https://www.hessischer-schuetzenverband.de/news/startlist…endwettkaempfen
https://www.bssj.de/veranstaltunge…-lichtschiessen
Sogar aufgelegt, da kann's ja nur noch aufwärts gehen!
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https://www.bssj.de/veranstaltunge…-lichtschiessen
Sogar aufgelegt, da kann's ja nur noch aufwärts gehen!
Super Sache, um auch die jüngsten abzuholen und Wettkämpfe zu bieten.
Der TSB geht schon länger diesen Weg.
Tolle Sache und auch mal ein Wettkampf für die jüngsten im Verein, die immer viel zu wenig Beachtung bekommen .
Kinder für unseren Sport zu begeistern, sollte unsere Aufgabe sein.
Für meine Tochter war in München, das schönste "ein Selfie mit Anna".
"Begeisterung entfachen"
Das "wie" ist dabei absolut nebensächlich.
Versteht mich jetzt nicht falsch, will jetzt nicht gegen das Lichtschießen an sich argumentieren. Als Ergänzung, für Schnupperveranstaltungen usw. sicher sinnvoll.
Nur sollten wir alle im Hinterkopf behalten wie das in die Welt gekommen ist. Es ist im wesentlichen auf die unsinnigen Altersregelungen im Waffengesetz zurückzuführen. Diese gelten nur für Sportschützen! Für Jäger nicht. Auch gibt es diese Vorgaben im restlichen Europa ebenfalls nicht. Hier sehe ich einen großen Teil der Verantwortung beim DSB und den jeweiligen Landesverbänden. Anstatt hier in die Offensive zu gehen arbeitet man mit Hintergrundgesprächen. Der DSB hat rund 1,3 Millionen Mitglieder, ist daher ein Schwergewicht. Bei allen Verschärfungen hörte man wenig, dass finde ich sehr schade und kontraproduktiv zu den Interessen der Aktiven.
Da bin ich bei dir - Lichtschießen muss das Schießen mit kalten und vor allem heißen Gasen ergänzen, aber nicht ersetzen.
Ich bin ja auch nicht gegens Rollerfahren, weil ich Angst hätte, dass dafür alle Autos verboten werden.
Obwohl ... Lastenrad, ick hör´ dir trapsen!
Versteht mich jetzt nicht falsch, will jetzt nicht gegen das Lichtschießen an sich argumentieren. Als Ergänzung, für Schnupperveranstaltungen usw. sicher sinnvoll.
Nur sollten wir alle im Hinterkopf behalten wie das in die Welt gekommen ist. Es ist im wesentlichen auf die unsinnigen Altersregelungen im Waffengesetz zurückzuführen. Diese gelten nur für Sportschützen! Für Jäger nicht. Auch gibt es diese Vorgaben im restlichen Europa ebenfalls nicht. Hier sehe ich einen großen Teil der Verantwortung beim DSB und den jeweiligen Landesverbänden. Anstatt hier in die Offensive zu gehen arbeitet man mit Hintergrundgesprächen. Der DSB hat rund 1,3 Millionen Mitglieder, ist daher ein Schwergewicht. Bei allen Verschärfungen hörte man wenig, dass finde ich sehr schade und kontraproduktiv zu den Interessen der Aktiven.
Wie kam denn das Lichtschießen deiner Meinung nach in die Welt? Wenn ich mich richtig erinnere wurde es vor gut 30 Jahren vom damaligen Bayerischen Landessportleiter Dieter Ohmayer eingeführt, um auch die jüngsten an den Schießsport heranzuführen. Zur gleichen Zeit hat der BSSB damals das Pilotprojekt "Schießen ab 8" durchgeführt, das wissenschaftlich begleitet und aufbereitet als Studie veröffentlicht wurde. Bei "Schießen ab 8" durften die Teilnehmer mit Luftgewehr und Luftpistole schießen - Lichtgewehr wurde also für die noch jüngeren Kids eingeführt.
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich darunter auch nicht mit einem Luftgewehr schießen lassen, da die motorischen Fähigkeiten noch nicht voll ausgebildet sind und auch kein wirkliches Verständnis für Gefahren.
