Zubehör an LP bei ISSF Junior Worldcup in Suhl

  • Hallo,

    kann mir jemand erklären, warum beim Junior World Cup in Suhl die Kontrahenten im Finale an ihren Pistolen einen SCATT montiert haben?

    Gruß,

    Michael

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    ......Männer werden nicht älter.....nur die Spielsachen werden teurer.......

  • Ich habe mir die Videos zu den 10m-Disziplinen angesehen, in denen diese SCATT-Einrichtung zu Testzwecken eingesetzt wurde. Auf den ersten Blick war es interessant, die Zielen und Abdrücken einzelner Schützen bei ausgewählten Schüssen zu beobachhten. Da der Zuschauer aber nur die Schützen nacheinander einzeln bei einem einzelnen Schuß beobachten kann, kann er als Laie aus der Information keinen Nutzen ziehen. Es ist eine überwältignde Fülle von Daten auf dem Bildschirm, die von dem Wesentlichen des Sports (Sportler, Abläufe, usw.) ablenken.

    Die Kommentierung der Finals wurde dadurch nicht besser. Sie ist fast durchgehend schwach geweswen. Wier eine Kommentierung zum Besseren entwickelt werden könnte, hat die Einbeziehung eines erfahrenen Trainers im Finale der Schnellfeuerschützen gezeigt.

    Die Überschneidung zwischen der Kommentierung des Stadionssprechers und des Online-Kommentators war besonders störend.

    Die Bildführung war durchweg chaotisch. Sowohl die Kameraleute als auch die Regie hatten offensichtlich kein Konzept. Viele totale Einstellungen auf die Gesichter der Schützen, uninteressante Ausschnitte, keine durchgehende Darstellung von Abläufen.

    Ein wichtiger Aspekt der Verwendung der SCATT-Apparatur bei der Übertragung bleibt unberücksichtigt. Die Schützen trainieren ohne diese Apparate. Die LP's und die LG's werden in den Finals der Wettkämpfe mit den Apparaten beschwert, so daß sich zumindest eine Irritation für die Schützen ergibt.

  • Ein wichtiger Aspekt der Verwendung der SCATT-Apparatur bei der Übertragung bleibt unberücksichtigt. Die Schützen trainieren ohne diese Apparate. Die LP's und die LG's werden in den Finals der Wettkämpfe mit den Apparaten beschwert, so daß sich zumindest eine Irritation für die Schützen ergibt.

    Wissen oder für das Forum üblich Meinung, Vermutung oder Glauben?

  • Ich habe mir die Videos zu den 10m-Disziplinen angesehen, in denen diese SCATT-Einrichtung zu Testzwecken eingesetzt wurde. Auf den ersten Blick war es interessant, die Zielen und Abdrücken einzelner Schützen bei ausgewählten Schüssen zu beobachhten. Da der Zuschauer aber nur die Schützen nacheinander einzeln bei einem einzelnen Schuß beobachten kann, kann er als Laie aus der Information keinen Nutzen ziehen. Es ist eine überwältignde Fülle von Daten auf dem Bildschirm, die von dem Wesentlichen des Sports (Sportler, Abläufe, usw.) ablenken.

    Die Kommentierung der Finals wurde dadurch nicht besser. Sie ist fast durchgehend schwach geweswen. Wier eine Kommentierung zum Besseren entwickelt werden könnte, hat die Einbeziehung eines erfahrenen Trainers im Finale der Schnellfeuerschützen gezeigt.

    Die Überschneidung zwischen der Kommentierung des Stadionssprechers und des Online-Kommentators war besonders störend.

    Die Bildführung war durchweg chaotisch. Sowohl die Kameraleute als auch die Regie hatten offensichtlich kein Konzept. Viele totale Einstellungen auf die Gesichter der Schützen, uninteressante Ausschnitte, keine durchgehende Darstellung von Abläufen.

    Ein wichtiger Aspekt der Verwendung der SCATT-Apparatur bei der Übertragung bleibt unberücksichtigt. Die Schützen trainieren ohne diese Apparate. Die LP's und die LG's werden in den Finals der Wettkämpfe mit den Apparaten beschwert, so daß sich zumindest eine Irritation für die Schützen ergibt.

    Ich durfte mir das Spektakel in Suhl ja live mit ansehen.

    Ich habe mich auch mit den Veranstaltern und den Kampfrichtern über die Einführung der Scatt Technik unterhalten.

    Für die war es ein Haylite im Wettkampf, ich als Zuschauer fand es eher störend.

    Da das Scatt eh den Treffer nicht so genau wieder gibt.

