verkauft, zugetraut werden, daß er den Service zu gleichen Kosten, in der gleichen Qualität und in der gleichen Zeit durchführt wie der Hersteller?
Waffencenter Gotha mach das vor - die reparieren alles, für das es sonst keinen Support mehr gibt. Gut, zu vernünftigen Preisen und auch in angemessener Zeit. Wir haben da vor ein paar Jahren alle unsere LP65 (u.ä.) generalüberholen lassen. Eine hatte danach etwas gezickt, wieder hingeschickt, kam ohne Probleme nach einer Woche wieder nach Hause. Es geht also.
-
Ich gehe auch davon aus dass sich die Gewehre, Pistolen etc der unterschiedlichen Hersteller in ihrer Funtionsweise nicht so wesentlich unterscheiden und ein FWB so überhaupt komplett anders funktioniert als eine Walther oder andere? Dann wäre ja nur die Ersatzteilverfügbarkeit das Thema. Möglicherweise denke ich da aber zu pink

Ist ja wie bei den freien Werkstätten in allen Branchen. Mein Haushaltsgerätehändler des Vertrauens repariert auch alle Marken und dem ist es einerlei ob die Waschmaschine von Siemens oder Beko kommt.
-
Waffencenter Gotha repariert inzwischen auch nicht mehr, hat zu mindestens für Haenel dahin verlagert:
Die Waffe
Ulrich Engel
Gluckensteinweg 19
61350 Bad Homburg ( Hessen)War bis dato aber Top Adresse bei der Reparatur von Luftdruckwaffen.
Leider nimmt die Fa. Engel anscheinend derzeit keine Reparaturaufträge mehr an, kein Rückruf oder Antwort erhalten.
Walther, schade das die diesen Weg gehen, war super praktisch das vor Ort vorbei zu bringen und ohne Angst vor Transportverlust oder Zerstörung durch unsere heruntergekommenen Paketdienstleister. War sympathisch und hat Verbundenheit mit der Marke geschaffen.
-
Aber es geht doch bestimmt nur darum, dass Walther keinen Endkunden Kontakt mehr möchte
Starke Aussage - Walther ist der einzige Hersteller (in unserem Bereich) der mit der ten9factory zwei Kompetenzzentren (A und D) geschaffen hat um genau diesen Endkundenkontakt zu intensivieren! Man muss diese Dinge halt auch nutzen.
Besonders in der factory in Österreich gibt es Serviceleistungen die bietet kein anderer Händler in Deutschland und Österreich an! Gewisse Dinge kosten halt aber auch was aber zumindest stünde ich da bei einem gröberen Defekt mit einer Leihwaffe wieder am Stand.Sie sind kein Vollsortimenter wie Holme aber wenn ich zu Walther gehe sollte ich mir keinen anderen Hersteller im Regal erwarten.
-
bin doch nicht blöd und gib mein Gewehr noch einmal beim Händler ab, letztes waren Holzspäne im Koffer drin, die Visiererlhung verkratzt und angeblich nichts bemerkt. Auf Anfrage hat er damit eine Vorrichtung gebastelt für den Monotec Schaft.
Wenn Walther das verbietet, dann wird es kein LG500 geben. -
Vielleicht hat der Service bei Walther ja auch festgestellt, dass von Kundenseite zuviele Lapalienmängel (mir fällt gerade kein anderer Begriff dazu ein) eingesendet werden, welche den Support zu sehr belasten und die ein versierter (Fach)Händler mit wenigen Handgriffen selbst beheben kann.
Eine entsprechende Entlastung des Herstellersupports könnte somit auch zu Gunsten der Kunden mit schwerwiegenderen Problemen und eine schnelleren Bearbeitung führen. So könnte man es doch auch sehen?
Es gilt nicht nur die defekte zu beheben, sondern auch periodische Servicearbeiten. Da habe ich bezüglich Kompetenz bei manchen Händlern schon fragen. Kaum einer ist in der Lage, einen 10m, geschweige 50m Schusstest anzubieten.
-
Ich gehe auch davon aus dass sich die Gewehre, Pistolen etc der unterschiedlichen Hersteller in ihrer Funtionsweise nicht so wesentlich unterscheiden und ein FWB so überhaupt komplett anders funktioniert als eine Walther oder andere? Dann wäre ja nur die Ersatzteilverfügbarkeit das Thema. Möglicherweise denke ich da aber zu pink

Ist ja wie bei den freien Werkstätten in allen Branchen. Mein Haushaltsgerätehändler des Vertrauens repariert auch alle Marken und dem ist es einerlei ob die Waschmaschine von Siemens oder Beko kommt.
Ein elektronischer Abzug unterscheidet sich sehr wohl von der Funktionsweise anderer.
-
Es gilt nicht nur die defekte zu beheben, sondern auch periodische Servicearbeiten. Da habe ich bezüglich Kompetenz bei manchen Händlern schon fragen. Kaum einer ist in der Lage, einen 10m, geschweige 50m Schusstest anzubieten.
Die Händler sind in der Regel Kaufleute, keine Büchsenmacher oder dergleichen.
-
Ich gehe auch davon aus dass sich die Gewehre, Pistolen etc der unterschiedlichen Hersteller in ihrer Funtionsweise nicht so wesentlich unterscheiden und ein FWB so überhaupt komplett anders funktioniert als eine Walther oder andere?
Die grobe Funktionsweise ist gleich. Aber jeder Hersteller hat seine eigenen Macken und Schwächen.
Diese sollte man kennen, bevor an der Waffe rumgeschraubt wird.
Manche Macken kennt auch nur der Hersteller. Du schickst in der Garantiezeit dein Gewehr ins Werk und bekommst es funktionierend zurück.
Was genau geschraubt oder ausgewechselt wurde, erfährst du nicht wirklich.
-
Die grobe Funktionsweise ist gleich. Aber jeder Hersteller hat seine eigenen Macken und Schwächen.
Diese sollte man kennen, bevor an der Waffe rumgeschraubt wird.
Manche Macken kennt auch nur der Hersteller. Du schickst in der Garantiezeit dein Gewehr ins Werk und bekommst es funktionierend zurück.
Was genau geschraubt oder ausgewechselt wurde, erfährst du nicht wirklich.
Was geschraubt wurde ist unerheblich, das läuft unter allgemeine Justagen. Was ausgewechselt wurde stand von WALTHER bei mir bis anhin immer auf der Rechnung.
-