Wie sind eure Erfahrungen beim Ausrollen der Munition ( Diabolos )

  • Schön wäre doch mal ein Muntest mit eingeschossener Mun/Waffe. Voll eingespannt, messuhren an beiden Enden des Gewehrs.

    30er Serien der sortierten Chargen. Die Chargen nach optischer Kontrolle, Ausgewogen, mit Joker und Mikroskop - sauber eingespannt.

    Bei jedem Schuss wird Trefferlagen, V0 und Schwingung an den Messuhren verzeichnet.

    Natürlich mit verbleiten und gereinigten Lauf.

    Den Luftdruck sollte man natürlich auch Messe, genau wie die Temperatur, Druck der Kartusche.


    Dann hätte man doch zumindest im Ansatz belastbare Ergebnisse.


    Hat hier jemand solche Erfahrungen sammeln können?

  • Da bin ich doch mal wieder froh, bin ich Pistolenschütze! ;) Bevor ich mich in diese "Kleinigkeiten" verbeisse, optimiere ich mal alles beim Bediener. Da ist noch massig Luft! Guet Schuss! und Viel Spass! allen bei unserem tollen Hobby!

  • Ich habe noch einen diabolo „Safe“ von Anschütz. Da kommt eine Dose rein und wird mit Schaustoff ausgefüllt. Funktioniert ganz gut. Nehme aber mehr Schaumstoff, wenn sich die Dose leert.

  • hmmm... meint ihr, dass die wirklich so viel bringen? Habe mir die auch schon angeguckt und ja, der Gedanke, dass das weiche Blei durch Schütteln beim Transport Dellen bekommen könnte, ist ja nicht von der Hand zuweisen.
    AAABER: Wie wollt ihr das in der Praxis vermeiden?

    WENN ihr nach Ausschießen höchstpersönlich euren Vorrat nach Hause fahrt, packt ihr die 5000-10000 Schuss vorher alle aus den Verkaufsdosen um? Oder rollen und puckern sie ggf. viele hundert Kilometer durch die Dosen?

    Fahren die ganzen bekannten Händler wie Holme, Baur, Buinger alle mit besonders weich gederten Spezialfahrzeugen zu den Herstellern - oder zum Hamburger Hafen (QY - kommt vermutlich NICHT per Luftfracht) Und gerade bei QY: Die sind über die Hochsee mit Containerschiffen wochenlang in den Dosen hin- und hergerollt und bei schwerer See macht selbst ein Containerriese auch mal "Hoppser" ins Wellental.

    In dem Wertebereich werden sich die Händler (außer RWS ist direkt um die Ecke) die Diabolos per Laster anliefern lassen, wo der Spediteur genau weiß, WAS er da transportiert - und wie empfindlich das ggf. ist. Es wird vermutlich in großen, wortwörtlich "bleischweren" Kisten per DHL, HERMSES, UPS etc. zum Händler geliefert. Mit vielen "Umsteigestationen". Und wir alle Wissen, in welchem Zustand Umverpackungen manchmal sind. Ja, die Dosen selber sind dann vermutlich in Luftpolsterfolie - aber der Innenraum der Dose ist in keinem Fall anders.

    Was hilft es also, nach all diesen Transportwegen -bei QY auch noch wahrlich rund um die Welt - für die letzten 5 Kilometer zum Schützenhaus (ja, oder mal 500km zu einem Pokalschießen etc.) die Pellets in eine Schaumstoffgesicherte Dose umzufüllen. Nach tage- oder wochenlanger Reise in den Ursprungsdosen...
    Klar: Wird die Dose leerer, ist der "Knallweg" beim (unabsichtlichem - absichtlich sollte man es natürlich sein lassen) Schütteln größer, also bei voller. Aber völlig "bewegungsunfähig" sind sie voll bei weitem nicht.

    Ich selber packe die Diabolos in ganz normale Schüttelboxen für den Weg zum Training um. Und QY kann man auch in der 200er Wettkampfbox gleich teuer kaufen, die sind dann auf ihrer 25.000 Kilometer-Reise (Seeweg) natürlich weniger geschüttelt - ich meine aber, dass die dann wiederum zum Ausschießen nirgends angeboten werden?