Wir nutzen bei uns im Verein Lichtgewehr bei den kleinsten und den "tollpatschigen" Anfängern,bis sie bestimmte Basics verinnerlicht haben. Haben sie das, wird die Ausnahmegenehmigung beantragt und sie dürfen auch Luftgewehr schießen.
Da es bei uns aber keine Auflagewettbewerbe für Kids gibt und aus Erfahrung die achtjährigen bei Freihand wenig Chancen gegen die 13jährigen (=Schülerklasse) haben, finde ich die reinen Lichtwettbewerbe eine super Sache!
Nur sollten wir alle im Hinterkopf behalten wie das in die Welt gekommen ist. Es ist im wesentlichen auf die unsinnigen Altersregelungen im Waffengesetz zurückzuführen. Diese gelten nur für Sportschützen! Für Jäger nicht.
Wo sind da die Jäger ausgenommen?
Wie kam denn das Lichtschießen deiner Meinung nach in die Welt? Wenn ich mich richtig erinnere wurde es vor gut 30 Jahren vom damaligen Bayerischen Landessportleiter Dieter Ohmayer eingeführt, um auch die jüngsten an den Schießsport heranzuführen.
Das ging aber an einem großen Teil der Schützenwelt vorbei.
Zur gleichen Zeit hat der BSSB damals das Pilotprojekt "Schießen ab 8" durchgeführt, das wissenschaftlich begleitet und aufbereitet als Studie veröffentlicht wurde. Bei "Schießen ab 8" durften die Teilnehmer mit Luftgewehr und Luftpistole schießen
Daraufhin wurde sogar das Einstiegsalter LG im WaffG auf 10 Jahre abgesenkt. Das Gesetz wurde nur nicht verabschiedet.
Da es bei uns aber keine Auflagewettbewerbe für Kids gibt..
Lobenswert!
Wie kam denn das Lichtschießen deiner Meinung nach in die Welt? Wenn ich mich richtig erinnere wurde es vor gut 30 Jahren vom damaligen Bayerischen Landessportleiter Dieter Ohmayer eingeführt, um auch die jüngsten an den Schießsport heranzuführen.
Noch viel früher. Die ersten IROSA-Anlagen stammen noch aus der DDR und wurden u:A: von der GST zur Ausbildung genutzt.
Wo sind da die Jäger ausgenommen?
Das ging aber an einem großen Teil der Schützenwelt vorbei.
Daraufhin wurde sogar das Einstiegsalter LG im WaffG auf 10 Jahre abgesenkt. Das Gesetz wurde nur nicht verabschiedet.
Lobenswert!
Unter dem Strich ist die Absenkung egal, da dafür die Ausnahmegenehmigung kein Alter kennt. Die letzte Ausnahmegenehmigung bekam im unserem Verein letztes Jahr ein Mädchen kurz nach dem achten Geburtstag. Unter anderem, weil es bei uns ausgebildete Trainer gibt und wir ihre "schießsportliche Eignung" gegenüber der Behörde mit dem Training mit dem Lichtgewehr nachweisen konnten.
Unter dem Strich ist die Absenkung egal, da dafür die Ausnahmegenehmigung kein Alter kennt. .....
Da ging es aber um die grundsätzliche Absenkung des Einstigsalters ei den Schützen.
Ich fragte aber nach den Ausnahmen für Jäger.
Da ging es aber um die grundsätzliche Absenkung des Einstigsalters ei den Schützen.
Du empfindest tatsächlich das Einstiegsalter als größter Problem bei der Nachwuchsgewinn?
Rein aus den Beiträgen aus diesem Forum und einiger Facebook-Gruppen würde ich eher folgende Punkte als Problem/Hemmnis betrachten:
- zu wenig ausgebildete Trainer
-zu wenige ehrenamtliche Helfer
- Überalterte Vereinsstrukturen
-Mitgliedsbeiträge, die die Kosten nicht decken
- museale Ausrüstung in den Vereinen wie Seitenspanner und Seilzugstände
- museal aussehende Schießstände
And last but not least:
Kinder werden oft als störend wahrgenommen, weil sie am Stand und im Aufenthaltsraum gerne mal lauter sind als die alten Mitglieder und diese dadurch stören.
