Geschichtlicher Hintergrund: Warum sind die deutschen Sportschützen nicht führende Nation?

  • Ich habe alte und neue Gelbe WBK. Wo Problem? Ein Antrag und fertig. Da muss man nicht die alte und noch gültige WBK abgeben.

    So ist es, allerdings wurde in verschiedenen Bundesländern tatsächlich alte gelbe ausgetauscht bzw erweitert wie verschiedene User in einschlägigen Foren berichtet haben.

    Es kann natürlich sein, dass die Biathleten im DSV nicht privilegiert sind, eine Gelbe zu bekommen, aber das weiß ich wirklich nicht.

    Daher meine Frage.

    Auf der Liste des BVA findet man den DSV nicht. Andererseits scheint der Waffenbesitz bei den Athleten nicht so wichtig wie beim Schützen, daß da eine Waffe wenn nicht Verbands- oder Vereinseigentum sogar bei Spitzenleuten reicht.

    Inzwischen geklärt.

    Das liegt IMHO zum großen Teil an den internationalen Usancen, dass SpoPi ein Frauensport und FP / OSP ein Männersport wäre.

    Das war aber vor gut 50 Jahren.

    Frauen waren bei den Kurzwaffen die Ausnahme. Die eine Juniorin hat bei uns in Sportpistolen RWK immer noch manchen gestanden Schützen verwirrt.

    Eigentlich könnte man bei einer geplante neuen Pistolendisziplin die Geschlechtertrennung abschaffen?


    Vorrangig wird in Leistungszentren genau das forciert, was "von oben" gewünscht ist, Druckmittel sind Fördergelder.

    Die negative Einstellung gehört zur Schützen DNA .

    Sportler wissen dass man dort weiter kommen kann, viele bemühen sich sogar darum. Für Schützen ist Spaß ein Argument für unsere Jugend im Thread um Spitzensport.

    Zur demontierten Disziplin "Mehrschüssige Luftpistole" (auf Fallscheiben): Wir haben zwar noch 2 1/2 Anlagen dafür, aber sie aufzubauen ist auf unserem Stand, so wie er aktuell bestückt ist, aufwendig. Die Trainingszeiten der Trainer und der Schützen sind begrenzt, ist ja alles nur Hobby. Also trainieren wir das, was auf der DM auch abgefragt ist - und dazu gehört MLP alt eben nicht. Fällt also hinten runter.

    Wo sind da die spaßorientierten Schützen die überhaupt nicht Meister werden wollen? Die könnten doch, oder wird das für die auch recht schnell fad.

    Wenn ich dem Interessenten erkläre dass der 4 zöllige .357er, die Glock oder für den Traditionsbewussten die 08 oder P38 nicht so optimal sind darf doch schießen auch nur Spaß machen.

    Für die vielen Vereine ohne Feuerwaffenstand wäre das doch ein Angebot?

    Wir sind ein Talentstützpunkt und müssen darum auch regelmäßig unser Plansoll erfüllen. Als gute Ex-1DDR-Bürger schaffen wir das auch und sind regelmäßig Spitze im "Sozialistischen Wettbewerb". Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Oh, sorry, das war ja aus dem alten (roten) Ordner.

    Eine Sichtweise der Trainer in anderen Verbänden inhaltlich folgen können.

  • Eigentlich könnte man bei einer geplante neuen Pistolendisziplin die Geschlechtertrennung abschaffen?

    Hab das eben einer jungen Pistolenschützin vorgelesen. Ihre Reaktion: "Ohh nein!". Bei DM 2024 LuPi H/DI (ok, Doreen Vennekamp war nicht da) liegen zwischen Spitzen 10 Ringe.

  • Hab das eben einer jungen Pistolenschützin vorgelesen. Ihre Reaktion: "Ohh nein!". Bei DM 2024 LuPi H/DI (ok, Doreen Vennekamp war nicht da) liegen zwischen Spitzen 10 Ringe.

