Munitionstest mal anders

  • "Ziel des Trainings sollte es sein, nicht unter 10,5 zu schießen. Bin ich da angelangt, stört es auch nicht wenn wirklich ein Schuss in die 10,0 geht."

    Das stört mich aber gewaltig.

    Micht stört aber auch die 10,5 wenn sie links sitzt und ich gefühlt rechts abgekommen bin

    Das habe ich zu oft,

    Ich lag nach Diopter in einer extrem rechten 10 und denke mir dann beim Nachhalten "das wars" X(

    und auf dem Monitor kommt eine 10,8 oder 10,9.

    das kann auch ganz schnell anders rum gehen. Wie gesagt "ist auch immer etwas Glück mit dabei" ;)

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Das habe ich zu oft,

    Ich lag nach Diopter in einer extrem rechten 10 und denke mir dann beim Nachhalten "das wars" X(

    und auf dem Monitor kommt eine 10,8 oder 10,9.

    das kann auch ganz schnell anders rum gehen. Wie gesagt "ist auch immer etwas Glück mit dabei" ;)

    Ich möchte aber kein Glücksschütze sein sondern wissen woran es liegt dass manche Schüsse auf der falschen Seite sind

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Früher als man noch das Gewehr selbst halten musste,

    Die waren halt auch nicht besser als gute Lose aus der Dose, bei denen auch noch nach 5 Schuss ein Diabolo stecken bleiben konnte.

    Wenn ich mich richtig erinnere wurde damals mit "handsortiert" geworben. Ich gehe davon aus, dass in den 80er und 90er Jahren die Fertigungsgenauigkeit deutlich geringer war als heute. Deshalb hat ja Dr. Weigand damals auch seine Versuchsreihe mit der Glasscheibe durchgeführt für die DDR Nationalmannschaft.

    Des Weiteren gehe ich davon aus, dass es damals auch um den sicheren Transport der Diabolos ging, damit diese nicht beim Herumfliegen in der Dose schön Unwucht bekommen.

  • Ich möchte aber kein Glücksschütze sein sondern wissen woran es liegt dass manche Schüsse auf der falschen Seite sind

    dann arbeite mit Scatt, da kannst du dir etwas sicherer sein, dass es nicht an dir lag , wenn der Schuss extrem anders einschlägt, wie auf der Elektronik.

    Es gibt doch soooo viele Komponenten die ein Schuss entgleisen lassen, welche du nicht wirklich war nimmst.

    "Abzugsfehler - nicht lange genug nachgehalten - leicht verschwommenes Ziel - Parallaxenfehler ...."

    Scatt ist zwar auch nicht die 100%ige Lösung für dein Problem, aber im Ansatz erkennt man es.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Dafür sind die Chinesendosen etwas zu groß für die 500 Diabolos was für den Transport auch nicht förderlich ist wenn sie dabei durchgeschüttelt werden können.

    darum lege ich ich immer etwas „Mull“ in die Dosen

    eins lege ich ausgbreitet unten rein, dann die Murmeln, dann ein oder zwei oben drauf zurecht gefaltet

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Ich möchte aber kein Glücksschütze sein sondern wissen woran es liegt dass manche Schüsse auf der falschen Seite sind

    Das ist richtig. Kein ambitionierter Auflageschütze möchte/sollte sich auf das Glück verlassen. Das Pech der Munitionsstreuung kommt öfters als man denkt.

    dann arbeite mit Scatt, da kannst du dir etwas sicherer sein, dass es nicht an dir lag , wenn der Schuss extrem anders einschlägt, wie auf der Elektronik.

    Es gibt doch soooo viele Komponenten die ein Schuss entgleisen lassen, welche du nicht wirklich war nimmst.

    "Abzugsfehler - nicht lange genug nachgehalten - leicht verschwommenes Ziel - Parallaxenfehler ...."

    Scatt ist zwar auch nicht die 100%ige Lösung für dein Problem, aber im Ansatz erkennt man es.

    Auch ein sehr guter Ansatz.

    Mit Scatt kann man Schützen- sowie auch Munitionsseitig (ideal eingestellter F-Koeffizient vorausgesetzt) doch einiges erkennen. Erst neulich wieder mit einem Schützen getestet. Erfahrungsgemäß sieht man schnell dass man (je nach Munition) 2-3 Ringe bei 30 Schuß LG -Auflage streuungsbedingt liegen lässt.