Du empfindest tatsächlich das Einstiegsalter als größter Problem bei der Nachwuchsgewinn?
Forum wie man es kennt, grundsätzlich wissen die andern was ich denke.
Wenn ich die Aussagen im Forum ernst nehme ist das doch einer der Hauptgründe. (Für Schützen: das ist nicht meine Meinung.)
Das durch Erfurt gekippte Einstegsalter hätte die Diskussion um Sondergenehmigunen hinfällig gemacht. Talente die auch körperlich in der Lage wären hätten früher anfangen können.
Ansonsten finde ich ein Einstieg mit 12 - 14 wie in der guten alten Zeit als unsere Amateure noch erfolgreich waren für ausreichend.
Alles anzeigenRein aus den Beiträgen aus diesem Forum und einiger Facebook-Gruppen würde ich eher folgende Punkte als Problem/Hemmnis betrachten:
- zu wenig ausgebildete Trainer
-zu wenige ehrenamtliche Helfer
- Überalterte Vereinsstrukturen
-Mitgliedsbeiträge, die die Kosten nicht decken
- museale Ausrüstung in deä Vereinen wie Seitenspanner und Seilzugstände
- museal aussehende Schießstände
Abgesehen davon daß manche Facebook Gruppe oder Forum auch die Meisterschützen nicht unbedingt die Realität darstellen läge es an den Schützen und Vereinen die Situation zu ändern.
Warum soll jemand der jährlich hohe Summen für von der GST eingelagerte Glasrohlinge ausgibt noch einen Fuffi für den Verband übrig haben.
And last but not least:
Kinder werden oft als störend wahrgenommen, weil sie am Stand und im Aufenthaltsraum gerne mal lauter sind als die alten Mitglieder und diese dadurch stören.
Nicht nur bei den Schützen auch in anderen Bereichen.
Abgesehen davon daß bei uns nur Jugendliche stören können, haben die eigene ihnen passende Trainingszeiten.
Alles anzeigenForum wie man es kennt, grundsätzlich wissen die andern was ich denke.
Wenn ich die Aussagen im Forum ernst nehme ist das doch einer der Hauptgründe. (Für Schützen: das ist nicht meine Meinung.)
Das durch Erfurt gekippte Einstegsalter hätte die Diskussion um Sondergenehmigunen hinfällig gemacht. Talente die auch körperlich in der Lage wären hätten früher anfangen können.
Ansonsten finde ich ein Einstieg mit 12 - 14 wie in der guten alten Zeit als unsere Amateure noch erfolgreich waren für ausreichend.
Abgesehen davon daß manche Facebook Gruppe oder Forum auch die Meisterschützen nicht unbedingt die Realität darstellen läge es an den Schützen und Vereinen die Situation zu ändern.
Warum soll jemand der jährlich hohe Summen für von der GST eingelagerte Glasrohlinge ausgibt noch einen Fuffi für den Verband übrig haben.
Nicht nur bei den Schützen auch in anderen Bereichen.
Abgesehen davon daß bei uns nur Jugendliche stören können, haben die eigene ihnen passende Trainingszeiten.
Talente können immer noch früher mit dem Schießen beginnen. Man muss einen einseitigen Antrag ausfüllen als Verein und an das Landratsamt schicken. Die Eltern gehen mit ihrem Kind einmal zum Kinderarzt und lassen die körperliche Eignung und geistige Reife bestätigen und gut ist. Das ist nun wirklich kein Aufwand, der jemand vom Sport abhält. Man kann sich auch in Pseudoproblemen verlieren.
Ich fragte aber nach den Ausnahmen für Jäger.
Par. 27 Abs. 5 WaffG.
Par. 27 Abs. 5 WaffG.
Danke, die hatte ich nicht auf dem Schirm.