    Für solche Fälle können wir ja wieder besondere Regeln schaffen.

    Sollte es mal Preisgeld geben dürfen natürlich die Frauen nicht benachteiligt werden.

  • Geht man zu den Herren, KK-liegend, Limit zur Bayerischen 568 Ringe! 2005 waren es noch 576 Ringe. Ich kann mich noch deutlich dran erinnern, dass wir im Bezirk schon Limits von jenseits der 575 Ringe zur Bezirksmeisterschaft hatten. Allerdings ist dies auch schon 25/30 Jahre her. KK-3Stellung 531 Ringe, das nicht mal ein 9er Schnitt. Warum geht es hier rückwärts? Wenn man sich ansieht wie sich die Technik und Ausrüstung entwickelt haben, so ist dies nicht so einfach nachvollziehbar. Hier würde ich eigentlich mindestens gleichbleibende Leistungen erwarten.

    Die Spitzenergebnisse sind ja nicht gefallen im Gegenteil s. Bundesliga.

    Vor 20-30 Jahren waren die Starterzahlen bei der DM geringer, ich erinnere mich noch daß DM keine volle Woche dauerte. Das könnte das ein Grund für ein früher höheres Limit sein?


    So als Erfahrungswert kann ich sagen, ein noch so guter Jungschütze kann alleine mit seinem Verein, so gut wie nie weit nach oben kommen. Da gehören Eltern dazu, die bereit sind zumindest etwas in die Tasche langen, viele Kilometer zu fahren. Der Verein muss bereit sein ihn an Gau- und Bezirkskader weiterzureichen. Nur so bekommt er das Können vermittelt um eine Chance auf einen Platz im Landes- oder DSB-Kader zu bekommen. Und dann muss man immer noch das Glück haben, dass er dabei bleibt und die Freude nicht verliert.

    Hätte nie gedacht dass schießen so günstig ist meinte eine Mutter als der Junior LM mit dem Luftgewehr wurde als Selbstzahler. Vorher war er Skifahrer, Kaderangehöriger so zum einordnen.

    Sport ist wenn Du weiter kommen selten kostenlos und bringt nur in Ausnahmen am Ende wirklichen finanziellen Gewinn.



    Am Ende braucht man einen möglichst großen Pool an Leistungsträgern, in dem die zwei/drei Topschützen und Topschützinnen drin sind,......

    Da können wir im Vergleich zu China oder Indien am besten gleich einpacken?

  • Wo sind da die spaßorientierten Schützen die überhaupt nicht Meister werden wollen? Die könnten doch, oder wird das für die auch recht schnell fad.

    Ich weiß, wir leben in zwei vollkommen verschiedenen Welten. Du in einer über Jahrhunderte gewachsenen Schützenvereinsumgebung, ich im Osten mit den gesellschaftlichen Umbrüchen, ganz anderen Sorgen und auch Wünschen. Unsere Schützenvereine sind größtenteils Vereine ohne sportliche Ambitionen - und das über Verbandsgrenzen hinweg. Man geht schießen, weil man sich entspannen will.

    Dann gibt es aber auch die Vereine, die sportlich richtig heiß drauf sind. Auch in anderen Verbänden. Eines unserer Mitglieder ist gleichzeitig Vorsitzender einen anderen Vereins, der sich bei uns häufig einmietet - und die VERLANGEN von ihren Mitgliedern die Teilnahme an einer bestimmten Zahl an Meisterschaften. Wer das nicht will, wird eben nicht dort Mitglied, sondern woanders.

    Wir sind mit unseren insgesamt ca. 120 Mitgliedern schon einer der größeren Vereine in der Region. Bei uns verteilt sich das auf "Traditionspflege", olympisches und auch dynamisches Schießen. Wir sind sozusagen die eierlegende Wollmilchsau.

