DSB Lizenzen in anderen Verbänden

  • Ich habe da mal so eine kleine "philosophische" Frage an die Fachkundigen aus den anderen Schützenverbänden.

    Ein Verein verlässt den DSB, abgesehen davon, das die ganzen erworbenen Lizenzen zurückgegeben werden müssten, wenn ein Mitglied mit den Lizenzen in keinem anderen DSB Verein ist.

    Wie würde es sich bei der Anerkennung oder Übernahme der Lizenzen in dem neuen Verband verhalten?

    Meines Wissens bzw. alten Informationen nach, kann man die Lizenzen nicht gebrauchen und müsste alles von Anfang an neu machen.

  • Was meinst Du genau mit Lizenzen?

    JuBali, Trainerlizenz, etc.?

    Nicht der Verein erwirbt diese Lizenzen, sondern ein Mitglied. Der Verein wirbt allerhöchstens damit..

    Was ich weiß, nicht jeder Verband erkennt vollständig z.B. Befähigungen wie Schießleiter an, was eigentlich behämmert ist, da die Ausbildung nach WaffG geregelt wird.

    Trainerlizenzen erwirbt auch nicht der Verein, sondern Mitglieder des Vereins. Ob diese aber in anderen Verbänden anerkannt werden, keine Ahnung. Nicht jeder Verbandhat eine Ausbildungsstruktur, die spezielle Trainer erfordert, mit Ausnahme der JuBali, die diese für die Jugendarbeit vom Gesetz her gefordert wird.

  • Gemeint ist alles das man über den LV/Dachvetband erwerben kann @Lizenzen


    Und das der Verein die Lizenzen nicht erwirbt sondern das Einzelmitglied sollte klar sein. Nur ohne Verein, der Mitglied in den entsprechenden Verbänden ist, ist das Einzelmitglied des Vereins auch nicht Mitglied in den Verbänden.(zumindest beim DSB so) Hätte somit auch kein Anrecht mehr auf die Lizenzen/diese zu besitzen. Abgesehen von der Möglichkeit das jenes Mitglied in einem anderen den Verband angehörigen Verein Mitglied ist.

    Bleibt also weiterhin die Frage, wie weit würden die anderen Dachverbände die vom DSB ausgestellten Lizenzen anerkennen oder übernehmen?

  • Du bist zwar hier Moderator und ganz schnell im löschen von Beiträgen, aber auch für dich gilt, nimm den Telefonhörer in die Hand und ruf an. Dauert auch nicht lange, und die sind auch nett bei den alternativen Verbänden und geben dir gerne Auskunft.

  • Nur ohne Verein, der Mitglied in den entsprechenden Verbänden ist, ist das Einzelmitglied des Vereins auch nicht Mitglied in den Verbänden.(zumindest beim DSB so) Hätte somit auch kein Anrecht mehr auf die Lizenzen/diese zu besitzen

    Wo steht das? Im Qualifizierungsplan des DSB jedenfalls nicht. Dort ist die Mitgliedschaft nur Voraussetzung zur Zulassung zur Ausbildung. In den diversen Kapiteln "Lizenzentzug" ist auch nichts dergleichen als Begründung auffindbar.

  • Also, aus meiner laienhaften Sicht:

    Du als Person erwirbst diese Lizenzen, nicht der Verein. Wie ich es ja oben erwähnt habe.

    Normalerweise sind erwerbbare Lizenzen somit personenbezogen und haben eigentlich nichts mit dem Verein zu tun, sondern sind eine Qualifikation die vom Verband angeboten werden.

    Ist in meinen Augen vergleichbar mit folgenden Vergleich:

    Mein Arbeitgeber bietet mir an eine Schulung zum Sicherheitsbeauftragten zu besuchen, damit ich als Sicherheitsbeauftragter im Unternehmen für meinen Arbeitsbereich eingesetzt werden kann.

    Diese Schulung wird von mir besucht. Im Auftrag meines Arbeitgebers.

