Kartuschendruck prüfen gehört auf die "Checkliste vor dem Schiessen".
Orientierungswerte (Ringe) 10m LP freistehend
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Hawkeyes.177 -
24. Juli 2024 um 15:24
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Hartes Training zahlt sich aus… Meine Ergebnisse werden immer besser!
Habe heute meinen ersten 60 Schuss Wettkampf absolviert:
Die ersten 20 Schuss liefen noch nicht so rund, aber dann hab ich mich gefangen und den 95er Schnitt halten können.
Ich kämpfe aber immer noch mit dem „Sehen“. Um wirklich präzise zuschießen muss ich Kimme und Korn scharf sehen und das schaffe ich nur mit einer stark geschlossenen Irisblende. Das klappt auch erstmal richtig gut, aber dann ermüdet mein Auge sehr schnell… Das führt dann zu echten Schwierigkeiten noch scharf zusehen und somit zu Fehlschüssen…. Damit muss ich wohl leben, sagte mir heute ein netter ASP von Brillen Müller… :-/
Ich versuche bereits die scharfe Visierung so spät wie möglich vorzunehmen. Ich würde sagen, das ist immer noch mein größtes Handicap… -
Ich muss mal kurz fragen, muss das Gewicht bei LP nicht mindestens 500g betragen?
Gruß
Peter
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Ich muss mal kurz fragen, muss das Gewicht bei LP nicht mindestens 500g betragen?
Gruß
Peter
Richtig
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Ich muss mal kurz fragen, muss das Gewicht bei LP nicht mindestens 500g betragen?
Gruß
Das gesamte Abzugsgewicht, also Vorzug + Druckpunkt, muss mindestens 500g betragen.
Wie das verteilt wird, ist egal. -
Hat eigentlich sich mal jemand intensiv mit der Verlängerung der Visierlinie beschäftigt? Die Pardini K12 soll es ja in einer Langversion geben. Ich könnte ja bei meiner LP500 die Kimme nach hinten versetzen und somit die Visierlinie verlängern.
Und ja: bevor es jemand schreibt: das führt zu stärker wahrgenommener Kornbewegungen und stärkerer Unschärfe der Kimme. Das weiß ich.
Ich schieße bereits mit sehr sehr schmalen Lichthöfen. Vielleicht wäre das ja noch eine Idee?
Hat das schonmal ein erfahrener und trainierter Schütze gemacht (der >370 Ringe schießen kann)?
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Ausprobieren! Bei meinen alten Augen ist nicht mehr alles möglich, aber bei jüngeren schon.
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Ich schau mir gelegentlich die Videos der Finals 10m LP im Rahmen der EM und der WM an. Eine besondere Visierverlängerung ist mir bisher bei den LP's der dafür qualifizierten Schützen bisher nicht aufgefallen. Die Augen der Schützen werden schon bei den üblichen Visierlängen der LP's stark gefordert.
Bei einem Abstand des Auges zum Korn von 1 m und einer Visierlänge von 20 cm (Sportpistole) muß das zielende Auge einen Unterschied von einer viertel Dioptrie ausgleichen, um Korn und Kimme gleichzeitig in etwa scharf zu sehen. Bei einer Visierlänge von 40 cm (Luftpistole) muß das Auge bereits einen Unterschied von über einer halben Dioptie kompensieren. Dabei kann der Einsatz einer Irisblende - jedoch nur in Grenzen -hilfreich sein.
Wenn ein LP- Schütze regelmäßig über 95 Ringe schießen kann, so können seine Augen gar nicht so schlecht sein. Wenn es ihm dabei schwer fällt, Kimme und Korn zugleich in etwa scharf zu sehen, so würde ich die Ermittlung der Augenwerte durch den Optiker in Frage stellen. Optiker geben gelegentlich von sich, daß die geringe Sehleistung des Kunden trotz Brille an dem Zustand seiner Augen liegt. Die bei der subjektiven Refraktion ermittelten Werten und damit die Sehleistung hängt aber m.E. regelmäßig von dem Wissen und der Erfahrung des Optikers ab. Nicht jeder ist stark genug, um das Ergebnis seiner Bemühungn in Frage zustellen. Nobody is perfect!
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Wenn es ihm dabei schwer fällt, Kimme und Korn zugleich in etwa scharf zu sehen,
Soll man das tatsächlich können? 🤔 Oder meinst du, dass man die einzeln in etwa scharf sehen soll?