    Bezüglich Jugendarbeit jedoch streng sportlich. Was nicht heißt, dass wir uns "die Diamanten raussuchen und die Goldkörner wegwerfen" - die Gold- Silber- und Kupferkörner können immer noch im BDS richtig was reißen, da sie eine vernünftige Technikausbildung genossen haben. Keiner wird zurückgelassen!

    Zu behaupten, die Klappscheibendisziplinen seien den weniger ambitionierten Mitgliedern schnell fad, spricht nur für fehlende Erfahrung deinerseits. Ja, wir schießen aus o.g. Gründen so gut wie nicht mehr auf unsere MLP-Anlagen. Aber die Fallscheibenanlagen für Groß- und Kleinkaliber laufen bei uns täglich.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Unsere Schützenvereine sind größtenteils Vereine ohne sportliche Ambitionen - und das über Verbandsgrenzen hinweg. Man geht schießen, weil man sich entspannen will.

    Wenn man RWK auf unterer Ebene nicht als ambitioniert einordnen muss läuft das bei uns genauso allerdings brauchen wir keinen zweiten Verband.

    Dann gibt es aber auch die Vereine, die sportlich richtig heiß drauf sind. Auch in anderen Verbänden. Eines unserer Mitglieder ist gleichzeitig Vorsitzender einen anderen Vereins, der sich bei uns häufig einmietet - und die VERLANGEN von ihren Mitgliedern die Teilnahme an einer bestimmten Zahl an Meisterschaften. Wer das nicht will, wird eben nicht dort Mitglied, sondern woanders.

    Auch daß gibt es bei uns.

    Bezüglich Jugendarbeit jedoch streng sportlich. Was nicht heißt, dass wir uns "die Diamanten raussuchen und die Goldkörner wegwerfen" - die Gold- Silber- und Kupferkörner können immer noch im BDS richtig was reißen, da sie eine vernünftige Technikausbildung genossen haben. Keiner wird zurückgelassen!

    Als Dorfverein mußt du halt alles bespassen, auch den der kein Fußballer wird und dann freut man sich über ein gelegentliches Silberkorn.

    Manchmal funktioniert es sogar für Interessierte vereinsübergreifende Trainingsgruppen anzubieten.

    Zu behaupten, die Klappscheibendisziplinen seien den weniger ambitionierten Mitgliedern schnell fad, spricht nur für fehlende Erfahrung deinerseits.

    Dann habe ich das eben falsch gesehen, wir hatten so ein Teil stehen, das hatte der Wirt zur Gästebelustigung beschaft. Mag sein dass das mit HA die leider nicht erlaubt waren interessanter gewesen wäre, aber die Vereinsmitglieder hat es weniger angesprochen.

    Fallscheibe macht der Nachbarverein und der gönnt uns die KK Schützen.

  • Die Spitzenergebnisse sind ja nicht gefallen im Gegenteil s. Bundesliga.

    Vor 20-30 Jahren waren die Starterzahlen bei der DM geringer, ich erinnere mich noch daß DM keine volle Woche dauerte. Das könnte das ein Grund für ein früher höheres Limit sein?

    Hätte nie gedacht dass schießen so günstig ist meinte eine Mutter als der Junior LM mit dem Luftgewehr wurde als Selbstzahler. Vorher war er Skifahrer, Kaderangehöriger so zum einordnen.

    Sport ist wenn Du weiter kommen selten kostenlos und bringt nur in Ausnahmen am Ende wirklichen finanziellen Gewinn.

    Da können wir im Vergleich zu China oder Indien am besten gleich einpacken?

    Wir haben aber auch viele neue Disziplinen, vor 30 Jahren war Aufgelegt noch kein Thema, 50m Stehen, Mixed war auch nicht da. Von der Seite wurden die Meisterschaften auch umfangreicher. Gerade im KK-Bereich ist der Pool kleiner geworden.