    Wenn ich nun, sagen wir mal, nach 2 Jahren das Unternehmen verlasse, habe ich trotzdem noch weiterhin diese Qualifikation als Sicherheitsbeauftragter und kann diese Funktion/Rolle auch bei einem anderen Arbeitgeber ausüben.

    Mag nun sein, dass z.B. bei einem Trainerschein das erlernte Fachwissen, sofern diese Ausbildung auch beim Verband durchgeführt wird, auf den jeweiligen Verband ausgerichtet ist, aber die Kernausbildung sollte durchaus auch auf andere Verbände in gleichen Sport anwendbar sein, modifiziert, aber anwendbar.

    Leider ist es aber auch so, nehmen wir als weiteres Beispiel die Ausbildung zur verantwortlichen Aufsichtsperson, oder auch Schießleiter.

    Diese erfolgt eigentlich nicht nach einer bestimmten Disziplin, sondern aufgrund eines Gesetzes.

    Leider ist es aber so, dass z.B. der BDS die Ausbildung zum Schießleiter im BDMP nicht anerkennt.
    Der BDMP erkennt die Ausbildung zum Schießleiter hingegen weitestgehend an. Die Schulung wird besucht es muss aber keine neue Prüfung abgelegt werden.

    Der Hessische Schützenbund hat z.B. meinen Schießleiter nicht anerkannt, meine Befähigung auch im Hessischen Schützenbund als Aufsicht eingesetzt zu werden, hingegen schon.

    Wenn wir nun über Trainerlizenzen sprechen, es gibt meiner Kenntnis nach, außer im Jugendbereich, keine Verpflichtung im Schießsport Trainer mit Trainerlizenzen einzusetzen, au0er ggf. im Kaderbereich, aber das ist eigentlich nur im DSB der Fall, wo es die Bundesliga, etc. gibt.

    Solche Lizenzen wären somit, aus meiner Sicht, uninteressant für den Verband, aber für die Attraktivität eines Vereins interessant.

  • Falsches Zitat.

    ......aber auch für dich gilt, nimm den Telefonhörer in die Hand und ruf an. Dauert auch nicht lange, und die sind auch nett bei den alternativen Verbänden und geben dir gerne Auskunft.

    Ob die Verbände wirklich alle Sachbearbeiter zur telefonischen Beantwortung von Stammtischfragen haben?

    Du als Person erwirbst diese Lizenzen, nicht der Verein. Wie ich es ja oben erwähnt habe.

    Normalerweise sind erwerbbare Lizenzen somit personenbezogen und haben eigentlich nichts mit dem Verein zu tun, sondern sind eine Qualifikation die vom Verband angeboten werden.

    Richtig, aber oft ist die Anmeldung nur über einen Verein (bei Nachweis von Mindestleistung) möglich, das gilt auch bei einigen Verbänden für den Erhalt der Lizenzen.

    Probleme wird es vermutlich auch bei einem Wechsel nach Bayern innerhalb des DOSB geben, die lassen sich aber auch klären.

    Mag nun sein, dass z.B. bei einem Trainerschein das erlernte Fachwissen, sofern diese Ausbildung auch beim Verband durchgeführt wird, auf den jeweiligen Verband ausgerichtet ist, aber die Kernausbildung sollte durchaus auch auf andere Verbände in gleichen Sport anwendbar sein, modifiziert, aber anwendbar.

    Die Ausbildung als "Bogentrainer" hilft das sicher (auch wenn es kaum jemand) versteht, der Auflagetrainer könnte vielleicht dem Bench Rest Spezialisten tatsächlich helfen.

    Nur Frage ich warum ich über eine Anerkennung die der andere überhaupt nicht kennt diskutieren muß?

    Wenn nach einem olympischen Wettkampf von einem die Disqualifikation fordernden Sicherheitsverstoß nach den Regeln anderer Verbände geschrieben wird brauche ich über eine gegenseitige Anerkennung nicht diskutieren?