    ""Sowohl die Kameraleute als auch die Regie hatten offensichtlich kein Konzept.""

    So ein Wettkampf hat kein Drehbuch, vieles passiert da spontan und wirkt am Ende natürlich etwas chaotisch.

    Ich kann nur sagen - alle haben ihr bestes gegeben. Natürlich kann man im Nachhinein sehen, was man hätte verbessern können.


    Was alle extrem gestört hat, waren die Temperaturen in Suhl.

    Die Temperaturen haben die Stimmung ganz schön runter gedrückt.

    Am Luft und KK - Finalstand waren es am Morgen 2 Grad und dann gegen 15 Uhr 9 Grad.

    Die Chinesen haben erst mal alle Mützen am Tec Hro Stand aufgekauft :D

    Ich habe mich köstlich über die Schützen aus Indien amüsiert .

    Bei 40 Grad in den Flieger und mit 5 Grad gelandet.

    Der rechte Kollege war schon in so eine Art "Kältestarre" gefallen :amused:

  • ...

    Ein wichtiger Aspekt der Verwendung der SCATT-Apparatur bei der Übertragung bleibt unberücksichtigt. Die Schützen trainieren ohne diese Apparate. Die LP's und die LG's werden in den Finals der Wettkämpfe mit den Apparaten beschwert, so daß sich zumindest eine Irritation für die Schützen ergibt.

    Kein Schütze auf Weltklasseniveau trainiert ohne Scatt.

  • Ein wichtiger Aspekt der Verwendung der SCATT-Apparatur bei der Übertragung bleibt unberücksichtigt. Die Schützen trainieren ohne diese Apparate. Die LP's und die LG's werden in den Finals der Wettkämpfe mit den Apparaten beschwert, so daß sich zumindest eine Irritation für die Schützen ergibt.

    Laut Kampfrichter wurden die Schützen vorher informiert und befragt.

    Kein Schütze hatte einen Einwand angemeldet.

    Da die Schützen die Scatt ja vom Training gewohnt waren.

    Es handelt sich ja nur um 30 Gramm.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Laut Kampfrichter wurden die Schützen vorher informiert und befragt.

    Kein Schütze hatte einen Einwand angemeldet.

    Da die Schützen die Scatt ja vom Training gewohnt waren.

    Es handelt sich ja nur um 30 Gramm.

    Laut Scatt-Webseite sind es 56g (https://www.scatt.com/de/products/scatt-mx-w2)

    Außerdem wurde das vorher bekannt gegeben: https://backoffice.issf-sports.org/getfile.aspx?m…Information.pdf
    Zusätzlich wurde es auch nochmal im Technical Meeting kommuniziert. Die Schützen wurden da nicht um Erlaubnis gebeten. Das war eine Vorgabe.

    Nicht alles was Kampfrichter erzählen entspricht offenbar den Fakten.

  • Danke für die Aufklärung. Es hat mich nur gewundert, da ich das bis jetzt noch bei keinem Wettkampf, egal auf welchem Niveau bei ISSF-Videos gesehen habe.

    Und ich glaube, ich habe schon alle existierenden Videos gesehen.

    Gruß,

    Michael

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    ......Männer werden nicht älter.....nur die Spielsachen werden teurer.......

  • Ich möchte noch ein wenig nachsalzen. Bei den 10m-Finals in LP und LG versucht das ISSF den Zuschauern zusätzliche Informationen mit Hilfe der Technik zu übermitteln. Über das Ergebnis kann man durchaus geteilter Meinung sein. Bei den 25m-Finals geschieht seit Längerem schon das Gegenteil. Über die Punktwertung wird Information der Auswertungssysteme unterdrückt, welche die Treffer in einer Zehntelwertung ermitteln. Die tatsächliche Steuung der Schützen - ein Schaubild der Präzision - ist nicht unmittelbar erkennbar. Ferner ergeben sich daraus häufig Shoot Offs, welche den Ablauf des Wettkampfs und die Konzentration der Schützen stören. Schlielich gibt es einengravierenden Unterschied in der Auswertung in den Qualifikationen und derjenigen in den Finals.

  • Danke für die Aufklärung. Es hat mich nur gewundert, da ich das bis jetzt noch bei keinem Wettkampf, egal auf welchem Niveau bei ISSF-Videos gesehen habe.

    Und ich glaube, ich habe schon alle existierenden Videos gesehen.

