Tuning sinnvoll bzw. welches?

  • Die Sport 2 von Oschatz ist eine gute Pistole, ohne Frage, aber preislich weit weg von dem gestezten Budget des TE. Auch die Wartezeiten von teilweise einem Jahr und mehr werden vermutlich nicht in den Plan passen.

    Er hat ja selber geschrieben, er hat nicht vor an Wettkämpfen oberhalb der Vereinsebene (VM`s) teilzunehmen.

    Hat somit auch keine wirklich großen Ambitionen, sondern möchte eher Hobby-/Freizeitschütze sein und da sind die bereits genannten Pistolenmodelle mehr als ausreichend in der Przision.

    Selbst die P8 von HK reicht dafür aus, auch wenn der Abzug grottig ist. Es soll Menschen geben, die auch mit so einer Waffe brauchbare Ergebnisse abliefern können.

  • Selbst die P8 von HK reicht dafür aus, auch wenn der Abzug grottig ist. Es soll Menschen geben, die auch mit so einer Waffe brauchbare Ergebnisse abliefern können.

    Die gibt es, das Problem soll tatsächlich hinter dem Griff stehen.

    Warum aber jemand der nichts mit der BW am Hut hat eine P 8 wählen soll verstehen nur die Experten hier.

  • Selbst die P8 von HK reicht dafür aus, auch wenn der Abzug grottig ist. Es soll Menschen geben, die auch mit so einer Waffe brauchbare Ergebnisse abliefern können

    Grumpy, da stellt sich doch als erstes die Frage was so jemand treffen könnte wenn er ohne so ein Handycap seinen Sport betreibt. Es bleibt in den meisten Fällen verborgen da solche Schützen weder Rechts noch Links schauen und in der Regel noch heiße Tipps geben auf der Basis.

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Hier hat er doch alles geschrieben:

    Teamplay
    2. Juni 2024 um 15:11

    Da er nichts anderes sagte, gehe ich von Bundeswehr aus und damit dass er die HK P8 meint. Wenn er in einem anderen Land gedient hat, dann war es eine andere, wie Glock, oder was auch immer.

    Es ist doch am Ende egal und dem Schützen seine Sache, wie weit er gehen will im Sport. Und wenn er mit ner P8, einer Glock 17, eienr Walther PDP oder PDP Match, etc. glücklich wird, ist es doch toll. Nicht jeder möchte hoch hinaus und sucht ein Präzisionswunder, für die 2.53.

    Die Nennung der Disziplin, sagt erst einmal nichts über seine Ziele und seine Ambitionen aus, sondern nur, dass er in einem DSB Verein ist und diese Disziplin aktuell schießt.

  • Wenn ein neues Vereinsmitglied mit dem regelmäßigen Training im Pistolenschießen beginnt, so würde ich ihm nicht zur Anschaffung einer Dienswaffe raten. Die Pistole sollte schon dafür geeignet sein, - eine Beherrschung der technischen Grundlagen des Sports und ein gewisses Training vorausgesetzt - auf 25 m zumindest das Schwarze der Präzisionsscheibe. Ansonsten endet das Unterfangen in Frustration.

    Ich bin auf dem 25 -Pistolenstand kürzlich Schützen begegnet, die mit ihren modernen Dienstpistolen das Schwarze nur selten trafen und etliche Schüsse in das Irgendwo jagten. EIn Schütze - in mittleren Alter und mit guter Kondition - brachte es fertig, mit 50 Schüssen aus seiner 9 mm-Pistole nur einmal das Schwarze der DSB-Präzisionsscheibe zu treffen. (Natürlich sollten solche Schützen nicht sich selbst überlassen werden, sondern im Erlernen der Grundlagen unterstützt werden. Daran mangelt es aber leider häufig.)

    Der Punkt ist, daß die modernen Dienstwaffen (kurzer Lauf, mickrige Visierung, hohes Abzugsgewicht, mäßige Präzision) nicht dafür ausgelegt sind, auf 25 m oder gar 50 m zu schießen, sondern nur auf 10 - 15 m. Ein geübter Schütze kann mit einer Dienstwaffe auch auf 25 m den Spiegel der Scheibe sicher treffen, ein Anfänger eher selten. Die meisten Pistolenstände erlauben es nicht, auf kürzere Entfernungen als 25 m zu schießen.

  • Wenn ein neues Vereinsmitglied mit dem regelmäßigen Training im Pistolenschießen beginnt, so würde ich ihm nicht zur Anschaffung einer Dienswaffe raten. Die Pistole sollte schon dafür geeignet sein, - eine Beherrschung der technischen Grundlagen des Sports und ein gewisses Training vorausgesetzt - auf 25 m zumindest das Schwarze der Präzisionsscheibe. Ansonsten endet das Unterfangen in Frustration.