    Quod erat demonstrandum:
    WENN ein (Transport-)Schütteln in der Dose wirklich so massive Schäden anrichten würde, dass ein Safebag einen spür-(mess-) baren Unterschied macht, müssten die QY eher die schlechteste Zuverlässigkeit aufbieten. Denn die rollten und schüttelten bis zum Abwinken. Je nach Route 30-70 Tage lang. Ununterbrochen. Plus Transportwege auf dem Land. Mit durchgängig spiegelglatter See werden die Chinesen vermutlich nicht kalkulieren. Vermutlich aber auch ihren Ruf nicht ruinieren wollen, wenn hunderttausende Schuss durch schwere See so stark in den Dosen in Mitleidenschaft geraten sind, dass plötzlich alle Kunden in Europa nachlassende Zuverlässigkeit beklagen.
    Dass QY die in diesen Massen für den europäischen Markt per Luftfracht hierher bringt und dann noch Sondergut (was beim Verladen an Flughäfen dann aufpreispflicht besonders behandelt wird), würde ich jetzt durch das Verhältnis "Gewicht der Ware" und "erlösbarer Gewinn" mal ausschließen. Irgendwie kann so ein "Safepack" zum "Umschütten" von Dosen keinen ganz großen Sinn mehr machen.

    Dass dann per Hand ausgerollte oder unter Digitalmikroskop von euch handverlesene Diabolos für Deutsche Meisterschaften etc. noch mal gesondert geschützt werden, meine ich hier natürlich nicht.
    Klar, dass an deren Zustand sich wirklich gar nichts mehr ändern soll. Aber dann würde ich die guten Stücke eher händisch in die Löcher einer Schüttelbox einsetzten (zum Testen hat man sie dann ja eh Stück für Stück in der Hand.

    Feinwerkbau 900w Mesh hybrid (Walnuss)
    Centra Spy BR + Centra Sight 3.0 Filter Optik + DoubleFit-Schaftbacke + tech HRO touch point + DuplexVario + QY Pellets

  • Moin


    Also Ich kaufe die ganz normal in den 5000 er Packs. Ich behaupte mal, solange die Dosen voll sind, also 500st pro Dose,
    dann passiert den Diabolos nicht besonders viel, solange die nicht von DHL Mitarbeitern vor der Haustür auf die Beton-Treppe geworfen werden.

    Hatte selbst auch schon ein einer 5000er Packung eine verbeulte und eingedrückte Dose.
    Diese wurde dann eben rein fürs Techniktraining genutzt. (Kugelfang, Weiße-Scheibe)

    Ich denke mal der Grund für die Safty Dose mit Schaumstoff ist der, für den täglichen Transport im Koffer zum Schützenverein. Weilje leerer die Standard Dose wird um so mehr werden die auf dem weg in und her geschüttelt.

    Ich persönlich nutze eine Schüttelbox, und transportiere keine Dosen zum Schützenverein.
    Ich mache die Schüttelbox vor jedem Training zu Hause voll.

    Die 100 Schuss reichen mir persönlich, da ich auch noch Sportpistole und GK trainiere.

  • Ich sammle immer die Einlagen aus den H&N und den JSB Dosen. Diese lege ich dann immer in die leerer werdende Dose. So kann der Bewegungsspielraum der Dianolos in der Dose gut gesteuert werden.

    Gruß 😁

    LG800X / QY 4,50
    LG900 Alu / H&N / 4,49 / QY 4,49
    KK2700 Super Match / RWS Rifle Match / Rifle Match S

    KK2800 Alu / Lapua Midas+

  • Diabolos meine ich natürlich 😅

    LG800X / QY 4,50
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  • Diabolos meine ich natürlich 😅

    "Dianolos" klingt aber lecker, irgendwie bekommt man da Appetit auf Mexikaner :successful::successful:

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  • Da stimme ich Gerri vollumfänglich zu. Ich glaube auch nicht dass prall gefüllte Dosen beim Handelstransport einem hohen Beschädigungsrisiko ausgesetzt sind. Die im #120 gezeigten Fotos sind ausgewählte Diabolos gleicher Marke mit unterschiedlichen Losnummern. Man erkennt schon an der Oberflächenstruktur und an der Anzahl Dellen der dass eine Sorte stärker gerommelt wurde. (Dieses Los hatte auch im Test eine wesentlich höhere Ausfallrate).

    Der Transport in einer angebrochenen Dose dürfte wohl das größte Beschädigungsrisiko darstellen. Ich denke das hat schon seinen Grund dass alle wichtigen Hersteller ihre Premiumsorte in der Styroporverpackung anbieten.

    Schön wenn Pistolenschützen munitionstechnisch mehr Spielraum nach oben haben und eher durch ihren Trainingsfleiß belohnt werden, so sieht es bei den LG-A Schützen z.B. bei einem Finale schon ganz anders aus. Schon im Vorkampf und spätestens im Finale gehört die Munition zur Materialschlacht. Es ist daher bestimmt empfehlenswert einen Blick auf die Munition zu werfen und sie auch dementsprechend zu transportieren.

  • Schön wenn Pistolenschützen munitionstechnisch mehr Spielraum nach oben haben und eher durch ihren Trainingsfleiß belohnt werden

    Trotzdem habe ich natürlich eingeschossene Munition und prüfe die in der Schüttelbox optisch. aber das ist es dann.