    Keine Ursache. Die Übertragung mit Scattkurven war bereits beim Junioren-Weltcup 2022 geplant. Bei Luftgewehr ist das auch umgesetzt worden. Bei Luftpistole ist es nicht umgesetzt worden. Da bin ich nicht ganz unschuldig. Es war vorher nicht angekündigt und wurde nachweislich auch nicht im Technical Meeting angesprochen. Eine der deutschen Schützinnen im LP Finale wollte nicht mit Scatt schießen. Also habe ich mich beim damaligen Generalsekretär der ISSF dafür eingesetzt, dass unsere Schützin nicht mit Scatt schießen muss. Nach durchaus emotionaler Diskussion wurde es den Schützinnen freigestellt, ob sie mit Scatt oder ohne schießen.

    Nachdem unsere Schützin das abgelehnt hatte, haben sich am Ende alle anderen Schützinnen auch dafür entschieden, ohne Scatt zu schießen.

    Tatsächlich sind die Finalvideos aber nie online gegangen, weil es einen Rechtsstreit zwischen dem DSB und der ISSF gab. Da sind teure Videoproduktionen gemacht worden, die nie online gegangen sind.

  • Ich möchte noch ein wenig nachsalzen. Ferner ergeben sich daraus häufig Shoot Offs, welche den Ablauf des Wettkampfs und die Konzentration der Schützen stören.

    Kann ich nicht nachvollziehen. Shoot-Offs sind keine Besonderheit in den Schnellfeuer- und Sportpistolenfinals. Wir bereiten die Schützen so gut es geht auf solche Finals vor.

    Ich weiß nicht wie oft Du bei solchen Finals dabei warst. Ich mache das jetzt seit 2019 und war bei einigen Finals dabei. Finale ist schon was anderes als Quali. Alle kennen die Regeln und von daher ist die Finalteilnahme immer das Ziel und die Schützen kennen den Abkauf und auch mögliche Shoot-Offs. Ich bin aber gespannt woraus sich Deine Erfahrungen und Kenntnisse sich speisen.

  • Auch wenn ich an keinem einzigen Final persönlich anwesend gewesen bin, so darf ich doch eine subjektive Meinung zu den Regeln der Finals äußern. Gegenteilige Meinungen nehme ich mit Interesse zur Kenntnis.

    Ich kenne die Shoot Offs nur aus den Aufzeichnungen der ISSF-Finals. Es gab Finals in den 25m-Disziplinen, welche die eingeplante Zeit wegen der mehrfachen Shoot Offs um mehr als 100 % überschritten. In einigen dieser Finals wurden mehr Schüsse abgegeben als in der Qualifikation.

    Auch in den 10m-Disziplinen und den 50m-Disziplinen gibt es gelegentlich Shoot Offs im den Finals. Daß solche Shoot Offs dort so selten vorkommen, liegt an der Zehntelwertung, die in diesen Finals zur Bewertung der Treffer herangezogen wird.

    Auch bei den Skeet- und Trapfinals gibt es gelegentlich Shoot Offs. Daß solche Shoot Offs dort so selten sind, liegt an der Wertung der Schüsse, die sich an den tatsächlichen Treffern orientiert.

    In den 25m-Disziplinen sind die Treffer dagegen nur fiktiv, d.h. es zählen - anders als in der Qualifikation - nur Treffer in einer bestimmten Zone. Die Finals in den 25m-Disziplinen unterscheiden sich in der Auswertung stark von den Qualifikationen. Insofern geben sie für das Publikum kein repräsentstives Bild der Disziplinen wieder. Die ISSF möchte offensichtlich die Finals möglichst spektakulär gestalten. Dabei hat sie bei den 25m-Disziplinen m.E. überzogen.

  • Als gelegentlicher Zuschauer in Hochbrück bin ich ja schon voreingenommen

    Bei so geringen Zuschauer Interesse muss man schon mal fragen dürfen wie weit sich die Sportler hier den Interessen der Zuschauer unterordnen sollen.

    Ich kenne die Shoot Offs nur aus den Aufzeichnungen der ISSF-Finals. Es gab Finals in den 25m-Disziplinen, welche die eingeplante Zeit wegen der mehrfachen Shoot Offs um mehr als 100 % überschritten. In einigen dieser Finals wurden mehr Schüsse abgegeben als in der Qualifikation.

    Ja und, hast Du deswegen einen Rückflug versäumt?

    In den 25m-Disziplinen sind die Treffer dagegen nur fiktiv, d.h. es zählen - anders als in der Qualifikation - nur Treffer in einer bestimmten Zone. Die Finals in den 25m-Disziplinen unterscheiden sich in der Auswertung stark von den Qualifikationen. Insofern geben sie für das Publikum kein repräsentstives Bild der Disziplinen wieder. Die ISSF möchte offensichtlich die Finals möglichst spektakulär gestalten. Dabei hat sie bei den 25m-Disziplinen m.E. überzogen.