    Es geht nicht vorrangig um die Kosten für Ausrüstung etc. Es gibt vermutlich wenige Sportarten bei denen der Amateur auf Augenhöhe mit dem „Profi“ ausgerüstet sein kann. Es geht um die Ausbildung, das Training.

    Einen Schüler auszurüsten, da liegen schnell mal 3 - 4000€ auf dem Ladentisch. Das ist dann noch lange nicht High End. Aber hier können Verein, Gau, Bezirk unterstützen. Wir haben im Verein diverse Gewehre, Jacken, Hosen etc. damit können wir einen optimalen Enstieg bieten. Unser Schüler der zweifacher Bay. Meister wurde schießt mit einem Vereinsgewehr.

    Nein nicht einpacken, die Handvoll Schützen und Schützinnen gilt es zu finden und zu fördern. Da gehört dann auch eine berufliche Perspektive dazu. Wenn ich sehe welche Summen im Profisport bewegt werden, da ist der Unterhalt für für einen Schützen für Kleingeld zu haben.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Wir haben aber auch viele neue Disziplinen, vor 30 Jahren war Aufgelegt noch kein Thema, 50m Stehen, Mixed war auch nicht da. Von der Seite wurden die Meisterschaften auch umfangreicher. Gerade im KK-Bereich ist der Pool kleiner geworden.

    Alles richtig, nur haben sich damals eben mehr Mitglieder auf weniger Disziplinen beschränkt. Mehrfachstarts waren eher Ausnahme, das kann schon mal das Ergebnis in einzelnen Fällen beeinflussen. Der Aufgelegt Schütze der schon vor der Zeit mit dem Training beginnt fällt evtl. dann auch schon mal für andere Disziplinen aus.

    Es geht nicht vorrangig um die Kosten für Ausrüstung etc. Es gibt vermutlich wenige Sportarten bei denen der Amateur auf Augenhöhe mit dem „Profi“ ausgerüstet sein kann. Es geht um die Ausbildung, das Training.

    Radfahren fällt mir da spontan ein. Da ist der Hobbyfahrer oft exklusiver ausgestattet als der aktive Spotler.

    Den Hobbyfußballern wurde hier auch schon der Hang nach den bunten Profischuhen nachgesagt.


    Einen Schüler auszurüsten, da liegen schnell mal 3 - 4000€ auf dem Ladentisch. Das ist dann noch lange nicht High End.

    Das reicht gerade mal für ein einfaches Aufgelegt Bike.

    Reitstunden mit Ausrüstung, Reitbeteiligung, Tennis da aber jede Saison.

    Aber hier können Verein, Gau, Bezirk unterstützen. Wir haben im Verein diverse Gewehre, Jacken, Hosen etc. damit können wir einen optimalen Enstieg bieten. Unser Schüler der zweifacher Bay. Meister wurde schießt mit einem Vereinsgewehr.

    Von welchen Beiträgen?

    Nein nicht einpacken, die Handvoll Schützen und Schützinnen gilt es zu finden und zu fördern. Da gehört dann auch eine berufliche Perspektive dazu. Wenn ich sehe welche Summen im Profisport bewegt werden, da ist der Unterhalt für für einen Schützen für Kleingeld zu haben.

    Dann organisiere das mal.

    Der öffentliche Dienst kann das bei den hier gestellten Ansprüchen nicht sein, auch nicht in anderen Ländern.

  • So wie ich das jetzt verstehe ist, deiner Meinung nach, nichts mehr zu machen. Diese Einstellung bringt uns aber nicht weiter.

    Für den Einsteigerbereich braucht man keine Highend Auflagegewehre. Jugend Gewehre liegen bei 1500,-€ +/- je nach Modell und Anspruch. Dann kommt noch die restliche Ausrüstung dazu.