Ein ergänzende Frage: Wer ist mit Jäger gemeint, der Jagdscheininhaber oder der Ausbildungsberuf?
Man kann sich auch in Pseudoproblemen verlieren.
Jetzt könnte ich damit kommen daß durch die zwei benachbarten Landkreise und Bundesland die drei beteiligten Behörden nicht immer gleicher Meinung sind.
Das WaffG unterscheidet zwischen Schusswaffen für Jagd ODER Angriff und Verteidigung ODER Sport, und das aus guten Grund. Entsprechend dieser Zwecke ist auch der Umgang mit den Waffen unterschiedlich geregelt. Ich bin in das Forum gekommen, weil ich mich zu meinem Sport austauschen möchte, und nicht auch hier mit Halbwissenden über die Vermengung von Messerverboten, irrwitzigen Vorschlägen zum Einsatz von Sportschützen als "Heimatschutztruppe" oder von Soldaten als Polizeistreifen, oder den Sinn und Unsinn von Jagdgesetzen belästigen lassen möchte.
Und jetzt zum eigentlichen Thema:
Lichtgewehre sind eine tolle Möglichkeit, unsere Jüngsten bei Veranstaltungen einzubeziehen und mit einer leichten Waffe das Schießen gefahrlos näher zu bringen. Sauberes Zielen, Abziehen und Nachhalten kann man mit der aufgelegten Waffe super vermitteln - das machen die Asiaten auch so, und die schießen bekanntlich ja nicht so schlecht. Wettkämpfe mit dem Lichtgewehr gibt es im PSSB auch schon.
Was die Politik anbelangt sehe ich die Gefahr, dass Außenstehende behaupten könnten, dass das Lichtschießen das Schießen mit Munition ersetzen könnte, mithin unsere Waffen entbehrlich seien. Das ist natürlich völliger Unsinn.
Was den fehlenden Nachwuchs betrifft, so gibt es hierfür viele Gründe, nicht nur die Ausstattung der Vereine. Das Image der Schützenvereine hat gelitten, auch und insbesondere durch verkappte Waffennarren in Camouflage oder Cowboykleidung, die sich bei Veranstaltungen stundenlang darüber austauschen können, welcher Kugelfang noch ausreicht, ihre Geschosse aus ihren Waffen, die eigentlich zu Angriff/Verteidigung entwickelt wurden, noch aushält. Wenn dann noch lautstark Werbung für die AfD gemacht wird, fühlen sich vernünftige Menschen schon etwas fehl am Platz.
Nochmal meine Bitte: bleibt beim Sportschießen...
Troll?
Danke, die hatte ich nicht auf dem Schirm.
Ein ergänzende Frage: Wer ist mit Jäger gemeint, der Jagdscheininhaber oder der Ausbildungsberuf?
Nur der Jagdscheininhaber als solcher, also weit.
Ein Problem(chen) liegt aber in der Definition der "Ausbildungsstelle". Nicht überall mag man den angeheirateten Großonkel als Lehrprinzen dafür anerkennen.
Carcano
- zu wenig ausgebildete Trainer
Das ist meiner Meinung nach und Beobachtung falsch. Es GIBT ausreichend ausgebildete Trainer, die nur eben nicht als Trainer aktiv sind.
(Vom Verein dazu verdonnert, um Fördergelder zu generieren). Wenn die alle eine Trainingsgruppe von sagen wir mal 3-6 Schützen unterschiedlichen Alters auch betreuen und coachen würden, wäre Deutschland ein Land der Sportschützen. Oder zumindest mein Bundesland.
Es sollte nicht mehr jeder, der sich angemeldet hat, auch die Trainer C-Basis-Lizenz (hinterhergeworfen) bekommen.
(Aber das haben wir ja bereits in einem anderen Thread besprochen)
Kinder werden oft als störend wahrgenommen,
... und weil sie Kosten und Arbeit verursachen. Ich höre immer wieder, wenn auch meist hinter dem Rücken: "Ihr tut immer alles für die Kinder, NIE für uns Alten!"