    Was sagen die Schützen zu den Regeln?

    Die Frage richtet sich mehr an Lanfear.

  • Bei den ISSf-Finals ist der Zuschauerandrang überschaubar. Die meisten Zuschauer kommen aus dem Bereich des Schießsports, d.h. Mannschaftsmitglieder, Funktionäre, Angehörige u.s.w.. An einigen Veranstalungsorten finden sich auch Einheimische in einer bedeutenden Anzahl ein. Bisweilen sind große Zuschauertribünen aber sehr dünn besetzt.

    Das Interesse der Fernsehzuschauer schätze ich als sehr gering ein. Ich nehme an, daß auch Änderungen der Regeln für die Finals keinen durchschlagenden Einfluß darauf haben werden. Das Sportschießen bietet angesichts der sparsamen Bewegungsabläufe und ständigen Wiederholungen keine Anreitz für für Zuschauer von außerhalb der Community. Dabei spielt allerdings die Darstellung und Kommentierung der Wettkämpfe eine nicht unwesentliche Rolle.

    Die Spitzenschützen, die an den Finals teilnehmen und weitgehend von dem Sport leben, werden ihre Teilnahme nicht von den Regeln abhängig machen. Sie müssen mit den Regeln der ISSF leben.

    Die ISSF und die nationalen Schützenverbände sind an der Beibehaltung des Schießsports in dem olymischen Sport interessiert. Dabei spielt die Vermarktung der Fersehrechte eine große finanzielle Rolle.

    Die Schützen aus dem Breitensport sind daran ebenfalls interessiert, da der Verlust der Anerkennung als olympischer Sport u.U. in einigen Ländern Auswirkungen auf bestehede - ohnehin schon sehr restriktive - Waffengesetze haben könnte.

  • Die Schützen auf der internationalen Bühne habe ich bisher als ziemlich leidensfähig wahrgenommen. Die Finalregeln sind in der Ära von Lissin als ISSF-Präsident so schnell und häufig geändert worden, dass sich Sportler und Trainer teilweise abgewöhnt hatten, sie nachzuvollziehen und sich vorzubereiten. Nach Antritt von Rossi wurden die Finalregeln wieder zurückgedreht.

    Nicht wäre für die ISSF schlimmer, als aus dem olympischen Programm zu fliegen. Dem wird nahezu alles andere untergeordnet. Teilweise wohl auf Anforderung des IOC (habe ich aber keine Belege) teilweise aus Voraussicht, macht man sich in der ISSF stets Gedanken, wie man mit den Finals dem IOC und den bei den Spielen daran hängenden TV-Übertragungen gefallen kann. Die Regelung mit den Hits bei den 25m-Disziplinen gibt es nun schon eine ganze Weile. Ich müsste schon echt überlegen, wie das vorher war. Die Hits sind eine Vereinfachung für den Zuschauer. Von virtuellen Treffern würde ich nicht reden. Hit ist Hit, wenn die vorgegebene Grenze überschritten ist. Man könnte dafür auch eine Klappscheibenanlage mit entsprechend kleinen Scheiben aufbauen. Ist aber Unsinn bei 25m und braucht man auch nicht. In den 25m-Disziplinen gibt es ja die Scheiben schon, da braucht man nichts anderes. Klappt aber im Biathlon wunderbar.

    Die Shoot-Offs sind tatsächlich immer wieder mal ein Thema, weil sie das Zeitfenster für die Finalübertragung schwierig zu berechnen machen.

    Bei Flinte gibt es keine Shoot-Offs mehr im Finale. Da scheidet bei Gleichstand der Sportler mit dem niedrigeren Vorkampfergebnis aus. Ist aber auch nicht ohne bei Flinte, weil so viele in der Quali das gleiche Ergebnis haben. Da gibt es oft Shoot-Offs schon für den Finaleingang und wenn die Finalisten im Vorkampf das gleiche Ergebnis hatten, wird die Reihenfolge bereits vorab in einer Art Shoot-Off ermittelt.

    Ist aber bisher nach meiner Wahrnehmung für 25m nicht ernsthaft diskutiert worden. Das ständig an den Finalformaten gefeilt wird, sieht man auch an den Tests, die oft bei Welt-Cup-Finals ausprobiert werden. Da werden auch die Teilnehmer und ihre Einschätzung gebeten.