    Jeder Verein zahlt ja für die übergeordneten Verbände eine Umlage, je Mitglied. Gleichzeitig kann man ja durch Veranstaltungen Einnahmen generieren. Wir machen beim Stadtfest Lichtgewehrschießen, eine Essens Bude, beim Weihnachtsmarkt Getränke und einen Faschingsball.

    Schon zu meiner Anfängerzeit stellte der Verein Gewehre, dies wurde konsequent ausgebaut und immer wieder die alten durch neue Gewehre ersetzt. Es kam Schießkleidung dazu, in verschieden Größen. Dreh- und Angelpunkt ist die Jugendleitung, die sind mit viel Herzblut bei der Sache.

    In letzten rund 50 Jahren wurde ein Schützenhaus gebaut, von 12 auf 20 LG/LP-Stände erweitert. Die KK-Stände wurden erneuert, die Anlage renoviert. Und noch einige andere Dinge. Hier stecken unzählige, freiwillige Arbeitsstunden der Mitglieder und auch von Nichtmitgliedern drin. Gleichzeitig haben und hatten wir immer ein gutes Verhältnis nur zur Stadt. Gerade wenn es um Anschaffungen für die Jugend geht ist immer ein offenes Ohr und Geldbeutel da. Auch in den Landkreisen gibt es Budgets, aus denen man Fördergelder bekommen kann. Auch das ist ein Baustein zum Erfolg. Ich hab schon Schießanlagen gesehen, da will man freiwillig nicht rein. Da wurde gefühlt seit 50 Jahren so gut wie nichts gemacht.

    Im Gau und im Bezirkskader werden die Schützen ebenfalls unterstützt.

    Es muss ja nicht nur der öffentliche Dienst sein, auch Firmen unterstützen Schützen. Alleine, dass diese für den Sport freigestellt werden, problemlos Urlaub bekommen ist schon was. Sowas machen selbst Handwerksbetriebe. Dazu gehört natürlich auch dies von Vereinsseite bekannt zu machen.

    Den Sportlern bei Bundeswehr, Polizei usw. Muss man auch eine Perspektive für danach bieten, indem die in den ganz normalen Dienst übernommen werden.

    Auch darf man nicht vergessen, nicht jedes Jahr kommt ein Überflieger, nach meiner Erfahrung hat man das Glück (als Verein) nur etwa alle 10 Jahre. Insgesamt ist auch die gesellige Seite wichtig. Ohne die funktioniert es auch nicht.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • So wie ich das jetzt verstehe ist, deiner Meinung nach, nichts mehr zu machen. Diese Einstellung bringt uns aber nicht weiter.

    Nein, es liegt am Schützen sich auf eine Disziplin zu konzentrieren wenn er was erreichen will, notfalls sollte er sich auch gegen die Vereinsführung durchsetzen und wegen einer Verbands Weiterbildung auch auf den Aushilfsstart im RWK der untersten Klasse verzichten. (Als Beispiel)

    Für den Einsteigerbereich braucht man keine Highend Auflagegewehre. Jugend Gewehre liegen bei 1500,-€ +/- je nach Modell und Anspruch. Dann kommt noch die restliche Ausrüstung dazu.

    Das Geld scheint doch vorhanden, nicht nur bei Auflage.

    Vorher konnte man meinen es geht ums Geld.


    Davon kannst Du aber noch keinem Sportler ein Grundgehalt zahlen.

    Den Sportlern bei Bundeswehr, Polizei usw. Muss man auch eine Perspektive für danach bieten, indem die in den ganz normalen Dienst übernommen werden.

    Das macht man, nur scheiden besonders die erfolgreicheren aus weil sie in der freien Wirtschaft besser verdienen. M Neuner hätte beim Zoll kaum 60 000 € monatlich verdienen können, L. Dahlmeier kaum die Zeit für ihre Touren.

  • Und da kommt jetzt eben wieder die harte Wahrheit: die Wettkämpfe in ihrer bisherigen Form sind unterm Strich langweilig und medial kaum verwertbar. Und das obwohl die Kämpfe, wie du selbst geschrieben hast, ein einmaliges Niveau bieten.