    Ich bin auf dem 25 -Pistolenstand kürzlich Schützen begegnet, die mit ihren modernen Dienstpistolen das Schwarze nur selten trafen und etliche Schüsse in das Irgendwo jagten. EIn Schütze - in mittleren Alter und mit guter Kondition - brachte es fertig, mit 50 Schüssen aus seiner 9 mm-Pistole nur einmal das Schwarze der DSB-Präzisionsscheibe zu treffen. (Natürlich sollten solche Schützen nicht sich selbst überlassen werden, sondern im Erlernen der Grundlagen unterstützt werden. Daran mangelt es aber leider häufig.)

    Der Punkt ist, daß die modernen Dienstwaffen (kurzer Lauf, mickrige Visierung, hohes Abzugsgewicht, mäßige Präzision) nicht dafür ausgelegt sind, auf 25 m oder gar 50 m zu schießen, sondern nur auf 10 - 15 m. Ein geübter Schütze kann mit einer Dienstwaffe auch auf 25 m den Spiegel der Scheibe sicher treffen, ein Anfänger eher selten. Die meisten Pistolenstände erlauben es nicht, auf kürzere Entfernungen als 25 m zu schießen.

    Sollte es am Ende nicht jedem selbst überlassen sein, wie und womit er den Sport betreibt?

    Ich schreibe einem Jogger aucht nicht vor, mit welchen Schuhen er Joggen gehen soll, oder welche Hosen er dazu tragen soll.

    wenn also ein Schütze mit einer eher dienstlich ausgerichteten Waffe den Sport nachgehen möchte, ist es letztlich seine Sache und nicht Sache anderer Vereinsmitglieder, dem Vorstand oder wem auch immer, so lange die erworbene Waffe für die beantragte Disziplin geeignet ist.

  • Sollte es am Ende nicht jedem selbst überlassen sein, wie und womit er den Sport betreibt?

    Ich schreibe einem Jogger aucht nicht vor, mit welchen Schuhen er Joggen gehen soll, oder welche Hosen er dazu tragen soll.

    Wenn der Jogger aber meint mit Gummistiefeln zu laufen wird er sich machen Sager anhören dürfen.

    wenn also ein Schütze mit einer eher dienstlich ausgerichteten Waffe den Sport nachgehen möchte, ist es letztlich seine Sache und nicht Sache anderer Vereinsmitglieder, dem Vorstand oder wem auch immer, so lange die erworbene Waffe für die beantragte Disziplin geeignet ist.

    Wir könnten den Sportler dann an benachbarte Vereine die für ihre sportlichen Ansprüche besser geeignet sind verweisen. Ein Gewinn für beide Vereine und den Sportler.

  • .

    Wir könnten den Sportler dann an benachbarte Vereine die für ihre sportlichen Ansprüche besser geeignet sind verweisen. Ein Gewinn für beide Vereine und den Sportler.

    Nein, Toleranz gegenüber solchen Schützen wäre ein tatsächlich deutlich größerer Gewinn für beide.

  • also bei dem Budget würde ich wohl ne CZ Shadow 2 kaufen (die gibts bei EGUN um die 1000,-) und dem Ganzen eine verstellbare LPA-Visierung (Kimme) für 100,- gönnen.

    Oder versuchen eine gebrauchte Sport2 für den Preis zu ergattern.

    Wer später bremst ist länger schnell :D

  • Warum aber jemand der nichts mit der BW am Hut hat eine P 8 wählen soll verstehen nur die Experten hier.

    Die USP Expert war meine erste 9mm-Pistole, ich war jung und unerfahren - und sie sah so rattenscharf aus.

    Jetzt schieße ich sie nur noch mit Anschlagschaft, da macht sie Spaß - mit dem grottigen Abzug bin ich niemals wirklich zurechtgekommen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Deine Ausführungen lassen es aber vermuten

    Du darfst natürlich alles so interpretieren wie es Dir gefällt.

    In meinem Verein verstehen sich alle als Hobbyschützen, so wie Thekenfußballer in unteren Klassen mit dem Willen zu gewinnen und nicht nur mit der Freude am Knall.

    Meine Frage wartet immer noch auf eine Antwort.

  • Du darfst natürlich alles so interpretieren wie es Dir gefällt.

    In meinem Verein verstehen sich alle als Hobbyschützen, so wie Thekenfußballer in unteren Klassen mit dem Willen zu gewinnen und nicht nur mit der Freude am Knall.

    Meine Frage wartet immer noch auf eine Antwort.

    Ich sehe keine Frage von Dir