    Was kommen soll ist die Aufstockung des Finals für Schnellfeuerpistole auf 8 Teilnehmer. Da gab es schonmal einen Versuch mit zwei Gruppen, wo jeweils 2 Schützen weiterkommen. Damit das bei 25m Sportpistole einen gewissen Gleichklang gab, hat man dort auch schonmal ein Finale mit 2 Gruppen gehabt, obwohl es platzmäßig nicht nötig war. Das war sinnbefreit und auch bei den Sportlerinnen nicht sonderlich beliebt.

    Auch wenn ich an keinem einzigen Final persönlich anwesend gewesen bin, so darf ich doch eine subjektive Meinung zu den Regeln der Finals äußern. Gegenteilige Meinungen nehme ich mit Interesse zur Kenntnis.

    Ich kenne die Shoot Offs nur aus den Aufzeichnungen der ISSF-Finals.

    Da kann ich nur anraten, mal live vor Ort dabei zu sein. Das ist was anderes als sich den Livestream anzuschauen. Nächste Gelegenheit ist der Weltcup in Hochbrück vom 10.-14.Juni 2025. Wenn man möchte, kommt da durchaus mit Trainern und auch Sportlern ins Gespräch. Das ist das Schöne an unserem Sport, da kann man sehr nah dabei sein.

  • Wie das Finale vor langer Zeit geregelt war, kann ich nicht mit Bestimmheit sagen. Hinweise lassen sich u.a. in den Ergebnissen der DM 2024 des DSB bei der Regel 2.53 usw. finden. Dort treten die 6 besten Schützenzum Finale an und geben auf Kommando 10 Einzelschüsse ab. Das Ergebnis der 10 Schüsse wird zu dem Ergebnis der Qualifikation addiert; danach richtet sich die Reihenfolge in der Meisterschaft. Es wird also keiner der Schützen im Finale eliminiert.

    Es gibt ferner ein Video auf YouTube mit Uwe Potteck und Gernot Eder, die im Finale LP der DM in den 90-er Jahren auftreten. Das Endergebnis wurde auch hier aus der Summe der Qualifikation und des Finale ermittelt.

    Ich nehme an, daß einer der Teilnehmer an diesem Forum über detailliertere Kenntnisse dazu verfügt.

  • Wie das Finale vor langer Zeit geregelt war, kann ich nicht mit Bestimmheit sagen.

    Das sollte dann schon genauer definiert werden, für die, die die gute alte Zeit noch erleben durften gab es keine Finalregeln.

    Hinweise lassen sich u.a. in den Ergebnissen der DM 2024 des DSB bei der Regel 2.53 usw. finden. Dort treten die 6 besten Schützenzum Finale an und geben auf Kommando 10 Einzelschüsse ab. Das Ergebnis der 10 Schüsse wird zu dem Ergebnis der Qualifikation addiert; danach richtet sich die Reihenfolge in der Meisterschaft. Es wird also keiner der Schützen im Finale eliminiert.

    Die Ausscheidungsschießen waren dann wohl nur in früheren Jahren?

    Es gibt ferner ein Video auf YouTube mit Uwe Potteck und Gernot Eder, die im Finale LP der DM in den 90-er Jahren auftreten. Das Endergebnis wurde auch hier aus der Summe der Qualifikation und des Finale ermittelt.

    Wobei Uwe Potteck die Mehrzahl seiner Wettbewerbe ohne Finale bestritten haben dürfte.

  • Wie das Finale vor langer Zeit geregelt war, kann ich nicht mit Bestimmheit sagen. Hinweise lassen sich u.a. in den Ergebnissen der DM 2024 des DSB bei der Regel 2.53 usw. finden. Dort treten die 6 besten Schützenzum Finale an und geben auf Kommando 10 Einzelschüsse ab. Das Ergebnis der 10 Schüsse wird zu dem Ergebnis der Qualifikation addiert; danach richtet sich die Reihenfolge in der Meisterschaft. Es wird also keiner der Schützen im Finale eliminiert.

    Es gibt ferner ein Video auf YouTube mit Uwe Potteck und Gernot Eder, die im Finale LP der DM in den 90-er Jahren auftreten. Das Endergebnis wurde auch hier aus der Summe der Qualifikation und des Finale ermittelt.

    Ich nehme an, daß einer der Teilnehmer an diesem Forum über detailliertere Kenntnisse dazu verfügt.

    Was ist die Regel 2.53 ?

    Oder ist damit die Disziplin 2.53 gemeint ?


    Hinsichtlich den Olympischen Disziplinen, also LP z.B. gibt es dies, also daß das Qualifikationsergebnis zum Finalergebnis hinzu addiert schon lange nicht mehr.

    https://www.dsbdm.de/dm2019/e2.10.10.pdf