Hmmm….es geht um die geplante Evaluierung des WaffG, wie es im Koalitionsvertrag vereinbart wurde.
Soweit ich mich erinnern kann, hat der VDB vor einiger Zeit eine Umfrage unter den Waffenbesitzern gemacht, um die kritischsten Punkte für die Stellungnahme zu finden.Das hat meiner Kenntnis nach noch keiner der Schießsportlichen Verbände bei ihren Mitgliedern gemacht. Die Mitglieder werden auch nich einbezogen, sondern am Ende nur vor vollendete Tatsachen gestellt.
Ob aber der VDB der richtige Vertreter ist, keine Ahnung. Ich bin als Fördermitglied ausgetreten.
Ich hatte mir erhofft, dass doch die eine oder andere Information kommen würde, was läuft in den Verbänden. Wo die Betroffenen der Schuh drückt. Aber wenn ich mir die Diskussion so ansehe, dann habe ich den Eindruck, dass selbst die Betroffenen wenig Interesse haben.
Schauen wir einfach mal auf die Aktivitäten der Verbände, hört man was? Was tun BDMP, DSU, BDS, DSB usw.? Ich habe gehört ein Verband will mit minimalen Forderungen in die Diskussion gehen und sich im Wesentlichen auf die Überkontingentregeln konzentrieren.
Unter dem Strich ist doch der VDB der einzige Verband der seine Forderungen öffentlich macht. Während unsere Verbände nichts davon halten (für alle Besserwisser, das hab ich schriftlich) man lieber in vertraulichen Gesprächen versucht auf die Politik einzuwirken. Hinterher aber auch nicht sagt was oder ob man was gefordert hat.
Insoweit bin ich der Auffassung, nur wenn die Basis, also wir, was sagt wird auch was passieren.
Über eines müssen wir uns klar sein, mit einem Lasergewehr/-pistole könnten wir auch auf Scheiben schießen.