    Dazu passend heute das Finale LG, der Sprecher konnte sogar noch melden das Ergebnis heute auch über Weltrekord lag. Spannend geht wirklich anders. Wenigstens wird jetzt auch geklatscht.

  • Wir müssen, Gott sei Dank, nicht mehr die Überlegenheit des Regimes durch sportliche Leistungen beweisen. Da gibt es heutzutage im freien Westen Wichtigeres.

    Wichtiger ist beispielsweise die Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität. Und dann muss man die Frage klären, ob man nicht vielleicht zusätzlich noch ein Fuchs ist.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

    It’s nice to be a Preiss.
    It’s higher to be a Bayer.
    And it's a Gottesgab to be a Schwab.
    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • Dazu passend heute das Finale LG, der Sprecher konnte sogar noch melden das Ergebnis heute auch über Weltrekord lag. Spannend geht wirklich anders. Wenigstens wird jetzt auch geklatscht.

    Wie meinst du das? Warst du vor Ort? Wenn ja, berichte uns bitte.

  • Wie geschrieben.

    Was gibt's da zu berichten, die Ergebnisse sind online, klatschende Zuschauer waren für mich neu.

    Besonders sinnvoll gleiche Startzeiten für die Finals, nach Sportpistole Damen hats noch für den Stehendteil bei den Juniorinnen gereicht,

    Ich interpretiere das jetzt mal so, dass es nicht wirklich spannend war. War die Halle wenigstens voll?

  • Dazu passend heute das Finale LG, der Sprecher konnte sogar noch melden das Ergebnis heute auch über Weltrekord lag. Spannend geht wirklich anders. Wenigstens wird jetzt auch geklatscht.

    Dafür aber die beiden Finalen SpoPi DI und Juniorinnen I. Spannend bis zum Schluss und ziemlich laut.

  • Um mal wieder die Kurve hin zum Ursprungsthema zu kriegen.

    Ich betrachte das immer vom Neuling aus. Da muss man erstmal die Stärken rausfinden und ob im Wettkampf die Nerven halten. Wenn ein Schüler/Jugendlicher bereit ist in den Leistungssport zu gehen, dann braucht er zwingend die Unterstützung von den Eltern, Verein und der übergeordneten Strukturen. Hier ist der erste Schritt der Gau- und/oder Bezirkskader. Damit haben wir in den letzten Jahrzehnten gute Erfahrungen gemacht. Damit bekommt man auch viel Know-how in den eigenen Verein.

    Das Auflagegewehr war nur ein Beispiel. Mir ging es darum, dass der Einstieg nicht erst ab 5.000 € und mehr möglich ist. Am Geld kommt man leider nie ganz vorbei.

    Das die Verbände den Sportlern Grundgehälter zahlen war nie die Idee. Aber es sollten Zuschüsse möglich sein, z. B. für Ausrüstung etc. Falls das nicht schon so ist.

    Neuner und Dahlmeier ragen heraus, die kann man nicht als Standard nehmen.

    Kritisch ist immer der Übergang von der Schule zur Ausbildung. Da steht der Sport schnell mal in Konkurrenz zum Brötchenerwerb. Auf letzteres ist man angewiesen. Hierzu ist m. E. auch eine bessere Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Hier ist noch Luft nach oben. Vielleicht gelingt es ja mal BMW oder Mercedes dafür zu begeistern. Übrigens da können auch wir uns an die Nase fassen, der YouTube Auftritt des DSB hat leider nur 3.000 Abonnenten.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Alles kein Alleinstellungsmerkmal der Schützen, das betrifft alle Sportarten.

    https://www.sportschau.de/nur-gastgeber-…-games-108.html

    Da können unsere Sportler ja auch mithalten.

    Liegt es vielleicht doch an den Schützen selbst?