    Das ist Fackt! Auch wenn ein paar Schüsse munitionsseitig in die bessere Richtung streuen. Leider hat nicht jeder Scatt.

  • Mit Scatt kann man Schützen- sowie auch Munitionsseitig (ideal eingestellter F-Koeffizient vorausgesetzt) doch einiges erkennen.

    Und genau wegen dem einzustellenden F-Koeffizient an der Scatt Anlage, bin ich kein Freund, die Elektronische Anzeige und die Scatt zu kombinieren.

    Der 100%ige F-Koeffizient ist reine Spekulation.

    Auch die Verzögerung vom Abzug, bist hin zum erkannten Schuss der Scatt Anlage, ist die nächste Schwachstelle.

    Dass sind zwar nur Millisekunden, haben aber auch eine Auswirkung auf die Trefferlage

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Wenn ich mich richtig erinnere wurde damals mit "handsortiert" geworben. Ich gehe davon aus, dass in den 80er und 90er Jahren die Fertigungsgenauigkeit deutlich geringer war als heute.

    Ich meine mich aber auch an handsortierte Diabolos in den üblichen Dosen zu erinnern. Das andere wiederum von der hervorragenden russischen KK Munition schwärmen passt aber da nicht unbedingt.

    Des Weiteren gehe ich davon aus, dass es damals auch um den sicheren Transport der Diabolos ging, damit diese nicht beim Herumfliegen in der Dose schön Unwucht bekommen.

    Kann sein, geworben wurde damit, kann auch sein dass man einfach zu anderen Schlüssen gekommen ist.


    Ich habe das mit der Nachkontrolle der Diabolos aufgegeben. Mir reicht der RWS Munitionstest und die Sichtprüfung in der Schüttelbox.

    Momentan schieße ich mit den Chinesen von der Stange genauso gut wie mit den angeschossen RWS R10.

    Vielleicht wird doch der Umgang mit der Munition etwas übertrieben.

  • Ich hätte heute im Nachgang gerne mal mit scatt trainiert, allerdings KKa50m.
    1. Serie gut. Aber dann ab Schuss 15 Verlagerung nach links. Ich habe nichts geändert. Bin nicht aus dem Stand oder sonstiges. Bei Schuss 18 1klick bei links gemacht und ich landete bei 10.1 rechts. Also wieder 1 Klick zurück bei rechts. Danach wurde es wieder normal und die 3te Serie war top. Ich konnte es mir nicht erklären. Bezweifle aber, dass es an der Muni liegt. Center X Lapua eingeschossen.
    Geschossen mit ZF S&B 3x4x12 KK50.

  • Ich habe das mit der Nachkontrolle der Diabolos aufgegeben. Mir reicht der RWS Munitionstest und die Sichtprüfung in der Schüttelbox.

    Es gibt Schwanz und Kopf Entscheidungen.
    Ich lasse mittlerweile eher den Kopf entscheiden.
    Eine Schüttelbox zur Kopfbetrachtung wäre nicht schlecht.

    Vielleicht wird doch der Umgang mit der Munition etwas übertrieben.

    Übertrieben vielleicht ja, gerade wenn man sieht was zum Teil herstellerseitig in der Dose landet. Das Umverpacken in eine Schüttel- oder Styroporbox bringt dann für das Ein oder Andere Diabolo auch nichts.

  • Ich hätte heute im Nachgang gerne mal mit scatt trainiert, allerdings KKa50m.
    1. Serie gut. Aber dann ab Schuss 15 Verlagerung nach links. Ich habe nichts geändert. Bin nicht aus dem Stand oder sonstiges. Bei Schuss 18 1klick bei links gemacht und ich landete bei 10.1 rechts. Also wieder 1 Klick zurück bei rechts. Danach wurde es wieder normal und die 3te Serie war top. Ich konnte es mir nicht erklären. Bezweifle aber, dass es an der Muni liegt. Center X Lapua eingeschossen.
    Geschossen mit ZF S&B 3x4x12 KK50.

    Welchen Streukreis hat der Test geliefert?

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Zuckerklatsche Als Disziplinfremder fand ich es ganz nett nach all den Jahrzeznten wieder etwas über Physik und Dynamik zu sinnieren. Aber ich verstehe langsam Deine Intension nicht mehr.