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Das mit dem "scharf sehn", also Kimme und Korn und das noch gleichzeitig, kann ich nicht. Manche Schützen können das. Mein zielendes Auge springt da manchmal hin und her, was auch nicht gut ist .... Konzentration schlecht (bei mir). Ich hab vor kurzem meine alte Schießbrille einfach so mal probiert. Ha, das "schaut sich besser" dachte ich, irgendwie schöner und etwas schärfer, aber nur die Kimme. Ein paarmal so geschossen. Fazit, ich kann so nicht gut schießen (für meine Verhältnisse so als Anfänger im 10. Monat). Ich muss das Korn scharf sehn. Muss aber dazu sagen, meine Augen sind operiert, sprich grauer Star und ich hatte letztes Jahr ein Netzhautablösung am Zielauge und hatte enormes Glück dass ich das Auge nicht verloren hab. Womit ich "Probleme" hab, ist das Licht bei verschiedenen Schießständen. Es ist mir manchmal etwas zu grell am Schießkasten und die Lichthöfe sind dadurch nicht gut zu sehn, etwas unscharf, schwer zu beschreiben. Ich mach dann einfach ne kleine Pause und bring die Konzentration wieder besser aufs Korn und nicht aufs Licht, was mich ablenkt.
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Mit einer Irisblende (sehr geschlossen) kannst du die Schärfe ausdehnen (Prinzip wie bei einer Kamera). Der Nachteil: es fällt wenig Licht in die Pupille und das strengt massiv an.
So, nun hab ich die LP500 mal auf die kompletten 40cm Visierlänge eingestellt. Also + 3,5cm. Werde kommende Woche mal nach dem Training berichten was das bei mir bringt…
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Ich hab das mit einer Irisblende bei LP noch nicht probiert. Ich hab bis vor knapp 2 Jahren nur LG geschossen, freistehend. Da hatte ich eine verstellbare Iris drauf, wegen der elektronischen Stände, weil mir die Lichtkästen viel zu hell waren und das "Schwarze" kleiner erschien, hatte ich da länger Probleme beim Zielen. Mal schaun, ob ich eine Irisblende von einem Kollegen testen kann und ob das hilft, besser zu sehen. Visierlänge ist auch so eine Frage, Sicht der Dinge. Ich hab auch mal volle Länge probiert. Für mich nicht gut, liegt aber am Anfänger, der meinte, er ist gescheiter als der Trainer
Aber du schießt um einiges besser als ich. Versuch macht klug :-), sonst wärs ja einfach 
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Zur Ergänzung: Der Schütze sollte beim Auslösen des Schusses unbedingt das Korn scharf sehen. Deshalb wird das Schießbrillenglas in der Regel auf die Entfernung zwischen dem zielenden Auge und dem Korn eingerichtet. Die Kimme muß im Visierbild selbstverständlich berücksichtigt werden. Im Ablauf sollte der Blick von der Kimme auf das Korn übergehen. (Richtig scharf kann der Schütze nur eines von den Bestandteilen der Visierung sehen, entweder die Kimme oder das Korn.) Wenn das Auge anfängt zwischen Kimme, Korn und Scheibe zu wandern, sollte der Schütze die Pistole absetzen und und nach ein paar Atemzügen von Vorne beginnen.
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Richtig scharf kann der Schütze nur eines von den Bestandteilen der Visierung sehen, entweder die Kimme oder das Korn.
👍
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Passiert meistens nur einmal, dann schaut man vor jedem Schießen auf das Manometer. Was auch für Panik sorgt, Kartusche nicht richtig reingeschraubt. Das hab ich mal auf der Bezirksmeisterschaft geschafft. 1. Probeschuß tief, 2. noch tiefer im Niemandsland. -
Matze1965 schießt zweimal, bis dreimal die Woche 100 Schuß bei uns und hat das Druckpunktgewicht bei 60-70 Gramm und 460 auf dem Vorzug an seiner Evo10.
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Matze1965 schießt zweimal, bis dreimal die Woche 100 Schuß bei uns und hat das Druckpunktgewicht bei 60-70 Gramm und 460 auf dem Vorzug an seiner Evo10.
Welchen Vorteil bringt das "heftige" Einstellen des Vorzugs und das "geringe" Einstellen des Abzugsgewicht ? verringertes Verreissen ? Spüre ich den Druckpunkt überhaupt noch ?
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Mit was für Diabolos schießt du eigentlich? Habe die Suche für diesen Thread benutzt, nichts gefunden, vll auch die falschen Begriffe verwendet.
Bei deinen Ergebnissen macht es wahrscheinlich schon Sinn Qiang Yuan oder andere Match Diabolos zu schießen, möglicherweise auch beim Training, wenn es finanziell für dich OK ist.
Bei mir persönlich dauert es noch bis die Munition einen Unterschied machen würde 🤣
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