Problem mit einem Tesro Diopter

  • Hallo

    ich benötige mal euer Fachwissen

    ein Schützenbruder hat sich ein fast ladenneues Tesro Gewehr gekauft.

    Ganz tolles Teil, aber das Diopter macht Probleme.

    Alles was man in das Diopter dreht wird schief.

    Am Gewinde liegt es nicht - es ist der Block im Diopter, wo das Gewinde drin ist.

    Bei FWB kenne ich das Problem, da läßt es sich sehr einfach beheben, da ist nur eins der Federbleche rausgesprungen.

    diese Bleche hat Tesro aber nicht, das hat nur eine Feder.

    Ich habe mit diesem Diopter geschossen. es ist sehr feinfühlig und absolut präzise

    Aber halt nur schief und die Iris knickt nach unten ab (siehe Bild)

    Was kann dass sein - bevor ich es aufschraube, benötige ich mal eure Erfahrungen, ob dass schon mal bei euch vorkam.

    Wir mußten aus Behelfsgründen eine U-Scheibe drunter packen, damit der Korntunnel mittig ins Diopter kommt.

    mfg. Ronny

  • hast du schon mal diesen silbernen Stift „betätigt“?

    damit kann man vermutlich ähnlich wie bei Walther den Diopter „resetten“


    vielleicht ist dieser „Irisaufbau“ aber auch einfach nur „zu schwer“?

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Die Feder ist leicht gängig und drückt gleichmäßig gegen den Block. Der aber schief im Diopter sitzt.

    Nee, zu schwer ist da nichts

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

    Einmal editiert, zuletzt von poolbaucenter (5. April 2025 um 09:44)

  • ich finde gerade keine richtigen Worte, dass zu erklären

    Mechanik kalibrieren passt evtl besser…..

    Camacho
    25. April 2023 um 05:12


    wenn du den Stift drückst, dann bestätigst du im Grunde einmal die Mechanik; aber halt „schräg“ statt horizontal/vertikal

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • ich finde gerade keine richtigen Worte, dass zu erklären

    Mechanik kalibrieren passt evtl besser…..

    Camacho
    25. April 2023 um 05:12


    wenn du den Stift drückst, dann bestätigst du im Grunde einmal die Mechanik; aber halt „schräg“ statt horizontal/vertikal

    Genau, der Stift ist die Führung der Feder.

    Die Frage ist ja nur die, warum ist der Gewindeblock schief im Diopter.

    Wahrscheinlich gibt es da auch eine Führung und der Block ist rausgesprungen.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Hallo

    ich benötige mal euer Fachwissen

    ein Schützenbruder hat sich ein fast ladenneues Tesro Gewehr gekauft.

    Ganz tolles Teil, aber das Diopter macht Probleme.

    Alles was man in das Diopter dreht wird schief.

    Wenn es jetzt um ein anderes technisches Gerät, außer Motorrad vielleicht, ginge würde ich den Gang zum Verkäufer empfehlen, der ist erstmal für die einwandfreie Funktion verantwortlich.

  • Ich hatte die gleichen Probleme mit einem Steyr Diopter. Nachdem ich die hinteren Schrauben, die locker waren, angezogen habe, war alles okay. Das ist in Etwa gleich aufgebaut, auch mit dem Stift, der die einzige Feder im Gehäuse führt, die links rechts und hoch tief hällt. Ich hab schnell auf das perfekte und dennoch preisgünstige FWB Diopter gewechselt.

    Gruß, Onkel Peter

  • Ich habe einen ähnlichen Diopter. Das System finde ich Recht anfällig. Die Rastungen drücken ja nur den Konterstift schräg rein. Hacker sind da vorprogrammiert. Wenn Du den öffnest, wirst Du sehen, dass die Mechanik Recht einfach gestrickt ist. Unter Umständen wird die innere Achse nur von diesem Mechanismus gehalten - ist bei mir so - wird bald ausgetauscht. Mit Glück hast Du innenliegend noch einen zweiten Haltepunkt, der, wie beschrieben unter Umständen locker ist. Richtig kaputt machen kannst Du sowas eher nur mit 10 linken Daumen. Ich würde nur mit der Feder aufpassen, da ist Dampf drauf - wenn die nicht gleich in die letzte Ecke Deines Kellers springt, kann sie auch gut ins Auge gehe....