    Entweder bist Du ein Schütze der verlässlich die 10.9 schießt und der wissen möchte woran es liegt wenn er mal ne 10.8 hat, oder

    Du bist es leid dauernd die 10.9 zu schießen und möchtest wissen an welchen Stellschrauben Du drehen musst um endlich mal eine 10.8 zu haben.

    Du kennst das Formelwerk und kannst Dir alles theoretisch herberechnen. Da erhältst Du einen Wert, der sich in der Praxis nun mal leider nicht reproduzieren läßt, da die möglichen Variablen bei der Berechnung ausgelassen werden, in der Realität aber immer da sein werden. Insofern ergibt das Ganze keinerlei praktischen Nutzen da Du auch nach dem zehnten gleichen Versuchsaufbau wie oben, beim Schuss jedesmal andere Ergebnisse haben wirst. Es gibt hier schlicht und ergreifend keine Wederholhenauigkeit auf den Zehntel. Das muss man halt auch mal akzeptieren.

    Und vorweg: Nein, ich werde den Versuch nicht durchführen um Dir das zu beweisen. Da Du das wissen willst, musst Du Dir die Arbeit schon selber machen. Den Aufbau hast Du Dir schon ausgedacht, jetzt suchst Du nur noch jemanden der das macht.

    Ich habe gehofft, dass es dazu schon belastbare Daten gibt. Also muss ich selber ran💪

  • Das mit der Muni Suche ist echt schwierig. Ich war auf der suche nach einer guten Trainingsmunition. Am liebsten SK Riffe Match.

    Von 5 Chargen Muni gekauft (von denen auch noch genug beim Händler sind) und dann getestet. Das Ergebnis war ernüchternd. Jede ging anders.:angry:

    Somit war ich wieder einer Erfahrung reicher.

  • Befürchtet hatte ich das schon. Aus dem Grund hatte ein Freund und ich die Vorrichtung dafür gebaut.

    Und das war aus jetziger Sicht goldrichtig.

    Ich konnte mir davor nicht so richtig Vorstellen, das selbst bei der selben Sorte solche Unterschiede sind.

  • ...Ich konnte mir davor nicht so richtig Vorstellen, das selbst bei der selben Sorte solche Unterschiede sind.

    Na dann, ... willkommen in der Realität.

    Solche Unterschiede sind sogar auch innerhalb derselben Charge einer Sorte bei verschiedenen Läufen möglich.

  • Wo bleibt die Aufmerksamkeit?
    die Vorrichtung zum einspannen des Gewehrschaftes sieht zumindest ganz passabel aus. Ob sie ausreichend ist kann ich auf dem Foto nicht beurteilen.

    Frage nur, wie ist der Schaft darauf befestigt?


    Allerdings folgt dann nur noch Provisorium. Die Spanplatte sollte wenigstens eine dicke Buchenbohle sein. Zur Befestigung hätte ich Schlüsselschraube mit Unterlegscheiben verwendet.

    Fixiert wurde das ganze dem Anschein nach auf einer Liegendpritsche, ebenfalls Spanplatte mit zwei Schraubzwingen. Beim genauen hinschauen ist zu erkennen, dass die Küchenplatt nicht einmal Plan aufliegt. Fazit: Steffen, gut dass Du Fotos eingestellt hast. Schau einfach mal auf die Webseiten der Waffenhändler. Oft zeigen sie mit einem Foto, wie die Einrichtung für den Test ausschaut. Mit mal eben ist es nicht getan.

    Mit meiner schroffen Ansage wollte ich dich nicht verletzen, er ist mehr an die Herzchenverteiler gerichtet, die nicht erkannt haben, dass dein Munitionstest nicht als solcher zu bewerten ist und dich keiner darauf hingewiesen hat. In Dortmund steht ein Testbock im Eingang zum Kk- und LG-Stand. Der wird mit einem Hubwagen bewegt. Bei Stelljes ist die Halterung auf einen Betonsockel montiert. Ich denke dass der Lauf deines Gewehres mehr hergibt als die erzeugten Schussbilder

    Gruß Max319

  • meister Reinkemeier kombiniert es in einem seiner videos mit dem scatt, so dass sich das gewehr durchaus bewegen darf.
    am schluss muss die präzi ja aus dem schützen kommen, nicht aus der einschießmaschine. Gurkenläufe sind da nütlich trotzdem schon aussortiert.