Schießstand durchgehend oder einzellne Tische für Umbau auf elektronische Disag Auswertung

  • Ich plädiere auch für Einzeltische. Bei uns haben wir auch eine durchgehenden Tresen und man merkt, wenn jemand sein Sportgerät etwas härter auf die Auflage legt. Im Nachbarverein sind schöne Einzeltische mit genügend Platz für seine Utensilien. Da merkt man nichts von den anderen Schützen.

    Und dann fahren solche Labor-Schützen auf eine weiterführende Meisterschaft, zB Bayerische in München, und sind dann völlig aus dem Häuschen, dass dort 50 Auflageschützen ihre Gewehre und Stative auf einen 60 Meter langen Tisch ablegen.

  • Und dann fahren solche Labor-Schützen auf eine weiterführende Meisterschaft, zB Bayerische in München, und sind dann völlig aus dem Häuschen, dass dort 50 Auflageschützen ihre Gewehre und Stative auf einen 60 Meter langen Tisch ablegen.

    Bis auf diejenigen mit den Landvermesserstativen. Also viele. ^^

  • Bis auf diejenigen mit den Landvermesserstativen. Also viele. ^^

    Und da stelle ich mir dann die Frage: sind diese Schützen tatsächlich gegenüber den anderen im Vorteil? Bei denen ist ja die Schussbahn ca dann ca 40 Cm länger als bei den anderen.


    Aber zurück zu deinem Einwand: ist es dann nicht völlig egal wie der Schießtisch aussieht, wenn es Freihandschützen nicht betrifft und nur auf einen kleinen Teil der Auflageschützen eine Auswirkung hat?

  • Ist das überall zulässig? Ich meine in München durfte nichts (z.B. Fuß oder Stativ) die gelbe Linie (aus deiner Sicht) hinter dem Tisch berühren.

    Salü. Stell Dir mal folgendes Szenario vor (und das hab ich selber schon dieses Jahr bei der KM LPA mitbekommen): Gelbe (oder wie auch immer eingezeichnete "Feuerlinie") darf nicht übertreten werden und Du hast Auflageständer wie in Dortmund. Jetzt kommt ein Schütze an den Start, der nicht jeden Tag beim Wachsen "hier" gerufen hat. Wie bitte soll der das mit der Breite der Brüstung und Ständer davor in Einklang bringen? Es kann nicht im Sinne des Sports sein, das man dann an verschiedenen Ständen seinen Anschlag ändern muss, nur um die Füsse hinter der Linie abzustellen. Ich finde die Diskussion müßig, wichtig ist doch eigentlich nur, dass der Hocker bei sitzend-Schützen hinter der Linie steht.

    Grüsse Peter

  • Salü. Stell Dir mal folgendes Szenario vor (und das hab ich selber schon dieses Jahr bei der KM LPA mitbekommen): Gelbe (oder wie auch immer eingezeichnete "Feuerlinie") darf nicht übertreten werden und Du hast Auflageständer wie in Dortmund. Jetzt kommt ein Schütze an den Start, der nicht jeden Tag beim Wachsen "hier" gerufen hat. Wie bitte soll der das mit der Breite der Brüstung und Ständer davor in Einklang bringen? Es kann nicht im Sinne des Sports sein, das man dann an verschiedenen Ständen seinen Anschlag ändern muss, nur um die Füsse hinter der Linie abzustellen. Ich finde die Diskussion müßig, wichtig ist doch eigentlich nur, dass der Hocker bei sitzend-Schützen hinter der Linie steht.

    Grüsse Peter

    Aber diese Auslagerung in Richtung Schütze, hat bis jetzt immer gereicht

  • (....) Du hast Auflageständer wie in Dortmund. Jetzt kommt ein Schütze an den Start, der nicht jeden Tag beim Wachsen "hier" gerufen hat. Wie bitte soll der das mit der Breite der Brüstung und Ständer davor in Einklang bringen? (....)

    Der macht das genauso wie die "Großen", denn der waagerechte Abstand von Schulter/Brust zur Auflage unabhängig ist von der Größe des Schützen, nur die Höhe der Auflage ist dann anders....

  • Interessante Frage. Ich zähle zu denen, die nicht jeden Tag beim Wachsen "hier" gerufen haben und besitze darüber hinaus extrem kurze Arme. In Suhl werden ähnliche Auflageständer verwendet. Allerdings schieße ich nicht LP-Auflage, sondern (bislang) nur LG-Auflage. Da genügt die Auslagerung zum Schützen, zumal man diese in Suhl noch verschieben kann. Aber ob ich bei LP-Auflage hinkommen würde, ohne dabei die Feuerlinie zu übertreten und mit meinem dicken Bauch den Tisch zu berühren, ist zumindest zweifelhaft.

    Knapp daneben ist auch vorbei ! ;)
    Anschütz 9015 Black Alu Nuss, FWB 700 Auflage, Anschütz 2007/13, Suhl 150-1, FWB P34, Walther GSP

  • Salü. Stell Dir mal folgendes Szenario vor (und das hab ich selber schon dieses Jahr bei der KM LPA mitbekommen): Gelbe (oder wie auch immer eingezeichnete "Feuerlinie") darf nicht übertreten werden und Du hast Auflageständer wie in Dortmund. Jetzt kommt ein Schütze an den Start, der nicht jeden Tag beim Wachsen "hier" gerufen hat. Wie bitte soll der das mit der Breite der Brüstung und Ständer davor in Einklang bringen? Es kann nicht im Sinne des Sports sein, das man dann an verschiedenen Ständen seinen Anschlag ändern muss, nur um die Füsse hinter der Linie abzustellen. Ich finde die Diskussion müßig, wichtig ist doch eigentlich nur, dass der Hocker bei sitzend-Schützen hinter der Linie steht.

    Grüsse Peter

    Im Sinne des Sports ist immer relativ. Wir haben das Glück, dass die Sportordnung inzwischen ja fast alles zu Gunsten des Schützen erlaubt und so beinahe schon anatomische Anpassungen an alle Körper erlaubt. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als am Luftgewehr keine Visierlinienerhöhungen erlaubt und die Vorderschafttiefe 90 mm war. Eine Freude für jeden Schützen, der größer als 175 cm war.